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Die Tesla-Aktie entscheidet sich für „Euphorie“ – Elon Musk feuert Hype um Bestellzahlen an

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Wie heizt man als Chef seine Aktie an? Mit der Aussicht auf gute Verkaufszahlen. Und gleich danach mit der Aussicht auf noch bessere Verkaufszahlen! Elon Musk scheint diese Kunst der Euphorieerzeugung perfekt zu beherrschen. Erst am gestern dieser Tweet:

Schluss Samstag seien 276.000 Tesla Modell 3 vorbestellt gewesen. Gehe dieser Trend so weiter, würden die Vorbestellungen sogar die 500.000er-Marke erreichen. Aber das reicht natürlich noch nicht. Neben Zahlen braucht es noch einen weiteren Push. Bevor die Produktion des Modells 3 starte, werde Tesla auch in Indien präsent sein, und ja, im Laufe des Jahres werden Tesla´s Hochgeschwindigkeits-Aufladesystem flächendeckend in Italien installiert sein. Und auch das reicht noch nicht – Musk muss noch mehr Aussicht auf Wachstum schaffen. So sagte er auch man konzentriere sich die Kapazitäten schnell auszubauen – dazu sei es evtl. auch nötig eine Produktionslinie in Europa zu eröffnen.

Und ja, das mag auch alles zutreffen. Und sollten Musk´s Prognosen alle so eintreffen, dann gratulieren wir uns sehen unsere überzogene Skepsis ein. Aber die Vergangenheit bei Tesla lehrt: Bisher gab es eine endlos lange Aneinanderreihung von schönen Aussichten, von tollen Prognosen, von hippen Zukunftsvisionen. Produziert wurde bislang Quartal für Quartal eine große Geldverbrennung. Die Tesla-Aktie jedenfalls geht in den nächsten Augenblicken mit gut 4,5% Plus bei über 248 Dollar in den Handel, so zeigt es die Vorbörse an.

Tesla-Aktie
Die Tesla-Aktie seit Anfang letzter Woche.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    klack

    4. April 2016 17:04 at 17:04

    Bei den mit 1000 USD bei Bestellung angezahlten ca 280.000 Tesla Autos Stand
    10.00 CET kann sich die Kolbenstangen- und Zylinderfraktion in Deutschland langsam
    mal Gedanken über ihre wirtschaftliche Zukunft machen.Man muß auch das Verkaufen
    beherrschen.dazu gehören auch entsprechende hippe Zukunftsvisionen.
    Das erinnerert mich alles an die siebziger Jahre ,als die elektrische Scheibmaschine
    mit einem elektronischen Bauteil zur evolutionären Triumph Gabriele weiterentwickelt
    wurde ,während die Industrie in Amerika der Computer marktfähig machte.
    Mit Skepsis und Pessimus kann man seine Phantasien nicht umsetzen.
    Die Deutschen leben hat lieber mit einer verrückten Merkel ,als sich von verrückten
    Ideen begeistern zu lassen.So what,suum cuique.

    • Avatar

      Benedikt

      4. April 2016 18:47 at 18:47

      Das Tesla Model 3 steckt noch in der Entwicklung und kann daher wohl noch nicht bestellt werden. Die Leistungwerte sind noch nicht fix. Musks will nur so viele unverbindliche Reservierungen bekommen haben. Die Reservierung muss dann irgendwann in eine Bestellung umgewandelt werden, oder Tesla muss die Anzahlung zurück zahlen. Manche Reservierer sollen gleich drei Reservierungen bekommen und sicher nicht jeder der sich ein Model 3 Reserviert wird auch die 1.000 $ abdrücken wollen. Die Anzahl der Reservierungen dürften noch ordentlich sinken.

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Aktien

Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

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Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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