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Aktien

Cannabis-Aktien wurden in diesem Jahr hart getroffen

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Die Investoren erwarteten ein großartiges Jahr für Cannabis-Aktien. Die Legalisierung von Freizeit-Cannabis in einigen US-Bundesstaaten und Kanada, die Ausweitung des Geschäfts auf dem wachsenden europäischen Marihuanamarkt, und der Hype um den „World Drug Report“ der Vereinten Nationen hatten den Investoren einen großen Schub gegeben. So erwarteten nur sehr wenige Beobachter, dass die Aktien aller großen Pot-Aktien bis zum letzten Quartal des Jahres fallen würden. Tilray (TRLY), Cronos Group (CRON) und Canopy Growth (CGC) haben trotz aller Bemühungen einen Kursrückgang von mehr als 60% beobachtet. Der Kampf ist auch für andere Cannabis-Unternehmen wie Aphria (APHA) und Aurora Cannabis (ACB) real. Der Aktienwert von Aphria ist um etwa 10% gesunken, und der von Aurora um 16%.

Gemischte Gefühle für Cannabis-Investoren

Diese letzten Monate waren eine Achterbahnfahrt der Emotionen für Marihuana-Investoren und Enthusiasten. Auf der einen Seite sollen weitere US-Staaten Freizeit-Cannabis legalisieren, und sich Kanada und Uruguay als Pioniere anschließen. Auf der anderen Seite unterstützt der „World Drug Report“ der Vereinten Nationen immer noch nicht die Legalisierung von Cannabis, auch nicht unter progressiver Führung. Der Bericht sollte für die Branche einen Wandel bewirken. Die Weltgesundheitsorganisation hat eine Umplanung bei Cannabis empfohlen. Diese Position hat einige Journalisten dazu veranlasst zu berichten, dass die UNO eine Legalisierung unterstützt – was die Anleger verwirrt hat.

Gewinn versus Investition

Was haben Tilray, Cronos Group und Canopy Growth gemeinsam? Sie alle investieren Millionen von Dollar, um ihr Geschäft über die Grenzen hinaus auszubauen. Diese Investitionen stammen entweder von anderen Unternehmen (die meisten von ihnen sind indirekt mit dem Cannabisgeschäft verbunden) oder von Angel-Investoren, die ständig nach neuen Wegen suchen, ihr Portfolio zu erweitern. Dieser Zufluss an frischem Geld hat diese Cannabis-Unternehmen veranlasst, in neue Einrichtungen, qualifiziertere Teams und neue Technologien und Prozesse zu investieren. Das allein würde dazu beitragen, ihre Bestände zu erhöhen. Aber sie alle versagen bei einem wichtigen Thema: den Gewinnen. Sie verlieren weiterhin Geld. Eine Menge davon. Ihr Wachstum war so exponentiell, dass die Verkäufe immer noch nicht den Erwartungen der Investoren entsprechen. Die Überbewertung ist ein Problem für diese Unternehmen, wenn sie versuchen, ihren nächsten Schritt zu planen.

Cannabis Pflanze Beispielbild

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktien

Investieren Sie wie die Norweger

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Lieber Börsianer,

verlassen Sie sich bei der Planung Ihres Lebensabends auf die Zahlungen der deutschen Rentenversicherung? Für viele in unserem Land ist dieses Einkommen im Alter nicht nur ein Teil, sondern die einzige Vorsorge. Diese Einstellung halte ich für blauäugig. Das umlagefinanzierte System kann schon lange nicht mehr das leisten, was einst versprochen wurde. Der demografische Wandel führt mit Sicherheit in eine Zukunft, in der die Arbeitnehmer die Rentenansprüche nicht mehr erwirtschaften können. Diese Zukunft hat bereits begonnen: 2018 konnten lediglich 85% der Rentenansprüche durch Beiträge gedeckt werden. Der Staat musste der Kasse mit 69,5 Milliarden Euro Steuergeldern aushelfen.

