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Aktienmärkte: Im April kommen neue Tiefs! Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte dürften im April neue Tiefs erreichen - trotz der jüngsten Rally. Der Liquiditäts-Tsunami liegt hinter uns, der ökonomische Schmerz noch vor uns

Die Aktienmärkte dürften im April neue Tiefs erreichen – trotz der Rally der letzten Woche und dem heutigen positiven Handelsverlauf. Der wichtigste Grund dafür, warum die Aktienmärkte jetzt noch keinen Boden ausbilden werden, ist: der Liquiditäts-Tsunami durch Notenbanken und Regierungen liegt bereits hinter uns, der ganz große ökonomische Schmerz jedoch noch vor uns! Heute wirkt noch der Liquiditäts-Rückenwind druch Fed und Co – sowie das „rebalancing“ von institutionellen Playern zum Monatsende. Aber je länger die Corona-Krise dauert, umso heftiger wird vor allem für US-Unternehmen der Schmerz, weil die Substanz so schwach ist (Cash-Reserven gering, Verschuldung hoch). Das bedeutet: das, was Notenbanken und Regierungen bisher getan haben, wird mittelfristig nicht reichen..

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29 Kommentare

  1. Der Öl-Krieg ist meiner Meinung nach von den Russen initiiert.
    Nachdem die Amerikaner mehr als nur einmal den Russen gedemütigt haben und auch sehr viele Steine was den Gastransit nach Europa in den Weg gelegt haben, kommt jetzt die Retoure an die Amerikaner.
    Das ganze ist von langer Hand geplant, das vorgelegte Veräussern der amerikanischen Staatsanleihen, die Stärkung der eigenen Wirtschaft und zu guter letzt der Aufbau eines von dem westlichen getrennten Bankensystems + zumehmender Handel der Rohstoffe ohne den US-Dollar.
    Der Russe ist geduldig und wartet darauf wann die amerikanische Wirtschaft am verwundbarsten ist um dann der amerikanischen Administration mal zu zeigen das Sie ebenfalls verundbar sein kann.
    Jetzt, wo dir amerikanische Administration mit dem wirtschaflichen Zusammenbruch alle Hände voll zu tun hat kommt der finale Schlag von scheinbar unerwarteter Seite.
    Letztlich geht es hier um Geopolitik ohne Rücksicht auf wirtschaftliche Folgen und der Gewinner wird China sein, da Sie veruschen werden die Europäer durch die One-Belt-one Road Initative an sich zu binden, wärend die amerikanische Wirtschaft am straucheln ist.

  2. Wieder einmal umfassend und haarscharf analysiert, Herr Fugmann, toll! Bärenmarkt-Rallye ist nach wie vor die Ansage, zumindest kurz- bis mittelfristig.

    Die USA haben den größten Schmerz noch vor sich, und zwar in jeder Hinsicht. Und damit auch der größte Finanzplatz auf Erden. Von Finanzplätzen in Ländern mit anderen verantwortungslosen und opportunistischen Blondie-Regierungen einmal ganz abgesehen…

    Auch sehr richtig erkannt: Der Einzelhandel in Deutschland hat in der Tat aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks im Billig-billig-Land Deutschland (Discounter-Marktanteile von 40 Prozent und mehr!) insgesamt sehr geringe Margen. Dünne Sitzpolster also, die nun sehr schnell durchscheuern…

    Bitte sehr gerne auch weiterhin so viel erkenntnisreichen, vorausschauenden und eloquent vorgetragenen Blick aufs große Ganze!

    1. Herr „Hinterfrager“:

      „Wettbewerbsdruck“, das ist das einzige Problem, das Sie sehen?

      Ich würde da gerne noch auf superhohe Steuern und Mieten hinweisen wollen!

      Aber gut, bleiben Sie bei Ihrem „Wettbewerbsdruck“ als einzigem Problem.

      1. Es ist ein im Vergleich zu anderen, hoch besteuerten und/oder hochpreisigen europäischen Ländern hoher Wettbewerbsdruck gemeint, man denke an Italien, Frankreich oder Großbritannien: Dort haben wir deutlich höhere Ausgabebeträge pro Kopf im (L) EH!

  3. Mit deutlichen Kursgewinnen hat sich heute die Wall Street gezeigt. Die Anleger nähmen es positiv zur Kenntnis, dass US-Präsident Donald Trump in der Corona-Krise inzwischen mehr auf Experten zu hören scheine, sagten Marktteilnehmer.

