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Der Aktien-Schröder

Dax – Das ging ja schnell!

Markus Fugmann

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am

Ein Kurzkommentar von Robert Schröder, www.Elliott-Waves.com

Der DAX knallt heute, wie gestern mit „Das war’s!“ angekündigt, weiter hoch und erreicht mit dem Schlusskurs 8.850,27 de facto das genannte Niveau von 8.855 auf Basis der Welle 4. Das ging ja wirklich flott. 500 Punkte seit dem gestrigen Crash-Tief. Wann gab es das zuletzt?

Der Anstieg war sehr dynamisch und impulsiv. Für eine lediglich einsetzende Korrektur im Abwärtstrend für meine Begriff zu dynamisch. Noch wurden zwar die von mir genannten 8.904 nicht überwunden, aber das kündigt sich für die kommenden Woche jetzt schon an.

Ich erwarte jedoch zunächst eine entsprechende Korrektur, deren Kursziele zum jetzigen Zeitpunkt nur sehr grob mit 8.661 bis 8.545 entsprechend der Retracements zu bestimmen sind. Ab diesem Bereich wird es dann sehr wahrscheinlich eine weitere 500-Punkte-Rally geben, die die 8.905 „locker“ überspringen kann. Was dann meiner Meinung folgen wird, ist die heute schon angesprochene Jahresendrally Richtung 10.000!

DAX-h

14 Kommentare

14 Comments

  1. Avatar

    Mr. Jones

    17. Oktober 2014 18:20 at 18:20

    Wird dann die Weltwrirtschaft besser?

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    Robert Schröder

    17. Oktober 2014 18:46 at 18:46

    Am 1. April 2015.

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    Mr. Jones

    17. Oktober 2014 19:09 at 19:09

    Ok, dann Warten ich.

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    daulini

    18. Oktober 2014 05:37 at 05:37

    Analyst müsste man sein. Zur Wochenmitte rabenschwarz. Vorboten für weitere Kurseinbrüche bis weit unter 8.000 Punkte trotz bereits erfolgter über 15 %iger Korrektur. Aus allen Ecken die Begründungen für die weitere bestimmt kommende negative Entwicklung, die ja irgendwann einmal sowieso eintreffen müsste, da es ja keine in den Himmel wachsenden Bäume gibt. Oder doch durch das Düngverhalten der Notenbanken. Apropos Notenbanken: Gestern noch (O-Ton der Analysten) schienen die Anleger den Glauben an die Allmacht dieser verloren zu haben. Heute – wie wundersam – ist dieser über Nacht wiedergekehrt. Und so werden nun die 10.000 und mehr schon wieder ausgerufen. Was soll man davon eigentlich halten? Profis??? Mir fällt nur das gewisse Mäntelchen und der Wind ein.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      18. Oktober 2014 08:33 at 08:33

      @daulini, die Dinge ändern sich an den Märkten – ein Zusammenspiel zwischen Politik und Notenbanken – und schon hat es wieder funktioniert mit den Märkten. Aber dennoch: der Zweifel ist gesät – auch wenn er jetzt wieder vorübergehend zugeschüttet wurde. Eins ist ziemlich klar: das Risiko ist zurück – es wird jetzt so schnell keine neuen Allzeittiefs bei Risikoprämien von Euro-Peripherieanleihen geben. Die Märkte haben begonnen, hier wieder zwischen echten Bonitäten zu unterscheiden – das war in den letzten Monaten, vielleicht Jahren nicht mehr wirklich der Fall. Und diese Wunde wird ebenso bleiben wie der Zweifel, dass die Notenbanken die Lage wirklich vollends im Griff haben. Es hat sich also etwas Substantielles geändert, trotz der dann erfolgten Rally!
      Übrigens: die 10.000er-Marke stammt nicht von mir, sondern von Robert Schröder – der den Abverkauf bei den US-Indizes hervorragend antizipiert hatte und auch die jetztige Wende nach oben sehr früh erkannte. Also ein bißchen genauer hinkucken bitte, wer etwas sagt und nicht pauschal alle in einen Topf werfen..

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    Robert Schröder

    18. Oktober 2014 11:35 at 11:35

    @ daulini: Ich habe zur Wochenmitte, also Mittwoch, gar nichts zu DAX & Co. veröffentlicht. Weder an dieser Stelle, noch anderswo. Und wenn es doch so gewesen wäre: Seien Sie flexibel! Börse ist keine Einbahnstraße. Das gilt für beide Richtungen.

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    Judas

    18. Oktober 2014 22:24 at 22:24

    @ daulini: Werden sie reich an Erfahrung und handeln sie nach Herrn Schröders Kristallkugel, welche er exklusiv in seinem Kinderzimmer stehen hat. Falls es widererwarten doch nicht so kommt wie prognostiziert, was fast unmöglich ist, außer die Kristallkugel hat jemand geschüttelt und vor lauter Schneeflocken ist das exakte DAX-Ziel für KW 43 nicht zu sehen, seien Sie flexibel! Börse ist keine Einbahnphrase, äh ich meine -straße. Das gilt für beide Richtungen.

