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Die Zukunft gehört den Elektrofahrzeugen Auto-Show in China: Wer in China siegt, wird die Welt beherrschen

Das Aus des Verbrenners ist besiegelt

China Auto Shanghai

Die Zukunft gehört den Elektrofahrzeugen, die Tage der Verbrennungsmotoren sind gezählt: Dies ist eine der wichtigsten Erkenntnisse der diesjährigen Auto Show in China. Die Automobilbranche in China hat in den letzten Jahren einen rasanten Wandel erfahren, und die chinesischen Marken sind bereit, den Weltmarkt zu erobern.

Auto: Europa zu Besuch in Shanghai

Aus Europa waren eine große Anzahl von Managern der zahlreichen Autofirmen angereist. Allein Volkswagen füllte angeblich zwei komplette Flugzeuge mit Firmenvertretern und dem gesamten Aufsichtsrat, um sich die wichtigste Automesse in den größten Automarkt der Welt anzuschauen.

Nach drei Jahren der Covid-Pandemie haben die neuesten Entwicklungen im Bereich der chinesischen Elektrofahrzeuge viele ausländische Marken schockiert. Viele ausländische Beobachter schauen mit besorgtem Gesicht auf die inländischen Automarken, die bereits in der Lage sind, alle Bedürfnisse der Verbraucher zu erfüllen.

VW scheint abgehängt, „BB“ profitiert von ihrem Markenvorteil

Besonders bei VW dürfte sich die Erkenntnis durchsetzen, wie weit sie hinter den chinesischen Wettbewerbern hinterherhinken. Die ID-Modelle sind zu teuer, und die vergleichbaren Modelle in der Anmutung zu billig. Darauf haben die Wolfsburger mit einem vorgezogenen Facelift des ID.3 reagiert. Der neue ID.7 sieht um einiges hochwertiger aus. Der ID.2 all geht endlich in die Richtung, auch kleinere Autos auf einen elektrischen Antrieb umzustellen.

Luxusmarken wie Mercedes-Benz und BMW haben den Vorteil, dass ihr Markenwert die Nachteile der Verbrennungsmotoren ausgleichen kann. Sie haben jedoch erkannt, dass die Zukunft in der Elektromobilität liegt und setzen verstärkt auf elektrische Modelle. Dabei ist der EQS mit seinem Autonomen Fahren der Stufe 3 fast allen anderen Herstellern (noch) überlegen.

Im Vergleich dazu hinkt Audi hinterher und hat den Anschluss an die beiden anderen großen Luxusmarken von Mercedes und BMW verloren. In China löst das Akronym „BB“ (Benz-BMW) das den vorherigen Begriff „BBA“ (Benz-BMW-Audi) zeigt, dass Audi den Kampf um die Spitze im Luxussegment in China verloren hat.

China: Viele Marken sind schon wieder vom Markt verschwunden

Viele Marken, die einst sehr beliebt oder Hoffnungsträger waren, sind bereits verschwunden. Letztes Jahr sind mindestens 21 chinesische Automarken aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Als bekannteste Marke hat es dieses Jahr schon den Hersteller „Weltmeister“ aus Kunshan, unweit Shanghais, erwischt. „Weltmeister“ (ja, die Marke hatte wirklich diesen deutschen Namen) galt einst als einer der großen Newcomer wie Nio. Die Konkurrenz der inländischen Marken ist so hart, dass sie bereit sind, alle Anforderungen der Verbraucher zu erfüllen.

Wer in China siegt, wird die Welt beherrschen

Chinesische Kommentatoren sind der Meinung, dass der Sieger dieses Wettbewerbs zum globalen Branchenführer wird. Im Gegensatz zu europäischen Anbietern decken chinesische Hersteller bereits die gesamte Palette von Kleinwagen bis zu großen Limousinen ab. Ein Beispiel hierfür ist der Ora Funky Cat, der auch in Europa bereits zum Verkauf steht und bei der Shanghai Auto Show ein Besuchermagnet ist, auch wenn er bereits zwei Jahre alt ist. Ebenfalls sehr beliebt auf der Messe ist der BYD Yang Wang.

Das Aus des Verbrenners ist besiegelt

Während in Europa noch über ein Verkaufsverbot des Verbrennungsmotors gestritten wird, zeigt die Stadt, in der die Zukunft bereits zur Gegenwart geworden ist, dass diese Diskussion unsinnig ist. Ob nun formal ein Verbot beschlossen wird oder nicht, bis zum Ende des Jahrzehnts wird der Verbrennungsmotor praktisch als Neufahrzeug ausgestorben sein.

Die Vorteile des Elektroautos liegen auf der Hand: Schon jetzt sind die Kosten für einen kompletten Lebenszyklus bei reinen Elektroautos (BEV) niedriger als bei einem Verbrenner. Die höheren Anschaffungskosten bei einem E-Auto werden durch die höhere Energiedichte und niedrigere Stromkosten im Vergleich zu PKWs mit Verbrennungsmotor sowie durch geringere Inspektions- und Reparaturkosten mehr als ausgeglichen. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen.

Allerdings haben sich die Jubelarien über chinesische Autobauer bis heute nicht bewahrheitet. Bereits im Jahr 2006 sagte der damalige CEO von GM, Rick Wagoner, voraus, dass chinesische Automobilbauer innerhalb von zehn Jahren führend sein würden. Bis heute dominieren jedoch VW und Toyota den Markt. Der erste chinesische Automobilhersteller, SAIC, belegt mit Platz 10 immerhin einen Platz in der Rangliste der erfolgreichsten Auto-Verkäufer.

Allerdings sind in China die Auto-Verkäufe zuletzt rückläufig gewesen..



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98 Kommentare

  1. Habe schnell recherchiert.

    2022 wurden in China 23 Mio PKW verkauft, davon 2 Millionen reine E-Autos (Hybrid ca. 3 Mio).
    Das heisst der E-Auto-Anteil in China ist ca. 8,67%. Ca. 91% sind Verbrenner.

    Das mit dem E-Auto wird nicht so aufgehen, wie es gehyped wird. Auch klimatechnisch sind Verbrenner hinsichtlich CO2 Abdruck eine Katastrophe. Habe letztens einen Vortrag über E-Fuels gehört -> wenn die in der Wüste aus Luft und Wasser mittels Solar- und Windenergie hergestellt werden und dann hier in den Sprit gemischt werden oder in Ölheizungen verheizt, sind die CO2 neutral. Haben nur keine Lobby.

    1. Meinte E-Autos sind hinsichtlich CO2 Abdruck eine Katastrophe (Akku).

      1. @Mickey
        Kein Grund für Korrekturen, mit Ihrer ursprünglichen Aussage lagen Sie schon goldrichtig 😄

    2. @Mickey
      Das kann eigentlich nicht sein, denn schon im August 2022 waren 2,9 Millionen reine E-Autos verkauft. Bis Ende des Jahres rechnete man mit rund 4,5 Millionen. Das wären dann eher 20%…

    3. Nein, selbst der VDI rechnet nach, dass die eAutos umweltvertraeglicher sind. Und die sind bestimmt keine eAuto-Spinner.
      In China betraegt der Neuwagenanteil mehr als 1/3. Eines der bestechendste Argumente in China ein eAuto zu kaufen, ist, dass man fuer das Kennzeichen nicht extra zahlen muss und man auch nicht warten muss.

  2. Na, wenn das mal nicht nur ein Wunschtraum der deutschen grünen Sekte bleibt.
    In China werden aktuell hochverdichtende Benzinmotore der nächsten Generation entwickelt.
    Die wird China auch benötigen, um den Automarkt in Afrika zu bedienen.

    China fördert den Verbrennungsmotor – und könnte bald eine deutsche Lücke füllen – FOCUS online

    https://m.focus.de/auto/news/china-foerdert-den-

    verbrennungsmotor_id_111986014.html#:~:text=Die%20chinesische%20Regierung%20hat%20den,Hybride)%20wird%20keine%20Steuer%20erhoben.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Hallo @Helmut,
      „hochverdichtende Benzinmotore der nächsten Generation“, sind die ebenso so real, spektakulär, visionär und weit entwickelt wie die atommüll-fressenden, günstigen Mini-Kernkraftwerke der nächsten Generation? 😉😏

      1. @Anna Luisa
        Die KKW die Sie meinen fressen keinen Atommüll sondern Brennstoff. Das was jetzt noch weggeschmissen wird wird landläufig als Atommüll bezeichnet obwohl es Brennstoff ist. Aber das ist eben die Unkenntnis die Unwissenheit des ungebildeten Laien der nur das plumpe Gerede aus den Medien kennt. Innovative Entwickler, auch in Russland verbrennen eben den Brennstoff und schmeißen ihn nicht weg.
        Aber gut, es gibt eben nachwachsende Menschen die meinen Wind und Sonne sind die ultimativen Energielieferanten, deren Ausnutzung die Spitze der Ingenieurskunst. Im Grunde können sie für diese Einstellung nicht so viel weil es ihnen einseitig, bereits in der Schule, so beigebracht wird. Zweifel kommen dann erst gar nicht auf wenn alle das Gleiche sagen. Und wenn dann noch alte weiße Männer die sich Wissenschaftler nennen über fossile Energien, die schadhaft seien, und die viele Menschen palavern die diese Energien verbrauchen, dann wird das natürlich geglaubt, weil nachvollziehbar dargestellt und man sieht sich als zukünftiger Retter. Welch ehrenvolle Aufgabe fürs Leben !!

        1. @ottonorma
          Sie glauben gar nicht, wie sehr Sie mich mit Ihren ständig wiederholten Allgemeinplätzen und Ihrem Halbwissen inzwischen langweilen 🥱
          Das gilt ebenso für Ihre pseudowissenschaftlichen Erklärversuche, die Sie mit Diskreditierungen wie „Unkenntnis, Unwissenheit, ungebildete Laien“ auf eine überlegene naturwissenschaftliche Ebene erheben wollen, von der sie aber leider meilenweit entfernt sind.

          Solange etwas weggeschmissen wird, weil es nicht mehr ausreichend aktiv für die Aufrechterhaltung einer Kettenreaktion in vorhandener und einzig verfügbarer Technologie ist, darf es getrost als Müll bezeichnet werden. Und erst recht, wenn man bedenkt, dass nur 4 bis 5% der Uranpellets in den Brennelementen für die Kettenreaktion geeignet sind. Der große Rest von 95% ist Schrott … äähm potenzieller Brutstoff (Uran 238 kann durch Neutroneneinfang zu Plutonium 239 umgewandelt werden), von dem seit 70 Jahren keiner weiß, wohin damit.

          Die Wiederaufbereitung ist und war ja bekanntenmaßen nicht der große Bringer. Die Menge des Atommülls … äähm Recyclingbrennstoffs wird durch Wiederaufarbeitung nicht geringer. Das Volumen wird sogar noch erheblich vergrößert und die Handhabbarkeit erschwert. Denn der größte Teil der radioaktiven Stoffe fällt nach der Aufbereitung als Flüssigkeit an, die selbst nach ihrer Verglasung für eine Endlagerung weniger geeignet ist als die ursprünglichen Brennelemente. Daher setzt man dort gerne auch auf „Verdünnungsentsorgung“, sprich radioaktive Stoffe werden – ohne es an die große Glocke zu hängen – ins Meer und an die Luft abgeführt.

