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Aktuell: Britische Luftaufsicht bannt alle Boeing 737Max 8s aus dem Luftraum

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Das ist der nächste herbe Rückschlag für Boeing: nachdem zahlreiche Länder das Abheben des Mega-Sellers 737Max 8s von Boeing untersagt hatten, verbietet die Luftaufsicht Großbritanniens nun alle Starts und Landungen in UK und verbannt damit faktisch den Maschinen-Typ aus dem britischen Luftraum. Das bedeutet für zahlreiche Fluggesellschaften dieser Welt, dass sie UK mit dieser Maschine nicht mehr anfliegen können.

Bislang wurden 175 dieses Maschinen-Typs ausgeliefert, zwei davon stürzten jeweils kurz nach dem Start ab – als mehr als jedes 90.! Laut Insider-Informationen wird die Europäische Luftaufsicht, die Europe’s Aviation Authority (EASA), in Kürze dem britischen Vorbild folgen.

Der Image-Schaden für Boeing ist kaum zu ermessen, dazu haben einige Fluglinien und Länder angekündigt, künftig nur noch Airbus-Maschinen zu bestellen.

Angesichts dieser massiven Probleme für den amerikanische Flugzeughersteller nimmt sich heute das Minus von gut 3% noch reichlich bescheiden aus, zumal sich die Aktie seit dem Jahr 2016 fast verdreifacht hatte:

Der Bann trifft auch viele Fluggesellschaften, die viele Maschinen diese Typs im Einsatz haben, so etwa Norwegian Airlines deren Aktien knapp -10% fallen..

Hier die britische Luftaufsicht zur Begründung für die Entscheidung:

“Our thoughts go out to everyone affected by the tragic accident in Ethiopia yesterday.The UK Civil Aviation Authority has been closely monitoring the situation, however, as we do not currently have sufficient information from the flight data recorder we have, as a precautionary measure, issued instructions to stop any commercial passenger flights from any operator arriving, departing or overflying UK airspace. The UK Civil Aviation Authority’s safety directive will be in place until further notice. We remain in close contact with the European Aviation Safety Agency (EASA) and industry regulators globally. There are currently five Boeing 737 Max 8 aircraft registered and operational in the United Kingdom. A sixth aircraft is due to enter operation later this week.“

 

By User:Acefitt – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=69781313

8 Kommentare

8 Comments

  1. Goldsammler

    12. März 2019 17:09 at 17:09

    Und die Teutonen machen mit. Ein Schelm wer schlechtes denkt.

  2. mamit

    12. März 2019 19:03 at 19:03

    Die US-Flugbehörde FAA erklärte gestern, die Boeing sei flugtauglich. Klar, ein paar Kilometer. Wären 2 Airbusse innerhalb dieser kurzen Zeit, und dann noch kurz nach dem Start abgestürzt, dann hätte die FAA schon lange ein Flugverbot ausgesprochen. Mann beachte mal die Häufigkeit von Flugunglücken nach dem Start (ist eher selten). Und hier gibt es zwei ähnliche Unglücke mit neuen Maschinen. Ist doch etwas seltsam. Oder sind HUAWAI-Chips verbaut:)

  3. mamit

    12. März 2019 19:54 at 19:54

    Sieht nach einer klassischen Fehlkonstruktion aus:
    Die neuen spritsparenden Triebwerke vom Typ „Leap 1B“ des Herstellers CFM International wurden ursprünglich für den neuen Airbus 320NEO entwickelt und haben größere Durchmesser als ihre Vorgänger mit ursprünglich 1,54 Metern. Damit jedoch passten sie nicht unter den Flügel der etwas kleineren und niedrigeren Boeing 737. Um das Triebwerk mit seinem Turbinendurchmesser von 1,75 Metern überhaupt verbauen zu können, hat Boeing die Aufhängungen nach vorne verlängert – die „Leap 1B“ hängen nicht unter, sondern vor dem Flügel.
    Durch den neuen Ansatzpunkt jedoch ändert sich die Flugeigenschaften der 737, die Maschine neigt in bestimmten Extremsituationen dazu, nach oben zu nicken und so den Luftstrom über die Tragflächen zu unterbrechen. Das MCAS soll dies automatisch und sekundenschnell ausgleichen.

  4. Prognostiker

    12. März 2019 20:40 at 20:40

    Wäre vielleicht besser gewesen mehr Tests zu machen anstelle Aktienrückkäufen.So sind aktienbesessene Leute fähig die grössten Firmen u. Länder in kürzester Zeit zu ruinieren.Donald ist auf dem besten Weg die USA zu grounden.