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    Martin K.

    19. Oktober 2014 16:14 at 16:14

    Hmm, also ich glaube wir sehen da ein tieferes Tief. Eine Target Trend Analyse hatte das Tief erwartet und bis auf 16 Punkte genau getroffen. Das nächste Ziel sind ca die 7600 Punkte. Ab da sehe ich dann das Ende. Wenn ich eine Grafik Hochladen Könnte würde ich es noch besser veranschaulichen können.

    Und ich gebe meinen Vorrednern recht, in dem Markt sind schnelle Kurswechsel sehr schnell möglich und die Elliott Wellen bieten eben auch nicht nur einen sondern viele Möglichkeiten den Kurs zu Analysieren. Das kann sich aber auch entsprechend vom count her auch noch ändern. Was auch unvermeidbar sein wird.

  8. Avatar

    Robert Schröder

    19. Oktober 2014 18:52 at 18:52

    Es hat niemand behauptet, dass Elliott Wellen das Non-Plus-Ultra sind. Warum hier jetzt gleich eine (unsachliche) Grundsatzdiskussion eröffnet wird, erschließt sich mir nicht.

    • Avatar

      Martin K.

      19. Oktober 2014 21:55 at 21:55

      Nein Sie verstehen das falsch. Ich wollte dem daulin nur sagen das es eben immer korrigierte Analysen gibt. Ich selbst finde Ihre EW Analysen super! Und ja, die EW Theorie ist eigentlich schon die Königsklasse. Finde ich zumindest. Weiter so!

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    Armin Schmidt

    19. Oktober 2014 19:59 at 19:59

    Jetzt kommt naechste Woche noch der Ruecksetzer auf 8555 ca. Und dann ne C bis Anfang November hoch ca. 4.11. nach zyklischer Betrachtung, dann wenn alee die Jahresendralley erwarten wird es ab November bis Anfang Maez 2015 runter gehn, und zwar bis min. 7050…….greats vrom Vates

  10. Avatar

    judas

    19. Oktober 2014 23:08 at 23:08

    Hallo Herr Schröder, wenn die von ihnen angesprochene 10.000 Punkte Rallye kommt, wie verfahren Sie laut ihres Trading Plan bzgl. des „ETFS DAX Daily 2x Short GO UCITS ETF“ in ihrem Referenzportfolio „Gegen den Strom“ (WKN: LS9AUD)?
    Bei ihrer Analyse, Jahresendrallye 10.000 Punkte, wäre der ETF 2x Short auf den Dax sachlich kontraproduktiv oder zumindestens eine immens psychologische Herausforderung für jeden (Anfänger-)Trader. Wo steht den aktuell der (Initial-)SL bei diesem ETF?

  11. Avatar

    Michael Leist

    20. Oktober 2014 09:41 at 09:41

    Um mal den Herrn Schröder etwas zur Seite zu springen möchte ich betonen, dass das gesagte durchaus plausibel ist. Nur die Marke von 10.000 Punkten ist eben sehr emotional besetzt und sollte nur sparsam eingesetzt werden. Der direkte Pfeil im Chart in Richtung 10.000 ist sehr unglücklich!!! Er erweckt den Eindruck, dass wirklich die 10.000 direkt angelaufen und Punktgenau getroffen werden. Das ist sehr unwahrscheinlich. Allerdings habe ich mich auch etwas aus dem Fenster gelehnt. Am 13.10 schrieb ich hier in: „DAX-Erholung durch Short-Eindeckungen“, dass ich eine Erholung bis mindestens 907x Punkte erwarte. Das anlaufen dieser Marke macht daher Sinn, weil es den Bärenmarkt, von einem überverkauften Zustand her kommend, bestätigen würde. Ich kann mir auch vorstellen, dass durch zurufen der Notenbanken, wie wir es bereits durch die FED gesehen haben, der DAX weiter steigen könnte. Maximal aber bis 942x Punkte. Alles was deutlich darüber hinausgeht würde allerdings eine Nivellierung der schlechten wirtschaftlichen Grundlage bedeuten. Das sehe ich jedoch nicht kommen.

    • Avatar

      Martin K.

      20. Oktober 2014 11:32 at 11:32

      Nun es ist genaugenommen ja kein Bärenmarkt sondern lediglich eine Korrektur im Bullenmarkt. Rücksetzer bis 8000 sind da nicht mal viel wenn man den Anstieg in den letzten Jahren sieht. Ich tippe sogar das es deutlich unter 8000 noch fallen könnte.

