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Dirk Müller Mr Dax mit Statement zum Angriff auf saudische Öl-Anlagen

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Wer hat die saudischen Öl-Anlagen angegriffen? Könnte der Iran interessiert daran sein jetzt angegriffen zu werden durch Saudis und USA? Wer profitiert von einem steigenden Ölpreis? Wer profitiert von einem möglichen Krieg im Nahem Osten? Was bedeutet das für China? Mr Dax Dirk Müller wirft im folgenden Video viele Fragen auf, und überlässt es dem Beobachter sich selbst eine Meinung zu bilden. Dirk Müller steht natürlich grundsätzlich imer wieder mal in der Kritik, weil er angeblich Verschwörungstheorien befeuere. Das kann man so oder so sehen. Aber man kann dennoch festhalten: Profitieren tun in diesem Fall die großen Öl-Konzerne, und alle Länder, die Öl fördern. Also profitiert die OPEC, wie auch die Fracking-Industrie in den USA. Aber ob man daraus eine Theorie basteln kann, ob hinter dem Angriff böse Mächte stehen, die einen Vorfall inszenieren um den Ölpreis hochzutreiben? Dirk Müller stellt so eine Theorie nicht auf, aber er stellt im folgenden Video sicherlich Fragen, die man sich stellen sollte. Zum Beispiel, ob bei der Wichtigkeit der wichtigsten Ölverarbeitungsanlage der Welt einfach so Drohnen oder Raketen über lange Strecken ungestört durch Saudi-Arabien fliegen und zielgenau treffen können. Aber schauen Sie selbst das folgende Video.

6 Kommentare

6 Comments

  1. Marcus

    18. September 2019 15:26 at 15:26

    Einige Fragen was den Angriff betrift sind sicher nicht falsch, aber vom Rest dürfte wohl vieles eher seiner Phantasie entsprungen sein. Das ist doch ein offenes Geheimnis das für die Frackingindustrie hohe Ölpreise interessant sind und die Amerikaner darüber versuchen ihre Position als weltgrösster Ölförderer abzusichern.
    Warum sagt er das das Öl im Boden in nicht allzu ferner Zeit „wertloser Dreck“ ist ? Dirk Müller geht hier von Sachen aus die irgendwann vielleicht mal so Tatsache werden könnten, ob es so kommt ist eine ganz andere Frage.

    Zusammenfassend möchte er also sagen, das der Angriff von den USA initiiert wurde um so ihre Position abzusichern und China zum einknicken zu zwingen.

  2. Panse Jim

    18. September 2019 15:36 at 15:36

    Hier wird der Verschwörungstheoretiker ertappt:
    https://youtu.be/HnMVK-rvX2E?t=160

  3. jumpin1

    18. September 2019 16:19 at 16:19

    Sorry, aber ich habe es jetzt zweimal gesehen und erkenne außer Fragen nicht, dass die Amerikaner beschuldigt werden. Ich glaube auch nicht, dass die so dermaßen blöde sind, sich mit einem ihrer wichtigsten Verbündeten dort zu zerstreiten. Nein, die Amis nutzen halt die günstige Situation – eventuell.
    Was mir auffällt ist, dass er eine wichtige Frage nicht stellt. Nämlich bzgl. Israel.
    Also, die hätten sicherlich die technischen Mittel, sind dort unten der allg. Feind und was läge näher, den bedrohenden Erzfeinden als lachender Dritter mal so ne Stinkbombe dort reinzuwerfen? Zumal Israel schon länger die Amis zu einem Angriff auf den Iran bewegen will, weil sich Israel dort aufgrund der Atomprogramme sehr bedroht fühlt? Auch sind sie sicherlich technisch in der Lage, selbst die amerikanische Überwachungstechnik zu umgehen. Und sie sind die Einzigen, die einen wirklichen Vorteil hätten, wenn es zwischen dem Iran und den anderen arabischen Staaten zum Konflikt kommen würde.
    Naja….schauen wir mal….

  4. Koch

    18. September 2019 17:16 at 17:16

    Verschwörungstheorie/retiker hin oder her.Diverse Verbündete und ihre Verpflichtungen,wie vor dem 1.Weltkrieg,Stinkbombe werfen etc.Das angewandte Formular lässt mich aufhorchen!Das ganze Brimborium kommt meinem Wunsch(ich bin ein ganz Böser,vielleicht auch einer der wenigen Realisten!),gehörig nahe,dass der überlegene Homo Sapiens erkannt hat,dass er um den Planeten zu retten seine Spezies um ca.40% reduzieren muss.Wirtschaftlich sollte es auch noch sein.Was liegt da also näher,als ein weiterer fetter Weltkrieg?Planet der Affen?Noch Fragen,Kienzle? Nein Hauser,bei der Kundschaft sicher nicht!

