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Dax daily: Hat der Stillstand im Dax heute ein Ende?

Stefan Jäger

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am

Vorbörslich sieht es bereits ganz gut aus, der Dax könnte per Aufwärts-Gap die Oberkante der Range überspringen. Zum Wochenauftakt stagnierte er und hat es am gestrigen Montag nicht geschafft aus seiner Range auszubrechen. Zwar ist er mit dem Tageshoch bei 12.753 der Oberkante etwas nähergekommen, aber es hat wieder nicht gereicht. Das Tagestief wurde bei 12.605 markiert. Schließlich ist er mit einem Zugewinn von mageren 12 Punkten bei 12.687 aus dem Handel gegangen. Umso länger die Seitwärtsphase anhält, desto stärker die Bewegung beim Ausbruch. Während der Dax kraftlos seitwärts pendelt, hat der Dow sein Juni-Hoch überwunden. Falls die US-Indizes so weitermachen, dann muss der Dax zwangsläufig ansteigen. Zusätzlich könnte der ZEW-Index heute für Schwung sorgen.

Die Investoren haben es schon schwer, sie stecken mitten in einem Dilemma. Sie müssen sich Fragen, ob sie sich einerseits gegen die Fed stellen (don’t fight the Fed) oder andererseits einen der historisch teuersten Märkte kaufen!? Hier ein Video von Markus Fugmann zu dem Thema.

News und fundamentale Daten

Heute sind alle Augen um 11:00 Uhr auf die ZEW-Konjunkturerwartungen gerichtet. Sehen wir eine positive Konjunkturentwicklung im Vergleich zum Vormonat oder ebenfalls einen Rückschlag wie zuvor? Die Prognose liegt jedenfalls etwas tiefer (Prognose 58; vorher 59,3). Egal in welche Richtung das Pendel heute ausschlägt, kann es zu Volatilität im Dax kommen. Zeitgleich wird zudem der ZEW-Index für die Eurozone veröffentlicht. Später sehen wir dann noch Daten aus den USA. Um 14:30 Uhr erscheint zuerst der Erzeugerpreisindex (Jul), ehe um 22:30 Uhr noch der API Rohöllagerbestand folgt.

Während die Berichtssaison der US-Unternehmen so gut wie beendet ist, geht es bei den deutschen Unternehmen weiter. Einige Unternehmen aus der zweiten Reihe müssen schließlich noch ihre Berichte präsentieren, dazu gehören heute Deutz, Jungheinrich, Uniper, Zalando und das vielleicht zukünftige Dax-Mitglied HelloFresh. Die Erfolgsgeschichte des Essenslieferanten nimmt kein Ende, das Unternehmen zählt zu einem der größten Gewinner der Corona-Pandemie. Infolgedessen wurde gestern zum wiederholten Mal die Jahresprognose angehoben. Die Aktionäre können demnach freudig auf die heutigen Quartalszahlen schauen. Darüber hinaus legen der japanischen Telekommunikations-Konzern Softbank sowie der Internet-Riese Rakuten ihre Zahlen vor.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Während der Asien-Rampe konnte sich der Dax bis an die Oberkante der Range bei 12.800 hocharbeiten und diese vorbörslich überwinden. Damit hat er sich in eine gute Position gebracht, um den Ausbruch zu vollziehen. Dafür muss er sich über dem Pivot Punkt R1 bei 12.808 nach der Eröffnung halten. Danach folgt die 423,6 % Extension bei 12.850. Schafft er auch diese, dann sieht es gut aus für einen weiteren Anstieg. Die nächsten Hürden liegen bei 12.878 (PP R2) und 12.892 dem wichtigen 61,8 % Retracement. Sobald er die Hürde genommen hat, ist der Weg zur 13.000er Marke frei. Davor liegt nur noch der Pivot Punkt R3 bei 12.982.

Ein Rücksetzer bei der Eröffnung könnte den Dax zur 12.772 und 12.730 führen. Hier sollten Käufer einsteigen, um erneut den Range-Ausbruch zu versuchen. Bieten die Unterstützungen dennoch keinen Halt, dann geht es weiter runter. Die nächste Unterstützung liegt bei 12.705 (PP). Darunter folgen noch die 12.634 (PP S1) und 12.625. Schafft es der Dax nicht hier nach oben abzudrehen, dann folgt das gestrige Tagestief bei 12.605. Ein Unterschreiten führt ihn zur 12.580 und zum wichtigen Doppelboden bei circa 12.525.

Dax Unterstützungen (US):

12.772 – 15- Minutenchart

12.730 – 15-Minutenchart

12.705 – Pivot Punkt

12.634 –Pivot Punkt S1

12.580 –Stundenchart

12.528 – Tagestief 04.08.

12.517 – Tagestief 07.08.

