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Aktuell – Larry Kudlow: Trump nicht bereit für Deal mit China

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Soeben hat sich Larry Kudlow in einem TV-Interview

– Trump empfindet die China-Gespräche positiv

– Trump wird finalen Deal machen

– China muß sich in den schwierigsten Punkten weiter bewegen

– Trump nicht bereit, einen Deal mit China zu unterschreiben

14 Kommentare

14 Comments

  1. Avatar

    Michael

    6. Dezember 2019 16:28 at 16:28

    Was denn nun, will er einen Deal oder nicht? Verlaufen die Gespräche positiv oder nicht? Oder weiß er das selbst nicht?

    • Avatar

      Dorinella

      6. Dezember 2019 18:37 at 18:37

      @michael … es gibt überhaupt keine Gespräche. Das ist alles gelogen ! Zumindest keine „ Verhandlungen“ !
      Wahrscheinlich fragt Kudlow kurz per Telefon sinngemäß :“ Knickt Ihr ein, liebe Chinesen ? Nein ?… Tschüss ….“

  2. Avatar

    Roberto

    6. Dezember 2019 16:34 at 16:34

    Na bitte…und wo ist der Abverkauf ??? Komisch.

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    Torsten

    6. Dezember 2019 17:00 at 17:00

    Zusammenfassend kann man sagen:

    Es wird einen positiven Deal geben, der unterzeichnet wird sobald China Eingeständnisse macht.

    Der Erpresser wartet bis das Geld eingetroffen ist.

    • Avatar

      Michael

      6. Dezember 2019 18:39 at 18:39

      Er wartet auch noch auf das Geld von den Mexikanern für den Mauerbau. Und auf das Geld fast aller NATO-Mitglieder. Und auf die Steuern von Apple, Google & Co., die seit Jahrzehnten in europäischen Steuerparadiesen vaporisiert werden. Und die UNO wartet seit Jahren auf die fälligen Beiträge der großartigsten Nation aller Zeiten.

  4. Avatar

    Dorinella

    6. Dezember 2019 18:32 at 18:32

    Es wird keinen Deal mit China geben.
    Ich sag es schon seit Wochen. 😳
    Trump wird auf nichts Anderes als auf den allumfassenden großen Deal, der ihn als den besten Dealmaker aller Zeiten dastehen lässt , eingehen. Außerdem braucht er die Zölle. Leider gibt ihm der positive Arbeitsmarktbericht heute wieder Recht, genauso wie die Wallstreet.
    So langsam glaube ich auch, dass der „ Nicht kommende Deal“ so langsam eingepreist ist. Sonst hätte es einen Abverkauf gegeben auf diese Nachricht. Er lässt China öffentlichkeitswirksam!!!! noch ein Türchen auf… aber nur zum Schein.
    Trump WILL den Deal gar nicht ! Er sieht , dass es auch ohne geht. Zwar auch nur zum Schein, aber das ist ihm egal.

    • Avatar

      Columbo

      7. Dezember 2019 16:14 at 16:14

      @Dorinella
      „ Es wird keinen Deal mit China geben, ich sag es schon seit Wochen“

      Das ist mir einfach zu glaskugelmäßig. Das derzeitige Szenario ist zu unberechenbar, um irgendwelche Prognosen abzugeben. Trump wird…Trump will…Trump wird nicht…Trump kann nicht…was sollen diese Spekulationen?
      Woher wissen Sie, was ein Trump tun oder lassen wird? Glaskugel-Vermutungen, nichts weiter, wenn Sie nicht seine Psychotherapeutin sind.
      Nicht zu viel reden, glauben, vermuten, meinen ist derzeit eindeutig die bessere Idee, will man sich hinterher nicht blamieren.

      • Avatar

        Dorinella

        7. Dezember 2019 23:32 at 23:32

        @columbo
        Hallo !
        Sie haben natürlich Recht mit der Aussage : „ nicht zu viel spekulieren, wenn man sich hinterher nicht blamieren will.
        Und ich weiß auch, dass gerade SIE… mich hier etwas schützen wollen, was ich durchaus erkannt habe … und zu schätzen weiß !
        Trotzdem bleibe ich bei meinen „ Vermutungen „ !
        Ja … hier ist ganz viel Psychiologie dabei !
        Machen wir es so ! Wir warten ab, was die nächste Zeit passieren wird … und dann reden wir weiter.
        Sollte ich mich täuschen … werde ich hier „ mea culpa sagen ! Okay ?