          Bei den Schnellen Brütern sieht es noch trister aus, waren die Misserfolge nochmals größer.
          Deshalb gibt es nur noch zwei Stück von diesem Ramsch … äähm innovativen Entwicklungen in Russland und einen experimentellen Kleinstreaktor in China.

          Bleibt nur noch das Zukunftswunder und die Utopie der Transmutation in Flüssigsalzreaktoren.
          Sensationelle 1% der Elemente aus den alten Brennstäben ließen sich durch Transmutation umwandeln, etwa Plutonium, Americium, Neptunium und Curium, auch als Transurane bekannt. Vor der Beimischung im Flüssigsalz müssen diese Transurane durch chemische Prozesse aus dem Brennstab extrahiert werden.
          So zumindest das Grundprinzip der Transmutation, das 1964 erstmals beschrieben wurde und bis heute kaum Fortschritte erzielt hat.

          https://www.scinexx.de/service/dossier_print_all.php?dossierID=262489
          https://www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/wieso/artikel/beitrag/gibt-es-ansaetze-die-halbwertszeit-von-atommuell-zu-verkuerzen-laesst-sich-atommuell-zur-energiegewinnu-1/

          1. Anna Luisa,

            das ganze Zeugs kommt doch von der Erde. Dort war es scheinbar nicht strahlend – also hat man an ihm manipuliert. Hat man versucht diesen Prozesse quasi „rückwärts“ laufen zu lasssen?

        2. @ottonorma
          Aufgrund Ihrer bisherigen Aussagen tendiere ich eher zu einer ähnlichen Einschätzung, wie @Anna Luisa. Sie dürfen mich natürlich gerne vom Gegenteil überzeugen.
          Schildern Sie doch einfach in eigenen Worten Ihre Kenntnisse und Ihr Wissen als gebildeter Fachmann oder zumindest Nicht-Laie, der weit mehr als das plumpe Gerede aus Medien kennt.
          In der Hoffnung, die üblichen Abschweifungen zu vermeiden und konkret beim Thema zu bleiben, formuliere ich ein paar Fragen bzw. den wissenschaftlich relevanten Rahmen.

          Für alle Leser, die nicht wie Sie, Anna Luisa und ich so sehr im Thema involviert sind, vorab eine kurze Erklärung:
          Uran-238 mit einer Halbwertszeit von fast 4,5 Milliarden Jahren ist mit etwa 97 Prozent der hauptsächliche Bestandteil von schwach angereicherten Brennelementen. Es kann nicht unmittelbar durch Neutronenbeschuss gespalten werden, sondern nur ab und an schnelle Neutronen im Kern einfangen und danach durch mehrfachen Betazerfall zu instabilen, hoch radioaktiven Transuranen wie etwa Plutonium mutieren.
          Das ist im Prinzip alles, was hinter dem mysteriösen Begriff der „Transmutation“ steckt.
          Uran-238 wird als α-Strahler landläufig als „Natururan“ und als relativ „harmlos“ eingestuft, da die externe Strahlenbelastung nur wenige Zentimeter umfasst. Gelangt es allerdings als interne Strahlenbelastung direkt in den Körper, ist das fatal.
          https://uol.de/physik/forschung/ehemalige/uwa/rad/du

          Doch nun wieder zu Ihnen, zum kenntnisreichen Wissenschaftler @ottonorma
          Wenn wir von Atommüll reden, sind vor allem die restlichen paar Prozent gemeint, die extrem stark strahlen und trotz ihres kleinen Anteils an Masse und Volumen fast alles an extrem gefährlicher externen Strahlung ausmachen und nicht transmutiert und wiederverwertet werden können.

          Welcher Anteil abgebrannter Brennstäbe kann genutzt werden?
          Welche Elemente, differenziert nach Isotopen, sind das?
          Wie genau werden alte Brennstäbe nach Hülle und Inhalt – und der Inhalt nach brauchbaren und untauglichen Stoffen getrennt, damit wieder wertvoller Brennstoff in den Kreislauf gelangen kann?

          Mit welchen innovativen und bewährten Verfahren wird der „Wertstoff“ extrahiert?
          Mir sind nur die üblichen paar Wiederaufbereitungsanlagen bekannt, die im Lauf der Zeit aus technischen und wirtschaftlichen Gründen immer weniger wurden.

          Was ist mit den hochradioaktiven Isotopen, die rund 98% der Radioaktivität enthalten und nicht wieder verwendet werden können?
          Wie sieht es mit dem überproportional steigenden Volumen durch Vermischung in Flüssigkeiten und Gasen aus?
          Wo und wie, außer durch Ableitung in Meere und Atmosphäre sollen die entsorgt werden?

          Soviel zum Thema der Wiederaufbereitung.

          Nun folgt das Thema der „innovativen russischen und sonstigen Entwickler“.
          Gesetzt den Fall, die etwas holprige Wiederaufbereitung fluppt.
          Die Russen „verfeuern“ hauptsächlich ihr hoch angereichertes Uran und ihr erbrütetes kernwaffenfähiges Plutonium im BN-600.
          Im BN-800 wird derzeit bestenfalls ein Zementsack, ein Zentner pro Jahr an „normalem“ Wert- und Brennstoff transmutiert. Mit anderen Worten ist deshalb zurzeit nur die Transmutation der in einem Jahr anfallenden minoren Aktinoide eines herkömmlichen 1-GW-Kernkraftwerks möglich.

          1. Hallo Leftutti und Anna-Luise,

            zunächst ich echter Laie. Wenn das Problem so übermächtig ist, wie von Dir und Anna-Luisa geschrieben, dann frage ich mich warum werden aktuell so viele AKWs gebaut? Die halbe Menschheit würde ja total unverantwortlich handeln.

            Wenn ich Artikel über die Folgen in Tschernobyl und auch Fukushima lese, dann sind die Folgen sehr überschaubar. Gerade in Tschernobyl werden die Flächen wieder freigegeben. Ich habe eher den Eindruck, dass das Erdbeben in der Türkei/Syrien weitaus dramatischere Folgen hatte, als bei den genannten AKWs. Beim Atombombenabwurf in Japan sind leider sehr viele Menschen verstorben. Doch heute höre/lese ich nichts mehr über schlimme Folgeschäden.

            Wenn man die hohen und verwerflichen Opfer und materiellen Schäden verursacht durch die

            aktuelle Kriege mit den (sogar) potenziellen Schäden, bedingt durch die Endlagerung vergleicht,
            dann macht ihr mich total ratlos. Rechne ich noch die Flüchtlingsopfer dazu, dann ist eine AKW gerade ein großer Heilsbringer.

          2. @Peter,an Ihrer Antwort, speziell der ersten an Anna Luisa, merkt man schon, dass Sie ein echter Laie sind.
            Also erst einmal zu dieser Frage: Natürlich kommt das Zeug aus der Erde, üblicherweise steckt es sogar ziemlich tief im Erdmantel, was vor Strahlung schützt. Dann habe ich ja geschrieben, dass Natururan hauptsächlich (zu 99,3%) aus Uran-238 besteht, dazu kommen noch etwa 0,7% spaltbares Uran-235. Uran-238 ist ein α-Strahler und wird daher als relativ „harmlos“ eingestuft, da die externe Strahlenbelastung nur wenige Zentimeter umfasst. Es sollte nur nicht in den Körper gelangen.
            Manipuliert wird Natururan insofern, dass man den Anteil an Uran-235 auf etwa 3 bis 5% anreichert. Dann strahlt es schon deutlich mehr und die Kettenreaktion lässt sich in Gang setzen. Dort entstehen dann neben vielen radioaktiven Spaltprodukten auch durch Neutroneneinfang die Transurane wie etwa Plutonium.

            Radioaktive Gefahren mit anderen Katastrophen, wie Kriegen, Erdbeben und Flüchtlingsströmen zu vergleichen, ist völlig hirnrissig. Fehlt nur noch ein Asteroideneinschlag wie vor 65 Millionen Jahren…
            Nur weil es noch Schlimmeres gibt, rechtfertigt das doch nicht den Einsatz von Gefahrstoffen und gefährlicher Technologie.
            Außerdem haben weder Anna Luisa noch ich das Gefährdungsrisiko in den Vordergrund gestellt. Es ging fast ausschließlich um das ungeklärte Entsorgungs- und Endlagerproblem, zu dem hier nie jemand irgendwelche Lösungsvorschläge außer diffuse Hoffnungen auf irgendeine utopische Zukunftstechnologie äußert.

            Der Super-GAU von Tschernobyl ist jetzt 37 Jahre her, und noch immer gibt es eine Sperrzone mit einem Radius von 30 km. Fast 400.000 Menschen mussten ihr Zuhause verlassen. Diese Zone ist bis heute nicht bewohnbar – und das wird wohl hunderte bis tausende Jahre so bleiben. Die Katastrophe setzte laut WTO mehr Radioaktivität frei als die Atombomben von Hiroshima und Nagasaki. Die Strahlenexposition beträgt „nur“ noch 1% des Anfangswertes, ist aber noch immer ziemlich hoch, wenn auch sehr unterschiedlich verteilt. Es gibt Bereiche in der näheren Umgebung mit 200 Mikrosievert pro Stunde und mehr. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Strahlungsdosis, sondern auch, wie lange man dieser ausgesetzt ist.
            Sie dürfen sich das nicht einfach so vorstellen, dass in der Gegend alles voller Gammastrahlung ist, gegen die man sich mit einem Bleianzug schützen muss. Gefährlich sind auch Alpha- und Betastrahler, gegen die man sich wegen ihrer geringen Reichweite zwar gut von außen schützen kann, die allerdings fatal wirken, wenn sie in den Körper gelangen. Das passiert etwa durch Brände, Aufwirbelungen, Einatmen, Essen von Wild, Pilzen und Beeren, Trinken von Wasser, Sammeln von Brennholz usw.

            Nach dem Super-GAU wurden Dörfer in Gruben versenkt und zugeschüttet. Weit über 10.000 Quadratkilometer Land sind bis heute für die Landwirtschaft nicht nutzbar.
            Der gesamte havarierte Reaktor wurde aufwändig von einem zweiten Sarkophag aus speziellem Edelstahl für etwa zwei Milliarden Euro umschlossen, nachdem der erste brüchig wurde. Doch auch der kann die Gammastrahlung nicht ansatzweise vollständig abschirmen und dient in erster Linie dazu, den radioaktiven Staub im Inneren zu halten. Neuere Messungen am alten Betonmantel deuten darauf hin, dass im geschmolzenen Kernbrennstoff erneut nukleare Kettenreaktionen angelaufen sind. Klingt nicht sehr beruhigend.

