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Aktienmärkte: S&P 500 3 Tage in Folge negativ – wer ist der Verkäufer? Videoausblick

Der Leitindex der US-Aktienmärkte, der S&P 500, nun drei Handelstage in Folgem negativ (auch wenn es sich nicht so anfühlt). Ausschlaggebend dürften dafür zwei Faktoren sein: erstens die Blackout Period – die meisten S&P 500-Unternehmen können vor der Berichtssaison derzeit keine eigene Aktien zurück kaufen, womit ein wichtiger Kurstreiber wegfällt. Noch wichtiger aber dürfte die Mechanik kurz vor Ende des Quartals sein: vor allem Pensionsfonds hatte ihre Aktien-Quote deutlich nach oben gefahren – und müssen diese nun zum Quartalsende reduzieren. Derzeit geringe Handelsvolumina – die US-Aktienmärkte verhalten sich derzeit wie sonst nur zu Zeiten eines tiefen Sommerlochs..

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19 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Eigene Aktien zu den Höchstkursen zurückzukaufen ist eigentlich keine gute Idee….

    Erstens haben die meisten Firmen das Geld nicht und müssen die dafür notwendigen Ausgaben, zu den gegenwärtigen Höchstzinsen kreditieren und zweitens ist der Index, der größten 50 Firmen, die das in den USA machen um den Faktor fünf bis sieben gestiegen.

    Jetzt kauft man auf Kredit, meist zu mindestens 5 bis 7 Prozent ( wenn man Glück hat eine Bank zu finden, die die Käufe entsprechend kreditiert ) die eigenen Aktien zurück, die liegen dann überteuert im Depot und die aufgenommen Kredite, zu den Höchstzinsen laufen weiter…

    Das Einzige was dann steigt ist die Verschuldung der Unternehmen…

    Aber das nur nebenbei….

    Übergeordnet bleibt es dabei, die Mehrheit der Marktteilnehmer hofft auf eine Fortsetzung der Niedrigzinspolitik in absehbarer Zeit.
    Es gibt verschiedene Prognosen, wann dies soweit sein könnte. Die meisten Anleger und Spekulanten hoffen sehr bald…
    Das ist der eigentliche Treiber für die Rallye, die Hoffnung auf eine Fortsetzung der Niedrigzinspolitik…

    Man beachtet die gegenwärtige Phase der höheren Zinsen nicht und sieht sie allenfalls als Ausrutscher nach oben an, der von bald, wieder wie von selbst verschwindet…

    Das ist denen auch nicht zu verübeln, sie sind in den vielen Jahren der Niedrigzinspolitik entsprechend konditioniert worden….

  2. @ Herr Fugmann, anstatt das die Grünen Milliarden wegen CO2 ausgeben, sollten diese lieber die 200000 Tonnen Atommüll vom Meeresgrund bergen und den Atommüll aus Asse. Das finde ich viel wichtiger!
    https://www.dw.com/de/fukushima-das-meer-als-perfektes-endlager-f%C3%BCr-atomm%C3%BCll/a-52444866
    https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Ase-Initiativen-fordern-schnelle-Rueckholung-des-Atommuells,asse1610.html

    Durch Transmutation könnte der Abfall in ein paar Jahren recycelt werden und sogar Strom produzieren.
    Hier zwei Verschiedene Projekte:
    https://www.youtube.com/watch?v=O0xM_JvYwQM
    https://www.nzz.ch/international/die-ewigkeit-bekommt-ein-ablaufdatum-ld.1665642

    1. @Clemens Mann
      Nur einmal angenommen, das Märchen vom Atommüll-Recycling würde eines Tages irgendwann im 23. Jahrhundert wahr: Sie wissen schon, dass dieser Prozess nur mit Uran und Transuranen funktioniert? Rein theoretisch natürlich…
      Und diese Abfallprodukte sind nur ein winziger Anteil des gesamten Atommülls.

      Es funktioniert keinesfalls mit Tritium im Meer, mit verglasten Uran- und Transuranabfällen und auch nicht mit dem schwach und mittel belasteten Material aus Asse. Statt immer nur die Wundergeschichten der Atomlobby nachzuplappern, wäre etwas Recherche und Basisinformation über Grundlagen im Vorfeld ganz hilfreich.

      Und warum sollten die Grünen den Dreck von Anderen wegräumen, die Abermilliarden mit Kernkraft verdient haben, aber zu geizig und nicht willens sind, für die Folgeschäden einzustehen? Ist das Ihre krude Vorstellung davon, wie Demokratien, menschliche Gesellschaften und freie Wirtschaft zu funktionieren haben?

      1. @Anna
        Und Sie haben Recherche über Basisinformation betrieben ??

        1. @ottonorma: Sie als Hobbyatomforscher kennen natuerlich diese Basisinformationen und koennen uns bildungsferne aufklaeren, nicht wahr, Dr. Randolph? Wie war das nochmal? Plutonium wird in Kernkraftwerken verbrannt? Wer ueber solch geheimes Wissen verfuegt, wird ja auch ueber Recycling von Atommuell genauesten bescheid wissen….