  5. Plastik John

    18. September 2019 18:39 at 18:39

    Dirk hat keine Ahnung wie wertvoll Rohöl ist, wertvolle Kunststoffe werden daraus hergestellt, oder trägt er etwa Baumwollkleider ?

  6. Hesterberg

    18. September 2019 20:39 at 20:39

    Wenn man – aus welchen Gründen auch immer – einen Angriffskrieg gegen ein Land oder ein Volk führen will, dann braucht man vor der internationalen Staatengemeinschaft eine plausible Rechtfertigung. Zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte waren die wahren Kriegstreiber nie darum verlegen, solche Nachweise zu liefern.
    Wie war das noch gleich mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges? Ach ja, die Polen hatten Deutschland angegriffen. Was blieb uns armen Deutschen denn übrig, wir mussten uns doch verteidigen. Und sicherheitshalber gleich in alle Richtungen.
    Und die Indianer wurden auch nicht ausgerottet, nein, man musste sich bloß verteidigen, weil die immer die weißen Siedler angegriffen hatten. Da sind einige eben zu Schaden gekommen. Mit solchen Beispielen könnte man Bücher füllen, aber die breite Masse war immer dumm genug, um diese Märchen zu glauben.

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Fed – des einen Glück ist des anderen Leid

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Das Fed-Hauptgebäude

Mit ihren massiven Interventionen am Markt für kurzlaufende US-Staatsanleihen hat die US-Notenbank Fed eine künstliche Versteilerung der Zinsstrukturkurve bewirkt. Die Zinsen am langen Ende steigen nun an. Damit ist ein QE-Programm offizieller Definition noch zwingender geworden.

Fed – die Zinswippe ist am langen Ende schwerer

Aufgeschreckt durch die Erosion der Margen im klassischen Zinsgeschäft der Banken via Fristentransformation sowie durch akute Liquiditätsengpässe am US Repo-Markt tritt die US-Notenbank seit Mitte September als Käufer für kurzlaufende Staatsanleihen auf. Mit über 200 Mrd. US-Dollar Kaufvolumen hat die Fed in einem Monat zehnmal mehr Anleihen erworben, als die EZB dies ab November pro Monat plant. Das Ergebnis ist eine künstliche Versteilerung der Zinsstrukturkurve. Die Zinsen für dreimonatige US-Staatsanleihen, sogenannte T-Bills, sind im Zuge dessen auf 1,65 Prozent p. a. gefallen. Die Zinsen für länger laufende US-Staatsanleihen, sogenannte T-Notes oder T-Bonds, sind hingegen angestiegen. Im Fahrwasser der auf Kurzläufer fokussierten künstlichen Nachfrage durch die Fed haben die Rentenhändler die Langläufer abverkauft, sich an den Interventionszug der Fed angekoppelt und in Kurzläufer umgeschichtet.

Zinsen US-Staatsanleihen

Auf der einen Seite hat die Fed das Problem der schwindenden Zinsmargen der Kreditbanken durch eine Umkehrung der Zinsstrukturkurve etwas gemindert, gleichzeitig hat sie damit die Kreditkosten für Unternehmenskredite, Hypothekendarlehen, Konsumkredite und Kreditkartenschulden tendenziell erhöht. Gesamtwirtschaftlich wiegt die Steigerung des Benchmarkt-Zinses für längerfristige Verbindlichkeiten jedoch für ein so hoch verschuldetes Land wie die USA deutlich schwerer als eine geringfügige Verbesserung der Zinsmargen für die Banken.

Problem nur halb gelöst

Da die steigende Schuldenlast der US-Konsumenten sowie das Auslaufen der Steuerstimuli nun zunehmend den kreditgetriebenen Konsum in den USA belasten, kommen steigende Zinsen am langen Ende der Kurve zur Unzeit.#

Studenten Auto Kreditkarten USA mit Daten der Fed

Wie stark der Rückgang der Konsumdynamik in den nächsten Monaten ausfallen wird, kann man sehr gut anhand des Basiseffektes der Vorjahresperiode erahnen. Getrieben durch höhere Nettoeinkommen und Neuverschuldung stiegen die Konsumausgaben in den großen US-Einzelhandelsketten im vierten Quartal 2018 mit einer Jahresrate von in der Spitze 9,3 Prozent stark an. Da es keinen vergleichbaren Impuls in diesem Jahr gibt, sieht man bereits den Rückgang der Steigerungsraten, die noch nicht um die Teuerungsrate in Höhe von aktuell 1,7 Prozent bereinigt sind.

Umsatzentwicklung US-Einzelhändler

Sowohl die Bedeutung der Langfristzinsen für den US-Immobilienmarkt, als auch für die hoch verschuldeten Unternehmen und erst recht für den US-Konsumenten lassen eine einseitige Fokussierung der Intervention der US-Notenbank auf das kurze Ende der Zinsstrukturkurve dauerhaft nicht zu.