            Was die anderen „sehr überschaubaren Folgen“ angeht, kursieren dazu die verschiedensten Zahlen. Laut einem Bericht schätzt „die Organisation Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), dass bis zu 125.000 Aufräumarbeiter an den Folgen der Atomkatastrophe gestorben sind. Die Haupttodesursachen seien Hirn- und Herzinfarkte gewesen. Etwa acht Millionen Ukrainer, Weißrussen und Russen wurden laut IPPNW großen Mengen radioaktiven Niederschlags ausgesetzt, vor allem Cäsium. In der Folge seien Schilddrüsenkrebsfälle massiv angestiegen, hinzu kämen erhöhte Raten von Leukämie sowie Brust-, Haut- und Darmkrebs.“

            Zumindest für mich sieht ein großer Heilsbringer anders aus.
            Wobei ich nebenbei bemerkt keine allzu großen Probleme damit gehabt hätte, die deutschen KKWs noch drei, vier Jahre länger zu betreiben, wenn noch Brennelemente übrig gewesen und die längst überfällige periodische Sicherheitsüberprüfung durchgeführt worden wäre.

    2. „hochverdichtete Benzinmotoren“ genau, dass braucht man fuer Afrika. Da braucht man billig, leicht zu reparierende Autos.
      Und was in China vor allem entwickelt werden, sind neue Batteriegenerationen.

  3. Grüne Propaganda auf FMW, na so was. Wer ein E-Auto kauft, ist entweder hinters Licht geführt worden oder er hat sich ein teueres Spielzeug angeschafft, das diesem gegönnt sei. Die Autobatterie ist unter optimalen Bedingungen nach 8-9 Jahren unbrauchbar und in der Regel muss dass gesamte Auto entsorgt werden, auch Hybride. Das nenne ich grüne Nachhaltigkeit! Ein Normalverdiener wird sich nur einmal in seinem Leben ein E-Auro kaufen.

    1. Also ich bin ein Normalverdiener (hoffe ich doch?!):

      Erstes E-Auto (2015) nach 7Jahren/70000km für 15k€ verkauft (Kaufpreis 32k€, keine Steuern, kostenloser Strom, 2000€ aus Emerge2 Projekt, 90€Wartungskosten über die gesamte Laufzeit, CO2 Zertifikate, günstige Versicherung, kostenloses Parken in meiner Stadt,…). TCO = unschlagbar!!!

      -> 2 (2019) & 3 (2022 bestellt) E-Auto ; das 1. E-Auto hatte nach 7Jahren die gleiche Reichweite wie am Anfang, da der Hersteller jedes Jahr ein ~0,5kWh mehr Kapa freigibt, so das der Verbrauche durch Alterung nichts wahrnehmbar war, andere Autohersteller (siehe i3 60Ah->120Ah, Zoe) bieten Akkutausch an, mit sogar höherer Reichweite was bei mir nicht der Fall war und Grund zum wechseln (200km->450km und Schnellladefähigkeit) ansonsten war ich mit dem Auto top zufrieden

      Es ist immer schön wenn Leute von was berichten, was Sie selber noch gar nicht getestet haben.

    2. @Diesel Witz, als VW Software Künstler haben sie also Erfahrung mit dem Verarschen von Kunden.

  4. Der Siegeszug des E-Autos ist eine Wahnvorstellung der US-Ostküste, Kaliforniens und Westeuropas, darüber hinaus nicht gefragt!

  5. Wenn das E-Auto wirtschaftliche Vorteile hätte, dann bräuchte es kein Verbot.
    Elektrobus löste Großbrand aus 09.10.2021 – München zieht E-Fahrzeuge aus dem Verkehr
    Paris zieht nach zwei Feuern 149 Elektrobusse aus dem Verkehr Dienstag, 03.05.2022
    Hannover Elektrobus-Depot brennt komplett aus 05.06.2021
    Freitag, 01.10.2021, 14:22 Düsseldorf, Hannover und jetzt Stuttgart: Schon wieder ein Großbrand in einem Bus-Depot

    Wen die Elektromobilität so doll ist, warum gehen dann alle Städte davon weg?

    1. Tja annektotische Evidenze ist immer scheisse.
      Verbrenner brennen 60 mal häufiger als Elektroautos! ⁠Und nein: Nicht weil es mehr Verbrenner auf den Straßen gibt. In der Gesamtzahl heißt das: In einem Jahr brannten in den USA 199.533 Verbrenner und nur 52 Elektroautos

  6. Noch eine schöne Zahl: 80% der in Deutschland zugelassenen E-Autos sind Firmenfahrzeuge. Diese werden mit unseren Steuergelder mit 20 000 bis 30 000 Euro subventioniert, um überhaupt E-Autos in den Markt zu drücken. Warum lassen wir uns das bieten?

    1. So ein Quatsch. E-Firmenfahrzeuge werden genauso subventioniert, wie auch private E-KFZ. Der einzige Vorteil eines E-KFZ als Firmenfahrzeug sind die 0,25% im Vergleich zum Verbrenner mit 1%.
      Weitere Subventionen gibt es nicht, von daher ist das eine Falschaussage.

      Das E-KFZ hat Vor- und Nachteile, in Ländern, wie z.B. Skandinavien, mit günstigen Strompreisen, sind überwiegend private Nutzer unterwegs. Alle Länder, die in der Lage sind die Strompreis bei und um 10-12 Cent/kWh zu halten haben wachsende Zulassungszahlen bei E-KFZ. Natürlich gilt das nur für Industrienationen, die ein bestimmtest Mindesteinkommen haben. Auf die eigene PV-Anlage gehe ich nicht weiter ein.

      Mit einem nur geringen Aufwand werden Sie rausbekommen, welche KFZ in den einzelnen Märkten zugelassen werden. Für China sind die Zahlen recht einfach zu bekommen. Was unbedingt beachtet werden sollte, sind die günstigen E-KFZ. Wenn Sie viel und oft im Radius von 50-100km unterwegs sind, dann ist ein E-KFZ aktuell erheblich günstiger als ein Verbrenner.
      Das sollte dann natürlich kein deutsches E-Auto für 50 oder 60k+ sein.

      Faktisch ist es so, dass ein E-KFZ im Stadtverkehr im Jahresschnitt bei um die 20 kW/100km liegt. In Norwegen oder China (in Kalifornien haben wir etwa 15 Cent/kWh) bewegen Sie ein E-KFZ mit um die 2 Euro auf 100km. Die E-KFZ sind günstiger als Verbrenner und die Bewegungskosten ebenfalls. Günstige E-Fahrzeuge kann man bereits ab 7-8.000 Euro kaufen.
      In wärmeren Regionen liegen Sie sogar unter den 20 kW/100km.

      Die Nachteile der E-Mobilität liegen auf der Hand. Jeder mit Praxiserfahrung wird Ihnen das so oder ähnlich sagen. Alles was Langstrecke angeht ist zwar machbar mit einem E-KFZ, aber langsamer, umständlicher und teils komplex. Die Infrastruktur ist in einigen Ländern, wie z.B. Deutschland, miserabel ausgebaut. Wenn es in der Batterieentwicklung kein irre großen Sprünge gibt, dann wird man wahrscheinlich ein Mix von Verbrenner und E-KFZ haben.

      In Deutschland ist die E-Mobilität nicht unbedingt tot, aber wird in den kommenden Jahren kaum Wachstum verzeichnen. Das liegt in erster Linie an den hohen Stromkosten und den extrem teuren KFZ von VW, Audi, BMW und Co.

  7. Naja, für die so klimafreundlichen E -Autos wird auch bei der Produktion in China viel Energie benötigt.
    Für den Ausbau der „Erneuerbaren“ werden in China aber auch grundlastfähige Kraftwerke benötigt.
    Und China wird noch viel an Produktion aus Deutschland übernehmen müssen, was dann zu etwa 3 x soviel CO2 Ausstoß führt, als wenn die Produkte in Deutschland hergestellt würden.
    Da werden in den nächsten Jahren in China noch eine Menge Kohlekraftwerke in Betrieb genommen werden müssen.
    Auch mal sehen, in welcher Währung Deutschland bald in China bezahlen muss.

    China fährt Kohlenutzung deutlich hoch – trotz Klimaversprechen

    https://www.t-online.de/nachrichten/klima-und-umwelt/id_100165052/china-faehrt-kohlenutzung-deutlich-hoch-trotz-klimaversprechen.html

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  8. Think for yourself

    Herrlich wie der Artikel die ganzen E-Fahrzeug-Hasser aufscheucht. Ich bin selbst in einigen EV/Benzin/Diesel/Hybrid/FCEV-Projekten tätig gewesen und kann über die Vorteile hier nur lächeln.

    Nur als kleiner Denkanstoß – die Brandgefahr von EVs ist tatsächlich geringer als die von Verbrennungsfahrzeugen. Das zeigen Daten der Versicherungsbranche.

    Ich fahre übrigens selbst ein EV und einen Diesel für Langstrecke. E-Fuels werden lediglich ein Nischenprodukt bleiben (Flugverkehr, Off-Highway, Oldtimer etc.)

  9. Ja Dagoberti, mein Diesel ist nun 19 Jahre alt, und schnurrt wie ein Kätzchen.
    Falls lieferbar und auswechselbar, wäre jetzt (oder bald) bei einem E- Auto die 3. Batterie notwendig.
    Ich denke, es ist nachhaltiger, wenn ich meinen alten Diesel noch 5 oder 10 Jahre fahre, als nun ein Elektroauto zu kaufen.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. Auch das Märchen über Haltbarkeit von Batterien…..
      Die einzigen einigermaßen verlässlichen Daten haben wir von Tesla und deren ersten Modellen, da wurden Teilweise noch Handybatterien verbaut.

      Produkttypen sind hier der Roadster ab 2008 und Model S ab etwa 2012.
      Andere Modelle kamen Mitte der 2010er Jahre. Hier gibt es zumindest ein paar Daten mit einigen hunderttausend KFZ.

      Die Angaben über Reichweite im Lebenszyklus können Sie leicht selbst herausfinden. Wenn Sie die Batterie gut behandeln und nicht permanent mit HPC laden, dann ist der Lebenszyklus recht hoch.
      Tesla gibt das mit 300.000 bis 500.000 Meilen an. Nimmt man die Daten von Fahrzeugen, die älter als 8 Jahre sind, dann kann das durchaus hinkommen. Denn die Fahren zum Großteil immer noch, auch nach 8 oder 12 Jahre!

      Andere E-Autobauer, wie z.B. BYD, verfügen ebenfalls über gute Daten bezüglich Lebensdauer von Batterien. Allerdings produziert BYD erst seit 2015/16 nennenswerte Mengen. Hier haben wir also Erfahrungswerte von maximal 7 Jahren.

      Was passiert ist, dass die Reichweite sinkt, da die Batterien abbauen. Nach 8 Jahren liegen die Batterien oft bei 70-80% der initialen Kapazität.

      Das was Sie hier permanent schreiben strotzt nur so von Falschinformationen und Halbwissen. Etwas mehr Bildung und Information würde Ihnen gut tun. Unterhalten Sie sich doch mal mit Menschen die tatsächlich reale Erfahrung mit diesen Dingen haben. Denn mit Ihrem alten Diesel verfügen Sie offensichtlich über Null eigene Erfahrung und schwurbeln nur irgendwelche falsche Meinungen durcheinander.

