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Schwerer Schlag: Banken müssen ihre Portokasse plündern

Ja, es ist schon ein hartes Los als Bank heutzutage: man darf nicht einmal mehr ungestraft manipulieren! So eine Schande – das bißchen Manipulation des Schweizer Libor bei den Bid- und Ask-Kursen durch RBS, UBS, JPMorgan und Credit Suisse hat nun ganz ganz schwere Folgen für die betroffenen Banken. Die Regulierungsbehörden werfen ihnen vor, ein Kartell gebildet zu haben, um die Kurse zu ..also leicht zu verändern.

Und die Strafen sind wahrhaft drakonisch: JPMorgan 72,2 Millionen Euro, UBS 12,7 Millionen, Credit Suisse 9,17 Millionen – und RBS 0 Euro wegen whistle-blowing. Faktisch bedeuten die harten Strafen für die Mitarbeiter der jeweiligen Banken, das die nächsten Vergnügungsreisen nur noch zu Etablissements der B-Klasse stattfinden können…

Spenden für die Betroffenen bitte an mail@finanzmarktwelt.de – geben Sie dazu bitte auch an, welche Kurse Sie selbst manipuliert haben. Unter den Einsendern verlosen wir dann einen Gutschein zur Teilnahme an der nächsten EZB-Sitzung!!



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3 Kommentare

  1. Sehr geehrte Redaktion!

    Hiermit muss ich Ihnen mitteilen, dass ich ein Whistleblower bin. Deswegen schreib ich Ihnen jetzt auch, weil wenn ich nämlich kein Whistleblower wär, dann würde ich Ihnen jetzt nicht schreiben.

    Vorweg: Ich spendiere den Banken nix – da könnte ich ja gleich ein Sparbuch eröffnen. Aber das ist nicht das Thema, sondern es geht um meine Frau. Sie manipuliert ständig, wenn sie tradet, nebenbei den Euro-Dollar-Kurs. Wenn sie sich unbeobachtet fühlt, habe ich nämlich schon beobachtet, dass sie mit dem Kurs spricht. Und wenn er nicht in ihre Richtung läuft, dann fallen da schon auch Kraftausdrücke wie zum Beispiel: „Jetzt fall endlich, du blöde Sau“ oder sie nennt den Kurs auch einen „dummen Arsch“. Ich möchte mich da jetzt nicht weiter auslassen, weil das nämlich unanständig ist. Eigenartigerweise folgt ihr der Kurs aber – selbst wenn es vierzehn Tage dauert, bis der Kurs in die gewünschte Richtung meiner Frau läuft – ich bin einfach immer wieder total überrascht. Im Grunde meines Herzens bin ich überzeugt, sie ist eine Hexe. Aber sagen Sie das bitte nicht weiter, das ist mir jetzt nur so herausgerutscht.

    Eine EZB-Sitzung wär schon mal was. Weil ich dem Draghi nämlich gern mal ein Ohr abreißen täte.

    Hochachtungsvoll verneige ich mich vor Ihrer finanztechnischen Kompetenz.

    Jürgen Sprenzinger

  2. Niemand hat die Absicht, das weiter zu sagen, Herr Sprenzinger! Whistleblower dieser Kategorie sind bei uns absolut heilig!!

  3. Harte Rückschläge für die Banken, aber wie ich finde gerecht. ;)
    Und ja, Über einen Gutschein zur Teilnahme an der nächsten Sitzung würde ich mich freuen. ;)

    Hier meine Website: http://www.stock-exchange-news.de/

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