Die EZB hat das Problem in Europa so gelöst, dass man die Zinsen in allen Laufzeitbereichen weiter nach unten geschleust hat, nur am kurzen Ende etwas mehr. So existiert in der Eurozone eine leicht steile Zinsstrukturkurve – unter der Nulllinie. Dass heißt, die Zinsen am kurzen Ende sind tiefer im negativen Terrain als die Zinsen am längeren Ende.

Fazit

Der erneute Einstieg in den Bilanzaufbau der US-Bundesbank Fed durch den Ankauf kurzfristiger T-Bills ist nach offizieller Lesart noch kein QE-Programm. Doch es ist nur der Beginn einer breiteren Marktintervention auch zugunsten der Zinsen am langen Ende der Laufzeit. Die Fed muss schon deshalb so agieren, weil sie sonst dem Rentenmarkt falsche Signale liefert und die Spekulanten zu einem Arbitragegeschäft verleitet, bei dem diese Langfristanleihen verkaufen und Kurzfristanleihen erwerben. Das würde die Zinswippe weiter am langen Ende nach oben bewegen – entgegen der ökonomischen Notwendigkeit, die Zinsen auch dort weiter zu reduzieren, um die Schuldentragfähigkeit von Konsumenten und Unternehmen aufrecht zu erhalten.

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Die Lüge vom sauberen Elektro-Auto

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Sind Elektro-Autos wirklich sauber? Nein, sagt der Professor für Leichtbau an der TH Ingolstadt Jörg Wellnitz. Aber die „Generation Greta“ und der inzwischen grüne Mainstream will einfach ein reines Gewissen haben – und daher wird an den Fakten gerne vorbei gesehen!

Und die Autoindustrie? Die kann sich ihre Öko-Bilanz damit wunderbar „schön rechnen“:

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Eurozone: Diese sinkenden Staatsschulden, die in Wirklichkeit immer weiter steigen

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Ja, ja, das ist schon ne schöne Sache. Die Staatsschulden in Euroland, die sinken aufgrund der jahrelang brummenden Konjunktur, und immer noch guten Steuereinnahmen. Richtig? Falsch. Schaut man auf die aktuelle Headline der offiziellen EU-Statistiker von Eurostat, dann liest man dort wortwörtlich „Rückgang des öffentlichen Schuldenstands im Euroraum auf 86,4% des BIP“. Wow, Rückgang. Da sinkt also etwas, da geht etwas zurück, richtig? Ja, wenn man die Sache nur aus prozentualer Sicht betrachtet.

Staatsschulden steigen weiter an

Schaut man sich die Tabelle in der Statistik-Veröffentlichung aber genauer an, dann sieht man: Die tatsächliche Schuldenlast der Regierungen in der Eurozone ist von Mitte 2018 zu Mitte 2019 gestiegen von 9,94 auf 10,1 Billionen Euro! Die Schuldenquote in Relation zum BIP sank tatsächlich von 87,3% auf 86,4%. Das liegt aber nur daran, dass in diesen zwölf Monaten auch das BIP (Wirtschaftsleistung) angestiegen ist. Also wurde die Bezugsgrößte für die prozentuale Berechnung größer. Somit konnte trotz Schuldenanstieg die Prozentquote sinken.

Auch die Staatsschulden in der Gesamt-EU (also alle EU-Mitglieder, die noch ihre eigene Währung haben) sind gestiegen binnen Jahresfrist von 12,76 auf 12,99 Billionen Euro. Auch hier sinkt die Quote gleichzeitig, nämlich von 81,5% auf 80,5%. Die höchsten Verschuldungsquoten im Verhältnis zum BIP am Ende des zweiten Quartals 2019 wurden laut Eurostat in Griechenland (180,2%), Italien (138,0%), Portugal (121,2%), Zypern (107,2%) und Belgien (104,7%) verzeichnet, und die niedrigsten Quoten in Estland (9,3%), Luxemburg (20,3%) und Bulgarien (20,4%).

Staatsschulden in Europa steigen weiter an

Grafik Schuldenquoten

Immer nur Defizite

Trotz jahrelang brummender Konjunktur in Euroland sind die Staatsschulden immer weiter gestiegen. In der folgenden aktuellen Grafik sieht man zurück bis zum 2. Quartal 2017. Quartal für Quartal immer nur Defizite im Gesamtschnitt der Eurozone und Gesamt-EU. Die Ausgaben der Mitgliedsstaaten lagen also ständig über den Einnahmen. Und das in diesen konjunkturell so guten Zeiten. Wie soll es dann erst werden, wenn die aktuelle Rezession der Industrie die Volkswirtschaften ganz runterziehen sollte? Dann geht der große Kampf um die 3% Hürde aus Maastricht wieder los?

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