      1. Also erstens waren es Laptop Batterien und zweitens sind alle E-Autoanbieter und ihre Mathematiker totale Vollidioten das sie meist ca. 8J. Garantie oder 160000km Garantie geben (machen ja die Verbrennerhersteller für ihre Auto’s auch, nicht war ;-) ).

        https://temagazin.de/tesla/1-million-meilen-unterwegs/#:~:text=Den%20Weltrekord%2C%20als%20erster%20Mensch,Das%20war%20Ende%202019.
        „Allerdings produziert BYD erst seit 2015/16 nennenswerte Mengen. Hier haben wir also Erfahrungswerte von maximal 7 Jahren.“
        du weißt schon das BYD eigentlich ein Batteriehersteller im eigentlichen Sinne ist, den es schon seit 1995 gibt und der erst:
        „2003 kaufte das bis dahin auf die Herstellung von Batterien spezialisierte Unternehmen BYD den angeschlagenen staatlichen Automobilhersteller Xian Qinhuan Automobile.“
        junge junge das ist 10sec. Webrecherche https://de.wikipedia.org/wiki/BYD_Auto

        „Was passiert ist, dass die Reichweite sinkt, da die Batterien abbauen. Nach 8 Jahren liegen die Batterien oft bei 70-80% der initialen Kapazität.“
        Wieder Prinzip Löschblatt, alles aufsaugen und verkehrt wieder geben, 70-80% ist die Garantie die reale Kapazität hängt von vielen Faktoren (C-Rate, Akku-Chemie, Temperatur, lade ich ständig von 0-100% oder 20%-80%,…) nach 8 Jahren ab und wird sich wohl durchschnittlich bei ca. 90% bewegen (Tendenz steigend). Ich vermute mal wir sehen bald Akkus, die die Karosserie weit überleben werden.

        „Das was Sie hier permanent schreiben strotzt nur so von Falschinformationen und Halbwissen.“ Eigentor!!!

    2. Ich hatte die letzten Jahre 2 Ford Focus Diesel, gebraucht gekauft, dann noch gut 250.000 gefahren und mit 370.000 km dann verkauft. (lag aber an anderen Sachen) Motor war i.O.
      Vor allem natürlich Langstrecke. Mit einm E-Auto würde ich zu lange benötigen – vom Preis ganz abgesehen. Für 6.000 € kriegste kein E- Auto das so lange fährt.

  10. Hallo Think for yourself,
    ich hasse keine E- Autos.
    Aber wenn ich eines hätte, und nun die 2. oder sogar 3. Batterie kaufen müsste, oder gleich das ganze Auto, dann liebe ich doch meinen alten Diesel. Und ich denke, dass ich in den letzten 20 Jahren, und vielleicht auch noch in den nächsten 10 Jahren, umweltfreundlicher mit meinem Diesel gefahren bin, als mit mehreren Batterien oder mehreren Elektoautos, die auch noch zumindest teilweise mit schmutzigen Kohlestrom geladen werden müssen.
    Von den Kosten mal ganz abgesehen.
    Auch ganz abgesehen davon, dass ich nicht davon abhängig sein möchte, ob in der Nacht, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, genügend grundlastfähige Kraftwerke in Betrieb waren, damit meine Batterie gefüllt wurde.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Think for yourself

      Helmut, viele EV-Hersteller geben auf ihre Batterien 7 Jahre Garantie. Wenn es hier tatsächlich zu häufigen Degradierungen kommen würde wären die Hersteller schnell pleite. Dem ist natürlich nicht so.

      Die Lebensdauer der Batterien erweist sich heute als zunehmend robuster als noch vor wenigen Jahren aufgrund fehlender Langzeiterfahrung geschätzt. Und die Batterien werden ja weiterentwickelt. D.h. eine Statistik über die Lebenserwartung der Batterien von bspw. 2014 bis heute ist wenig aussagekräftig. Stichwort: LiFePO4 und andere Batterie-Typen.

      Und selbst wenn dann Mal ein Akku ausgetauscht werden muss, so wird dies mit der stärkeren Verbreitung in Zukunft auch weniger ein Problem sein einen Tausch-Akku zu erhalten da die alte Batterie sehr wertvolle Rohstoffe enthält.

      Die Angst vor Batterie-Defekten ähnelt in ihrer Übertreibung stark der Angst vor Feuerunfällen. In den frühen Anfangszeiten der E-Mobilitât mag es hier Defizite gegeben haben aber die heutige Realität hat es schwer die Vorbehalte von früher aus dem Weg zu bekommen.

      Wieviel Geld übrigens in 8 Jahren bei einem durchschnittlichen Verbrenner in Form von Reparaturen und Wartungen gesteckt werden muss ist übrigens auch nicht unerheblich – da kommen unter ungünstigen Umständen schnell Kosten zusammen die einen Batterietausch locker übertreffen.

      Und da haben wir noch nicht über Feinstaub und Stickoxid-Emissionen gesprochen. Man stelle sich Mal die Luft und den Lärmpegel in Städten wie Madrid oder Paris vor wenn nur noch EVs dort verkehren.

      1. Das sehen aber einige Leute ganz anders.

        Akkus von E-Autos drohen zum Problem zu werden – Umweltdesaster mit Ansage?
        https://www.merkur.de/wirtschaft/mit-ansage-elektroauto-batterie-recycling-akku-umweltdesaster-92226583.html

        Viele Grüße aus Andalusien
        Helmut

        1. Think for yourself

          Schön daß der Merkur auch Mal was zum Thema schreibt. Heißt das, du möchtest lieber bei den bewährten Erdöl-Katastrophen á la Deep-Water-Horizon oder Exxon-Valdez bleiben inkl. globalem Krieg ums Öl? Verzichtest du auch auf dein Smartphone weil das Recycling noch nicht perfekt ist?

          Natürlich gibt es da noch viel Potential das gerade für technologisch hoch entwickelte Länder wie unseres eine Chance darstellt. Aber natürlich kann man auch den Kopf und den Sand stecken und so weiter machen wir bisher. Das endet dann aber so wie mit der analogen Hifi-Industrie in Deutschland.

      2. Naja, so dolle scheint es mit dem Strom da aber auch nicht zu sein.

        Der Strom wird knapp: Norwegen diskutiert über Atomkraft | deutschlandfunk.de

        https://www.deutschlandfunk.de/der-strom-wird-knapp-norwegen-diskutiert-ueber-atomkraft-dlf-7c12f0f8-100.html

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. Wie vor ein paar Jahren geschehen, waren Norwegens Wasserspeicher im Sommer nicht gut gefüllt. Deswegen mussten sie dann, als mehr Strom verbraucht wurde, den Atomstrom aus Schweden dazunehmen.
          Und die unsrigen Grünen hatten sich gedacht, dass das 5 Mill. Volk Norwegen könnte helfen Deutschland mit Strom zu versorgen und hatten deswegen eine Stromleitung geplant die nach langer Zeit endlich realisiert wurde. Aber träumen, die Norweger könnten, 5 Mill. versorgen 83 Mill., … tun sie immer noch.

  11. Jawoh, da arguementert einer mit annektotischer Evidenz vs. statistischen Daten. Was hat wohl mehr relevanz?

  12. Ja ja wir Deutschen sind so clever und alle anderen sind dumm…

    Habt ihr euch mal gefragt wieso Norwegen, als einer der größten Ölproduzenten in Europa auf das E-Auto setzt und sein Öl an uns verkauft? Klar die haben auch billigen Strom, aber das Diesel hier so billig ist, habe ich bis jetzt in der obigen Diskussion noch gar nicht gelesen, es sind ja immer andere Argumente die die Schreiber selber noch gar nicht ausprobiert haben (hören – sagen ;-) ) !

    „In Norwegen haben die Elektro-Pkw im März mit einem Marktanteil von 86,8 Prozent“ https://www.electrive.net/2023/04/04/norwegen-16-811-neue-elektro-pkw-im-maerz/#:~:text=Aber%3A%20Aufgrund%20des%20schwachen%20Januars,6%20Prozent%20zum%20M%C3%A4rz%202022).

    1. Ihr Kommentar klingt so als wenn Sie uns Norwegen als Vorbild hinstellen wollen. Wie wäre es denn mit Polen ?

      Dann sehen Sie sich die Subventionen an die Norwegen für E-Autos bietet. Erst ab diesem Jahr wurde beschlossen die MwSt. Befreiung von 25%, für Autos über 49.000 € abzuschaffen. Darunter bleibt sie also. Aber trotzdem bleibt die Steuererhebung auf E-Autos immer noch gering. Verbände wehren sich natürlich dagegen. Vor Jahren begann dort der E-Auto Boom, weil mit den ganzen Subventionen ein E-Auto günstiger war wie ein Verbrenner.
      https://www.electrive.net/2022/05/13/norwegen-schmilzt-erste-e-auto-foerderung-ab/?unapproved=375380&moderation-hash=8f798883cf4c6b20d33bb49ee89a12e9#comment-375380

      Durch seine Öl- und Gasförderung hat Norwegen genug Geld in der Kasse für solche Förderungen.
      Norweger heizen auch mit Strom.
      Nebenbei, fiel mir jetzt ein : Das Frankreich den Strom subventioniert, hatte ich schon letzten Herbst hier geschrieben als ich die Tatenlosigkeit unserer Regierung in Sachen hohem Strompreis monierte.
      Da haben sie neuerdings also 2x umsonst oberklug kommentiert. Außerdem haben wir mit dem Energiezuschuss auch Subvention bekommen. Sie sind aber nicht darauf eingegangen.
      es ging mir aber darum daß die vergangenen Jahre Frankreich immer günstigeren Strom hatte wie DE ohne Subvention – bei Ihnen natürlich schon – . Deutschland war jahrelang das teuerste oder 2. teuerste Land in Europa. Länder mit Kernkraft waren günstiger. Da nützt auch Ihr Geschiebe auf Subventionen des Stromes in Frankreich nichts.

      1. Also an den norwegischen MwSt. Befreiung kann es ja nicht gelegen haben, den die sind ja wie sie richtig geschrieben haben weg, aber der Marktanteil von 86,8% E-Autos aller Neuwagen war vom letzten Monat.

        Zu ihrem zweiten Absatz habe ich ihnen schon geantwortet. Wenn sie nicht verstehen was eine Deckelung auf 4% Erhöhung (F.) zu 40Cent/kWh (D.) für den Endverbraucher bedeutet und das der Börsenstrompreis (F. > D. 2022) zum Endverbraucherstrompreis (F.<D. 2022) sich unterscheidet (Subvention), dann können sie es hier nochmal in den Kommentaren nachlesen:
        https://finanzmarktwelt.de/energiewende-ideologie-trifft-auf-fakten-267809/

        1. @Z0P0
          habe ich nicht geschrieben. Sie können nicht lesen oder verstehen. Die MWST Befreiung wird ab Kaufpreisen ab 49.000 € aufgehoben. Und dann beträgt sie für ein 100.000 € gerade mal 12,5% und nicht 25%.
          Da lässt es sich natürlich gut verkaufen. Und schon vor etlichen Jahren war die Subvention enorm. Da summierte sich die Subvention innerhalb von 10 Jahren auf bis zu 60.000 €. Ein E-Auto war günstiger wie ein Verbrenner Golf. Brauchen Sie nicht glauben. Aber dazu müssten Sie alte Meldungen haben die vielleicht 8 Jahre zurückliegen.
          Norwegen ist absolut kein Beispiel.

