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Dirk Müller: Dieser Crash ist kein Zufall – die große Umverteilung!

Dieser Crash, so Dirk Müller, sei kein Zufall – und in gewisser Weist sogar gewollt!

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Dirk Müller gilt als “Crash-Prophet” – und nun ist vieles von dem eingetreten, was “Mr. Dax” vorausgesagt hatte. Er ist darüber hinaus nun der einzige dieser “Crash-Propheten”, der derzeit als Vermögensverwalter nicht enttäuscht (im Gegensatz zu Friedrich&Weik und vor allem dem derzeit schwere Verluste erleidende Max Otte).

Das schafft Dirk Müller, indem er sein Aktien-Portfolio mit Short-Positionen in Futures absichert – fallen die Aktienmärkte, fällt zwar auch der Wert seines Aktienportfolios, aber die über den Future eingegangene Shortposition kann das kompensieren. Die Gewinne aus der Short-Positionierung in Futures investiere er nun Stück für Stück in Aktien, die er für zukunftsfähig hält.

Dirk Müller: Dieser Crash ist kein Zufall

Dieser Crash, so Dirk Müller, sei kein Zufall – und in gewisser Weist sogar gewollt. Müller macht das daran fest, dass nach der Zinssenkung der Fed auf 0% an einem Sonntag Abend, die Aktienmärkte daraufhin einbrachen – ohne dass das sogenannte “plunge protection team” eingegriffen habe, das ansonsten in jeder kritischen Maarkt-Phase mit Stützungskäufen eingegriffen habe. Man wollte damit eine Lektion erteilen, so Dirk Müller. Der Crash werde nun “selbstorchestiert” abgezogen, weil das Finanzsystem ohnehin völlig überspannt gewesen sei. Nun müsste viele alles verkaufen – diejeningen mit “tiefen Taschen” dagegen stünden nun schon bereit, um dann zu viel günstigeren Preisen zu kaufen. Es passiere also derzeit eine große Umverteilung, vor allem hin zu großen Konzernen wie Amazon.

Die Hyperinflation kommt

Wir haben, so Dirk Müller, derzeit einen Angebotsschock zusammen mit einem Nachfrageschock, kombiniert mit einer Pandemie – das gab es in dieser Kombination nicht einmal in der Weltwirtschaftskrise der Jahre 1929 und folgende. Was wird nun passieren? Nach einem deflationären Schock, der schon deshalb entstehe, weil alle alles verkaufen müssten, komme es dann zu einer Hyperinflation – ähnlich wie in Deutschland in den Jahren 1922/23. Immer mehr Liquidität, das die Notenbanken bereit stellen, treffe dann auf ein nach wie vor eingeschränktes Angebot.

Was also tun? Man müsse, so Dirk Müller, schon jetzt beginnen in Sachwerte wie Aktien und Gold investieren. Denn es sei sehr gut möglich, dass die Börsen für eien Zeit schließen würden, sodass dann Anleger in der Hyperinflation keine Möglichkeit mehr hätten, etwa Sachwerte wie Aktien zu kaufen.

Ob man allen Thesen von Dirk Müller zustimmt oder nicht – ein bemerkenswertes Interview:

 

Dirk Müller hält den Crash für eine große Umverteilung

7 Kommentare

7 Comments

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    TM

    27. März 2020 09:01 at 09:01

    Auch eine defekte Uhr zeigt zweimal am Tag die richtige Uhrzeit an.

    Dirk Müller kündigt den großen Crash sein vielen Jahren an und lag immer falsch. Wer auf ihn gehört hat, hat seitdem viele Chancen verstreichen lassen – und dass der Crash nun da ist/war, kann wohl kaum auf seine prognostischen Fähigkeiten zurückgeführt werden. Oder hat er Corona früh erkannt und benannt?

    • Avatar

      Trulus

      27. März 2020 13:44 at 13:44

      Ja, hat er. Bereits Ende Januar.

    • Avatar

      Thomas Mähler

      28. März 2020 14:56 at 14:56

      Sehe ich auch so, nach langer Trockenheit kann man voraus sagen, dass es bald regnet, hat nichts mit einem außergewöhnlichen Gespür zu tun.

