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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen auf mehr als 6 Millionen!

Markus Fugmann

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am

Die US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen auf6,648 Millionen (offizielle Prognose war 3,5 Millionen; Vorwoche war 3,28 Millionen). Bei US-Analystenhäusern lagen die Prognosen im Vorfeld zwischen 3,5 Millionen und 6,5 Millionen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe.

Aus New York noch vergleichsweise wenig Anträge, dagegen Kalifornien und Michigan mit den meisten Anträgen..

Die Folgeanträge (continuing claims) steigen von 1,784 Millionen auf 3,029 Millionen.

Die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind derzeit extrem wichtig

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Topf-Trader

    2. April 2020 14:49 at 14:49

    Die Rezession ist im vollen Gange und ist nicht mehr zu leugnen.

  2. Avatar

    Faktist

    2. April 2020 16:31 at 16:31

    Beste Zahlen ever ever ever!!! Dann kann man ja heute evtl. mit +5% aus dem Handel gehen oder wird es etwas neuer Rekord mit +19% an einem Tag??? Who knows… diese US M….geburten können ja nichts andere als Lügen und Betrügen.

    • Avatar

      Faktist

      2. April 2020 17:54 at 17:54

      …meine Kommentar war vor dem Trump Öl Tweet… aber es bestätigt die Wahrheit, dass die Amis nur Lügner und Betrüger sind… der Anstieg bei Indizies war auch nicht zufällig, sondern einige grosse wussten bereits im Vorfeld von der Öl Geschichte! Gut ich wusste es auch den sonst hätte ich ja bei 19,80 udn 20 USD beim Öl nicht zugegriffen um es bei 27 und 26,90 abzuwerfen… aber die Indizies sind natürlich zurecht gestiegen, weil die grossen viele zum Short Squeeze gezwungen haben. Frage ist nur noch ob die COVID19 Auswirkungen durch die Öl Geschichte verschwindet und ob alle Arbeitslosen sofort Ihre Arbeit haben… also die 10 Millionen EXTRA in USA in den letzten 2 Wochen. Vielleicht auch noch der Konsum dadurch wachsen wird weil das Öl nun doch nicht so günstig sein wird…. hmmmm Deflation zu Inflation zu Zahlungsunfähigkeit zu Hyperinflation …ein zuzuzuZug fährt los und Amis gieriger als jemals zuvor!!! Die Wand ist dieses mal nicht aus Sandstein sondern eher Richtung Platin!

  3. Avatar

    Dreamtimer

    2. April 2020 16:34 at 16:34

    Wie schon letzte Woche. Die Arbeitslosenzahlen explodieren, die Märkte jubeln. Man merkt, die Dollarbillionen erreichen die Richtigen.

  4. Avatar

    LEO

    2. April 2020 17:19 at 17:19

    Leute, regt Euch ab. Das liegt am Ölpreis. Was interessiert denn noch, ob irgendwer arbeitet und etwas herstellt? Geld kommt doch von der FED. Guckt Euch keine Fundamentals an, denenzufolge kann man das Licht ausmachen. Macht (aus irgendwelchen Gründen) GAR keinen Sinn..
    Ich habe hier keine Fragen mehr

    • Avatar

      Dreamtimer

      2. April 2020 19:38 at 19:38

      „Leute, regt Euch ab. Das liegt am Ölpreis.“

      Ja, stimmt. Das ergab eine schöne zeitliche Koinzidenz.

      Einen finanzwirtschaftlichen Sinn kann ich allerdings erkennen. Anfang 2016 lief der bis dato letzte Ölkrieg der Saudis, mit dem sie die Fracker platt machen wollten. Über Wochen hinweg fielen dann auch die Kurse an den Aktienmärkten. Hintergrund war der, dass die Saudis Aktien verkauften, um liquide zu bleiben. Die sind ja gut im DAX und im S&P500 investiert. Sollten die Ölpreise nun steigen, dann wäre zumindest ein Stressfaktor weg, den man nicht unterschätzen sollte.

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Europa

ifo Index schwächer, erster Rückgang seit sechs Monaten

„Die Unternehmen blicken deutlich skeptischer auf die Entwicklung in den kommenden Monaten“

Markus Fugmann

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am

Soeben hat das ifo Institut den ifo Index für Oktober veröffentlicht:

– ifo Geschäftsklimaindex 92,7 (Prognose war 93,0; Vormonat August war 93,4) – der erste Rückgang nach fünf Monaten Anstieg in Folge

– aktuelle Lage 90,3 (Prognose war 89,9 ; Vormonat war 89,2)

– Erwartungen: 95,0 (Prognose war 96,5; Vormonat war 97,7)

Dazu ifo in einer Pressemitteilung:

„Die Stimmung unter den Unternehmenslenkern hat sich eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Oktober auf 92,7 Punkte gesunken, nach 93,2 Punkten[1] im September. Dies ist der erste Rückgang nach fünf Anstiegen in Folge. Die Unternehmen blicken deutlich skeptischer auf die Entwicklung in den kommenden Monaten. Ihre aktuelle Situation beurteilten sie hingegen etwas besser als im Vormonat. Angesichts steigender Infektionszahlen nehmen die Sorgen der deutschen Wirtschaft zu.