  13. Hatte ich noch vergessen.

    Naja, wenn die Batterien der E- Autos dann verbrannt werden, und Habeck die Müllverbrennung als „Erneuerbare“ einstuft, dann ist das Problem doch auch gelöst.
    Kohle und Erdöl sind doch auch aus erneuerbaren Quellen entstanden. Es hat nur etwas länger gedauert

    Habeck will Müllverbrennung als erneuerbare Energiequelle deklarieren.

    https://blackout-news.de/aktuelles/habeck-will-muellverbrennung-als-erneuerbare-energiequelle-deklarieren/

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. Hall Helmut
      Die E-Auto Fahrer tun hier so stolz auf ihr E- Auto, als wenn dies – und daran glauben diese Leute – gering klimaschmutzig wäre. Aber wie Tests von VW oder des ADAC bewiesen haben brauchen sie dazu sehr lange um einen Verbrenner einzuholen und jetzt bei dem Strom aus Kohle sowieso nicht. Da sind sie höchstens noch „dreckiger“ (obwohl CO2 nicht dreckig ist.).
      Klimabewusste sollte also um E-Autofahrer einen Bogen machen.

      1. Think for yourself

        Da bist du aber tief gesunken wenn du schon Tests von VW heranziehst um den Verbrenner schön zu reden. ;)

        Und der ADAC ist hier sicher auch keine unabhängige Instanz. Die Amortisationszeit für den CO2 Rucksack liegt je nach Produktionsweise und Fahrprofil deutlich unter 100.000km – und da ist nicht einmal eingerechnet, daß die Batterie recycelt werden kann.

        Man muss also die Wiederverwertung der Batterie – bzw. der Rohstoffe – herausrechnen um den Verbrenner noch halbwegs gut aussehen zu lassen.

        Im Kurzstreckenbetrieb und bei kalten Bedingungen sind Verbrennungsfahrzeuge die reinsten Dreckschleuder. Stichwort: Thermofenster und Rekuperation. Die realen Emissionen des Verbrenners sind hier deutlich höher als die üblichen Norm-Verbräuche nahelegen. Ein Elektrofahrzeug im Stadtverkehr ist derzeit umwelttechnisch unschlagbar.

        Aber das wird nicht gerne diskutiert, da hierzulande ein Großteil der Lobbyisten noch gutes Geld mit dem Verbrenner verdienen.

      2. @ottonorma: „ADAC bewiesen haben brauchen sie dazu sehr lange um einen Verbrenner einzuholen“

        Also der ADAC schreibt (siehe Grafik – CO2-Äquiv. in t) das die VW Golfklasse den Benziner bei ca. 40k km und den Diesel bei ca. 55k km einholt. https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/alternative-antriebe/klimabilanz/

        ottonorma schreibt weiter: „Diesel…dann noch gut 250.000 gefahren und mit 370.000 km dann verkauft“

        Das heißt nach <15% der Laufleistung ist bei Ihnen "sehr lange"? Das sind Ihre Aussagen und Argumente!

        1. @Z0P0
          Sie meinen einen anderen ADAC Test wie ich, habe den jetzt aber nicht in meinen Unterlagen gesucht.

          Natürlich sind 370.000 km sehr lange.
          Wie zerlegen und verfälschen Sie meine unten aufgeführte Auissage ? mit „sehr lange“ Und so wie ich ihre Aussage verstehe sollen diese 370 tsd. nur geringer sein als wie <15% Laufleistung ?? Wäre die Laufleistung dann über 2 Mill. km ??
          Zitat Z0P0 "Das heißt nach <15% der Laufleistung ist bei Ihnen "sehr lange"?"

          "Ich hatte die letzten Jahre 2 Ford Focus Diesel, gebraucht gekauft, dann noch gut 250.000 gefahren und mit 370.000 km dann verkauft. (lag aber an anderen Sachen) Motor war i.O.
          Vor allem natürlich Langstrecke. Mit einm E-Auto würde ich zu lange benötigen – vom Preis ganz abgesehen. Für 6.000 € kriegste kein E- Auto das so lange fährt."

          1. @ottonorma:
            Das „sehr lange“ bezog sich auf Ihre Aussage bis wann ein E-Auto einen Verbrenner beim CO2 Ausstoß unterbietet, da bei der Batterieproduktion ein noch großer CO2 Ausstoß entsteht.

            Zum ADAC Test: Dann suchen sie mal weiter in Ihren Unterlagen, bis sie Ihren finden.

          2. @Z0P0
            Ihre Aussagen waren nun ja wirklich nicht schwer zu verstehen und sehr eindeutig.
            Ich frage mich, ob @ottonorma tatsächlich so schwer von Begriff ist, ob er einfachste und klarste Aussagen einfach ignoriert oder die bewusst verdreht. Im Prinzip läuft das immer so bei ihm, könnte auch Taktik sein, um Verwirrung zu stiften und zu zermürben.

            Interessant wäre einmal der Balken bei Diesel bei der genannten Laufleistung von 370.000 km und Emissionen von 169,4 g/km für Kraftstoff-/Energiebereitstellung und Fahrzeug-Nutzung vs. 56,8 bzw. 4,2 g/km beim E-Auto.

    2. Neue Ausgabe von Fokus: laut US-Verbraucherorganisationen sind die Angaben von Verbrauchswerte de.r E-Autos Lug und Trug, es werden im Schnitt 12,5 % mehr Strom verbraucht als die Hersteller angeben. Zudem erstaunt mich, wieweit Grünpropagandisten in die Zukunft schauen können, wie sich die Preise ändern – natürlich in Richtung ihrer Märchen.

  14. Think for yourself

    Was kann dann das Elektrofahrzeug für unsere verfehlte Umweltpolitik? Richtig, gar nichts. Das Thema Müllverbrennung und deren Deklarierung ist übrigens schon alt.

    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/abfallwirtschaft-truegerischer-gruener-punkt-1.4188172

    Hat also nichts mit dem Elektroauto zu tun.

    Je länger der deutsche Michel seinen Kopf hier in den öligen Sand steckt desto böser wird anschließend das Erwachen sein. Die Mehrheit der Weltbevölkerung wartet nicht, bis auch der letzte Deutsche von diesem Antriebskonzept überzeugt ist. Die Verbrenner werden weltweit einfach zum Ladenhüter werden.

    Manch ein Ewiggestriger kann sich ja dann eines der raren Wasserstoffautos als Privatfahrzeug sichern wenn er Mal im Lotto gewonnen und als Rentner viel Zeit zum Tankstellen suchen hat.

    Übrigens eignet sich ein Elektrofahrzeug (und deren alte Batterien) auch wunderbar als Zwischenspeicher für die lokale Energieinfrastruktur. Stichwort: V2G und V2H.
    Ist natürlich noch nicht großflächig verfügbar, aber wer auch hier die Trends verschläft, darf zusehen wie die anderen damit Geld verdienen.

  15. Naja Ottonorma,
    wer sich von seinem Minister erklären lässt, dass Strom aus Atomkraftwerken in einem Kriegsgebiet, wo die Notkühlung nur noch mit Dieselgeneratoren aufrecht erhalten werden kann, sicher Atomstrom ist, weil es diese Meiler ja schon gibt. Aber der Strom aus deutschen Atomkraftwerken gefährlich ist, und abgestellt werden muss, dem kann man doch jede Blödsinn auftischen.
    Diese Leute glauben alles.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Think for yourself

      Nein, ich bin selbst EV-Fahrer und glaube den Mist von den Grünen auch nicht 😜
      Verstehe auch nicht warum sie die bestehenden Meiler nicht möglichst lange weiter betreiben. So ein bullshit.

      1. – Es die Betreiber selber nicht wollen?
        – Weil die Wartungskosten/Ausfälle zu hoch sind?
        – Die Uranbeschaffung immer schwerer wird?
        – Es keine Versicherung für den GAU gibt?
        – Sie kein Endlager haben?
        – Andere Erzeuger günstiger sind?
        – Es kein gut ausgebildetes/junges Personal mehr gibt?
        – Wassermangel für die Kühlung?
        – Wiederstand der Bevölkerung/Anwohner?
        -… „Think for yourself“

  16. Diesel Fritz ( Team Kollege von Helmut)

    Bitte bei Vergleichen mit Verbrennern über den Tellerrand hinausschauen und
    a) in der Zukunft mit etwa doppelten Strompreisen rechnen und
    b) die Strassen nicht mehr über Benzinzölle bezahlt werden sondern von den Stromern selbst finanziert werden müssen, in gewissen Ländern redet man an Stelle von Benzinzöllen über eine Kilometer – Abgabe bei E- Fahrzeugen.
    Das mit dem Unterhalt von Verbrennern ist ein Märchen, 5Jahre Garantie und dann weiterfahren mit Minimalunterhalt. Ich habe ca. 2Mio.Km abgespult und immer ältere Autos gefahren.

    1. Diesel Witz (Software Entwickler bei VW)

      @Diesel Fritz ( Team Kollege von Helmut)
      Bitte bei Vergleichen mit E-Autos über den Tellerrand hinausschauen und in Zukunft mit etwa doppelten bis dreifachen CO2-Preisen für ineffiziente Luftverpester mit 25% Wirkungsgrad rechnen.

      1. Think for yourself

        Das freut uns für dich, daß du bisher soviel Glück hattest mit deinen Autos.

        Andere haben weniger Glück und müssen nach der Garantiezeit für>25.000€ einen Ersatzmotor verbauen. Auch Defekte an Getriebe und Abgasreinigung können schnell mehrere tausend Euro ausmachen.

        Speziell die neueren Diesel stecken voller komplexer Technik. Das ist nicht zu vergleichen mit den alten, simplen Stickoxid-Schleudern die kaum kaputt zu bekommen waren.

  17. E- Autos für Leute mit Kohle

    @Diesel Witz, haben sie ihre Analyse mit Kohlestrom gemacht oder mit grünem Strom, der in den nächsten 10 Jahren nicht genügend vorhanden sein wird. VW und andere Hersteller sind aus Realitätsgründen spät auf E- Autos umgestiegen und nur weil sie politisch gezwungen wurden, aber die EU- Politiker strotzen ja vor Weisheit.
    P.S. es wäre ehrlicher Autos mit Holzvergaser oder Kohleverbrenner zu produzieren als über den Umweg mit Kohlestrom.

  18. Wieviel E- Autos würden wohl verkauft, wenn es nur für Verbrenner Subventionen geben würde?
    Wie dumm würden wohl Besitzer von Verbrennern dreinschauen, wenn ihnen vor dem Kauf eines Verbrenners schon gesagt würde, dass eine Betankung nicht möglich sein wird, wenn Dunkelflaute herrscht, und wenn dann nur etwa 3 bis 5 Liter für etwa 50 km um zur Arbeit zu kommen. Wenn die Versicherungsprämie höher ist, weil bei einem mittleren Auffahrunfall das Auto einen wirtschaftlichen Totalverlust erleiden würde.
    Meine Repararur war in den 19 Jahren eine defekte Abgasrückführung, die für 350 Euro repariert wurde.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  19. Think for yourself

    Dann Versuch Mal die Abgase deines Holzvergasers so gründlich zu reinigen wie das ein stationäres Kohlekraftwerk macht. Und wenn du das geschafft hast zeigst du uns als nächstes wie du beim Bremsen die Energie zurück gewinnst.

