Folgen Sie uns

Aktien

Deutsche Bank-CEO Cryan: „Schwierig, eine Vision zu geben“ – ein Abgesang in Headlines

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Autsch – die Aussagen des Deutsche Bank-CEOs John Cryan heute Vormittag haben es in sich. Hier ein paar Headlines von ihm:

– Cryan sieht Licht am Ende des Tunnels

– Es ist schwierig, eine Vision für die Deutsche Bank zu geben (FMW: Unser Tipp – im Frankfurter Bahnhofsviertel gibt es einen reichhaltiges Angebot an Amphetaminen..)

– Vorstände bekommen in diesem Jahr keinen Bonus (FMW: jetzt also Hartz IV?)

– Cryan schließt Dividende für 2016 aus (FMW: vielleicht bald Insolvenzgeld für Aktionäre?)

– Die Motivation der Mitarbeiter ist gesunken (FMW: und das bei einer so tollen Bank..)

– Deutsche Bank kein Übernahmekandidat (FMW: will sowieso niemand kaufen?)

– Aktienkurs spiegelt Gesundheit des Unternehmens wider (sic!!)

Und so sieht die Gesundheit aus:

Deutsche Bank280116

Nach einem Medizin-Check empfehlen die behandelnden Ärzte die sofortige Implantation eines Herzschrittmachers..

Und wenn man kein Glück hat, kommt häufig auch noch Pech dazu: so fordert die EZB von der Deutschen Bank die Erhöhung der Mindestkernkapitalquote auf 10,75%. Nicht schlimm, weil die Deutsche bislang entspannt über diesem Niveau liegt (12,5%) – aber doch ein Indiz dafür, dass man unruhig wird bei der EZB über den Zustand der Deutschen Bank. Und das nicht zu Unrecht – die Deutsche hat in ihren Büchern Derivate-Positionen, die um den Faktor 15 das BIP Deutschlands übersteigen, und knapp das Fünffache des BIP der Eurozone:

Deutsche-Bank-Derivatepositionen

Mit anderen Worten: würde die Deutsche Bank kippen, könnten wir unser Finanzsystem zum Recyclinghof bringen..

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    leser

    28. Januar 2016 12:59 at 12:59

    „…würde die Deutsche Bank kippen, könnten wir unser Finanzsystem zum Recyclinghof bringen..“

    Aber doch nur, wenn man die Fehler aus 2008 wiederholen würde. Bleibt man bei ganz normaler Marktwirtschaft, wird es zwar auch schlimm, aber dann trifft es zuerst und richtigerweise die Aktionäre und Gläubiger.

    • Avatar

      joah

      28. Januar 2016 13:41 at 13:41

      Der Gläubiger sind Sie selbst – das hat Ihnen nur noch keiner gesagt.

      • Avatar

        leser

        28. Januar 2016 14:02 at 14:02

        Aber nur, wenn ich dort Einlagen unterhalten würde…

  2. Avatar

    Boncas

    28. Januar 2016 13:37 at 13:37

    Das war mal eines der stolzesten Unternehmen der deutschen Wirtschaft, das nun die süffisanten Anmerkungen der FMW-Redaktion gefallen lassen muss. Ich hoffe nur, dass demnächst nicht auch andere deutsche Unternehmen vom Zynismus getroffen werden.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Nicht Fisch, nicht Fleisch!

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Das Bild zur Börseneröffnung wirkt uneinheitlich. Die soeben veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind auch Thema, vor allem aber die steigenden Corona-Zahlen in Europa.

weiterlesen

Aktien

Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Aktien

Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen