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Aktienmärkte: China-Profite und Black Friday-Zahlen belasten! Videoausblick

Die Aktienmärkte reagieren zu Beginn der neuen Handelswoche vor allem auf zwei Faktoren: auf die schwachen Zahken zu den Profiten der Unternhemen in China (das brachte die Futures im asiatischen Handel nach unten) – und auf die Verkaufszahlen zum Black Friday in den USA. Diese sind zwar zum Vorjahr +2,5% nominal gewachsen, aber das ist unterhalb der Inflations-Rate. Wie werden die Aktienmärkte der Wall Street auf die Black-Friday-Zahlen reagieren, die vor allem für den stationären Einzelhandel in den USA schwach waren (der Online-Handel dagegen gut)? Auffallend ist der derzeitige Optimismus der Wall Street: eine Weihnachtsrally ist fest einkalkuliert, weswegen die Absicherungen für fallende Kurse auf den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2020 fallen..

Hinweise aus Video:

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9 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Wir stehen in der Bewertungsfrage, bei den großen US Indizes, beim Dreifachen der Jahrtausendwende.

    Viele Werte haben sich aber sogar verzehnfacht und mehr….

    Denn die großen US Indizes, also Dow Jones Industrial Average Index, Nasdaq 100 Index und S&P 500 schleppen natürlich viele Underperformer mit.
    Nun stellt sich natürlich die Frage, ist das gerechtfertigt….?
    Kurs- Gewinn- Verhältnis, Kurs- Umsatz- Verhältnis , Dividendenrendite, Aktienrückkäufe alles spielt da mit rein…
    Auch der Aktienkauf auf Pump ist explodiert. Depots werden beliehen,…. Optionen spielen eine sehr große Rolle und natürlich die Notenbanken….
    Die Notenbanken sind zum wichtigsten Player an den Märkten geworden…
    Indem sie die Anleihen nicht mehr attraktiv machen, werten sie die Aktien auf….
    Es gab Zeiten, da mussten Anleger Geld mitbringen…Zinsen gab’s schon lange nicht mehr…
    Wir stehen also nun in den USA beim Dreifachen der Jahrtausendwende…
    Was folgt nun daraus…? Nun im Wesentlichen haben nun viel mehr Leute, viel mehr zu verlieren…
    Das liegt auf der Hand… Bei einer hohen Marktkapitalisierung sind viel mehr Leute investiert, als früher…
    Bei einem Crash, wie zum Beispiel im März 2009,Dow Jones Industrial Average Index nur noch 6575 Punkte standen viele Leute schon am Seitenrand, waren schon aus dem Markt gespült worden….

    1. @Sebastian. Hör halt endlich mal auf den unsinnigen Vergleich mit dem Jahr 2000 zu führen. Der US-Markt ist nicht dreimal so teuer wie damals, allenfalls die Magnificent Seven. Der Rest ist durchschnittlich bewertet. Der nächste Quatsch ist der explodierte Aktienkauf auf Pump. Der Margin Debt ist im Oktober um 6,7 Prozent gefallen, auf 635 Milliarden Dollar. Im Januar 2021 lag er in der Spitze über 1000 Milliarden. Du musst dich nicht zu jedem Thema äußern, auch wenn „es wir in der Volkswirtschaft“ so bezeichnen. Was für ein überhebliches ….!

  2. Unabhängig von der „aktuellen“ Situation des BRD-Bundeshaushaltes habe ich mich bereits im Rahmen der Bundestagswahl 2013 gegenüber dem damaligen Bundesminister der Finanzen Peer Steinbrück auf einer Veranstaltung Klartext mit Peer Steinbrück in Berlin für eine Vermögenssteuer für Superreiche ausgesprochen. Eine Vermögenssteuer alleine für Superreiche würde jedoch vom Bundesverfassungsgericht nicht zugelassen. Somit gilt es, die genannte Vermögenssteuer sozusagen in zwei Schritten einzuführen: Eine Vermögenssteuer für Superreiche, für kleine und mittlere Unternehmen, sowie für Konzerne. In einem zweiten Schritt gilt es dann, die Konzerne mittels Steuererleichterungen bei der Körperschaftssteuer wieder zu entlasten, und für kleine und mittlere Unternehmen wären dann verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten konstruktiv/zielführend.

    1. Oha, da war der Bundesminister der Finanzen Peer Steinbrück bestimmt extrem betroffen, als Sie mit dem Bundesminister der Finanzen Peer Steinbrück mal Klartext geredet haben und dem Bundesminister der Finanzen Peer Steinbrück gesagt haben, was er doch machen muss. Mich wundert, dass Ihre Ansage nicht direkt umgesetzt wurde. Kann wohl nur am Verfassungsgericht gelegen haben.

      Für mich gibt es hier nur zwei Optionen: H.V. ist ein Chatbot (K.I. kann nicht sein, weil letzterer Teil ja nicht zutrifft) oder leicht bis mittelschwer verwirrt. Anders lassen sich solche Schwafeleien kaum erklären!

      1. An FMW-Nutzer Goldi: Wenn Sie das sagen, dann wird das so sein.

    2. Und das bei einem sozialdemokratischen Finanzminister der die Abgeltungssteuer einegeführt hat…….

      Vermögenssteuer für Superreiche *LOL*

      bei dem *LOL*

      1. Antwort von FMW-Nutzer berti und mögliche weitere ähnliche hierzu als demokratisch zur Kenntnis genommen.

        1. lieb von Dir, danke !

  3. @Holger Voss

    Im Zusammenhang mit der Einführung einer Vermögensteuer wird stets von „Reichen“ und jetzt sogar von „Superreichen“ gesprochen. Ich erlebe aber kaum, dass eine Definition von „Reich“ oder „Superreich“ erfolgt.

    Es ist doch allseits bekannt, dass die Einführung einer Vermögensteuer nur dann etwas bringt, wenn der
    Mittelstand bzw. alle Normalverdiener mit schon geringem Vermögen in die Besteuerung mit einbezogen werden. Nur so kommt ein Steueraufkommen zustande, das etwas bringt bzw. den administrativen Aufwand
    rechtfertigt. Allein schon deshalb ist die Einführung einer Vermögensteuer nicht zielführend. Es läuft darauf hinaus, dass vor allem die „Normalos“ (Hamster im Laufrad) mit einbezogen werden. Dies wollen und wissen
    die Politiker aller Parteien. Aller.

    Deutschland hat die höchste Steuerbelastung (oder fast) allein schon bei der Einkommensteuer. Dies vor allem deshalb -habe es andereer Stelle schon einmal thematisiert – weil schon sehr lange der Progessionsverlauf nicht angemessen korrigiert wird. Immer mehr einfache Arbeitnehmer kommen in den „Genuss“ des Spitzensteurersatzes bzw. immer mehr in die Nähe. Die Menschen sind im Nominaldenken
    verhaftet, darum funktioniert auch die Verarschung der Arbeitnehmer durch die Politik (werden auch die extremen Parteien nicht angehen). Da besteht Handlungsbedarf und nicht bei der Vermögensteuer.

    Nochmals zur Vermögensteuer: Die Reichen oder Superreichen sind mit ihrem Vermögen schon weitgehend
    im Ausland. Wer nicht, hat wohl keinen oder keinen guten Berater.

    Es gibt selten wo viel Verlogenheit seitens der Politik wie bei den Steuern. Die Unkenntnis der breiten
    arbeitenden Masse wird schamlos ausgenützt.

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