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Konjunkturdaten

Aktuell: Philadelphia Fed Index deutlich besser – fragwürdiges Konjunkturwunderland USA..

Redaktion

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am

Der Philadelphia Fed Index (Februar) ist mit 36,7 deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 12,0; Vormonat war 17,0).
Zuletzt auffallend starke Daten aus den USA in Sachen Produktion (zuvor schon der New York Empire Index) – vielleicht bekommen wir dann ja irgednwann mitgeteilt, dass das alles nicht so gemeint war (wie kürzlich bei den US-Arbeitsmarktdaten, als für 2018 und 2019 mal eben mehr als 500.000 wieder verschwunden waren..). Ergo: während die Konjunktur und vor allem die Industrie weltweit stark schwächelt, stehen die USA glänzend da. Vielleicht hat Trump ja einen Beuftragten für die Veröffentlichung guter Wirtschaftsdaten engagiert..

Die Komponenten:

Beschäftigung: 9,8 (Vormonat war 19,3)

Neue Aufträge: 33,6 (Vormonat war 18,2)

Preise: 16,4 (Vormonat war 22,1)

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Henryk Olk

    20. Februar 2020 15:19 at 15:19

    Da hat die Biowaffe Coronavirus der USA ja gut funktioniert

    • Avatar

      Lausi

      20. Februar 2020 17:30 at 17:30

      Solange die Biowaffe nicht nach hinten losgeht ist ja alles schick für die USA. Ist nur ein bisschen schwer die Ausbreitung des Virus zu kontrollieren. Gerade gehen die US-Aktien-Indices a bissl in die Knie – was ist denn da los? Wie auch immer – höchste Zeit wieder die Bazooka abzufeuern!

  2. Avatar

    Zimmermann

    20. Februar 2020 16:27 at 16:27

    Den Wahrheitsgehalt dieser Statstik schätze ich auch nicht höher ein, als die der Statistik zum Coronavirus aus China.

  3. Avatar

    Torsten

    20. Februar 2020 17:21 at 17:21

    Gibt es im Bereich Philadelphia eine große Rüstungsfirma? Oder wurde wegen China bei einheimischen Firmen mehr bestellt? Aber was für Produkte?

    Wenn der Wert in 4 Wochen korrigiert wird interessiert es keinen mehr.

  4. Avatar

    Immermehrbär

    20. Februar 2020 17:47 at 17:47

    Es gibt dort eine Fabrik für Fahnenstangen mit 100 % mehr Bestellungen.
    Im Moment geht alles Durcheinander, Krisenwährung Yen sehr schwach, ( Börsen täglich neueHochs )
    Goldersatz u.Krisenwährung Bitcoin ? ? sehr volatil, viele Börsianer „ sehr senil“.

  5. Avatar

    Altbär

    20. Februar 2020 18:27 at 18:27

    Der Rücksetzer der US – Börse kommt m. W. hauptsächlich von den schwachen Halbleitern, ( Halbleiter Index minus 2% ) die in letzter Zeit auch den Nasdaq hochgezogen haben.Oder weiss jemand etwas Anderes.
    Was machen Börse? Flasche leer?

  6. Avatar

    Torsten

    20. Februar 2020 18:27 at 18:27

    5.12.2019 Lidl eröffnet ersten Markt in Philadelphia

    alles klar

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Konjunkturdaten

Aktuell: Verbrauchervertrauen Uni Michigan – Sieg von Biden erwartet

Markus Fugmann

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Das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (1.Veröffentlichung für Oktober) ist mit 81,2 etwas besser ausgefallen als erwartet (Prognose 80,5; Vormonat war 80,4).

Die Einschätzung der aktuellen Lage dagegen schwächer als erwartet, sie liegt bei 84,9  (Vormonat war 87,9)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 78,8  (Vormonat war 73,3)

 

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage verantwortet:

„Slowing employment growth, the resurgence in covid-19 infections, and the absence of additional federal relief payments prompted consumers to become more concerned about the current economic conditions. Those concerns were largely offset by continued small gains in economic prospects for the year ahead. The Current Conditions Index recorded its second small reversal, the first being in June, but even at its best, it has never come close to its December peak, being still down by 26.5%. The Expectations Index, despite the recent gain, is still down by 14.4% from its February peak. How much has the presidential electioneering influenced this twist in consumer sentiment? Consumers were not asked whom they will or had voted for or their preference, but who they expected to win the election to determine the election’s potential influence on economic expectations. Among all consumers, Biden’s advantage in early October grew to 7 from 1 percentage point in the July to September surveys (see the chart). While self-identified Democrats and Republicans heavily favored the candidate from their own party, that proportion grew by 8 points among Democrats and shrunk by 5 percentage points among Republicans. Most elections are decided by those who are non-aligned with either party; the views of Independents remained unchanged and nearly equal, giving Trump a slight advantage of 2 or 3 points. When the difference in the Expectations Index was calculated by party identification, Trump still held an advantage over Biden with some interesting twists: Trump’s advantage on the Expectations Index greatly narrowed among Republicans (from 31.1 in July to September to 13.9 in October) and only a slight narrowing among Democrats (from 4.0 to 1.6), but it widened among Independents (from 20.9 to 24.4).“

 

 

 

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Einzelhandelsumsätze stark

Redaktion

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Die US-Einzelhandelsumsätze (September) sind mit +1,9% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,7%; Vormonat war +0,6%). Ohne Autos liegen die Umsätze bei +1,5% (Prognose war +0,4%).

Die control group (also der Teil der US-Einzelhandelsumsätze, der direkt in die Berechnung des US-BIP einfließt) liegt bei +1,4% (Prognose war +0,2%; Vormonat war -0,1%, nun auf -0,3% nach unten revidiert).

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Europa

Verbraucherpreise Eurozone: Deflation im Westen – Inflation nur in Osteuropa

Redaktion

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Soeben wurden für die Eurozone für den Monat September die Verbraucherpreise veröffentlicht (2.Veröffentlichung). Sie gehen im Jahresvergleich um -0,3 Prozent zurück, nach -0,2 Prozent im August und +0,4 Prozent im Juli. Auffallend: Inflation gibt es nur im Osten, während der Westen eher unter Deflation leidet.
Zum Vormonat steigen die Verbraucherpeise um +0,2%, ebenso in der Kernrate (ohme Nahrung und Energie) um +0,2%.

Dazu schreibt Eurostat, das die Daten erhebt:

Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag im September 2020 bei -0,3%, gegenüber -0,2% im August. Ein Jahr zuvor hatte sie 0,8% betragen. Die jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union lag im September 2020 bei 0,3%, gegenüber 0,4% im August. Ein Jahr zuvor hatte sie 1,2% betragen. .
Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Griechenland (-2,3%), Zypern (-1,9%) und Estland (-1,3%) gemessen.
Die höchsten jährlichen Raten wurden in Polen (3,8%), Ungarn (3,4%) und Tschechien (3,3%) gemessen.

Die Verbraucherpreise in den jeweiligen Ländern

 

Gegenüber August ging die jährliche Inflationsrate in dreizehn Mitgliedstaaten zurück, blieb in sieben unverändert und stieg in sieben an.
Im September kam der höchste Beitrag zur jährlichen Inflation im Euroraum von Lebensmitteln, Alkohol und Tabak (+0,34 Prozentpunkte, Pp.), gefolgt von Dienstleistungen (+0,24 Pp.), Industriegütern ohne Energie (-0,08 Pp.) sowie Energie (-0,81 Pp.).

Die Verbraucherpreise in der EU und der Eurozone

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