  5. JoergHH

    12. März 2019 21:08 at 21:08

    Hallo Mamit,
    deine Darstellung ist ziemlich gut (kleiner Hinweis: A320Neo hat ein Leap 1a Triebwerk-etwas grösser) und ich mach mal da weiter wo du aufgehört hast. Bei manchen Darstellungen bin ich mir nicht ganz sicher, obwohl ich in Strömungsmechanik promoviert habe, also alles ohne Gewähr …

    Wie schon richtig gesagt wurde sind bei der 737 Max der die Triebwerke weiter vorne wodurch auch der Schwerpunkt (Center of gravitiy) etwas nach vorne geht. Für die Flugstabilität muss CoG immer vor dem Auftriebspunkt liegen. Also bei der Max erstmal kein Problem sollte man meinen, aber da ja die Triebwerksgondel auch Auftrieb erzeugt wandert auch der Auftriebsschwerpunkt nach vorne. Wenn sich der Abstand zwischen den beiden Punkten vergrössert wird es stabiler, verkleinert er sich wird es instabiler. Meine Vermutung, er wird geringer, deshalb vielleicht MCAS. MCAS hat für die Max aber noch eine zusätzliche Bedeutung: es soll die unterschiedlichen Flugeigenschaften zwischen der Max und den Vorgängerversionen angleichen, so dass !! die Piloten ohne zusätzliche Schulung !! die Max fliegen können wenn sie auf den Vorgängerversionen geschult sind. Ist natürlich ein starkes Verkaufsargument, da kostensparend. Brisant dabei ist: MCAS greift nur in Extremsituationen ein (niedrige Geschwindigkeit + hoher Anstellwinkel; Gefahr von Strömungsabriss (Stall)) und drückt dann die Nase nach unten. Da kommt dann auch die FAA (amerikanische Flugbehörde) ins Spiel, die Boeing wohl bestätigt hat, das keine zusätzliche Schulung erforderlich ist. Dummerweise hat man den Piloten nichts von MCAS erzählt (steht wohl irgendwo im Manual), so dass sie das gar nicht wussten. Aber die Strategie war ja, keine zusätzliche Schulung …. Beim ersten Flugzeugabsturz von Lion Air war wohl MCAS aktiv, bekam aber falsche Daten von den Messsensoren (Anstellwinkel, Geschwindigkeit). MCAS overruled die Pilot Kommandos, hätte also deaktiviert werden müssen. Dazu muss man aber wissen, dass es das System gibt. Das ist der erste schwere Vorwurf. Entsprechend hat Boeing dann auch darüber informiert. Ursache des zweiten Absturzes ist noch unklar, aber was man weiss (da das Flugzeug ja seine Position in 3D an die Flugüberwachung schickt) das es eine vertikale Instabilität gegeben hat (z.B wenn MCAS Nose down macht und die Piloten Nose up). Wenn man sich mal die Unfallstatisk von A320 und B737 anguckt (Wiki) stellt an fest, dass es sehr selten vorkommt, dass ein Flugzeug einfach bei guten Wetter vom Himmel fällt (öfter passiert es bei der Landung wenn Schlechtwetter, Systemausfälle, etc). Weiter offen ist auch die Frage nach der Zuverlässigkeit von MCAS. Normalweise ist der Ausfall von Flugzeugsteuerungssystemen als „CAT“=catastrophic eingestuft, d.h. der Ausfall des Systems muss sehr unwahrscheinlich designed sein, was man in der Regel durch redundante Sensorsysteme erreicht. Sollte dies bei MCAS nicht der Fall sein, wird ein einfaches Software update nicht ausreichen und man muss an die Hardware ran. Da Boeing schon 5000 Max verkauft hat (370 ausgeliefert) ergibt sich hier ein riesen Hebel, was den möglichen Gewinn als auch den Verlust angeht. Einfach mal einen Blick in die 4Q 2018 Publikationen werfen. Es lohnt sich also die Sache weiter zu verfolgen. In diesem Sinne …..
    Viel Erfolg

  6. Moritz

    12. März 2019 21:10 at 21:10

    Wahre Worte!
    Airbusse wären in dem Fall eine Gefahr für die nationale Sicherheit…

  7. sabine

    12. März 2019 21:40 at 21:40

    Ach, lustig. Trump ist schuld an dem Konstruktionsfehler bei Boeing?
    Vielleicht weil er wieder mehr Produktion in den USA will, anstatt alles aus der Welt-Werkbank China?
    Oder weil er zum Sparen annimiert und man hier an der falschen Stelle gespart hat?
    Dann ist das Dieseltheater ein Fehler Obamas und Clintons. Denn die haben VW zum Sparen annimiert.
    Politik kann so leicht sein!