    Die Börsen preisen Zukunft ein, indem sie Futur 1 und Futur 2 mit Schall und Rauch fusionieren.

    Die Realität sieht anders aus: Trotz Mangel an Beatmungsgeräten nimmt Großbritannien an einem Beschaffungsverfahren der EU nicht teil – angeblich wegen Kommunikationsproblemen. Johnson soll bei einem Telefongespräch mit US-Präsident Donald Trump am Freitag um Hilfe gebeten haben. Trump berichtete, noch vor der Begrüßung habe der britische Premier gesagt: „Wir brauchen Beatmungsgeräte.“

    1. Mr.Hiob hat die Börse im Ersten zitiert. Wow!

    2. Tja, so ist das, wenn man mit einem kleinen Beton-Mäuerchen einen riesigen Tsunami aufzuhalten versucht… Good luck!

  4. Wie immer ist Ihr Video erste Sahne, lieber Herr Fugmann, das fast schon Lust auf die Krise machen kann :-) Auf jeden Fall scheint es ein spannender Krimi zu werden, den Sie bestens begleiten.

    Bezüglich Corona: Ich denke, dass man die Größenordnung dieser Pandemie schon jetzt abschätzen: Wenn eine 70%-ige Durchseuchung bei dem Corona-Virus anzunehmen ist (hohe Ansteckungsrate), und eine Letalitätsrate von nur 0,1 % vorliegen sollte, dann würde das bei 8 Mrd. Menschen etwa 5,6 Millionen Tote bedeuten. Die Letalitätsrate kann aber auch durchaus höher liegen aufgrund des maroden Gesundheitssystems in vielen (Entwicklungs)ländern (0,5%?), und dann gäbe es z.B. 28 Mill. Todesopfer. Das kommt dann schon in die Größenordnung der Spanischen Grippe, wie man auf dieser Grafik sehen kann:

    https://www.visualcapitalist.com/history-of-pandemics-deadliest/

    Was man bei dieser Grafik auch erkennen kann, ist, dass seit über 100 Jahren bei weitem keine vergleichbare tötliche Pandemie stattgefunden hat (Aids ist ein Sonderfall, da sehr geringe Ansteckungsrate). Aus dieser Sichtweise heraus, empfinde ich das Verharmlosen dieser Pandemie, auch von Seiten mancher Ärzte, als ziemlich verantwortungslos.

  5. Werter Lausi und andere, die sich hier in Panik suhlen und mit dem Begriff verantwortungslos hantieren,

    das offizielle Narrativ wird mit Vehemenz verteten aufgrund unklarer Motivlage.
    Gestorben wird in jedem Land Tag für Tag, in Deutschland um die 900000 Tote pro Jahr,
    siehe https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen-grippezeit.html,
    dort auch mal 1000 zusätzliche Tote an einem 28.Februar im Vergleich zum Vor-Vorjahr alleine in der Gruppe ab 65 Jahre, offensichtlich folgenlos.
    Die vom Durchschnitt der wöchentlichen Sterberate abweichende Mortalität wird als Excess-Mortalität bezeichnet und für Europa auf http://www.euromomo.eu wöchentlich publiziert und weist in diesem Jahr das übliche saisonale Muster auf. Wie soll das Abfallen der Mortalität erklärt werden – traut sich in den aktuellen Zeiten keiner mehr an Herz-Kreislaufleiden – 5 mal so häufig wie Atemwegserkrankungen als Todessursache – oder Krebsleiden – 3 mal so häufig – zu sterben? https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/_inhalt.html
    Physiker und andere e-Funktions-Fetischisten extrapolieren den nachgewiesenen Kontakt it einem der Coronaviren mit einer zu erwartenden Beatmungspflicht – nur ein kleiner Teil der infizierten erkrankt auch tatsächlich!
    Eine Studie, die die Letalität von Covid-19 Fällen mit anderen Corona-Viren vergleicht ist soeben in Frankreich publiziert worden
    https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924857920300972?via%3Dihub – mit folgenden Aussagen:

    Under these conditions, and all other things being equal, SARS-CoV-2 infection cannot be described as being statistically more severe
    than infection with other coronaviruses in common circulation.

