Der Aktien-Schröder

Dax – Das ging ja schnell!

Ein Kurzkommentar von Robert Schröder, www.Elliott-Waves.com

Der DAX knallt heute, wie gestern mit „Das war’s!“ angekündigt, weiter hoch und erreicht mit dem Schlusskurs 8.850,27 de facto das genannte Niveau von 8.855 auf Basis der Welle 4. Das ging ja wirklich flott. 500 Punkte seit dem gestrigen Crash-Tief. Wann gab es das zuletzt?

Der Anstieg war sehr dynamisch und impulsiv. Für eine lediglich einsetzende Korrektur im Abwärtstrend für meine Begriff zu dynamisch. Noch wurden zwar die von mir genannten 8.904 nicht überwunden, aber das kündigt sich für die kommenden Woche jetzt schon an.

Ich erwarte jedoch zunächst eine entsprechende Korrektur, deren Kursziele zum jetzigen Zeitpunkt nur sehr grob mit 8.661 bis 8.545 entsprechend der Retracements zu bestimmen sind. Ab diesem Bereich wird es dann sehr wahrscheinlich eine weitere 500-Punkte-Rally geben, die die 8.905 „locker“ überspringen kann. Was dann meiner Meinung folgen wird, ist die heute schon angesprochene Jahresendrally Richtung 10.000!

DAX-h



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14 Kommentare

  1. Wird dann die Weltwrirtschaft besser?

  2. Ok, dann Warten ich.

  3. Analyst müsste man sein. Zur Wochenmitte rabenschwarz. Vorboten für weitere Kurseinbrüche bis weit unter 8.000 Punkte trotz bereits erfolgter über 15 %iger Korrektur. Aus allen Ecken die Begründungen für die weitere bestimmt kommende negative Entwicklung, die ja irgendwann einmal sowieso eintreffen müsste, da es ja keine in den Himmel wachsenden Bäume gibt. Oder doch durch das Düngverhalten der Notenbanken. Apropos Notenbanken: Gestern noch (O-Ton der Analysten) schienen die Anleger den Glauben an die Allmacht dieser verloren zu haben. Heute – wie wundersam – ist dieser über Nacht wiedergekehrt. Und so werden nun die 10.000 und mehr schon wieder ausgerufen. Was soll man davon eigentlich halten? Profis??? Mir fällt nur das gewisse Mäntelchen und der Wind ein.

    1. @daulini, die Dinge ändern sich an den Märkten – ein Zusammenspiel zwischen Politik und Notenbanken – und schon hat es wieder funktioniert mit den Märkten. Aber dennoch: der Zweifel ist gesät – auch wenn er jetzt wieder vorübergehend zugeschüttet wurde. Eins ist ziemlich klar: das Risiko ist zurück – es wird jetzt so schnell keine neuen Allzeittiefs bei Risikoprämien von Euro-Peripherieanleihen geben. Die Märkte haben begonnen, hier wieder zwischen echten Bonitäten zu unterscheiden – das war in den letzten Monaten, vielleicht Jahren nicht mehr wirklich der Fall. Und diese Wunde wird ebenso bleiben wie der Zweifel, dass die Notenbanken die Lage wirklich vollends im Griff haben. Es hat sich also etwas Substantielles geändert, trotz der dann erfolgten Rally!
      Übrigens: die 10.000er-Marke stammt nicht von mir, sondern von Robert Schröder – der den Abverkauf bei den US-Indizes hervorragend antizipiert hatte und auch die jetztige Wende nach oben sehr früh erkannte. Also ein bißchen genauer hinkucken bitte, wer etwas sagt und nicht pauschal alle in einen Topf werfen..

  4. @ daulini: Ich habe zur Wochenmitte, also Mittwoch, gar nichts zu DAX & Co. veröffentlicht. Weder an dieser Stelle, noch anderswo. Und wenn es doch so gewesen wäre: Seien Sie flexibel! Börse ist keine Einbahnstraße. Das gilt für beide Richtungen.

