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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbraucherstimmung Uni Michigan besser – aber die Gutverdiener werden skeptischer

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Die US-Verbraucherstimmung Uni Michigan (1.Veröffentlichung für März) ist mit 97,8 besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 95,5; Vormonat war 93,8).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 111,2 (Prognose war 111,0; Vormonat war 108,5)

Die Konjunkturerwatung liegt bei 89,2 (Prognose war 86,0; Vormonat war 84,4)

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage verantwortet:

„The early March gain in sentiment was entirely due to households with incomes in the bottom two-thirds of the distribution, whose sentiment rose to 97.4 from 90.0 in February. Sentiment fell among households with incomes in the top third to 98.5 in early March from 101.7 in February. The difference that accounted for the divergence was how households evaluated their personal finances, as lower income households expressed much more positive assessments. The divergence was due to a monthly jump of one-percentage point in income expectations among middle and lower incomes compared to a change of just one-tenth of a percentage point among those with incomes in the top third. Rising income expectations were accompanied by lower expected year-ahead inflation rates, resulting in more favorable real income expectations (see the chart). Moreover, all income groups voiced more positive prospects for growth in the overall economy during the year ahead. Since households with incomes in the top third account for more than half of all consumer expenditures, cautious observers will conclude that the latest data are another indication that the end of the expansion is on the distant horizon. While that may well be true, the current level of consumer sentiment at 97.8 hardly indicates an emerging downturn; even among households with incomes in the top third, the Sentiment Index is 98.5, and 97.4 in the bottom two-thirds. The data indicate that real consumption will grow by 2.6% in 2019 and that the expansion will set a new record length by mid year.“


Von Andreas Faessler – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50681126

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Wolfgang M.

    15. März 2019 15:18 at 15:18

    Diese Verbraucherstimmung kommt wirklich nicht überraschend. Ich hatte vor einer Woche (Die US-Konsumorgie bekommt gerade neues Futter…) darüber berichtet, dass 79% der Amerikaner ab Februar ihre Steuerrückerstattungen (tax refunds) erhalten und dass dies für 29% der Konsumenten den großen Zahltag darstellt. Und einer Studie zufolge wird bereits in der Woche darauf viel in Konsum umgesetzt.
    Ein typisches Verhalten des US-Konsumenten, welches durch Trumps Steuerreform nochmals einen Push erhalten hat.

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter schwächer

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Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; April) sind mit -2,1% etwas schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war -2,0%).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge bei 0,0% (Prognose war +0,2%).

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Europa

Bauboom (ohne Wohnungen) hält an, Rekordzahlen!

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Der Bauboom in Deutschland hält an. Nochmal, wir können es nicht oft genug betonen: Warum präsentiert das Statistische Bundesamt in seinen Headline-Aussagen oft Monatsvergleichszahlen? Denn die sind relativ unwichtig wegen saisonalen Schwankungen. Wirklich wichtig sind die Vergleiche zu den selben Monaten im Vorjahr!

So auch heute. Die Statistiker haben die aktuellsten Auftragseingänge für das Bauhauptgewerbe präsentiert. Und ja, der Bauboom läuft und läuft und läuft! Im Monat März war der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe zwar 1,9% niedriger als im Februar. Aber im Vergleich zu März 2018 ist es ein Plus von 11,3%! Und in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 stieg er um 8,0% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch die folgenden Worte vom Statistischen Bundesamt untermauern die anhaltende Stärke in der Bauwirtschaft:

Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen lagen im März 2019 nominal mit rund 8,2 Milliarden Euro um 16,7 % höher als im März 2018. Das war der höchste jemals gemessene Wert an Aufträgen in einem März in Deutschland. Damit bleibt das Auftragseingangsvolumen auf Rekordniveau: Seit Dezember 2018 wurden die höchsten jemals gemessenen Werte in den jeweiligen Berichtsmonaten erreicht. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2018 stiegen die Auftragseingänge in den ersten drei Monaten 2019 nominal um 14,3 %.

Aber, man muss es auch betonen: Der Bauboom am Wohnungsmarkt ist erst einmal vorbei. Dies hatten wir erst vor Kurzem berichtet.

Bauboom

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Konjunkturdaten

Aktuell: Verkäufe neuer US-Häuser deutlich schlechter als erwartet

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Die Verkäufe neuer US-Häuser (April) sind mit -6,9% auf eine Jahresrate von 673.000 deutlich schlechter ausgefallen als erwartet (Prognose war -2,8% auf eine Jahresrate von 675.000; Vormonat war +8,1% auf eine Jahresrate von 723.000).

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