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US-Renditen und Dollar steigen deutlich USA: Einzelhandelsumsatz besser, New York Empire schwächer

Wirtschaft USA New York Empire
Foto: Vwalakte - Freepik.com

Soeben die US-Einzelhandelsumsätze für den Monat März veröffentlicht: Sie sind im Monatsvergleich mit +0,7 Prozent besser als erwartet ausgefallen (Prognose war +0,4 Prozent; Vormonat war +0,6 Prozent, nun auf +0,9% nach oben revidiert).

Im Jahresvergleich ist das eine Steigerung um +4,0 Prozent (Vormonat war +1,5%, nun auf +2,0% nach oben revidiert).

Ohne Autos und Gas liegen die Einzelhandelsumsätze bei +1,0 Prozent (Vormonat war +0,3 Prozent).

Die control group (also der Teil der US-Einzelhandelsumsätze, der direkt in die Berechnung des US-BIP einfließt) liegt bei 1,1 Prozent (Vormonat war 0,0 Prozent).

In Reaktion auf die Daten springt die Rendite der 10-jährigen US-anleihe auf über 4,6% – die US-Futures noc unentschlossen, der Dollar stärker. Damit rückt die erste Zinssenkung der Fed in immer weitere Ferne!

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Der New York Empire State Index (April) für die Produktion im US-Bundesstaat New York ist mit -14,5 Punkten chwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war -5,2 ; Vormonat war -20,9).

Dazu schreibt die New York Fed, die die Daten erhebt:

„Business activity continued to decline in New York State, according to firms responding to the April 2024 Empire State Manufacturing Survey. The headline general business conditions index rose seven points but remained below zero at -14.3. New orders and shipments both declined significantly, and unfilled orders continued to shrink. Delivery times shortened, and inventories edged higher. Labor market conditions remained weak, with employment and hours worked moving lower. The pace of input price increases picked up somewhat, while the pace of selling price increases held steady. Though firms expect conditions to improve over the next six months, optimism remained subdued.“



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1 Kommentar

  1. alles deutet auf weitere inflation hin. die umsätze steigen, weil die preise steigen. nur irgendwann kommt auch der us konsument auf pump nicht mehr hinterher. und das wird nicht graduell sondern vermutlich sehr abrubt passieren, wenn die zinsen hoch bleiben (müssen). auch der konsumjunkie lechzt inzwischen nach gratiskredit. nur die karrotte vor der nase bekommt er voraussichtlich in diesem jahr nicht mehr. mal sehen wann er das realisiert.

    dafür muß man auch nicht wirtschaftsnobelpreisträger sein. arbeitsmarkt baut inzwischen längere zeit schon vollzeitstellen ab, zinskurven seit ewiger zeit invertiert, liquidität wird zurück gefahren, geopolitisch deutet alles auf wieder ansteigenden inflationsdruck hin, rohstoffe inkl. gold explodieren, der kampf um höhere löhne verschärft sich allerorts, … aber naja, wie erwähnt ist diesmal sicher alles ganz anders.

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