    Finally, in OECD countries, SARS-CoV-2 does not seem to be deadlier than other circulating viruses.
    In addition to coronaviruses, there are 16 endemic viruses in common circulation in developed countries (adenovirus, bocavirus, cytomegalovirus, enterovirus, influenza A H1N1 virus, influenza A H3N2 virus, influenza B virus, metapneumovirus, parainfluenzae virus 1, parainfluenzae virus 2, parainfluenzae virus 3, parainfluenzae virus 4, parechovirus, picornavirus, rhinovirus, syncytial respiratory virus), and 2.6 million deaths from respiratory infections (excluding tuberculosis) per year have been noted in recent years worldwide [27]. There is little chance that the emergence of SARS-CoV-2 could change this statistic significantly. Fear could have a larger impact than the virus itself; a case of suicide motivated by the fear of SARS-COV-2 has been reported in India [28].

    Die Kollateralschäden durch die Maßnahmen sind gefährlicher als das Virus.

    NIcht dem Narrativ entsprechende Aussagen stehen aber allgemein unter Bann – Das ganze hat Züge einer Sekte angenommen – so tittelte der Express letzte Woche CORONASÜNDER – Rationalität scheint auf dem Planeten zur Zeit schlechte KArten zu haben. Also Gute Nacht.

    Es würde mich freuen, wenn herr Fugmann auch seinen Kopf mal aus der offiziellen Filterblase hinaus bewegen würde. Seit 1985 in der klinischen Forschung inklusive Testung von Impfstoffen denke ich, in der lage zu sein, anhand von Daten zwischen Narrativ und Fakten unterscheiden zu können.

    1. Werter Worf2: Ich schätze Ihre Fachkompetenz und die aufgeführten Statistiken. Ich denke am Ende des Jahres werden wir alle schlauer sein, zumal wir jetzt anscheinend erst am Anfang einer Pandemie stehen. Es wird interessant sein zu sehen, ob sich die Corona-Pandemie dann auch in den Sterbestatistiken widerspiegelt und zu einer erhöhten Sterberate geführt hat, was sicherlch auch von den Eindämmungsmaßnahmen abhängt.

      In einem Punkt gebe ich Ihnen aber recht: Da das Corona-Virus insbesondere im hohen Alter tödlich wirkt, können dadurch andere Todesarten geringer ausfallen. Überspitz ausgedrückt: Ein wegen Krebs oder wegen eines anderen schweren Leidens im Sterben liegender alter Mensch stirbt wegen Corona ein paar Tage früher. Die Gesamtsterberate über den Monat oder über das Jahr würde das natürlich kaum beeinnflussen. Was die Gesamtsterberate betrifft ist also auch das Alter entscheidend, an dem einer an dem Corona-Virus stirbt.

      Ein weiterer Indiz kann die Situation auf den Intensivstationen sein, und da scheint ja im Moment ziemlich die Hölle los zu sein. Das Prinzip möglichst viele Menschenleben zu retten, auch wenn diese schon hochbetagt sein sollten, finde ich schon richtig.

      1. @Lausi. Endlich beleuchtet man das Ganze auch ein bisschen übergeordnet. Der Altersdurchschnitt der Coronatoten lag in Deutschland bei 81 Jahren, 70 Prozent männlich und mit Vorerkrankungen. Was man nicht so gerne erzählt, ist die Zahl der Menschen, die im Krankenhaus mit geschwächtem Immunsystem an resistenten Keimen sterben und nicht an der eigentlichen Krankheit. Deshalb vermutlich auch die niedrige Zahl in unseren guten Krankenhäusern. Es muss um jedes Leben gekämpft werden, wenn es möglich ist, aber man muss bei der Bewertung schon genau hinschauen.
        Aber als Beispiel, das Hoffnung macht. In Venetien wurde erst vor Kurzem ein 101-Jähriger Coronapatient als geheilt nach seiner Behandlung entlassen.

