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Mark Zuckerberg von META über Web3.0 und Metaverse

Mark Zuckerberg erklärt Metaverse - liegt er falsch?

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Auf der Suche nach Antworten zu Fragen über Metaverse – wer wird es bauen und wer wird daran beteiligt sein – wurde auf Finanzmarktwelt bereits ein Artikel über den Metaverse-ETF veröffentlicht, der 44 Unternehmen vereint, die an der Realisierung des Metaverses aktiv mitwirken: Die größte Einzelposition im ETF ist mit META die Firma von Mark Zuckerberg, vormals Facebook. Denn selbst wenn man sich das Metaverse noch nicht konkret vorstellen kann, ein Metaverse ohne META ist auch schwer bis kaum vorstellbar.

Das Interview mit Mark Zuckerberg, dem CEO von META

Vor einem halben Jahr interviewte Gary Vee auf seinem von knapp 4 Millionen Abonnenten gefolgten YouTube-Kanal den CEO von META zum Thema WEB3.0/Metaverse. Der CEO, Mark Zuckerberg, bedarf keiner einführenden Worte –  aber wer ist Gary Vee?

Wikipedia schreibt über Gary Vee: „Gary Vaynerchuk ist ein amerikanischer Multiunternehmer, Autor, Influencer, Sprecher und eine international wahrgenommene Internetpersönlichkeit“. Sein YouTube-Kanal zählt 3,9 Millionen Abonnenten. Er gilt als „Pionier im Bereich digitales Marketing und soziale Medien,“ seine Unternehmen VaynerMedia und VaynerX machen zusammen Umsätze im dreistelligen Millionenbereich. Er ist Business Angel und Berater für Uber, Birchbox, Snapchat, META/Facebook, Twitter und Tumblr und regelmäßig Hauptreferent auf globalen Konferenzen für Unternehmertum und Technologie. Bloomberg Business Week setzte ihn 2011 auf die Liste der 20 Personen, die jeder Unternehmer folgen sollte. Auf seinem YouTube-Kanal unterhält er sich regelmäßig mit wichtigen Entscheidern aus der Wirtschaft und der Gesellschaft. Das Interview mit Mark Zuckerberg wurde bereits 1,9 Millionen Mal angeklickt.

Dieses Interview mit Mark Zuckerberg, dem CEO von META, ist wirklich sehenswert. Mark Zuckerberg wirkt offen, zugewandt und kommunikativ. Man spürt seinen inneren Antrieb und sieht ein Leuchten in seinen Augen, wenn er anfängt, seinen Gedanken über das Metaverse freien Lauf zu lassen. Es macht Spaß, ihm zuzuhören (sofern Gary Vee ihn nicht unterbricht). Auch dabei zeigt sich Zuckerberg sehr gelassen und lässt sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen von Mark Zuckerberg, dem CEO von META.

META trägt in sich die DNA einer Technik- und Software-Schmiede

Obwohl soziale Netzwerke das tägliche Brot von META/Facebooks sind, die DNA ist die einer Software- und Technik-Schmiede. METAs unternehmerisches Ziel ist die Entwicklung der zwischenmenschlichen sozialen Interaktion im virtuellen Raum mit Hilfe der neusten Techniken.
Das Internet hat sich von einem stationären PC und reinem Text zu Telefonen mit Kamera entwickelt, dadurch wurde es viel visueller und mobil. Mit der Entwicklung der Datengeschwindigkeit ist das Video die am häufigsten genutzte Form der medialen Darstellung geworden. Die Entwicklung von Text über Bild zu Video ist aber nicht „the end of the line“, nimmt Zuckerberg wohl zu Recht an.

Video ist nicht „the end of the line“ – Mark Zuckerberg, CEO von META

Das Smartphone findet Mark Zuckerberg wirklich „great, but (für das Metaverse) limited“. Denn es kann niemals das Gefühl der „digitalen sozialen Erfahrung“ vermitteln, nämlich das Gefühl tatsächlich präsent zu sein: „No technology that we have today can deliver that feeling of immersion“.

Dieses Gefühl der Immersion stellt dann die „Augmented (Virtual) Reality“ dar (AR). Anstatt in eine vollständig virtuelle Welt einzutauchen, bleibt die Realität bei AR weiterhin erhalten und wird lediglich durch virtuelle Elemente ergänzt. Die Technik hierfür sei aber eine echte Herausforderung, da alle Geräte eine Stromversorgung und Internetzugang haben müssen, so Zuckerberg.

Bereits in 2014 hatte Facebook den VR-Spezialisten Oculus VR für zwei Milliarden US-Dollar gekauft. Die damalige Aussage von Mark Zuckerberg war, dass „Virtual Reality verändern wird, wie wir arbeiten, spielen und kommunizieren.“

Laut Zuckerberg ist Virtual Reality noch nicht für den Mainstream erhältlich, aber wohl in den nächsten drei bis fünf Jahren. META ist führend in der Forschung und Entwicklung: aktuell gibt der Konzern über 10 Milliarden US-Dollar für die Entwicklung von sogenannten VR-Devices aus. Das Ziel ist gesteckt, META will seine Usern über die bereits existierenden Apps (Facebook, Instagramm, WhatsApp) den Zutritt in das neu entstehende Metaverse ermöglichen. Und META hat das entsprechende Wissen kumuliert, um die benötigten Plattformen und Netzwerke dafür zu bauen und zu betreiben. Einige Entwicklungen des Konzerns haben disruptiven Charakter gezeigt und in der Online-Welt neue Maßstäbe gesetzt. Die Einführung des News Feeds ist ein gutes Beispiel. Seitdem werden alle sozialen Netzwerke so aufgebaut. Welche Maßstäbe wird META noch setzen?

Die META-Aktie im aktuellen Marktumfeld und der Zweifel der Investoren

2022 ist bisher für Aktionäre von META ein katastrophales Jahr. Seit Jahresanfang hat die Aktie über 51 Prozent verloren, der NASDAQ 100 im Vergleich nur 30 Prozent. Am Montag ist die Aktie auf ein neues Jahrestief gefallen. Zum aktuellen Kurs wird META mit einem KGV von 13,28 bewertet. META hat in 2021 ein Netto-Ertrag von knapp 40 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet und ist damit eins der profitabelsten Unternehmen der Welt. Zeigt der schwache Kursverlauf, dass die Investoren an der Strategie von META mit der Fokussierung auf das Metaverse zweifeln – weil die Technologie vielleicht doch nicht der große Durchbruch sein wird und META zu viel Geld verbrennt?

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https://www.youtube.com/watch?v=iwyyxEJCIuU

Kursdaten aus https://de.tradingview.com

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1 Kommentar

  1. Zuckerberg der Blender und Dummschwätzer. E-Mail ist out..Privatsphäre ist überholt….
    Strategische Entscheidungen siehe Kooperation mit HTC….Occulus.
    Metaverse ist ein Traum und Facebook aka Meta gibts in 10 Jahren nicht mehr. Uninnovativ, Unkreativ und Unnütz. Geht den Weg von Lycos AOL ect…

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