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SAP-Quartalszahlen: Nachvollziehbar schwacher Gewinn, Aktie -5%

Claudio Kummerfeld

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am

Soeben wurden die SAP-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 6,63 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 6,0).

Der Gewinn nach Steuern liegt bei 582 Millionen Euro (Vorjahresquartal 718).

Die Aktie notiert vorbörslich mit 5% im Minus.

Warum der Gewinn rückläufig war? Dazu SAP hier im Wortlaut:

Das Betriebsergebnis profitierte im zweiten Quartal von einer disziplinierten Einstellungspolitik sowie anhaltenden Effizienzsteigerungen im Cloud-Geschäft der SAP. Wie erwartet, wurde das Betriebsergebnis(IFRS) im zweiten Quartal durch höhere akquisitionsbedingte Aufwen-dungen beeinflusst. Auf das Betriebsergebnis (IFRS) wirkten sich außerdem höhere anteilsbasierte Vergütungen (aufgrund der Übernahme von Qualtrics und des stark gestiegenen SAP-Aktienkurses im zweiten Quartal) sowie zusätzliche Restrukturierungsaufwendungen aus, die im Wesentlichen auf höherals erwartete Registrierungsraten für das Freiwilligen-und Vorruhestandsprogramm in Deutschland zurückzufüh-ren waren. Das Betriebsergebnis verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 21%auf 0,83 Mrd. € (IFRS) beziehungsweise erhöhte sich um 11%(Non-IFRS) und um 8%(Non-IFRS, währungsbereinigt). Die operative Marge (IFRS) sank um 4,9 Prozentpunkte im Vergleich zum Vor-jahr auf 12,5 %. Die operative Marge (Non-IFRS und Non-IFRS, währungsbereinigt) blieb stabil bei 27,3 % trotz negativer Einflüsse durch Akquisitionen. Das Ergebnis je Aktie sank um 21%auf 0,48 € (IFRS) beziehungsweise stieg um 11%auf 1,09 € (Non-IFRS).

Der bisherige Ausblick für 2019 wird heute bestätigt. Zitat SAP:

Die SAP bestätigt ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2019.Die SAP erwartet nach wie vor, dass

– die Clouderlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 6,7Mrd.€und 7,0Mrd.€liegen werden (2018: 5,03Mrd.€). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 33%bis 39%.

– die Cloud-und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 22,4Mrd.€und 22,7Mrd.€liegen werden (2018: 20,66Mrd.€). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 8,5%bis 10%.

– das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 7,85Mrd.€und 8,05Mrd.€(zuvor 7,7Mrd.€bis 8,0Mrd.€) liegen wird (2018: 7,16Mrd.€).Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 9,5%bis 12,5%(zuvor 7,5%bis 11,5%).

SAP-Quartalszahlen

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York: Biden vs Trump – Wall Street in Wartestellung

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Amerikaner warten heute gespannt auf die heute Nacht um 3 Uhr deutscher Zeit stattfindende erste Debatte zwischen Donald Trump und Joe Biden.

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Wie lange handeln Sie schon mit Aktien? – Werbung

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Lieber Börsianer,

sind Sie auch einer der zahlreichen Neu-Börsianer, die seit Ausbruch der Corona-Krise mit dem Aktienhandel begonnen haben? Wenn ja, dann beglückwünsche ich Sie zu diesem Entschluss.
Im Wesentlichen haben in diesem Jahr drei Faktoren zur Stärkung der Aktionärskultur beigetragen:

1) Die Niedrigzinsen lassen die Menschen nach Alternativen zum klassischen Sparkonto suchen.
2) Online-Broker machen den Aktienhandel auch mit kleinen Geldbeträgen attraktiv.
3) Während der Corona-bedingten Zwangspause des öffentlichen und oft auch beruflichen Lebens hatten viele Menschen erstmals Zeit, sich mit Ihrer Geldanlage und Altersvorsorge zu beschäftigen.

Die Millenials entdecken die Börse

In den vergangenen Monaten habe ich bemerkt, dass vor allem junge Menschen die Börse für sich entdecken. Menschen, die um die Jahrtausendwende geboren wurden, zeigen ein großes Interesse an Geldanlagethemen. Das freut mich umso mehr, gelten die Deutschen doch oftmals als Aktienmuffel. Die Rendite der Anlageportfolios hinkte den Menschen in Aktienländern wie den USA deshalb oft deutlich hinterher. Das könnte sich jetzt mit einer neuen Generation von Aktionären ändern.

Doch es ist auch Vorsicht geboten. Viele Neu-Börsianer lassen sich vom Versprechen auf den schnellen Gewinn verführen. Manche vergessen, dass Sie mit echtem Geld agieren und lassen sich von den spielerisch gestalteten Apps der Online-Broker blenden.

Manchmal scheint es tatsächlich sehr einfach zu sein, an der Börse Geld zu verdienen. Doch vergessen Sie niemals: Die Flut hebt alle Boote. In Zeiten steigender Kurse, wie nach dem Corona-Crash am Anfang des Jahres, konnten Sie kaufen was…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – TINA is back!

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Alternativlosigkeit zu Aktien sei zurück, sowie die Angst bei der Rallye Gewinne zu verpassen.

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