        • Avatar

          Columbo

          8. Dezember 2019 20:24 at 20:24

          @Dorinella
          Ok, aber „mea culpa“ brauchen Sie nicht zu sagen. Ich werde Sie trotzdem schützen😀👍

  5. Avatar

    susiklatt

    6. Dezember 2019 18:53 at 18:53

    schaut euch die Indizes an, fast wieder beim ATH,
    wer braucht da schon einen Deal?
    Trump nicht – zumindest kann er damit warten

    • Avatar

      PingpongWizard

      6. Dezember 2019 20:57 at 20:57

      @susiklatt, objektiv betrachtet, passiert bei den Indizes gar nichts mehr seit 3 bis 4 Wochen, von dieser kurzlebig abgefackelten Kerze heute einmal abgesehen. Ein hübsches und nettes Mehrfach-Top, das immer wieder scheitert und zurückprallt. Da wird man noch bis zur Ausschüttung der Boni warten und dann kräftig Gewinne abschöpfen.

    • Avatar

      Torsten

      7. Dezember 2019 03:45 at 03:45

      In det Sprache von DT sind die US Märkte Fake – sie sind durch Manipulationen der Fed verfälscht. Analog einem Optionsschein bleibt der innere Wert gleich nur der Zeitwert steigt.
      Der Optionsschein ist nicht ins Geld gelaufen sondern das Fälligkeitsdatum wurde weiter in die Zukunft geschoben.
      Raffinierte Tricks die hier angewendet werden.

  6. Avatar

    Dorinella

    6. Dezember 2019 21:03 at 21:03

    Im gleichen Interview hat Kudlow auch gesagt : „ Trump wird weiter Strafzölle einsetzen, um einen Deal mit China zu erreichen „ !!
    Also … Erpressung geht weiter in der One Man -Ego-Show !! Er schickt sein Hündchen Kudlow dafür in die Fernsehshows.
    China wird sich nicht erpressen lassen … deshalb werden die Zölke am 15.12. kommen !
    China hat doch längst gesagt, dass sie „ Worst case“ schon eingepreist haben.
    Die Zölke werden kommen.
    Und er wird China dafür die Schuld geben.
    Trump hat ZUVIEL Spaß an seinem Spiel mit China, als dass er noch davon ablassen wird ! Der Mann ist krank !!!
    WANN versteht der Markt das endlich ??
    Und alle um ihn herum sind nur kleine Wichte, die keine andere Chsnce mehr haben, als zu gehorchen !
    Und zu beten …

  7. Avatar

    Kritisch on fire

    7. Dezember 2019 11:23 at 11:23

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Aktien

Aber CFDs sind Termingeschäfte? Verbände für steuerliche Bevorzugung von Optionsscheinen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Aktives Trading mit CFDs und Optionsscheinen könnte problematisch werden

Was sind CFDs? Die „Contracts for Difference“ erlauben gehebelte Wetten auf steigende und fallende Kurse. Die CFDs können Anleger zeitlich unbefristet lange halten. Und Optionsscheine? Die haben einen fest definierten Ablaufzeitpunkt. Und wie definiert man Termingeschäfte? In Kurzform: Dies sind Börsengeschäfte, bei denen die Erfüllung des Vertrags (Abnahme und Lieferung der Ware) zu einem späteren Termin erfolgt. Also sind Optionsscheine doch Termingeschäfte, und CFDs irgendwie nicht so richtig?