  3. Avatar

    OMT ( Old Monetary Theorie)

    27. März 2020 17:06 at 17:06

    @TM, Um eine Börsenkorrektur zu erahnen hätte es kein Coronavirus gebraucht.
    EINE DEFEKTE UHR ZEIGT ZWEIMAL IM TAG DIE KORREKTE UHRZEIT AN.Diesen Spruch haben sie schon tausendmal erwähnt.JEDER ANFÄNGER WEISS AUCH ,DASS DIE BÖRSE MINDESTENS ALLE 8- 10 Jahre kracht. Sie als ewiger Schönredner von Schulden können sich freuen, die SCHULDENORGIE GEHT GLEICH WEITER WIE NOCH NIE.
    Es hat hier auf FMW einige Hobby-Anleger die von der Baisse profitiert haben.Sie sollen Geldverwalter sein?
    Vielleicht könnten Sie einmal ihre Performace öffentlich machen bevor sie vernünftige Warner kritisieren.
    Ihre MMT Glaubensgemeinschaft wird bald das Paradies auf Erden erleben.

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    Dirk Schmidt

    28. März 2020 02:33 at 02:33

    Online liegt nur durch die Krieeese im Trend.
    Die Großen profitieren nur durch die Krieeeese.
    Bei Rezession profitiert der Käufer mit Liquiditäts-Reserven. Nur in der Krieeeese.
    Kleinanleger verlieren im Verhältnis nur in der Krieeeese.
    Dass den Vogel noch jemand vors Mikro holt…

  5. Pingback: Onlinemarketing & Coronakrise | Oplayo Digitale Markterschließer

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Rüdiger Born: Weiter bergab im Nasdaq?

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Den seit gestern Abend stattfindenden Rückgang im Nasdaq bespreche ich im folgenden Video direkt am Chart. Was ist nun möglich? Geht es weiter bergab? Wollen Sie meine täglichen Analysen im “Trade des Tages” erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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Nasdaq, Tesla, Netflix – aktueller Blick auf den Hype

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Fernbedienung vor Fernseher mit Netflix-Programm

Gestern noch bei 11.070 Punkten im Hoch, so fällt der Nasdaq aktuell auf 10.434 Punkte. Ein schneller Absturz. Aber halt. Was war denn bitte vorher los? Was für ein Wahnsinns-Hype, was für ein Goldrausch!. Am 20. Februar lag der Nasdaq 100-Index noch bei 9.737 Punkten. Das war der Auftakt zum großen Börsencrash. So kräftig sind einige Tech-Konzerne dem Gesamtmarkt bis jetzt enteilt, dass sie den Nasdaq mit hochziehen konnten.

Nasdaq und Tesla

Dieses Thema bespricht der Chef-Aktienhändler der Baader Bank im folgenden brandaktuellen Video. Kann es so einfach nicht mehr weitergehen im Nasdaq? Auch wichtig: Tesla sieht er eher als Datenkrake. Zwar technologisch weit vor der Konkurrenz (hier eine positive Sichtweise auf den Autobauer), dennoch sei der Aktienkurs von Tesla irrsinnig hoch. Auch wird dies klar anhand von im Video erwähnten Beispielen, wie stark sich einzelne Bankanalysten in ihrem Meinungen unterscheiden. Und ja, das ist wirklich ein Wahnsinn, so möchte ich es bestätigen!

Wette auf Netflix-Zahlen am Donnerstag

Wichtig wird jetzt in Sachen Tech die Aktie von Netflix. Die Firma ist wohl einer der größten Corona-Krisengewinner. Wo die Menschen in der Coronakrise nicht rausgehen konnten und jetzt vermutlich immer noch vermehrt zuhause rumsitzen, suchen sie natürlich nach einer Beschäftigung. Viele, sehr viele Menschen werden diese Beschäftigung wohl im Glotze-Gucken bei Netflix, Amazon, Sky und Co gefunden haben. Nur die Frage lautet: Wie viele neue Abos hat Netflix im letzten Quartal abgeschlossen? Im 1. Quartal waren es 15,77 Millionen neue Abonnenten.

Die Aktie stand im Februar direkt vor dem Crash-Start bei 392 Dollar. Gestern waren es im absoluten Nasdaq-Höhenrausch 574 Dollar. Aber bis jetzt kommt die Aktie zurück auf 508 Dollar. So schnell kann ein Long-Zocker dick im Minus sein. Donnerstag Abend (wir werden berichten) präsentiert Netflix dann seine Quartalszahlen. Das wird ein wichtiges Ereignis für die gesamte US-Börse werden. By the way… schauen Sie sich das folgende Video gerne in voller Länge an, die Aussagen sind interessant.

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Aktien

Markus Koch LIVE zum Handelsstart in New York – Bankzahlen im Fokus

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE zum Handelsstart in New York. Er bespricht die vor wenigen Minuten veröffentlichten Quartalszahlen von JP Morgan, Wells Fargo und Citi. Die Finanzdaten bespricht er ausführlich.

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