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Die Fed heute Abend – und Alan Greenspans „irrationale Übertreibung“

Vor 20 Jahren, im Dezember 1996, gebrauchte der damalige Fed-Chef Alan Greenspan eine legendäre Formulierung mit dem Satz, an den Märkten herrsche „irrational exuberance“ (irrationale Übertreibung). Was die Fed heute tun könnte..

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FMW-Redaktion

Vor 20 Jahren, im Dezember 1996, gebrauchte der damalige Fed-Chef Alan Greenspan eine legendäre Formulierung mit dem Satz, an den Märkten herrsche „irrational exuberance“ (irrationale Übertreibung). Damals reagierten die Märkte mit einem herben Abverkauf, aber dann ging die Party weiter, bis sie dann mit dem Platzen der New Economy eben doch, und zwar heftig, zu Ende war.

Greenspan bezog sich damals auf die Bewertung von Tech-Werten, die durch die Decke geschossen waren. Und heute? Derzeit liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis beim S&P500 bei 18 – wenn die Prognosen der Analysten eintreffen was die Gewinne der Unternehmen betrifft. Nur waren eben die Analysten in der Vergangenheit stets zu optimistisch, bekanntlich werden dann kurz vor der US-Berichtssaison die Prognosen wieder deutlich gesenkt. Und wenn die Prognosen in dem Maß gesenkt werden wie in den letzten Quartalen, dann läge das KGV des S&P500 etwa bei 20, ein sehr hoher Wert. Vom Shiller-KGV, das den Durchschnitt der letzten 10 Jahre widergibt, gar nicht erst zu reden.


Alan Greenspan im Jahr 2005 mit dem damaligen US-Präsidenten Bush
Foto: White House

Vieles was derzeit an den US-Märkten passiert, erinnert an die Euphorie der Dotcom-Blase. Damals schien klar, dass eine neue Welt anbricht - nur erlebten eben viele Firmen diese neue Welt dann nicht mehr, einige wenige ernteten die Früchte. Derzeit ist es so, dass US-Aktien nicht aufgrund dessen gekauft werden, was der Fall ist, sondern was man durch Trump erwartet. Und diese Erwartung ist schlicht

Ein Kommentar

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  1. Avatar

    daulini

    14. Dezember 2016 12:39 at 12:39

    Diese warnenden Hinweise scheinen in der aktuellen Lage bei vielen Marktteilnehmern zu verpuffen bzw. gar nicht erst anzukommen. Es gehört schon eine gehörige Portion Überzeugung, finanzieller Kraft dazu dieser irrationalen Entwicklung an den Märkten widerstehen zu können. Es scheint mehr denn je kein scharfer wirtschaftlicher Verstand als vielmehr ein Psychologiestudium von Nöten zu sein, um die Märkte erfolgreich zu meistern.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York: Biden vs Trump – Wall Street in Wartestellung

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Amerikaner warten heute gespannt auf die heute Nacht um 3 Uhr deutscher Zeit stattfindende erste Debatte zwischen Donald Trump und Joe Biden.

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Wie lange handeln Sie schon mit Aktien? – Werbung

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Lieber Börsianer,

sind Sie auch einer der zahlreichen Neu-Börsianer, die seit Ausbruch der Corona-Krise mit dem Aktienhandel begonnen haben? Wenn ja, dann beglückwünsche ich Sie zu diesem Entschluss.
Im Wesentlichen haben in diesem Jahr drei Faktoren zur Stärkung der Aktionärskultur beigetragen:

1) Die Niedrigzinsen lassen die Menschen nach Alternativen zum klassischen Sparkonto suchen.
2) Online-Broker machen den Aktienhandel auch mit kleinen Geldbeträgen attraktiv.
3) Während der Corona-bedingten Zwangspause des öffentlichen und oft auch beruflichen Lebens hatten viele Menschen erstmals Zeit, sich mit Ihrer Geldanlage und Altersvorsorge zu beschäftigen.

Die Millenials entdecken die Börse

In den vergangenen Monaten habe ich bemerkt, dass vor allem junge Menschen die Börse für sich entdecken. Menschen, die um die Jahrtausendwende geboren wurden, zeigen ein großes Interesse an Geldanlagethemen. Das freut mich umso mehr, gelten die Deutschen doch oftmals als Aktienmuffel. Die Rendite der Anlageportfolios hinkte den Menschen in Aktienländern wie den USA deshalb oft deutlich hinterher. Das könnte sich jetzt mit einer neuen Generation von Aktionären ändern.

Doch es ist auch Vorsicht geboten. Viele Neu-Börsianer lassen sich vom Versprechen auf den schnellen Gewinn verführen. Manche vergessen, dass Sie mit echtem Geld agieren und lassen sich von den spielerisch gestalteten Apps der Online-Broker blenden.

Manchmal scheint es tatsächlich sehr einfach zu sein, an der Börse Geld zu verdienen. Doch vergessen Sie niemals: Die Flut hebt alle Boote. In Zeiten steigender Kurse, wie nach dem Corona-Crash am Anfang des Jahres, konnten Sie kaufen was…..

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – TINA is back!

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Alternativlosigkeit zu Aktien sei zurück, sowie die Angst bei der Rallye Gewinne zu verpassen.

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