Der größte Staatsfond der Welt wächst immer weiter

Eine private Vorsorge fällt vielen in Zeiten von Negativzinsen schwer. Ein Großteil der Deutschen scheut bis heute den Aktienmarkt. In Norwegen übernimmt kurzerhand der Staat die Investitionsentscheidung für seine Bürger. Das Land im hohen Norden hat enorme Öl- und Gasvorkommen. Daraus erwachsen riesige Steuereinnahmen. Seit 1990 wandern diese Einnahmen in den staatlichen Pensionsfonds. Das darin angesammelte Vermögen der Norweger überschreitet selbst das der…..

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Markus Koch LIVE zum Start an der Wall Street – schlechte Nachrichten aus China

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Markus Koch meldet sich aktuell zum Handelsstart an der Wall Street. Es gibt ganz frisch schlechte Nachrichten aus China in Sachen Handelskrieg (Details hier). Darauf reagiert der Markt aktuell.

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Milliardengrab Kapitalexport – die dummen deutschen Auslandsinvestitionen

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Friedhof als Symbol - grottige Rendite auf den deutschen Kapitalexport

Das ifo-Institut ist auch nach dem Ausscheiden von Hans-Werner Sinn bekannt für seine klaren Worte in Sachen Ökonomie. Aktuell äußert man sich zum „Milliardengrab Kapitalexport“. Wie man ja weiß – Deutschland als Volkswirtschaft produziert Jahr für Jahr gigantische Milliardenüberschüsse im Außenhandel. Man exportiert also viel mehr, als dass man importiert. Netto fließt daher ständig Geld aus dem Ausland nach Deutschland. Was macht man in Deutschland? Fließt das Geld etwas in Dax- und MDax-Werte? Nein, da sind ausländische Eigentümer zu großen Teilen die Halter der Aktien. Deutschland schickt seine Überschüsse lieber raus in die Welt, und lässt sie dort arbeiten.

Kapitalexport grottig schlecht angelegt

Gewinnbringend? Ja, mag sein. Aber die Renditen sind doch ziemlich mau. Nicht nur, dass Deutschland (als Ganzes betrachtet) mit seinen Geldanlagen daheim schlechter fährt als ausländische Anleger in ihren Heimatländern. Laut aktueller Aussage des ifo-Instituts (siehe folgendes Video) sind auch die gigantischen Auslandsinvestitionen der deutschen Handelsbilanzüberschüsse ziemlich erfolglos angelegtes Geld! Deutschland als Land mit Demografieproblemen lege zum Beispiel sein Geld vor allem in Ländern an, die ebenfalls ein Demografieproblem hätten. Nur 12% seien in Schwellenländern (mit Bevölkerungswachstum) investiert.

Deutsche Auslandsinvestments würden auch nach Anlageklassen sortiert (Aktien, Anleihen) schlechter abschneiden als die Investments andere Anleger. Außenhandelsüberschüsse finden sich auch in Gewinnen deutscher Konzerne wieder, mit denen dann im Ausland Übernahmen finanziert werden. ifo nennt hier zum Beispiel die Übernahmen von Monsanto durch Bayer, oder die von Chrysler durch Daimler als gescheiterte Beispiele von deutschem Kapitalexport. Auch denke man bitte an die Landesbanken-Investitionen in US-Immobilien auf dem absoluten Hoch kurz vor dem Crash im Jahr 2008.

Abschreibungen senken die Gesamtrendite

Nur drei Beispiele, die allesamt zu Wertberichtigungen auf diese Geldanlagen führten. Daher wohl auch unterm Strich eine so schwache Rendite bei deutschen Auslandsinvestitionen. Deutsche Konzerne und große Geldsammelstellen (und auch Landesbanken) haben offenbar ein Talent im Ausland auf dem Höhepunkt von Trends einzusteigen, kurz bevor der Markt einbricht. Und auch hat man offenbar das Talent große Übernahmen zu stemmen, die sich als überteuert oder gleich ganz als Debakel erweisen. Kapitalexport sei vielleicht nicht die beste Idee um die deutschen Überschüsse anzulegen, so ifo im folgenden Video. Es sei vielleicht sinnvoll eine gesellschaftliche Debatte zu starten, ob man die Überschüsse sinnvoller im Inland investiert. Den kompletten hochinteressanten Vortrag über 90 Minuten finden Sie beim Klick an dieser Stelle. Oder schauen Sie kurz zusammengefasst hier das vierminütige Video.

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