          1. @ottonorma: Für mich klingt das immer sehr logisch und plausibel was Anna da von sich gibt und etwas kenne ich mich auch aus, da ich vor mehr als zwei Jahrzenten ein Szintillationdetektorarray zum Nachweis von Gammastrahlung (Cs-137) entwickelt habe. Ist aber zugegeben lange her…

        2. @ottonorma
          Im Gegensatz zu Ihnen mache ist das immer, bevor ich Kommentare poste.
          Das sollten Sie inzwischen langsam wissen, da wir uns doch schon so oft über Kernkraft und die neuen Wunderkonzepte zum „Verbrennen“ von Plutonium und Uran ausgetauscht haben.

        3. @ottonorma

          Anna hat ungefähr genauso viel Ahnung wie die Analena :-)

          Die Technologie für einen geschlossenen Brennstoffkreislauf in der Kerntechnik durch Einsatz von „Fast Neutron Reactors“ ist bereits vorhanden und die Planungen dazu sind z.B. in Russland weit fortgeschritten.

          „The study proposes a stepwise scheme of the initial stage in the transition to a closed nuclear fuel cycle (NFC) two-component nuclear power engineering system comprising fast and thermal reactors.“

          https://link.springer.com/article/10.1007/s10512-023-00975-8

          Was da ein paar Hinterwäldler aus Deutschland denken, ist im globalen Maßstab völlig irrelevant.

          1. @ikkyu
            Erst einmal sollten Sie lernen, Vornamen korrekt zu schreiben. Dann sind Sie qualifiziert für schlaue Zitat-Kommentare aus der Springerpresse, und wir glauben Ihnen ungeprüft alles, was die Russen so behaupten 😉

      2. Ach komm uns doch jetzt nicht mit Fakten, ist ja ekelhaft ;-)

      3. @Anna Luisa
        Dieser geht 2026 an den Start und einen zweijährigen Test. Warum warten wir die Ergebnisse nicht erst einmal ab? Der Hersteller sagt die „meisten radioaktiven Elemente und Abfälle“.
        https://dual-fluid.com/de/

        „Ist das Ihre krude Vorstellung davon, wie Demokratien, menschliche Gesellschaften und freie Wirtschaft zu funktionieren haben?“
        Nein, aber von der „Zeitbome“ Asse sieht man nicht jeden Tag etwas im TV, nur CO2. Warum eigentlich?

        Ich mag die Wissenschaft, den Fortschritt und die Suche nach Lösungen für Probleme. Ich bin nicht nur pro Atom.

        https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/kein-lithium-kein-metall-deutsche-firma-bringt-organische-super-batterie/ar-AA1eLI4r?ocid=msedgdhp&pc=U531&cvid=d2d2b96f7ba34b1a9637447a3e918060&ei=22

        Wenn dieser Akku hält was er Verspricht ist die Energiewende wohl kein Problem mehr.

        Oder Wasserstoff
        https://www.msn.com/de-de/nachrichten/wissenundtechnik/billiger-und-ohne-explosionsgefahr-forschern-gelingt-wasserstoff-durchbruch/ar-BB1k0nzS?ocid=msedgdhp&pc=ACTS&cvid=663c90e9d15d4f27a9a1be943a9054a2&ei=5

        1. @Clemens Mann
          Die Leute von Dual Fluid behaupten „die meisten radioaktiven Elemente und Abfälle“, weil sie hoffen, dass das stabile und eher unbedenkliche Uran-238 mit diesem Konzept in das Transuran Plutonium-239 umgewandelt werden könne. Und genau dieses „Natururan“-238 macht eben 95% der Brennelemente aus.
          Aber lesen Sie selbst, über dieses Projekt in Ruanda habe ich bereits ausführlich geschrieben:
          https://finanzmarktwelt.de/gasheizungen-boomen-verbraucher-realitaet-gegen-habeck-wunschtraum-301545/#comment-171293

          Wir können gerne bis 2026 abwarten und uns dann weiter unterhalten. Mir ist es ohnehin lieber, über konkrete Fakten und real existierende Projekte zu diskutieren, statt alle drei Wochen Mutmaßungen und große Hoffnungen über dieselben Phantasiekonzepte theoretisch und ohne jeglichen neuen Erkenntnisgewinn zu erörtern. Es sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt, dass sich die vielen Atomphysiker und Ingenieure dieser Welt seit 70 Jahren mit verwandten Konzepten befassen – bisher leider völlig erfolglos und mit vielen verbrannten Milliarden an Forschungsgeldern.
          Aber dieses Mal wird es klappen, ganz sicher 🙄

        2. @Clemens: Klar kann man das abwarten und das wäre auch toll wenn es funktioniert, aber wir haben funktionierende Lösungen, in die wir nicht wie z.B. beim Fusionskraftwerk seit Jahrzenten Mrd. stecken. Wir haben kurz- bis mittelfristig ein Problem und uns läuft quasi die Zeit davon, aber nein wir stecken lieber unser Geld in die Lobby von Strack-Zimmermann und co. Lasst uns aufhören immer wieder auf den Lobbyismus der Atomindustrie, etc. rein zufallen.