    Die Werkstatt Wartungskosten, den Fahrkomfort und die Drehmomententfaltung beurteilen wir dann bei einer Probefahrt. ;)

  20. Hallo Dagoberti,
    Ideologen versprechen immer den Himmel auf Erden und liefern die Hölle.
    Die Stadien der Verdummung der Bevölkerung fangen an mit himmlischen Versprechen, über die Lüge, zum Mangel und Schlange stehen, und dann Gewalt. Die Geschichte hat es gezeigt, und wir können nur noch darüber diskutieren, ob es 100 oder 200 Millionen Tote gegeben hat.
    Der Nationalsozialismus und der Realsozialismus der DDR hatte zumindest Deutschland hinter sich.
    Es gab viele Tote.
    Und auch immer das selbe Schema.
    Versprechen, Lüge, Mangel und Schlange stehen und dann Gewalt, auch mit Gewehrläufen und Krieg.
    Jetzt befindet sich Deutschland im Stadium der Lüge hin zum Mangel.
    Aber auch durch das tiefe Tal des Schlange stehen und der Gewalt muss Deutschland wieder durch.
    Jetzt herrscht in Deutschland der Grünen- Sozialismus
    Wenn die Ideologie beseitigt ist, dann wird es wieder besser als es heute ist.
    Es ist aber eben eine harte Zeit bis dahin und wird den Deutschen unfassbar viel Wohlstand kosten.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. Hallo Helmut
      Dürfte interessant sein für dich
      Der US-Klimaanlagenhersteller Carrier Global übernimmt die Heiz- und Klimatechniksparte des deutsche Familienunternehmen Viessmann für 12 Mrd.
      Der Ausverkauf geht los. Aber klar : Habeck (der US Büttel) wird das noch prüfen

  21. Ich habe viel mit Autoherstellern zu tun und das was die intern machen und nach außen kommunizieren sind zwei völlig andere Dinge (Ausnahme vielleicht Toyota). Natürlich ist ein Ottomotor ingenieurstechnisch eine Meisterleistung und sollte wenn einmal gebaut auch bis zum Schluss gefahren werden, bevor man sich ein E-Auto anschafft. Aber leider ist er ausgereift, außer durch Software Manipulationen lässt sich da nicht mehr viel machen. Die Konzerne haben da viel Geld in Forschung und Entwicklung in den letzten Jahrzehnten investiert und natürlich soll dieses Geld zurückgespielt werden. Deshalb werden sie keinen Autokonzern finden (jüngst vielleicht schon) der sagt der Diesel ist tot. Intern werden aber die meisten Abteilungen von Verbrenner auf E-Antrieb umgestellt und das schon seit Jahren, die werden sich aber hüten das zu kommunizieren, bevor die Transformation abgeschlossen ist. Erstens kann man mit den Verbrennern noch gut verdienen, zweitens kann man bei E-Auto noch nicht so schnell hochskalieren (Batterie, Leistungselektronik) und drittens gibt es „noch“ (ich denke 2-3 Jahre) Anwendungen in denen ein Verbrenner irgendeinen Vorteil (welcher auch immer?) hat. Das schlimmste für die Autokonzerne wäre eine Kaufzurückhaltung der Verbraucher, die sich sagen „Verbrenner ist tot“ und „E-Auto macht noch zu große Entwicklungssprünge“ (z.B. BWM i3 2013-60Ah 2016-90Ah 2019-120Ah und das bei ca. gleichem Bauraum und Gewicht) -> „ich warte mit dem Kauf“.

    Stichwort S-Kurven bei neuen Technologien, diese sind aber so steil geworden, das sie kein Problem darstellen sollten. z.B. siehe Grafik in https://viernull.blog/detail/Blog/Post/zeige/die-digitale-transformation/

    Wer nicht immer nur „Blackout News“ lesen möchte und sich mit dem Thema E-Auto / Zukunft beschäftigen will, findet hier eine gut Zusammenfassung: https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/e-volution-das-ende-des-verbrennungsmotors/

  22. Hier kommt es doch auf den Preis an. In China machen die deutschen Hersteller keinen Punkt mehr. Audi will sich zurückziehen mit 0,2% Anteil am E Geschäft. Auf der Messe gaben die deutschen Aussteller kein Interview, so berichtete sogar das ZDF. Die waren angefressen.
    In China haben die Hybrid Wagen den Löwenanteil und die werden auch gefördert. Jedes Jahr stiegen aber auch die Anforderungen der Reichweiten. So bringen sie es jetzt elektrisch auf 200 km +. Sowie einer sehr kompletten Ausstattung. Und die deutschen Anbieter krebsen da mit 60, 70 km im Angebot – und sind obendrein noch viel teurer. Einzig im Verbrenner Luxussegment können sie noch punkten.
    Aber ausschlaggebend ist eben der Preis, zwar nicht im Luxussegment, aber im Massengeschäft. Und hier ist BYD voll im Geschäft. Mit dem Dolphin, der mit dem ID3 fast identisch ist wollen sie VW auf dem heimischen Markt Konkurrenz machen. In Deutschland kann BYD höhere Preise verlangen, aber 16.000 € sind anscheind im Gespräch.
    https://efahrer.chip.de/news/byd-dolphin_1010860

    1. ottonorma: „In China haben die Hybrid Wagen den Löwenanteil“

      Nur damit den Unsinn niemand glaubt:
      https://insideevs.com/news/651363/china-plugin-car-sales-december2022/
      BEVs: about *4.35 million and 22% share
      PHEVs: about *1.58 million and 8% share Löwenanteil???
      Total: 5,924,421 (up 83%) and 30% share

      1. Also werden Hybrid- PKW gefahren, weil der Besitzer aus den verschiedensten Gründen den Elektroantrieb bevorzugt. Aber auf die immer verfügbare und leicht nachfüllbare Energie des Verbrenners nicht verzichten möchte, die er notfalls auch noch in einem Reservekanister mitführen kann. Wenn ich richtig informiert bin, ist sogar ein 200 Liter Fass Diesel in Deutschland in der Garage zulässig.

        Viele Grüße aus Andalusien
        Helmut

        1. Helmut ganz ehrlich ich verstehe Ihre Anwort auf meinen Post nicht…ich rede von Zulassungszahlen und sie von Reservekanistern/Dieselfässern die kein Mensch bei BEV’s benötigt.

          1. @Z0P0
            Da dürfen Sie sich nicht wundern, das ist immer so bei ihm. Bei Argumenten und der Sache bleiben, ist nicht so sein Ding!

  23. Ich möchte nicht urteilen, was besser ist ob E-Auto oder Verbrenner, ich fahre tatsächlich seit 22 Jahren einen für 23000 DM gebraucht gekauften damals 3 Jahre alten Audi A3 Benziner. Im Februar habe ich wieder den TÜV erhalten. Das Auto selber hat inzwischen 230000km. Ich denke das Auto ist wenn man das überhaupt von einem Auto sagen kann Umweltfreundlich :-)

  24. Ach diesen „Unsinn“ habe ich erst vor 2 Tagen bei einem Medium gelesen (auf dem smartphone) das sich mit der Autoshow in Shanghai befasst hatte. Jedenfalls muss das ein Trend sein. Da können Sie ihre links behalten. Ein Trend kann die Vergangenheit nicht berücksichtigen, oder ? Und mit dem Artikel wurde damit das Versagen der deutschen E- Auto Hersteller begründet : Sie haben am chines. Markt komplett vorbeigeplant oder sind – leider – noch nciht soweit.
    (jede Meldung lade ich mir nicht mit link runter (hab das vom smartphone auch noch nie gemacht), so etwas kann man sich merken, und ob Sie das ebenso schnallen ist mir wurscht. Wenn ich mir vorstelle mit welcher Intensität Sie versuchen mir wiederholt ernsthaft zu erzählen 2×2 = 4, also der Vergleich zwischen 4% Deckkelung des Stromes in Frankreich und und Deckelung bei uns auf 40ct. Aber Sie vergessen immetr noch die Energiezulage !!. Kommen Sie sich nicht lächerlich vor ?)

    1. @ottonorma

      Vielleicht sollten Sie einfach einmal akzeptieren, das 2 x 2 gleich 4 ist 😃
      Das würde die Sache einfacher machen und uns allen viel weniger Nerven kosten.

      Ansonsten sollten Sie grundsätzlich etwas offener für Quellenkritik sein und auch mal andere Artikel lesen, um Ihre Smartphone-News-Feeds zu verifizieren.
      Was @Z0P0 über die Verkaufszahlen 2022 schreibt, ist absolut korrekt. Und dieser Trend von über 70% reinen E-Autos an den gesamten NEVs ging im 1. Quartal 2023 genauso weiter. Das können Sie in vielen verschiedenen Artikeln nachlesen, und Neuzulassungen bzw. Absatzzahlen sind ja kein umstrittenes Geheimnis.

      Vielleicht meinten Sie ja, dass chinesische Hersteller bei den Plugin-Hybriden den Löwenanteil besetzen. Internationale Hersteller haben in diesem Segment kaum Marktanteile, weil die im NEV-Segment vor allem auf reine E-Autos in China setzen. Vielleicht meinten Sie auch, dass Audi den Verkauf von Plugin-Hybriden ganz einstellt, weil sich der Absatz seit 2020 halbiert hat? Falls ja, sollten Sie das auch so schreiben, dass man es versteht.
      https://www.automobilwoche.de/nachrichten/audi-china-verkauf-von-plug-hybriden-eingestellt

      In einem haben Sie jedenfalls recht: Die deutschen Automobilkonzerne versagen in China mit ihrer seltsamen Politik der Luxusautos komplett. Die deindustrialisieren sich quasi aus Dummheit selber.

      1. Schadenfreude olè

        @ Michael.

        “ Die deutschen Automobilkonzerne versagen in China mit ihrer seltsamen Politik der Luxusautos komplett. Die deindustrialisieren sich quasi aus Dummheit selber.“

        Sie scheinen sich ja über die angebliche Dummheit der deutschen Automobilkonzerne wie ein kleines Kind zu freuen.

        Das Problem wird aber sein, dass die in Ihren Augen dummen Konzerne nicht nur sich selber, sondern uns als Volkswirtschaft deindustrialisieren.

        Und wenn der ökonomische Abstieg kommt, dann folgt ihm der ökologische auf dem Fuß, da Investitionen in den Umweltschutz mit viel (Steuer-)Geld bezahlt werden will.

        1. @Schadenfreude

          Wieso sollte ich mich über die Dummheit deutscher Autokonzerne freuen?
          Das ist eine reine Unterstellung oder Fehlinterpretation.
          Ich würde mich im Gegenteil freuen, wenn die endlich mal in Lage oder willens wären, vernünftige und bezahlbare E-Autos im Kleinwagensegment sowie der Kompakt- und Mittelklasse zu bauen, die ausländischen Produzenten nicht auch noch technologisch um Welten hinterherhecheln.