  8. mamit

    13. März 2019 18:59 at 18:59

    Hallo JoergHH,

    meine Darstellung habe ich aus dem Netz:)

    Wenn die 737 Max schon bei besten Flugverhältnissen abstürzt, möchte ich ja nicht erleben, was bei schlechten Wetter alles passieren kann. Meiner Meinung nach hat Boing einen alten Flieger mit geringen Aufwand(kostengünstig)etwas modernisiert und die Passagiere sind zur Zeit die Betatester. Dafür können Sie mehr Aktien zurückkaufen:)
    Für die FAA ist es scheinbar kein Problem. Ob die Entscheider mit dem Vogel fliegen?

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Indonesiens Garuda storniert seinen Auftrag über 4,9 Milliarden Dollar für die Boeing 737 Max

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Die indonesische Fluggesellschaft Garuda Indonesia teilte am Freitag mit, dass sie einen Multimilliarden-Dollar-Auftrag für Boeings 737 Max 8 Passagierjet storniert, nachdem das Flugzeug in
weniger als fünf Monaten in zwei tödliche Abstürze verwickelt war.

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„Unsere Passagiere haben das Vertrauen verloren, mit der Max 8 zu fliegen“, sagte der Pressesprecher Ikhsan Rosan von Garuda Indonesia. Die indonesische Fluggesellschaft bestellte am 12.09. 2014 50 Flugzeuge des Typs Max 8 für 4,9 Milliarden Dollar. Bis dato wurde nur eine der bestellten Jets am 20.12.2017 ausgeliefert, die auch in Betrieb genommen wurde. Nun hat die Airline einen Brief an Boeing geschickt, in dem sie erklärt, dass sie die restlichen bestellten Jets nicht mehr erhalten will. Das ist ein herber Schlag für Boeing. Denn die Begründung, dass Passagiere kein vertrauen mehr haben, ist ein einleuchtendes Problem, welches alle Fluggesellschaften haben, die diesen Jet bestellt haben!

Boeing Hauptwerk
Das Boeing-Hauptwerk nördlich von Seattle. Foto: Jetstar Airways (jetstar.com) CC BY-SA 2.0

Boeing-Vertreter planen kurzfristig die Fluggesellschaft in Jakarta am 28. März zu besuchen, um den Deal noch zu retten! Es ist zu erwarten, dass andere Fluggesellschaften nachziehen und ihre
Bestellungen auch stornieren um das Vertrauen ihrer Kunden nicht zu verlieren. Für Boeing könnte es doppelt teuer werden, denn die Fluggesellschaften haben fest mit den Auslieferungen geplant und benötigen nun dringend Ersatz! Ersatz, den es aber kurzfristig nicht gibt. Neue Aufträge anderer
Jets würden die Planungen der Fluggesellschaften um Jahre zurückwerfen und enorme Kosten bei den Fluggesellschaften verursachen. Anzahlungen der bestellten Flieger, welche Boeing schon erhalten hat, müssen auch zurückgezahlt werden. Anzahlungen, welche schon in den Bau der 737 Max 8 flossen.

Hier nun zwei Szenarien, die eintreten können:

1. Den Fluggesellschaften bleibt kaum eine Wahl als die Maschinen abzunehmen, weil sie schlichtweg keine Alternative haben, und Boeing möglicherweise einen nachträglichen Rabatt einräumt. Man wird nach dem Softwareupdate die Maschine noch einmal offiziell checken lassen und danach als sicher befinden, um das Vertrauen der zukünftigen Passagiere zurückzugewinnen.

2. Der worst case wäre für Boeing, dass sie nicht nur ihre 480 Mrd. EUR für ihre 5000 Aufträge
abschreiben können, sondern auch auf den bisherigen Kosten für den Bau der Maschinen sitzen bleiben und zusätzlich von allen Fluggesellschaften verklagt werden.

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E.ON Analyse: Kaufsignal voraus!

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Übergeordnet bewegt sich das Wertpapier von E.ON seit Ende 2015 zwischen den Marken von 5,99 und grob 10,81 Euro grob seitwärts. Innerhalb der letzten Jahre kristallisiert sich jedoch eine größere Trendwende in Form einer inversen SKS-Formation heraus. Ein Blick auf eine höhere Auflösung des Kursverlaufs offenbart seit Anfang Oktober letzten Jahres einen intakten Aufwärtstrend, der von 8,16 Euro bis an die Jahreshochs aus 2018 um 9,95 Euro aufwärts geführt hat. Zwar konsolidiert das Wertpapier des Energieversorgers E.ON seit gut zwei Monaten in einem aufwärts gerichteten Trendkanal, konnte im gestrigen Handel an die obere Hürde zulegen und startet womöglich nun einen Ausbruchsversuch darüber. Mittelfristig könnten sich dadurch weitere Long-Chancen ergeben.