    2. @Clemens Mann. Innovativer Vorschlag. Müssten die Kosten für das Aufräumen des Atommülls nicht den Verbrauchern des achso günstigen Atomstroms nachträglich belastet werden? Ist aber auch egal, am Ende übernimmt der Steuerzahler sowieso die volle Rechnung!

    3. @Clemens Mann
      Bei Ihren beiden Links handelt es sich nicht um zwei verschiedene Projekte. Es ist ein und dasselbe Projekt eines erweiterten Laborversuches von Dual Fluid in Ruanda…

  3. Wenn jede Forschung an Transmutaion Unsinn ist, nicht weiter daran geforscht wird, bleibt nur noch das Zeug 1 Millionen Jahre lang Sicher zu Lagern… Der Abfall ist numal da und er wird noch mehr.
    Heute Abend werden wir das sicher nicht mehr lösen und sollten Schluss machen.

    1. @Clemens Mann
      Ich sage nicht, dass die Forschung Unsinn ist und würde mich ebenso über ein funktionierendes Spallationskonzept freuen wie Sie. Oder über einen zuverlässigen und risikolosen Schnellen Brüter, der so konfiguriert ist, dass er Plutonium zu kurzlebigeren Isotopen transmutiert, statt noch mehr von den Zeug zu produzieren.
      Doch die bestehenden Konzepte und Reaktoren wurden seit über 35 Jahren reihenweise aufgegeben: Zu teuer, zu gefährlich, zu erfolglos.
      Übrig blieben einzig die beiden BN-Reaktoren in Russland. Glaubhafte und vor allem validierbare Daten darüber liegen seit vielen Jahren nicht vor.
      Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Russland damit Plutonium vernichtet? Funktioniert das überhaupt?
      Und wie hoch, dass sie weiteres produzieren?
      Gab es Probleme, Störfälle, wie zuverlässig laufen sie?
      Wir wissen es nicht. Viel eher müssen wir doch Frage stellen, warum wurden weltweit praktisch alle Versuche dahingehend aufgegeben?

      Hier ein ganz interessanter Artikel zu dem Thema:
      https://www.quarks.de/technik/energie/so-koennte-man-atommuell-recyceln-transmutation/#atom2

    2. @Clemens Mann, zum Thema Atommüll-Recycling noch eine Präzisierung und Ergänzung: Es wird allseits gerne das Gerücht kolportiert, durch Transmutation würde sich die Endlagerzeit des Atommülls auf 300 Jahre verkürzen.
      Das ist aber schlich und einfach falsch. Die dabei entstehenden kurzlebigen Spaltprodukte sind so hochradioaktiv und besitzen eine derartige Nachzerfallswärme, dass sie erst einmal für 300 Jahre in oberirdischen Zwischenlagern gekühlt werden müssten. Und erst dann könnten sie in geologisch geeignete unterirdische Endlager verbracht werden, wo sie weitere 500 bis 1000 Jahre zerfallen, bis sie das Strahlungsniveau von Uran-238 erreicht haben.

      Ebenfalls wenig beruhigend ist die Tatsache, dass diese Radionuklide auch noch sehr viel mobiler sind als etwa Plutonium und Uran – sie sind z. B. wasserlöslich und flüchtig, können sich also gut und weit über Luftströmungen in der Atmosphäre verbreiten.

      Neben der furchtbar langen Endlager- oder Halbwertszeit, die meistens als einziges Totschlangargument aufgeführt wird, müsste auch die Strahlungsintensität bzw. spezifische Aktivität genannt werden. Nur als Beispiel:
      Uran-238: 12 Bq/mg
      Uran-235: 80 Bq/mg
      Plutonium-239: 2.307.900 Bq/mg
      Cäsium-137: 3.300.000.000 Bq/mg
      Jod-131: 4.600.000.000.000 Bq/mg

      Sie können sich also ungleich länger trotz höherer Strahlungstoxizität durch Alphastrahlung derselben Menge Uran-235 aussetzen, als Cäsium-137 oder Jod-131, bis dieselbe effektive Strahlendosis erreicht ist.

      Hochradioaktive mobile Spaltprodukte für 300 Jahre in oberirdischen Zwischenlagern kühlen?!
      Das klingt nicht besonders vertrauenerweckend angesichts der geopolitischen Entwicklungen und der zunehmenden Degeneration menschlicher Vernunft und Intelligenz 😉

  4. ….tja dann waren es 3 Tage mit 0,1 Prozent, dafür geht es heute 0,85 nach oben im S&P , ganz zu schweigen vom Dax. vielleicht können Sie ja mal mitteilen ob Sie auch so katastrophal in den Indizes short sind, oder vielleicht doch long, einfach nur damit man weiß , es gibt genauso jemanden der seit Monate daneben liegt.

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