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Meinung

Willkommen in der Realität, Janet Yellen!

Markus Fugmann

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Entlarvende Momente bei der Anhörung vor dem US-Repräsentantenhaus..

Haben Sie gestern die Anhörung von Janet Yellen vor dem Finanzausschuss des US-Repräsentantenhauses gesehen? Da gab es eine denkwürdige Szene: Yellen sprach über den US-Arbeitsmarkt, dem sie eine breitangelegte Erholung attestierte – woraufhin die Aktienmärkte dann stark gestiegen sind..

Was die Märkte jedoch nicht registrierten war die Frage einer Abgeordneten, ob Yellen, wenn sie vom Arbeitsmarkt spreche, vorwiegend Vollzeitjobs meine, und vor allem wie sie Vollzeitjobs und Teilzeitjobs definiere. Yellen mit ratloser Fassungslosigkeit. Etwa zehn Sekunden sagte sie gar nichts, schüttelte mit offenem Mund unsicher den Kopf, um dann zu stottern: ..äh, Aufgabe der Fed sei nicht die Definition von Arbeitsmarktstatistiken, dafür sei das Bureau of Labour Statistics zuständig.

Nachfrage der Abgeordneten: sind Teilzeitjobs Jobs mit 20 Stunden Wochenarbeitszeit? Wieder Ratlosigkeit bei Yellen, bis ihr von hinten jemand zuflüsterte: unter 35 Wochenstunden bezeichne man Jobs als Teilzeitjobs. Das teilte sie dann der Abgeordneten sichtlich erleichtert mit..

Diese Episode von gestern bringt die elfenbeinturmartige, akademische Realitätsferne der neuen Fed-Chefin auf den Punkt. Vielleicht hilft es ihr, wenn wir ihr mitteilen, dass das Bureau of Labour Statistics bei der Veröffentlichung der wichtigsten US-Arbeitsmarktdaten – den non-farm payrolls – jeden Job zählt, und sei es ein 1-Stunden-Putzjob. Wäre doch interessant zu wissen, wenn man wie Yellen von einer breitangelegten Erholung auf dem Arbeitsmarkt spricht, oder..?

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Finanznews

Aktienmärkte: Schwarzer Montag für den Dax! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte an der Wall Street heute stärker unter Druck – aber besonders für den Dax war das heute ein schwarzer Montag. Es ist die vor allem Prognose-Senkung des Schwergewichts SAP, die den Dax besonders unter Druck bringt. Werden in der „Monster-Berichtswoche“ nun auch die amerikanischen Tech-Werte enttäuschen? Neben den hohen Corona-Zahlen (und den damit verbundenen schwächeren Konjunkturdaten wie heute beim ifo Index) wirkt der fehlende Stimulus-Optimismus auf die Aktienmärkte belastend – dabei ist Montag doch eigentlich der klassische Tag für Impfstoff-Optimismus. Dazu steigt die Nervosität vor der US-Wahl, bei der sich die höchste Wahlbeteiligung seit dem Jahr 1908 (!) abzeichnet. Wird der „Reflations-Trade“ vielleicht doch nicht funktionieren?

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Finanznews

Aktienmärkte: Woche der Wahrheit (für Apple & Co)! Videoausblick

Markus Fugmann

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Es steht eine Woche der Wahrheit bevor für die Aktienmärkte, besodners für die in dieser Woche berichtenden Tech-Konzerne – und blickt man auf den deutschen Tech-Riesen SAP und seine absolut enttäuschenden Zahlen, dann könnte es eine harte Woche werden für die Tech-Schwergewichte (und damit die Indizes und die Aktienmärkte ingesamt). Neben der Zahlenflut der Untenrehmen beginnt nun die absolut heiße Phase des US-Wahlkampfs und dürfte die Nervosität weiter steigern. Dazu eskaliert die Corona-Lage immer weiter, nicht nur in Europa, sondern nun auch wieder in den USA. Der Dax jedenfalls legt einen klassischen Fehlstart zu Wochenbeginn hin nach den SAP-Zahlen (SAP hat eine Marktgewichtung von 11%)..

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US-Wahl: Wer liegt falsch? Marktgeflüster (Video)

Die US-Wahl rückt immer näher – und die verschiedenen Märkte senden unterschiedliche Signale! Wer hat Recht – und wer liegt daneben? Eine Analyse der Lage

Markus Fugmann

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Die US-Wahl rückt immer näher – und die verschiedenen Märkte senden unterschiedliche Signale! Das sind die Anleihemärkte, die mit steigenden Renditen von einem klaren Sieg von Joe Biden und den US-Demokraten ausgehen und daher mit einem großen Stimulus rechnen. Die Aktienmärkte dagegen scheinen noch unentschlossen und fokussieren sich auf das kurzfristige Geschehen, ergo die Hoffnung auf einen Stimulus noch vor der US-Wahl. Anders aber sieht es der Devisenmarkt: der US-Dollar bleibt robust, große Player haben ihre Wetten auf einen fallenden Dollar aufgelöst. Wenn aber der Dollar nicht schwächer wird heißt das, dass es den von den Anleihemärkten prognostizierten klaren Sieg der US-demokraten bei der US-Wahl nicht geben wird. Haben also die Devisenmärkte recht – oder doch die Anleihemärkte?

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