Egal. Wenn der Gesetzgeber eine Feststellung trifft, dann ist das eben so – weil es nun mal der Gesetzgeber ist? So wurde vor Kurzem die seit Anfang Januar gültige Novellierung des Einkommensteuergesetzes beschlossen, wonach Verluste aus „Termingeschäften“ nur noch bis zu 20.000 Euro pro Jahr mit Gewinnen aus Termingeschäften verrechnet werden dürfen. Dadurch wird die bizarre Realität entstehen, dass Anleger Steuern auf Gewinne zahlen müssen, obwohl sie effektiv in einem Börsenjahr im Handel keinen Gewinn erzielt haben (wir berichteten schon mehrmals). Danke Olaf Scholz, darf man da schon mal im Voraus sagen.

Klar zu sein scheint, dass die CFDs in die Kategorie der Termingeschäfte fallen im Sinne dieser Novelle des Einkommenssteuergesetzes – wohl ganz einfach, weil der Gesetzgeber es so will. Aber auch Optionsscheine, die per Definition doch viel eher Termingeschäfte sind? Wie man derzeit munkelt, wird das Bundesfinanzministerium noch eine Klarstellung für die ausführenden Steuerbehörden veröffentlichen, aus welcher hervorgehen könnte, dass auch Optionsscheine als Termingeschäfte zu betrachten wären. Das würde den Kreis der betroffenen Anleger deutlich erweitern.

Lobbyarbeit für Optionsscheine – von CFDs ist keine Rede

Aber halt. CFDs werden fast komplett von angelsächsischen und Offshore-Anbietern angeboten. Optionsscheine sind die Kinder der deutschen Bankenbranche. Und drei Mal darf man raten, wer den besseren Draht zu BaFin, Bundesfinanzministerium, Staatssekretären etc haben könnte? Diese Woche sieht man vom Deutschen Derivate-Verband, der Börse Stuttgart und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) einen offiziellen Appell an das Bundesfinanzministerium (siehe hier), worin man eindringlich dazu auffordert Optionsscheine bezüglich dieser Neuregelung nicht als Termingeschäfte einzustufen. Man möchte also erreichen, dass Anleger auch weiterhin unbegrenzt Verluste aus Optionsscheinen mit Gewinnen aus Optionsscheinen verrechnen dürfen.

Gibt der Gesetzgeber dem nach, wäre dies ein glasklarer Vorteil für die Anbieter von Optionsscheinen, und ein riesiger Nachteil für die ausländischen CFD-Anbieter. Und wer ist denn Mitglied im Deutschen Derivate-Verband? Eben nicht die CFD-Anbieter, sondern so ziemlich alle deutschen Anbieter von Zertifikaten und Optionsscheinen, wie Deutsche Bank, Deka, Hypo, LBBW, DZ, Baader usw. Für CFDs bitten sie nicht um eine Ausnahme, sondern nur für Optionsscheine. Und die DSW? Hat sie die CFDs schon aufgegeben, und hofft nun noch darauf, wenigstens noch die Optionsscheine vor diesem Steuerirrsinn retten zu können? Aus dem Appell zitieren wir hier auszugsweise im Wortlaut:

Der Deutsche Derivate Verband (DDV), die Börse Stuttgart und die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) appellieren an das Bundesfinanzministerium, die Linie aus dem Juni 2020 beizubehalten und Optionsscheine nicht als Termingeschäfte einzuordnen. Im Entwurf des Anwendungsschreibens des BMF vom Juni 2020 wurden Optionsscheine nicht als Termingeschäfte klassifiziert und damit eine klare, angemessene Abgrenzung erreicht. Damit wird vermieden, dass Anleger in der Depotgestaltung beeinträchtigt werden und zudem aufwendige individuelle Veranlagungen vornehmen müssen. Anderenfalls drohen schwere steuerliche Nachteile, nachträgliche Steuerzahlungen und Unsicherheiten für hunderttausende von Anlegern. Für Termingeschäfte sieht das Jahressteuergesetz, das seit Jahresbeginn gilt, eine begrenzte Verlustverrechnungsmöglichkeit nur mit anderen Termingeschäften und Erträgen aus Stillhaltegeschäften vor.