  6. zur Info: https://www.youtube.com/watch?v=wdjYwwV-Oss
    Wer da kein Dehbuch für den jetzigen Verlauf erkennt, darf gerne zwei mal schauen

  7. …bin mal gesapnnt, ob sich die für Herrn Fugmann eigentlich sehr gewagte Überschrift noch einstellt…es riecht ja wohl eher nach einer V-förmigen Erholung, wie zu Trumps Amtszeit immer geschehen…ich vermute 30.000 Punkte im Oktober 2020 im Dow…

  8. @Ranzentier, Wer schon bald wieder die alten Hochs erwartet muss einen gewaltigenRANZEN haben, der ihm die Sicht auf die Realität verdeckt.
    EIN SOGENANNTER WASCHBRETTBAUCH IM SPECKMANTEL ( Ironie on)

    1. Ich schaue an mir herunter und stelle fest…Sie haben recht…bin mal joggen…bis Oktober ;-)

    2. …also im April haben sich mal keine neuen Tiefstkurse eingestellt…in manchen Märkten (Nasdaq) riecht es eigentlich eher nach neuen Allzeithochs…wenn die zweite Coronawelle natürlich richtig heftig wird dann kann das mit den neuen Tiefs natürlich noch kommen…schau mer mal…zwischen 14000 und 6500 beim Dax ist ja wohl alles drin…ich bin wieder joggen…

    3. @Pessi-Mist: also im Dow sind wir fast wieder bei 26000, im Dax fast bei 12000 und im Nasdaq reden wir lieber gar nicht erst davon…manchmal haben Ranzentiere mit einem gewaltigen Ranzen die Realität doch ganz gut im Blick…es gibt ja auch nicht nur eine Realität in der Realität…

  9. @ Ranzentier, ich habe die Dummheit der Notenbanken unterschätzt u.freue mich auf die nächste Short-Chance. Wenn in Amerika 50% arbeitslos werden u.als Daytrader zuhause Traden ( u.natürlich kaufen)
    könnten wir bald neue Hochs machen.

  10. ja so ist das…aber der nächste Abrutsch kommt noch früher als man denkt…aber für Shortseller schwer zu timen…am Ende wird es so sein dass es immer lange nach oben geht…und nur ganz kurz und heftig nach unten…dann aber als Shortseller dabei zu sein ist schwierig….es hilft nur long zu gehen und die shorts als hedge mit beimischen und gutes Geldmanagement…viel Erfolg weiterhin und schönes langes Wochenende…P.S. @Fugi…die Aufgaben um einen Kommentar zu platzieren werden immer schwerer ;o)

  11. …ich wollte nur mal erwähnen, dass ein ranzentier im April die 30.000 im dow schon gesehen hat und auch ein wenig recht hatte…a bissl stolz bin ich schon…

  12. Eins rauf mit Mappe, @Ranzentier!

  13. @ranzentier, es gibt viele interessante kommentare, aber meine grösste hochachtung gilt ihnen. ihre kommentare werde ich in zukunft beachten und folgen. allen einen schönen abend.

  14. Was immer das bedeutet lausi

  15. @Ranzentier, Gratulation, sie haben recht bekommen. Aber mein als Witz gedachter Ausdruck,dass arbeitslose Daytrader die Börsen pushen hat sich sogar bewahrheitet. Ist wirklich Alles nur noch ein Witz, leider wird der Ausgang dieser Sache nicht sehr witzig werden.Als Realist sehe ich eine grosse Chance für einen baldigen saftigen Short ,da uns die Trickser eine noch nie dagewesene Fallhöhe präsentieren.

  16. @Ranzentier, genau genommen, haben Sie den DOW zum Oktober bei 30.000 verortet. Da stand er aber durchschnittlich etwa 10% tiefer, teilweise sogar bei 26.000. Das ist wie bei den Crash-Propheten, irgendwann im Laufe der Zeit passiert es mal, und dann stellen sie sich hin und rufen laut hinaus: Ich habe es Euch doch gesagt, oh Ihr Ungläubigen!

  17. @Michael…da haben Sie recht…ganz genau trifft man es dann doch nicht…ich denke aber das im April die 30.000 eine Utopie waren und sich auch niemand die 29.000 in so kurzer Zeit wieder vorstellen konnte….die Überschrift des Artikels war auch eher der Anlass zu meiner Gegenthese….wen es interessiert….ich gehe von 14100 Punkten im ersten Quartal 2022 aus…vielleicht auch erst im April 2022…aber das wäre mir auch recht….dann würde die Überschrift des von mir sehr geschätzten Herrn Fugmann (keine Ironie, sondern Wahrheit) wieder an Wert gewinnen ….und das fände ich klasse

  18. Im dow natürlich….;-)

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