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Der Aktien-Schröder

Aktienmärkte: Zukunftsprognose – oder nur noch bullshit? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Was sagen uns die Aktienmärkte eigentlich noch über die Zukunft? Bis zur Finanzkrise waren die Aktienmärkte ein guter Indikator für das, was in der Zukunft passieren wird: sie sagten oft zutreffend Rezessionen oder auch starke Zeiten der Wirtschaft voraus – aber das scheint nun vorbei zu sein. Denn die Aktienmärkte sind zu einer Art Wette auf die Liquidität der Notenbanken degeneriert, die – wenn überhaupt – nur noch sehr eingeschränkt versuchen, in der Gegenwart zukünftige Entwicklungen zu bepreisen. Ursache dafür ist die Abschaffung des Zinses als Signalfunktion für Risiken durch die Notenbanken, deren finanzielle Repression die Herde der Investoren in Risiko-Assets zwingt. Das kommt auch heute wieder beispielhaft zum Ausdruck:  an der Wall Street wieder neue Allzeithochs, und das vor allem deshalb, weil der Staat China offenkundig hochverschuldete, kurz vor dem Kollaps stehende Unternehmen wie die HNA Group retten will. Macht diese Party noch Sinn? Wäre es nicht vielleicht besser, wenn diese Unternehmen nicht gerettet werden müßten?

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Aktien

Absturz des Tages: KTG – ein Menetekel für Kommendes?

KTG Agrar hat fällige Zinsen für eine Anleihe nicht bezahlt, nun läuft am Montag eine Frist aus. Ist das nur die Spitze des Eisbergs – also für weitere Zahlungsausfälle mittelständischer Unternehmen?

Redaktion

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Von

FMW-Redaktion

Zugegeben: KGT Agrar ist kein wirklich großes Unternehmen, aber doch vielleicht der Auftakt für eine unschöne Entwicklung! Das Hamburger Unternehmen ist im Entry Standard gelistet – und hat offenkundig ein kleines Liquidätsproblem. Nur so ist erklärbar, dass KTG eine schon am 06.Juni fällig gewesene Zinszahlung für eine Anleihe mit Laufzeit 2017 nicht geleistet hat. Und das wiederum könnte nur die Spitze des Eisbergs sein, denn viele mittelständische Unternehmen haben sich stark verschuldet über solche Anleihen. Kippt ein Dominostein, könnten andere bald folgen!

Die Aktien von KTG verlieren heute weitere 14%, die Anleihen (Laufzeit 2019) rauschen gut 30% in die Tiefe, diejenigen mit Laufzeit 2018 fallen um 22%:

KTG
Aktie von KTG Agrar

Vor zwei Wochen hatte KTG versprochen, in zwei Wochen die fälligen Zinsen zu bezahlen. Bislang aber ist nichts passiert – am Montag läuft die selbst gesetzte Frist aus. Innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit muss KTG Agrar die Zinsen zahlen, sonst können die Inhaber der Anleihe ihr Geld von den Hamburgern zurück fordern (also die Anleihe fällig stellen) – und das würde wohl den „sudden death“ des Unternehmens bedeuten.

Darüber hinus gibt es auch bilanzielle Fragwürdfikeiten bei dem Unternehmen. So rückt, wie „FINANCE“ berichtet, „ein Bilanzposten von KTG Agrar in den Mittelpunkt des Interesses, dessen Größe erheblich ist: Es geht um Forderungen in Höhe von 213,8 Millionen Euro, die KTG Agrar als Vermögen bilanziert. Substanz und Herkunft dieser Forderungen sind jedoch hochgradig diffus. Die geschäftsüblichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in diesem Bilanzposten nicht enthalten“.

Nachtigall – ick hör dir trapsen!

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Aktien

Paion – Ist jetzt alles zu spät?

Markus Fugmann

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am

Von Robert Schröder, www.Der-Aktientrader.de

Nach den politischen Ereignissen am Wochenende, wird heute alles und besonders das was mit Griechenland zu tun hat verkauft. Auch die Biotech-Aktie Paion, deren Name zurückzuführen ist auf eine Figur der griechischen Mythologie, verliert marktkonform über 4 %. Müssen sich Aktionäre jetzt Sorgen machen? Immerhin hat die Aktie seit dem Jahreshoch schon gut 25 % verloren.

Paion AG – ISIN: DE000A0B65S3 – Börse: Xetra – Symbol: PA8 – Währung: EUR

Das sieht auf den ersten Blick dramatisch aus. Ist es aber nicht. Denn Paion läuft nach meinen Einschätzungen vom 28. Mai und 16. Juni wie erwartet. Die Aktie fällt entsprechend und kommt im Rahmen des seit März 2014 zusammenlaufenden Dreiecks den genannten 2 EUR immer näher.

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Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit und es ergeben sich im Bereich der unteren Dreieckslinie bei eben ca. 2 EUR Kaufkurse. Haben Sie also noch ein wenig Geduld!

Sie sind von Paion überzeugt, glauben an das Unternehmen und möchten den hier angedeuteten Einstieg bei ca. 2 EUR nicht verpassen? Dann melden Sie sich jetzt für 30 Tage kostenfrei und unverbindlich für “Der Aktientrader” an!

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit nicht investiert.

Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

www.Der-Aktientrader.de

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