Marc Tüngler, DSW-Hauptgeschäftsführer: „Die steuerliche Neuregelung der Verlustverrechnung ist ein weiterer herber Schlag für Privatanleger und führt zu massiven Verunsicherungen. Vom Grundsatz her halten wir die Regelung insgesamt für verfassungswidrig. Der Entwurf des BMF-Schreibens war immerhin ein fairer Vorschlag, wie die Anwendung zumindest in Bezug auf Optionsscheine zu regeln ist, und würde betroffenen Anlegern eine Perspektive geben. Wenn das BMF jetzt von diesem ursprünglichen Entwurf abweicht, weckt das Unverständnis und offenbart einmal mehr die feindliche Gesinnung gegenüber Privatanlegern.“

Würden Optionsscheine jetzt durch das Anwendungsschreiben des BMF den Termingeschäften zugerechnet, wird die neugeschaffene Unwucht im Steuerrecht weiter dramatisch verschärft.

Es gibt gute sachliche Argumente dafür, warum Optionsscheine steuerlich als sonstige Finanzinstrumente und nicht als Termingeschäfte zu klassifizieren sind. Die Klassifizierung sollte anhand der Erfüllungsweise von Optionsgeschäften vorgenommen werden. Diese ist bei Optionsscheinen „Zug-um-Zug“, sie sind daher bei der steuerlichen Behandlung den Kassageschäften zuzurechnen, und nicht den Termingeschäften. Diese Einschätzung wird auch von Wissenschaftlern geteilt.

Eine Studie der WHU aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass hunderttausende von Privatanlegern von einer solchen Klassifizierung betroffen wären. Zudem stellt die Studie der WHU fest, dass 68,8 Prozent der Nutzer von Hebelprodukten wie Optionsscheinen diese zur Absicherung einsetzen. Die Beschränkung der Verlustverrechnung erschwert es Anlegern von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

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Allgemein

Ölpreis: Aufwärtstrend geht weiter? Was macht Biden? API-Daten lassen aufhorchen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Eine Öl-Pumpe in der Wüste

Der Ölpreis war seit dem 5. Januar im Aufwärtstrend. Nach einer Mini-Pause ging es Anfang dieser Woche weiter nach oben, von unter 48 Dollar im WTI-Öl am 5. Januar bis auf derzeit knapp unter 53 Dollar. Zahlreiche Gründe für die jüngst gestiegenen Preise und womöglich auch weiter anziehenden Preise hatten wir die letzten Tage genannt.

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Positiv für den Ölpreis zu werten waren die inzwischen seit fünf Wochen fallenden Lagerbestände für Öl in den USA, die großen Stimulus-Hoffnungen an den neuen US-Präsidenten, und vor allem die zusätzlichen freiwilligen Kürzungen der Öl-Fördermenge durch Saudi-Arabien (minus 1 Million Barrels pro Tag für Februar und März).

Gestern Abend wurden die privat ermittelten API-Lagerbestände für Öl veröffentlicht mit einer Wochenveränderung von +2,6 Millionen Barrels. Die API-Daten gelten stets als Vorschau auf die am folgenden Tag vermeldeten offiziellen Lagerdaten. Diese Woche verschieben sich viele Konjunkturdaten in den USA um einen Tag nach hinten, weil am Montag Feiertag war. Die offiziellen Lagerdaten aber verschieben sich aufgrund der gestrigen Amtseinführung von Joe Biden um noch einen weiteren Tag nach hinten auf Freitag Nachmittag. Bis dahin könnte der Ölpreis also zittrig bleiben, in der Vorschau auf möglicherweise steigende Lagerbestände in den USA.

Was bringt Joe Biden für den Ölpreis?

Positiv für die Öl-Bullen ist zu werten, dass Joe Biden gestern im Rahmen diverser präsidialer Dekrete die Keystone XL Pipeline gestoppt hat, deren Bau in den USA noch nicht begonnen hat. Damit wird zukünftig nicht noch mehr Öl aus Kanada in Texas ankommen. Grundsätzlich ist dies vorsichtig positiv für den Ölpreis zu werten, da die Angebotsmenge geringer ausfallen dürfte. Aber na ja… werden die Kanadier ihr Öl dann nicht anderweitig auf dem Weltmarkt anbieten?

