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Märkte

Ölpreis unmittelbar vor Durchbruch nach unten – China droht

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Der Ölpreis droht gerade unter eine ganz wichtige Marke zu fallen. WTI-Öl notiert aktuell bei 57,44 Dollar. Letzte Woche Donnerstag und Freitag bildete sich eine kurzfristige Unterstützung im Chart bei grob gesagt 57,50 Dollar. Aktuell hängt der Ölpreis also genau auf dieser Schwelle. Wichtig war die letzten Tage, ob der Markt es schafft dieses Level zu halten. Denn in den Tagen zuvor war man schon kräftig runter gerauscht von 62,50 auf 57,50 Dollar, und das in relativ kurzer Zeit (Chart seit 9. Mai).

Rauscht der Ölpreis jetzt auch unter diese Marke von 57,50 Dollar, ist charttechnisch erstmal weiter Platz nach unten. Daher sollte man als Trader die nächsten Minuten und Stunden genau hinschauen!

Aktuell bringt China über diverse Presse-Veröffentlichungen die Liefer-Beschränkung von Seltenen Erden ins Spiel. Dies schürt die Angst vor einer weiteren Abkühlung der Weltwirtschaft, weil der Handelskrieg mit den USA dadurch verschärft werden könnte. Es gibt seit Tagen und Wochen zwar auch zahlreiche gute Argumente für steigende Preise, aber die werden aktuell vom Markt nicht beachtet. Also Vorsicht bei weiter fallenden Kursen, ob diese Entwicklung vielleicht nur kurzfristig anhält. Wir können nur erneut darauf hinweisen, dass der Ölmarkt verdammt unberechenbar ist!

Ölpreis seit 9. Mai

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Gixxer

    29. Mai 2019 15:55 at 15:55

    Im Trade des Tages wurde es schon angekündigt. Öl könnte die nächste Rakete nach unten starten.
    Ich hatte ja bereits vorher schon darüber geschrieben, wann es meiner Meinung nach Möglichkeiten zum shorten gab.
    Jetzt kommt wieder so eine, auch wenn ich zugeben muss, dass ich es dieses Mal nicht mit handeln werde.

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Wir „Kleingeistigen“ bei FMW predigen es schon seit Monaten. Nur warum hört der Markt nicht auf uns? (Scherz) Nein, wir geben natürlich keine Handelsempfehlungen, und wollen auch niemanden zu seinem Glück/Pech verleiten. Aber uns fiel doch seit Monaten auf, dass das britische Pfund noch viel zu hoch notierte, wenn man bedenkt, was für ein Chaos rund um den Brexit herrscht. Kurzzeitig half in den letzten Wochen der schwache Dollar (USA senken Zinsen), der noch schwächer war als das britische Pfund. Somit wurde das schwache Pfund davon abgehalten gegen den US-Dollar weiter zu fallen. Bis jetzt.

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Heute fällt das britische Pfund auf den tiefsten Stand seit April 2017, wenn man von einem winzigen Down-Tick im Januar 2019 absieht, wo GBPUSD bis auf 1,2397 fiel. Aber im Chart sieht man gut, dass dieser Januar-Absturz nur ein Ausbrecher nach unten war, und keine echte Abwärtsbewegung. Heute aber ist die Abwärtsbewegung echt, wie der rechte Rand am Chart gut zeigt. Die große Klippe bei 1,2480 hatte das Pfund gegen den USD schon vor Tagen unterschritten, aber der weitere Abwärtsruck fehlte. Nun ist GBPUSD durchgerutscht von 1,2517 auf 1,2408 (aktuell 1,2422).

Irgendwie scheint den Devisenhändlern in London erst jetzt so richtig klar zu werden, dass Boris Johnson doch tatsächlich neuer Premier werden wird? Ohhhh, möchte man fast sagen… was für eine neue Erkenntnis? Unter Johnson wird der Chaos- und Horror-Brexit für die Briten nur noch schlimmer werden – so darf man es vermuten!

Ein kurzer Rückblick auf heute früh. Die britischen Löhne für Mai wurden heute mit +3,4% besser als erwartet vermeldet (+3,1%). Eigentlich wäre das ein kleines Indiz für steigende Zinsen in UK gewesen, und somit auch für ein steigendes Pfund. Gut, diese eine Zahl ist nur ein winziger Teil der Gesamtbetrachtung für die Zinssituation. Aber dennoch ist es erstaunlich, dass diese Zahl heute früh dem Pfund nicht geholfen hat. Nein, die Devisenhändler fokussieren sich jetzt weniger auf Zinsen, sondern mehr auf Boris Johnson. Die parteiinterne Wahl eines neuen Chefs und somit die Wahl des neuen britischen Premiers geht in die Endphase. Johnson und sein Kontrahent Jeremy Hunt sprachen mal wieder über den Brexit und das Nordirland-Problem.

Beide Kandidaten machten klar, dass sie bezüglich des Backstop für Nordirland keine fünfjährige Frist oder einseitige Ausstiegsklausel akzeptieren würden. Wir ersparen uns an dieser Stelle weitere ermüdende Details. Denn es ist immer das selbe Bla Bla. Aber offenbar ist heute so einigen Tradern klar geworden, dass die Zeit bis zum Oktober (dann soll UK wirklich endlich austreten) wie ein Trichter ohne Fluchtmöglichkeit abläuft. Und besser werden kann die Situation für die Briten zumindest nach aktuellem Stand nicht. Der Weg für das britische Pfund scheint nach unten erst einmal offen zu sein! (dies ist KEINE Handelsempfehlung).

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