          1. @Michael, korrekt, unter anderem hapert es auch gewaltig an der Software. Da hat man wohl zu lange zu viele Ressourcen für Schummelalgorithmen vergeudet 😅
            Die Milliardenstrafen dafür holt man nun durch minderwertige Technik zu Wucherpreisen wieder rein.

        2. @Schadenfreude
          Wenn dann das Geld noch da ist die Ökologie zu bezahlen. Jedenfalls für neue AKW wirds nicht mehr reichen.
          Die Politik der Luxusautos war schon i.O. Sie hat den Firmen viel Geld eingebracht. Nur eben wendet sich jetzt das Blatt auf E-Autos und zwar bezahlbare. Und Mercedes, BMW, Audi können keine kleinen günstigen Autos produzieren, macht weniger Geschäft.

      2. @Michael
        #Ich benutze seit 26 Jahren den PC. Das Smartphone, dieses Mäusekino, nur gelegentlich seit ein paar Wochen in der morgendlichen Assimilierungsphase an den Tag. Und wenn ich auf google tippe dann zeigt der mir eine Menge Meldungen, von Focus, WELT, FAZ, efahrerchip, Stern, usw. an. Und da suche ich mir eben was raus, bevor ich auf Alternativ gehe. Da steht kein link mit dabei. Und eine dieser Meldungen habe ich eben wieder gegeben. Das war alles.
        Es war eben so drin gestanden das Audi nur noch 0,2% hat und deswegen den Markt aufgeben will. Ihr link ist vom Dez. 22. Bei der Rasanz auf dem Markt wahrscheinlich veraltet. Und die deutschen Hersteller den E-Automarkt nicht richtig bedienen. Der Preis ist zu hoch, die Ausstattung erreicht nicht das chin. Niveau und bei den Hybriden haben die Chinesen die Nase vorn wegen der Subventionen die es dafür gibt. Die müssen momentan im Trend sein. Es wurde von 200 km Reichweite für Hybrid geredet und diese Anforderung wird ständig staatlicherseits erhöht. Und mit ihren 60 km Reichweite haben die Deutschen eben keine Chance. Über Anteile Hybrid zu rein elektrisch stand in der Nachricht nichts drin.
        Jede Einzelheit merke ich mir nicht, so wichtig ist das Thema nicht, als das es sich nicht im halben Jahr schon wieder geändert hätte. Ich schreibe hier auch keinen Artikel in einem Magazin mit dem Anspruch eine umfassende Info zu liefern.
        Ich hab ja nichts gegen F0P0 gesagt, oder von Unkorrektheit gesprochen ? In welchen Bahnen denken Sie ? So ein Forum ist doch da um Infos auszutauschen und nicht belehrend den Macho rauszukehren „ICH“ habe den richtigen google link. Er hätte ganz nüchtern und sachlich gebracht werden können. So wie „hallo ich hab hier aber andere Infos bzw. zusätzliche“

        1. @ottonorma

          Mein Link ist von April 2023, nicht vom Dezember 2022. Wäre schön, wenn Sie einmal nicht die Unwahrheit schreiben würden…

          1. Da hatte ich wahrscheinlich noch einer andere Seite aufgeschlagen, da stand so ziemlich das Gleich drin wie in der Ihrigen. Denn die Audi Entscheidung ist nicht neu.
            Mit solch primitiven nachprüfbaren Unwahrheiten gebe ich mich nicht ab. Überlasse ich lieber anderen. Außerdem habe ich kein Interesse irgendjemand zu überzeugen. Ist reiner Informationsaustausch.

    2. ottonorma: „Sie versuchen mir wiederholt ernsthaft zu erzählen 2×2 = 4“

      Ja und ist doch richtig oder? Das das bei Ihnen keinen Erfolg hat, könnte ich mir durchaus vorstellen.

      Voltaire – Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

      1. weil ich mich wundere wie man bei so einer Banalität so penetrant sein kann.
        Nur weil jetzt seit letztem Herbst der Strompreis in Frankreich gedeckelt wird. Aber zuvor war er günstiger, ohne Deckel, weil eben Kernkraft. Sie reden immer um den Fakt herum das Deutschland die teuersten Strompreise hat. Jetzt fehlt nur noch Sie behaupten die anderen deckeln alle . Tun Sie das aber nicht, kann Sie eh kaum noch ernst nehmen.
        Und das mit dem Leben einsetzen sind etwas zu große Worte für diese Banalität.
        Ich halte es dann lieber mit dem hier :

        George Orwell
        „Freiheit ist das Recht anderen zu sagen was sie nicht hören wollen“.

        1. @ottonorma, der Strompreis in Frankreich ist nicht erst seit letztem Herbst gedeckelt. Wie kommen Sie auf den Schmarrn?
          Außerdem war der Preis nicht „günstiger, weil eben Kernkraft“, sondern weil eben längst nicht so viele „Nebenkosten“ wie Steuern und Abgaben, Grundgebühren, Netzentgelte usw. erhoben werden.
          Um die Preise verschiedener Stromquellen zu vergleichen, müssen Sie die Börsenstrompreise betrachten. Alles andere hat mit den Gestehungskosten nichts zu tun. Selbst wenn Deutschland 100 KKWs hätte, wäre der Endpreis für Haushalte sicher nicht niedriger.

          1. Dann erklären Sie doch den „Schmarrn“ ansonsten bleibt es nur eine Ihrer üblichen Behauptungen

            Es ist mir ziemlich egaal wer wieviel auf den Börsenstrompreis drauf legt (ich habe über tibber den Börsenstrompreis zzgl. Nebenkosten). Jedenfalls ist der Strompreis in DE einer der höchsten wenn nicht gar manchmal der höchste der Welt. Alles andere sind Ausreden. Nebenkosten gehören ebenso zum Strompreis. Auch die Zwangssubventionen für Wind und Sonne.
            Und wir bezahlen eben seit Jahren mehr wie in anderen Ländern – dank Energiewende. Der Zusammenhang lässt sich schwer abstreiten.
            Das was ich zahlen muss ist ausschlaggebend und nicht irgendwelche Begründungen, davon wird der Betrag nicht geringer

          2. @ottonorma, wollen Sie uns hier alle zum Narren halten?
            Schmarrn deshalb, weil Frankreich die Strompreise seit 2021 deckelt, nicht seit letztem Herbst 2022. Und das soll auch noch mindestens bis Anfang 2025 so bleiben.

            Weiterhin behaupten Sie laufend, dass der Strom in Frankreich seit jeher wegen Kernkraft günstiger war: „Aber zuvor war er günstiger, ohne Deckel, weil eben Kernkraft.“ Da Sie genau wissen, welcher Unfug das ist, interessiert Sie plötzlich Ihr Geschwätz von gestern nicht mehr.

            Und jetzt liegt es mal wieder an der Energiewende, obwohl der Strom in Deutschland auch schon lange vorher einer der teuersten war. Auch schon 1993, als noch etwa 20 Reaktoren in Betrieb waren und niemand das Wort Energiewende kannte. Zum einen, weil die jahrelangen extrem billigen Industrietarife über die Haushalte mitfinanziert, zum anderen, weil schon immer sehr viele Steuern und Abgaben im Vergleich erhoben wurden.
            https://www.energie-chronik.de/030307.htm

            Verständlich, wenn Sie sich darüber echauffieren. Lächerlich, welche Gründe Sie dafür benennen.
            Nennen Sie doch einfach das Kind beim Namen, statt ständig die Schuld bei der günstigsten, ungefährlichsten und saubersten Art der Stromerzeugung zu suchen. Denn das sind nicht nur Ausreden, sondern ganz bewusst gestreute Desinformationen.

          3. Hallo Leftutti.

            Schön das Sie wieder da sind.

            Gefühlt waren Sie ja mehr als ein Jahr nicht mehr aktiv dabei. Und was ist inzwischen passiert?

            Notwendige Stromspeicher?…immer noch nicht vorhanden…und auch nicht in naher Zukunft.
            Stromnetzte?….werden irgendwann vielleicht mal fertig gestellt aber sicher nicht in naher Zukunft.
            Verstromung von Kohle?….immer noch auf sehr hohem Niveau. Zumindest das läuft gut.
            Verstromung von Gas)….findet immer noch statt…nur wird mangels alternativen viel teureres und umweltschädlicheres LNG Gas verwendet. (Wobei Gas als Brückentechnologie ja auch nur bei der Verbrennung eine besser Performance in Sachen Umweltschutz als Kohle liefert. Berücksichtigt man die ganzen Methanemissionen bei der Förderung und beim Transport aus fernen Ländern, dann ist vielleicht die heimische Braunkohle die bessere Wahl😂)

            Hier ein nettes Video für Sie zur verkorksten Energiewende zur Einstimmung👍😁

            https://www.ardmediathek.de/video/plusminus/plusminus-vom-26-04-2023/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3BsdXNtaW51cy9lMjg2ZDY0Yy1jMzE0LTQ4YmYtOTY3Mi01YTNkMzAzM2E0OTk

          4. Mir kommt da gerade eine Geschäftsidee.

            Ich werde Aufkleber mit „Deutsche Energiewende? Nein Danke!“ in Auftrag geben😂

            Die werden (außer bei verblendeten Grünsozialisten) bestimmt reißenden Absatz finden😁

          5. @Klimakleber, da können Sie mal sehen, wie weit Gefühl und Realität auseinander klaffen.
            Genau genommen waren es etwa fünf Monate, in denen ich nicht mehr ganz so aktiv wie früher war. Und das ist ein Zeitraum, in dem bei Speichern, Netzen und Ausbau von Erneuerbaren natürlich nicht viel passieren kann.

            Das habe ich schon oft geschrieben und es ist auch der Grund, warum ich auch in naher Zukunft nur noch wenig kommentieren werde. Von meiner Seite ist alles zu den Themen gesagt, in denen ich mich gut auskenne und gut vernetzt bin. Sollten sich neue Erkenntnisse und Fakten ergeben, bin ich gerne mit dabei.
            Zum Beispiel, dass in 2023 der Anteil Erneuerbarer an der Last, also dem Verbrauch, bisher bei 55% liegt.
            Oder dass trotz Abschaltung der letzten AKWs auch im April fast doppelt soviel Strom nach Frankreich exportiert wie von dort importiert wurde.

