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Aktuelle ifo-Prognose Bruttoinlandsprodukt soll im aktuellen Quartal erneut schrumpfen

Laut aktueller ifo-Aussage soll das Bruttoinlandsprodukt im aktuellen Quartal erneut schrumpfen. Hier die Gründe und ein Lichtblick.

Deutschland-Flagge
Grafik: GaiaLove-Freepik.com

Rezession in Deutschland? Das Jahr scheint schlecht zu starten! Das ifo Institut erwartet laut aktueller Aussage im aktuellen ersten Quartal 2024 ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung. Das Bruttoinlandsprodukt soll im Quartalsvergleich um weitere 0,2 Prozent zurückgehen. ifo dazu als Erläuterung: „Damit würde die deutsche Wirtschaft in der Rezession stecken. In nahezu allen Wirtschaftsbereichen klagen die Unternehmen über eine rückläufige Nachfrage. In der Industrie und der Bauwirtschaft sind mittlerweile die dicken Auftragspolster abgeschmolzen, die die Unternehmen noch zu Coronazeiten aufgebaut hatten. Die Auftragseingänge sind seit vielen Monaten rückläufig, und vor allem im Wohnungsbau schwappte eine Stornierungswelle durch das Land. Die restriktive Geldpolitik, die in Europa und Nordamerika mit kräftigen Leitzinsanhebungen Preisstabilität erreichen möchte, dürfte derzeit ihre volle Wirkung entfalten.”

Zusätzliche Belastungsfaktoren für das Bruttoinlandsprodukt sind lauf ifo der hohe Krankenstand, die Streiks bei der Deutschen Bahn sowie der außergewöhnlich kalte und schneereiche Januar.

Aber erste Lichtblicke gebe es beim privaten Konsum. Die bis Mitte Januar vorliegenden Daten (Kreditkarten, Debitkarten, Bargeld) aus der Mastercard-SpendingPulse-Datenbank zeigen bereits seit der Adventszeit eine Zunahme der preisbereinigten Umsätze im Einzelhandel und im Gastgewerbe an. Nach Schätzung des ifo-Instituts hat der private Konsum am Jahresende 2023 sogar leicht zugelegt. Eine Stütze für das Bruttoinlandsprodukt? Auch für das erste Quartal 2024 deutet sich laut ifo ein weiterer Anstieg des Konsums an: „Hier dürfte sich das Wiedererstarken der Kaufkraft bemerkbar machen, da mittlerweile die Einkommen der privaten Haushalte stärker steigen als die Preise”.

Grafik zeigt ifo-Erwartung für das deutsche Bruttoinlandsprodukt



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1 Kommentar

  1. Das ist doch das Ziel von Rot/Grün. Warum jetzt das Theater dahingehend, dass die deutsche Wirtschaft bei dem höchsten Strompreis der Welt, und einer äußerst unsicheren Enegiepolitik schrumpft? Wenn dann auch noch hunderttausende von gut ausgebildete Menschen Deutschland verlassen, die dann durch „Facharbeiter“ aus Ländern der Welt mehr als ersetzt werden, die oft Analphabeten sind und sich lieber mit Bürgergeld einrichten, dann fragen sich noch ansässige Unternehmer doch sicherlich auch, wie lange es noch gutgeht, wenn immer weniger Menschen (aktuell 15 Millionen) das erwirtschaften müssen, von dem etwa 84 Millionen Menschen leben wollen.
    Ja- Deutschland wird bunter werden. Nur wer kann, und gut ausgebildet ist, sollte sich mal in der Welt umschauen, ob es da nicht irgendwo bessere Lebensbedingungen für ihn gibt.
    Aber- wer es bunt möchte, kann ja dann mithelfen Deutschland auf „Erneuerbare“ umzurüsten,
    Nur, wenn bei der wachsenden Abgabenbelastung, dem beschlossenen Heizugsgesetz, und praktisch dem Umbau des gesamten im Boden befindlichen Stromnetzes, nicht mehr das Geld für ein Elektroauto reicht, dann bitte nicht über schrumpfenden Wohlstand beschweren.
    Ihr macht das alles ja, um der Welt zu zeigen, wie man die Welt vor dem Hitzetod retten kann. Sagen wenigenst die Führer der Ökosekte.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

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