Im Verarbeitenden Gewerbe liegt der Geschäftsklimaindikator erstmals seit Juni 2019 wieder im positiven Bereich. Deutlich mehr Firmen waren mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden. Die Unternehmen konnten ihre Kapazitätsauslastung im letzten Quartal deutlich von 75,3 auf 79,8 Prozent steigern. Der zuletzt aufgekommene Optimismus mit Blick auf die kommenden Monate hat aber einen merklichen Rückschlag erhalten.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima hingegen merklich verschlechtert. Die Dienstleister waren weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Lage. Zudem ist der Optimismus der Vormonate zur weiteren Geschäftsentwicklung wieder verschwunden.

Im Handel ist Geschäftsklimaindikator leicht gesunken. Während die Händler pessimistischer auf die kommenden Monate schauen, waren sie mit den laufenden Geschäften zufriedener.

Auch im Bauhauptgewerbe ist die Aufwärtsbewegung des Geschäftsklimas gestoppt. Die Unternehmen korrigierten ihre sehr guten Einschätzungen zur aktuellen Lage deutlich nach unten. Auch ihre Erwartungen fielen etwas pessimistischer aus.“

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Einkaufsmanagerindizes – anders als in Europa! Hoffnung auf Stimulus..

Markus Fugmann

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am

Soeben wurde die Einkaufsmanagerindizes für die USA (Markit PMI; Oktober) veröffentlicht:

Verarbeitendes Gewerbe: 53,3 (Prognose war 53,4; Vormonat war 53,2)

Dienstleistung: 56,0 (höchster Stand seit 20 Monaten! Prognose war 54,6; Vormonat war 54,6)

Gesamtindex: 55,5 (Vormonat war 53,2)

Damit zeigt sich in den USA ein anderer Trend: Dienstleistung, in Europa ganz schwach und von der Coronakrise schwer getroffen, hat in den USA bislang kaum Probleme. Aber: man hält sich vor den US-Wahlen zurück, der Optimismus gründet vor allem auf Hoffnungen, bald neue Stimulus-Gelder zu erhalten. Dazu schreibt Markit, das die Daten erhebt:

“The US economy looks to have started the fourth quarter on a strong footing, with business activity growing at a rate not seen since early 2019. The
service sector led the expansion as increasing numbers of companies adapted to life with COVID19, while manufacturing continued to report solid
growth amid rising demand from households and businesses.
“A slowdown in hiring and weaker new order inflows were in part attributable to hesitancy in decision making ahead of the presidential election. More encouragingly, business optimism surged higher, indicating that firms have become increasingly positive about prospects for the coming year amid hopes of renewed stimulus, COVID-19 containment measures gradually easing and greater certainty for businesses and households after the presidential elections.”

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Europa

Deutsche Wirtschaft: Schwache Dienstleister, starkes Gewerbe

„Dauerhafter Aufschwung ab jetzt zunehmend schwieriger“

Markus Fugmann

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Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für deutsche Wirtschaft (Markit PMI; erste Veröffentlichung für Oktober) veröffentlicht – einer der zentralen Indikatoren für die deutsche Wirtschaft:

Gesamtindex: 54,5 (Prognose war 53,2; Vormonat war 54,7)

Verarbeitendes Gewerbe: 58,0 (Prognose war 55,1; Vormonat war 56,4)

Dienstleistung: 48,9 (Prognose war 49,2; Vormonat war 50,6)

Damit bestätigt sich der Trend der letzten Zeit: Dienstleistung leidet, Gewerbe bleibt robust (noch?)

Kurz zuvor war der Einkaufsmanagerindex aus Frankreich mit 47,3 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 48,0)

(Hinweis: das ifo Institut hat soeben mitgeteilt, dass die ifo Umfrage erst am Montag veröffentlicht wird, im Videoausblick hatte ich gesagt, dass die Zahlen heute um 10Uhr veröffentlicht werden).

Dazu kommentiert Phil Smith von Markit, das die Daten erhebt: „dauerhafter Aufschwung ab jetzt zunehmend schwieriger“

„Die deutsche Wirtschaft hält sich angesichts der zweiten Corona-Infektionswelle erfreulicherweise ziemlich wacker, wie der Oktober-Flash zeigt.
Obwohl einige Dienstleistungsunternehmen unter den neuen Restriktionen und der zunehmenden Unsicherheit im Zusammenhang mit der ‘zweiten Welle’ leiden, hielten sich die Geschäftseinbußen hier insgesamt noch in Grenzen. Gleichzeitig hat die boomende Industrie der Konjunktur ordentlich Auftrieb verliehen. Folglich sieht es zunehmend nach einer Wirtschaft der zwei Geschwindigkeiten aus. Das verarbeitende Gewerbe ist bisher weniger stark von den neuen Restriktionen betroffen als der Servicesektor und hat zudem enorm vom wieder
florierenden Welthandel profitiert. Da sich immer mehr Industrieunternehmen dem Wachstumsniveau von vor der CoronavirusPandemie nähern oder es sogar schon erreicht haben, wird ein dauerhafter Aufschwung ab jetzt zunehmend schwieriger. So sind die Erwartungen der Hersteller im Oktober auch erstmals seit siebenMonaten wieder leicht gesunken. Dennoch, Sorgenkind Nummer eins bleibt der Dienstleistungssektor.”

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