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Long-Chance bei e.on

Bullen sind klar im Vorteil und könnten mit einem Kursanstieg zum Wochenende über die zweistellige Kursmarke von rund 10 Euro mittelfristiges Kaufsignal in Richtung 10,81 Euro auslösen. Hierfür sollte aber mindestens ein Wochenschlusskurs über diesem Niveau etabliert werden, weil erst dann die Wahrscheinlichkeit auf die favorisierte Aufwärtsbewegung an die obere Handelsspanne aus den letzten Jahren merklich steigt. Als Verlustbegrenzung bietet sich in dem Fall das Niveau von 9,65 Euro gemessen am Basiswert an. Misslingt hingegen ein Ausbruch, wären kurzfristige Abgaben auf ein Niveau von 9,69 Euro durchaus wahrscheinlich. Selbst ein Rücklauf zurück an den gleitenden Durchschnitt EMA 50 bei aktuell 9,53 Euro wäre problemlos möglich. Erst darunter dürfte sich eine Korrekturwelle auf den 200-Tage-Durchschnitt sowie die Unterstützung aus Ende 2018 um 9,20 Euro einstellen.

Einstieg per Stop-Buy-Order : 10,00 Euro
Kursziel : 10,24 / 10,64 / 10,81 Euro
Stop : < 9,65 Euro
Risikogröße pro CFD : 0,35 Euro
Zeithorizont : 1 – 3 Monate

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Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktuell: Levi Strauss ist wieder an der Börse – Eröffnungkurs 22,22 Dollar

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Levi Strauss kehrt heute nach 34-jähriger Abwesenheit an die Börse zurück – und der erste Kurs liegt bei 22,22 Dollar.
Der Bekleidungseinzelhändler notierte seinen Börsengang bei 17 US-Dollar pro Aktie und bewertete das Unternehmen mit rund 6,6 Milliarden US-Dollar. Das ist höher als die Preisspanne von 14 bis 16 Dollar, die das Unternehmen zuvor festgelegt hatte.

Die Aktien der Gesellschaft werden an der New Yorker Börse unter dem Tickersymbol „LEVI“ gehandelt.

Der aus Bayern stammende, und 1847 in die USA ausgewanderte, Löb Strauss galt mit seinem Partner Jacob Davis als Erfinder der Blue Jeans. Diese verkaufte er über sein kalifornisches Textilgeschäft an Goldschürfer, um ihnen eine robuste Arbeitskleidung zur Verfügung zu stellen.

Der aus Bamberg stammende Löb Strauss nahm die amerikanische Staatsbürgerschaft an und änderte seinen Namen in Levi Strauss.

Der Umsatz weltweit von Levi Strauss, für Jeans und andere Bekleidungswaren, hielt sich die letzten 10 Jahre auf fast auf gleichem Niveau.

In USD:

2008: 4,4 Mrd. 2012: 4,6 Mrd. 2016: 4,5 Mrd.
2009: 4,1 Mrd. 2013: 4,6 Mrd. 2017: 4,9 Mrd.
2010: 4,3 Mrd. 2014: 4,7 Mrd. 2018: 5,6 Mrd.
2011: 4,7 Mrd. 2015: 4,4 Mrd.

Der Umsatzanstieg 2018 ist vor allem darauf zu zurückzuführen, dass man bei Levis die Zeichen der Zeit erkannte und mehr in Werbung und Imagepflege investierte. Auch das Angebot wurde auf die Nachfrage am Markt angepasst. So bietet Levis jetzt auch bequemere Jeans an und erweiterte das Angebot.
Anfang 2018 beschloss man zukünftig auf die Fabrikarbeitern – welche die Hosen noch per Hand ausfransten oder durchlöcherten durch Lasertechnologie – zu ersetzten.

Dieser Plat, der (durch die Zahlen belegt) aufging, soll nun weiter fortgeführt werden und mit dem frischem Kapital(ca.500 Millionen Euro) aus dem heutigen „Börsenneustart“ ist sicher noch einiges zu erwarten.
Der Gründer würde sich im Grab umdrehen, wenn er sehen würde, dass in seine Jeans extra Löcher produziert werden um sie besser zu verkaufen..


By Blake Burkhart – Flickr, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=44401478

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