Also, bringt Joe Biden tendenziell für die nächsten Jahre dank dem Pipeline-Stop und sicherlich diversen schärferen Umweltgesetzen die Öl-Förderung in den USA zu einem Wachstumsstop, oder sogar zu einer Schrumpfung? Das wäre gut für alle Trader, die einen höheren Ölpreis sehen wollen. Aber da gibt es noch die andere Seite der Medaille. Man darf annehmen, dass sich die Beziehung zwischen den USA und dem Iran unter dem neuen US-Präsidenten entspannt. Sollten die US-Sanktionen gelockert werden, dürfte der Iran wohl zügig mehr Öl fördern und auf dem Weltmarkt verkaufen. Denn das Land braucht wohl jeden Petro-Dollar. Dies wäre folglich schlecht für den Ölpreis. Also ist es nicht so einfach zu beantworten, ob Joe Biden nun gut oder schlecht für einen potenziell weiter steigenden Ölpreis zu betrachten ist. Schaut man auf den Chart 30 Tage zurück, dann ist der Ölmarkt noch im Aufwärtstrend. Die Grundstimmung ist vor allem wegen dem möglichen anstehenden Mega-Stimulus in den USA positiv.

Chart zeigt Kursverlauf im Ölpreis in den letzten 30 Tagen
Chart zeigt Ölpreis-Verlauf in den letzten 30 Tagen.

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Christine Lagarde: Headlines der PK der EZB: entscheidende Fragen unbeantwortet

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Hier die wichtigsten Aussagen von Christine Lagarde auf der heutigen Pressekonferenz der EZB – im offiziellen Statement bislang wenig Neues:

– Lagarde beginnt mit warmen Wünschen für 2021

– Impfungen wichtiger Meilentstein

– Industrie weiter robust, Dienstleistung weiter schwach, wenngleich weniger schwach als in der ersten Corona-Welle

– Inflation bleibt niedrig

– Kurzfristig überwiegen die Risiken

– Wirtschaft der Eurozone dürfte auch im 4.Quartal geschrumpft sein

– Pandemie wird auch 1.Quartal 2021 belasten

– es wird trotz Impfungen noch dauern, bis Herdenimmunität erreicht ist

– Impfungen und Brexit-Deal sind ermutigend, aber übergeordnet bleiben die Risiken bestehen

– Headline-Inflation dürfte bald ansteigen, auch wegen deutscher Wieder-Anhebung der Mehrwertsteuer

– Inflation dürfte mittelfristig anziehen, Inflationserwartungen sind gestiegen

– Kreditvergabe: Banken etwas vorsichtiger geworden

– Europäische Länder sollen schnell beschlossene EU-Hilfsmaßnahmen in ihren Parlamenten beschließen, um Erholung anzuschieben

– Lagarde „hat fertig“, jetzt Fragen

—-
– Lagarde: positiv sind Impfungen, dass der Brexit-Dealk zustande gekommen ist, dazu bessere Aussichten auf Kooperation mit der neuen US-Regierung

– schärfere Lockdowns wegen Mutationen durchaus möglich

– Frage nach Zombiefirmen: bislang weicht Lagarde einer Antwort aus – da redet sie minutenlang herum, aber die Frage zielte letztlich auf die negativen Konsequenzen der EZB-Politik, und das ließ sie (wieder einmal!) unbeantwortet!

– Frage nach (unausgesprochener) yield curve control der EZB (Berichte darüber, dass EZB versucht, die Renditen für Anleihen vor allem italienischer Anleohen nicht zu stark gegenüber deutschen Anleihen als Benchmark steigen zu lassen:: wieder keine konkrete Antwort von Lagarde!

– Frage nach digitalem Euro: was soll der für die Menschen bringen? Lagarde: ein digitaler Euro würde das Bargeld nicht ersetzen (FMW: echt??)
Lagarde: wir wollen in Sachen Digitaleuro sehr transparent sein (FMW: wohl eher pseudo-transparent..)
Lagarde:Einführung des digitalen Euros würde noch Jahre dauern; viele Fragen darüber noch offen und schwierig, wenn er käme, wäre er für alle gut, nicht nur für Elite

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