Devisen

Kommt jetzt Osteuropa dran?

Wie tief ist die Schwellenländer-Krise? Osteuropas Währungen als Lackmus-Test..

usdhuf2Neben den Schwellenländer-Währungen geraten nun auch osteuropäische Währungen wie der ungarische Forint und der polnische Zloty ins Visier. Ähnlich wie bei Schwellenländern haben diese osteuropäischen Staaten eine relativ geringe Staatsverschuldung, aber der Glaube an das (kreditgetriebene) Wachstum scheint verloren zu gehen.

Bislang reagieren die verantwortlichen Politiker der betroffenen Länder noch entspannt – man vermag keinen Zusammenhang mit den Schwellenländern zu erkennen. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass sich das bald ändert, wenn der Druck auf die Währungen anhält.

usdplnAm kommenden Mittwoch tagt die polnische Zentralbank, die den Leitzins derzeit bei 2,5% hält, am 18.Februar die ungarische Zentralbank (2,85%). Gehen die Turbulenzen weiter, dürften den Notenbanken nichts anderes übrig bleiben, als die Leitzinsen zu erhöhen.

Ob diese Maßnahme aber hilft, ist seit der erfolglosen „Bazooka“ der türkischen Regierung zweifelhaft. Die verantwortlichen Politiker sind ohnehin keine Freunde von wachstumshemmenden Zinsanhebungen: so will der türkische Ministerpräsident Erdogan nach aktuellen Medienberichten die Zentralbank an die Kandare nehmen. Sie solle sich auf das Wirtschaftswachstum fokussieren, weniger auf die Inflationsbekämpfung..



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