            Zu Ihrer weltbewegenden genialen Geschäftsidee kann ich nur gratulieren!
            An Ihrer Stelle würde ich den Slogan dann allerdings auch grammatikalisch korrekt schreiben, nicht dass es am Ende ein Rohrkrepierer wird und ganz Deutschland (inkl. verblendeter Grünsozialisten) über Sie lacht 😄

          6. @leftutti
            Toben sie sich nur aus. Macht man so in der „Finanzwelt“
            Die Industrietarife sind auch in anderen Ländern günstiger – teils viel – weil durch die Haushalte mitfinanziert. Aber auch Haushalte die z.B. über 10.000 kwh pro Jahr verbrauchen bekommen oder bekamen günstigere Preis. Es hängt auch von der Abnahmemenge ab.
            „Unfug“ und „Geschwätz“ lieben Sie ? `Man denkt von anderen genauso schlecht wie man selber ist.´ Und nach diesem Spruch beurteile ich Sie. Ohne beschimpfen kommen Sie nicht aus ? Dann lass die anderen doch deckeln ? Warum machen wir das nicht ? Jedenfalls ist es bei uns signifikant teurer. Und das nicht erst seit einem Jahr. Das mit „deckeln“ der anderen nur zu begründen ist Propaganda.
            Richtig Deutschland hatte seit jeher teure Energie. Aber der Abstand ist in den Jahren gestiegen. Die EEG Umlage leistete ihren Beitrag dazu. Schon 2015 musste ich 24,37 ct bezahlen (habe noch alte Rechnungen ) 1997 waren es 26 pf/kwh. 2022 waren es dann nur noch 23,8 bei E.ON (bei verivox die günstigsten). Bei TelDaFax hatte ich dann mit einem 3 Jahresvertrag ab 2008 nur noch 14,9 ct bezahlt. Danach wurde es merklich teurer. Und jetzt ? Wenn ich das mit dem Ausland verglichen habe fragte ich mich warum. Ich brauche dazu kein google. Das was ich mir gemerkt habe genügt für die Beurteilung.

          7. „Sollten sich neue Erkenntnisse und Fakten ergeben, bin ich gerne mit dabei.“

            Na dann. Bis dahin.

            Lassen Sie uns doch schon mal zu 2030 verabreden. Freue mich schon 👍

          8. „…. Gefühl und Realität auseinander klaffen.“

            Das ist anscheinend wie bei der Energiewende.
            Der Unterschied liegt nur darin, dass bei dem Thema ehr Glaube und Realität weit auseinander klaffen😂

          9. @ottonorma
            „Dann lass die anderen doch deckeln ? Warum machen wir das nicht ?“
            Stellen Sie sich einmal vor, wir würden unseren großen vier Energieversorgern nach französischem Beispiel vorschreiben, die Preise tief im defizitären Bereich zu deckeln und die Energie auch noch zu diesen Preisen an Verkäufer am liberalisierten Strommarkt weiterzugeben.
            Milliardenverluste, Verstaatlichung, linke Tasche, rechte Tasche…

            So ganz persönlich, als Verbraucher hätte ich natürlich nichts dagegen einzuwenden.
            Wenn ich mir allerdings das Protestgeschrei dahingehend in diesem Forum vorstelle, wird mir übel.
            Deindustrialisierung, Sozialismus, Zerstörung der freien Marktwirtschaft, das ganze Spektrum…

            Es freut mich, dass Sie inzwischen zu der allgemein anerkanntenten Erkenntnis gelangt sind, dass Strompreise seit jeher in Deutschland teuer waren, unabhängig von der Art der Energiequellen.
            Was mir fehlt, ist Ihre Erklärung, warum auch in Zeiten der Energiewende von 2000 bis 2010 die Unterschiede wegen EEG-Zulage nur marginal waren, ab Zwangsliberalisierung 2010 an den Börsen dann aber signifikant gestiegen sind.

            Ich tobe mich nicht aus und „beschimpfe“ Sie auch nicht.
            Ich stimme Ihnen sogar zu, dass die EEG-Umlage die deutschen Strompreise von 2000 bis 2010 moderat und völlig beabsichtigt erhöht hat. Was dann aber ab 2010 unter schwarz-gelber Regierung und „Liberalisierung der Strommärkte“ unter dem bekannten Phämomen des EEG-Paradoxons passierte, war abartig und wurde an dieser Stelle zur Genüge und bis ins Detail beschrieben. Anscheinend brauchen Sie dazu sehr viel Google, da Sie die Entwicklung nicht im Ansatz begriffen haben.

            P.S. Welche Relevanz soll Ihr Vergleich von 1997 in Pfennig zu 2015 in EURO-Cent haben?
            Hat nicht jeder nach der Währungsumstellung geklagt, dass alles doppelt so „teuer“ wurde?
            Am Ende auch die Einkommen.

      2. @F0P0
        weil ich mich wundere wie man bei so einer Banalität so penetrant sein kann.
        Nur weil jetzt seit letztem Herbst der Strompreis in Frankreich gedeckelt wird. Aber zuvor war er günstiger, ohne Deckel, weil eben Kernkraft. Sie reden immer um den Fakt herum das Deutschland die teuersten Strompreise hat. Jetzt fehlt nur noch Sie behaupten die anderen deckeln alle . Tun Sie das aber nicht, kann Sie eh kaum noch ernst nehmen.
        Und das mit dem Leben einsetzen sind etwas zu große Worte für diese Banalität.
        Ich halte es dann lieber mit dem hier :

        George Orwell
        „Freiheit ist das Recht anderen zu sagen was sie nicht hören wollen“.

  25. Hallo Ottonorma,
    ja, ich hatte früher viel mit Viessmann zu tun.
    Sie haben ihre Produkte im Direktvertrieb an die Handwerker geliefert. Sie waren somit immer nah am Kunden.
    Gerade bei Familienunternehmen wie Viessmann, bei denen die Entscheidungskette kurz ist, werden schneller die möglichst optimalen Entscheidungen getroffen.
    Ein Fußtritt für Deutschland, aber für die Familie und den Erhalt der Firma sicherlich die richtige Entscheidung.
    Dafür machen sie jetzt eine neue Firma in Polen auf.
    Hauptsache weg aus Deutschland.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  26. Hallo Peter, in Fukushima sind bei dem Reaktorunfall 2 Menschen ums Leben gekommen.
    Wenn die Leute recht haben, die dem Feinstaub in Deutschland viele Tote zurechnen, dann sterben durch die Abschaltung der AKW, die dann durch Kohlekraftwerke ersetzt werden müssen, zusätzlich 800 Menschen im Jahr.
    Es sterben aber auch etwa 200 Menschen in Deutschland im Jahr, die aus dem Bett fallen; was sicherlich durch eine kleine Vorrichtung, die maximal 5 Euro kosten würde, zu verhindern wäre.
    Atomkraft aus, ist eben eine Ideologie, die Deutschland viel Wohlstand kosten wird.
    Da muss Deutschland nun durch.
    Wenn die grüne Sekte wieder auf der Opositionsbank sitz, werden die Scherben zusammengefegt.
    Ich hoffe sie brechen nicht wie 2000 wieder einen Krieg vom Zaun.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Nach 4 oder 5 Jahren ist ein Mensch an Krebs gestorben wie die jap. Regierung anerkannte als Folge des Reaktorunfalles.
      Der andere war ein Feuerwehrmann der bei den Löscharbeiten ums Leben kam

      1. Für wie glaubwürdig haltet ihr die offiziellen Regierungsangaben plötzlich? Ihr seid doch sonst nicht so obrigkeitshörig.

        Bei der Atomkraft geht es um extrem wichtige wirtschaftspolitische und militärische Interessen und konkret auch um potentielle Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhen.

        Besucht doch Mal eines der Kinderkrebskliniken im Umfeld von Tschernobyl und erzählt dort von eurer Theorie.

        1. In Fukushima hatte es keinen Toten durch die havarierten Kernkraftwerke gegeben, außer dem genannten nach ein paar Jahren. Das hatte damals sogar die UNO bestätigt. Nur unsere Medien wollen was anderes suggerieren. Alles andere sind leere Behauptungen.

          1. @ottonorma
            So sehr ich es auch genieße, wie Ihr Schwurbler im Kindergarten euch immer wieder selbst blamiert und lächerlich macht, müssen doch immer wieder mal ein paar wenige pädagogische Zwischenfragen erlaubt sein:

            Was hat das „Umfeld von Tschernobyl“ nun im Detail mit Fukushima zu tun?
            Und woher kennst du die langfristigen Folgeschäden von Fukushima, das aufgrund der Erfahrungen von Tschernobyl natürlich vergleichsweise schlagartig evakuiert wurde?
            Wie sieht es mit dem geschmolzenen Reaktor aus?
            Was genau passiert da tief in der Ruine, in die niemand auch nur in die Nähe gelangen darf?
            Was passiert im Untergrund, im Grundwasser?
            Wohin mit den Millionen Litern verseuchten Wassers, für das die Tanks auf dem Gelände nicht mehr ausreichen?

            Als kompetenter Treibhausfan und Befürworter von Erderwärmung kannst du mir sicher auch erläutern, warum du dich so vehement für Atomkraft engagierst.

  27. Hallo Diesel Fritz, natürlich hätte es mir auch passieren können, dass man mich mit einem manipulierten Diesel betrogen hätte.
    Aber dann nocheinmal bei so einer Firma kaufen?
    Nein Danke.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  28. Hallo Cio bono,
    ich glaube, niemand zweifelt ernsthaft an, dass es (gerade bei Kindern) in der Umgebung von Tschernobyl, zu einer massiven Erhöhung von Krankheiten kommt und gekommen ist, die auf eine überhöhte Strahlendosis zurückzuführen sind.
    Obwohl Deutschland etwa 85 Kinderkrebskliniken hat, möchte ich mal behaupten, dass dort kein Kind behandelt wird, weil es in Deutschland Stahlenschäden von einem AKW abbekommen hat.
    Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass mein Sohn als kleines Kind fasst mehrmals an Krupphusten erstickt wäre, weil sich der Kehlkopf wegen Umweltverschmutzung entzündet hatte und die Luftröhre zudrückte.
    Und jetzt in Deutschland sichere Atomkraftwerke abschalten, aber nach Habecks Worten aus der Ukraine aus Atomkraftwerken Strom beziehen, die in einem Kriegsgebiet liegen, und schon mehrmals nur per Schnellabschaltung und dem Einsatz von Dieselgeneratoren überhaupt kontrolliert heruntergefahren werden konnten, und auch dann weiter gekühlt werden konnten, ist der Treppenwitz, wenn Habeck diese AKW dann auch noch als sicher bezeichnet.
    Aber für diese in Deutschland abgeschalteten 3 AKW gleichzeitig etwa 8 bis 10 Kohlekraftwerke in Betrieb genommen werden müssen, die zumindest nach der Statistik durch die zusätzliche Feinstaubbelastung etwa 800 Menschen mehr töten. Und jedes Kohlekraftwerk mehr Radioaktivität in die Umwelt abgibt, als ein AKW im Normalbetrieb.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  29. „Aber für diese in Deutschland abgeschalteten 3 AKW gleichzeitig etwa 8 bis 10 Kohlekraftwerke in Betrieb genommen werden müssen“

    Wo sind den in D. die ganzen Kohlekraftwerke für die schon abgeschaltenen AKWs gebaut worden oder stehen die nur herum und werden gar nicht betrieben?
    https://www.volksverpetzer.de/faktencheck/wissing-akw-debatte/attachment/kohleverstromung-deutschland/

    1. „Natürlich nur vorübergehend“, bis die Eneguewende dann 2024 Erfolg hat.
      Die Kohlekraftwerke waren schon teilweise demontiert, aber wurden nun über Monate reaktiviert, um die AKW zu ersetzen.
      Oder warum hat man sie wohl wieder ans Netz geholt?

      Strom: Welche Kohlekraftwerke ab Oktober wieder ans Netz gehen

      https://app.handelsblatt.com/unternehmen/energie/stromerzeugung-welche-kohlekraftwerke-im-oktober-wieder-in-betrieb-gehen/28717510.html

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