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Konjunkturdaten

USA: Wo ist bloß das Wachstum?

Markus Fugmann

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Es gehört ja zu den Allgemeinplätzen in der Finanzwelt, dass die USA sich erholen. Stimmt. Aber ist das nun eine tragfähige Basis? Was passiert, wenn Mamma-Fed ihre Kinder nicht mehr mit Geschenken überhäuft?

Hier ein paar Charts von stawealth.com, die klar machen, dass von einer substantiellen Verbesserung in der amerikanischen Ökonomie nur sehr bedingt gesprochen werden kann:

Employment-FullTime-JoblessClaims-041514

Vollzeitjobs, das zeigt diese Grafik, sind nach wie vor Mangelware. Was wir derzeit am US-Arbeitsmarkt sehen, hat wenig nachhaltige Substanz. Es sind die Minijobs, die derzeit die Statistiken aufhübschen.

Panel-Economic-View-041514

Aus all diesen Charts lässt sich nicht wirklich auf einen Aufwärtstrend schließen. Klar: der Einbruch durch die Finanzkrise ist aufgeholt, aber mehr auch nicht. Der Trend bei Einkommen, Beschäftigung, Industrieproduktion, Verbraucherausgaben, Sparraten und BIP deutet eher nach unten als nach oben.

Und zu guter Letzt: die Sozialleistungen nehmen einen immer größeren Anteil am verfügbaren Einkommen der Amerikaner ein, wie folgende Statistik belegt:

Social-Benefits-PercentOfDPI-041514

Da wird die Fed also wohl noch weiter helfen müssen – obwohl der Effekt von QE1 zu QE3 dramatisch nachgelassen hatte. Die kleine Erholung ist durch die Fed jedenfalls sehr teuer erkauft worden..

 

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Konjunkturdaten

Verbrauchervertrauen Uni Michigan – Amerikaner erwarten Inflation

Markus Fugmann

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Das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (1.Veröffentlichung für Januar) ist mit 79,2 etwas schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose 80,0; Vormonat war 80,7).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 87,7 (Vormonat war 90,0)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 73,8, (Vormonat war 74,6)

Die Inflationserwartungen für das nächste Jahr steigen auf +3,0% (Prognose war +2,5%) – die Amerikaner erwarten also ein deutliches Anziehen der Inflation in den nächsten Monaten..

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Konjunkturdaten

US-Einzelhandelsumsätze schwach, NY Empire State Index auch

Markus Fugmann

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Die US-Einzelhandelsumsätze (Dezember) sind mit -0,7% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,2%; Vormonat war -1,1%). Das ist der zweite monatliche Rückgang in Folge!

Ohne Autos liegen die Umsätze bei -2,1% (Vormonat war -0,8%).

Die control group (also der Teil der US-Einzelhandelsumsätze, der direkt in die Berechnung des US-BIP einfließt) liegt bei -1,9% (Prognose war +0,1%; Vormonat war -0,5%, nun auf -1,1% nach unten revidiert). Das wird das US-BIP deutliche senken..

—–

Der New York Empire State Index (Januar) ist mit 3,5 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 6,0; Vormonat war 4,9)

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe extrem schlecht

Schlechte Daten – bullisch. Gute Daten wären auch bullisch. Irgendwie..

Markus Fugmann

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Die US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 965.000 und damit deutlich mehr als erwartet (offizielle Prognose war 795.000, Vorwoche war 787.000, nun auf 784.000 leicht nach unten revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 5,271 Millionen ebenfalls höher (Prognose war 5,061 Millionen; Vorwoche war 5,072 Millionen).

Sicher extrem bullisch für die Aktienmärkte – mehr Stimulus und so..

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