Dax Widerstände (WS):

12.808 – Pivot Punkt R1

12.850 – 423,6 % Extension Stundenchart (Kassa)

12.878 – Pivot Punkt R2

12.892 – 61,8 % Retracemen Juli-Hoch

13.000 – psychologische Marke

13.075 – Punkt 1 der Trendumkehr (123 Top)

Disclaimer

Die hier angewandte technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Dax daily: Hat der Stillstand im Dax heute ein Ende? - Tagesausblick

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Finanznews

Aktienmärkte: Die Montags-Rally – und Karl Kraus! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute zunächst stark. Warum? Vermutlich weil heute Montag ist: der Nasdaq hat knapp zwei Drittel seiner Gewinne seit Jahresbeginn am Montag erzielt, die Montage waren in 76% der Fälle positiv. Im Vorergrund standen wieder einmal – in Ermangelung von Impfstoff-Nachrichten – die Stimulus-Hoffnungen, die jedoch ziemlich vage sind. Wohl bis morgen muß ein Deal zwischen den US-Republikanern und den US-Demokraten zustande kommen. Passiert das doch nicht, droht ein zumindest temporärer Rücksetzer für die Aktienmärkte. Der österreichische Schrifsteller und Satiriker Karl Kraus hat einmal formuliert: „Der Sex hält nie das, was die Onanie verspricht“. Das gilt wohl auch für die Stimulus-Hoffnungen der Märkte, daher nach einem starken Beginn schnell Ernüchterung..

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Indizes

Wall Street vor US-Wahlen: Was machen die Aktienmärkte?

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Durch den Anstieg bis über den Widerstand bei 3.494 Punkten (0.76-Retracement) konnte der marktbreiteste Index der Wall Street, der S&P 500, die jüngste Prognose exakt nachvollziehen. Die an den letzten Tagen angelaufene Korrektur verfügt noch nicht über die in Erwartung gestellte Ausdehnung. Hierüber ist indes noch nicht das letzte Wort gesprochen, wenngleich eine Dramatisierung der Ausgangslage nicht zu erwarten ist. Die jüngsten Bewegungen stellen die erste Phase einer größeren Bodenbildungsphase dar. Im Chart habe ich diese Option lediglich angedeutet.

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Ausblick für den S&P 500, den Leitindex S&P 500:

Hervorgerufen durch das mehrfache Überschreiten des 0.76-Retracements (3.494 Punkte) konnte der S&P 500 die erste Unterwelle (i) der übergeordneten Welle (C; nicht dargestellt) ausbilden. Der regelkonforme Abschluss dieser Welle ist noch ausstehend, denn erst durch eine Korrektur (ii), wie diese im Chart dargestellt ist, würde dieser Schritt begangen. Resultierend daraus ist für die sich anschließenden Tage von einem schwächelnden Chartverlauf der Wall Street insgesamt auszugehen. Mit dem Anlauf an das 0.76-Retracement (3.286 Punkte) habe ich im Chart das maximale Ausmaß dieser Korrektur dargestellt.

Der Leitindex der Wall Street, der S&P 500

Aller Voraussicht nach wird sich der Trendverlauf bei Weitem nicht so massiv einstellen. Im Umkehrschluss sollte ein Bruch dieser Supportline vermieden werden, um das beschriebene Szenario nicht in Erklärungsnöte zu versetzen. Das endgültige Aus, für den seit Monaten laufenden Aufwärtstrend, würde indes erste ein eventueller Bruch des 1.62-Retracements (3.178 Punkte) in die Wege leiten.

Fazit:

Die momentane Verfassung präsentiert sich vielleicht etwas schlechter, als es gerechtfertigt wäre. Ein erneutes Signal ist noch nicht in Sichtweite..

Dow Jones, der älteste Index der Wall Street:

Der dienstälteste Aktienindex der Wall Street, ja sogar der Welt konnte mit der Performance, welche sich an den zurückliegenden beiden Wochen eingestellt hat, die jüngste Prognose hinreichend genau nachvollziehen. Dadurch bestärkt, habe ich das bisherige Szenario unverändert belassen und lediglich der aktuellen Entwicklung Rechnung tragend, Anpassungen vorgenommen. Dennoch sollte der Index mit Argusaugen betrachtet werden, denn die aktuelle Konstellation deutet nicht darauf hin, dass eine neue weittragende Rallye unmittelbar bevorsteht. Die Charts zeigen das.

Ausblick für den Dow Jones:

Der Schlusskurs des Dow Jones über 28.547 Punkte (0.76-Retracement) verleiht dem aktuellen Geschehen einen positiven Ausblick, sodass die Titulierung mit Welle (1) durchaus zu rechtfertigen ist. Die aktuell laufende Korrektur dient demzufolge der Ausbildung der ultimativen Welle (2). Mit dem 0.76-Retracement (27.089 Punkte) liegt die maximale Grenzlinie für Welle (2) in überbrückbarer Entfernung, wenngleich eine „2“ diese Linie nur relativ selten anläuft. Die Performance der folgenden Tage wird sich daher im Zeichen der Korrektur darstellen.

Der Dow Jones, der älteste Index der Wall Street

Eine stärkere Ausbildung der Korrektur, hin zu einer regelverletzenden Bewegung, ist dennoch nicht zu erwarten. Nach Abschluss von Welle (2) wird sich der Dow Jones wie auch die anderen Indizes der Wall Street wieder emporschrauben können und aller Voraussicht nach zu einem neuen Allzeithoch führen. Der Startschuss für diese Rally fällt mit einem erneuten Überschreiten der 0.76-Linie (28.547 Punkte) und kann eine hohe Dynamik zur Folge haben. Größere Gefahren würde sich erst unterhalb der 0.76-Linie (27.089 Pkt.) einstellen.

Fazit:

Die aktuelle Verfassung lässt auf eine Fortsetzung des seit März laufenden Aufwärtstrends der Wall Street schließen. Dennoch bleiben Unsicherheiten, welche auch eine seitliche Performance begünstigen..

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Indizes

Rüdiger Born: Aktuelle Lage bei Indizes und Silber

Rüdiger Born

Veröffentlicht

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