  5. @ daulini: Werden sie reich an Erfahrung und handeln sie nach Herrn Schröders Kristallkugel, welche er exklusiv in seinem Kinderzimmer stehen hat. Falls es widererwarten doch nicht so kommt wie prognostiziert, was fast unmöglich ist, außer die Kristallkugel hat jemand geschüttelt und vor lauter Schneeflocken ist das exakte DAX-Ziel für KW 43 nicht zu sehen, seien Sie flexibel! Börse ist keine Einbahnphrase, äh ich meine -straße. Das gilt für beide Richtungen.

  6. Hmm, also ich glaube wir sehen da ein tieferes Tief. Eine Target Trend Analyse hatte das Tief erwartet und bis auf 16 Punkte genau getroffen. Das nächste Ziel sind ca die 7600 Punkte. Ab da sehe ich dann das Ende. Wenn ich eine Grafik Hochladen Könnte würde ich es noch besser veranschaulichen können.

    Und ich gebe meinen Vorrednern recht, in dem Markt sind schnelle Kurswechsel sehr schnell möglich und die Elliott Wellen bieten eben auch nicht nur einen sondern viele Möglichkeiten den Kurs zu Analysieren. Das kann sich aber auch entsprechend vom count her auch noch ändern. Was auch unvermeidbar sein wird.

  7. Es hat niemand behauptet, dass Elliott Wellen das Non-Plus-Ultra sind. Warum hier jetzt gleich eine (unsachliche) Grundsatzdiskussion eröffnet wird, erschließt sich mir nicht.

    1. Nein Sie verstehen das falsch. Ich wollte dem daulin nur sagen das es eben immer korrigierte Analysen gibt. Ich selbst finde Ihre EW Analysen super! Und ja, die EW Theorie ist eigentlich schon die Königsklasse. Finde ich zumindest. Weiter so!

  8. Jetzt kommt naechste Woche noch der Ruecksetzer auf 8555 ca. Und dann ne C bis Anfang November hoch ca. 4.11. nach zyklischer Betrachtung, dann wenn alee die Jahresendralley erwarten wird es ab November bis Anfang Maez 2015 runter gehn, und zwar bis min. 7050…….greats vrom Vates

  9. Hallo Herr Schröder, wenn die von ihnen angesprochene 10.000 Punkte Rallye kommt, wie verfahren Sie laut ihres Trading Plan bzgl. des „ETFS DAX Daily 2x Short GO UCITS ETF“ in ihrem Referenzportfolio „Gegen den Strom“ (WKN: LS9AUD)?
    Bei ihrer Analyse, Jahresendrallye 10.000 Punkte, wäre der ETF 2x Short auf den Dax sachlich kontraproduktiv oder zumindestens eine immens psychologische Herausforderung für jeden (Anfänger-)Trader. Wo steht den aktuell der (Initial-)SL bei diesem ETF?

  10. Um mal den Herrn Schröder etwas zur Seite zu springen möchte ich betonen, dass das gesagte durchaus plausibel ist. Nur die Marke von 10.000 Punkten ist eben sehr emotional besetzt und sollte nur sparsam eingesetzt werden. Der direkte Pfeil im Chart in Richtung 10.000 ist sehr unglücklich!!! Er erweckt den Eindruck, dass wirklich die 10.000 direkt angelaufen und Punktgenau getroffen werden. Das ist sehr unwahrscheinlich. Allerdings habe ich mich auch etwas aus dem Fenster gelehnt. Am 13.10 schrieb ich hier in: „DAX-Erholung durch Short-Eindeckungen“, dass ich eine Erholung bis mindestens 907x Punkte erwarte. Das anlaufen dieser Marke macht daher Sinn, weil es den Bärenmarkt, von einem überverkauften Zustand her kommend, bestätigen würde. Ich kann mir auch vorstellen, dass durch zurufen der Notenbanken, wie wir es bereits durch die FED gesehen haben, der DAX weiter steigen könnte. Maximal aber bis 942x Punkte. Alles was deutlich darüber hinausgeht würde allerdings eine Nivellierung der schlechten wirtschaftlichen Grundlage bedeuten. Das sehe ich jedoch nicht kommen.

    1. Nun es ist genaugenommen ja kein Bärenmarkt sondern lediglich eine Korrektur im Bullenmarkt. Rücksetzer bis 8000 sind da nicht mal viel wenn man den Anstieg in den letzten Jahren sieht. Ich tippe sogar das es deutlich unter 8000 noch fallen könnte.

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