Europa

Energieintensive Industrieproduktion sinkt in nur einem Monat um 5,8 %

Die energieintensive Industrieproduktion in Deutschland sinkt in nur einem Monat um 5,8 %. Hier aktuelle Statistikdaten für Dezember.

Industrieproduktion
Foto: Manine99-Freepik.com

Die energieintensive Industrieproduktion in Deutschland ist im Dezember 2023 gegenüber November um 5,8 % gesunken! Gegenüber dem Vorjahresmonat Dezember 2022 sank die energieintensive Produktion um 4,0 %. Die gesamte Industrieproduktion ist nun seit zehn Monaten am Sinken, von einem Indexstand bei 100,1 im Februar 2023 auf 92,7 im Dezember 2023, ein Rückgang von 7,39 % in weniger als einem Jahr, so zeigen es aktuelle Daten des Statistischen Bundesamts. Im Monatsvergleich von November auf Dezember 2023 sinkt die gesamte Industrieproduktion in Deutschland um 1,6 %, im Jahresvergleich um 3,0 %.

Grafik zeigt Entwicklung der deutschen Industrieproduktion seit dem Jahr 2012

Die Ökonomen der Commerzbank schreiben aktuell zur deutschen Industrieproduktion (Headline-Aussage): Die Produktion im produzierenden Gewerbe ist im Dezember gegenüber November um 1,6% gefallen. Für das vierte Quartal steht damit ein Minus von knapp 2% zu Buche, was ein wichtiger Grund für das Schrumpfen der deutschen Wirtschaft ist. Auch der Blick nach vorne verheißt nicht viel Gutes. Vielmehr lässt die schwache Entwicklung der Auftragseingänge befürchten, dass die Produktion in den ersten Monaten des neuen Jahres im Trend weiter fallen wird.

Hier ein Blick in einzelne Bereiche der Industrieproduktion, im Wortlaut von den Statistikern: Besonders starke Rückgänge gab es im Dezember 2023 in der gewichtigen chemischen Industrie (saison- und kalenderbereinigt -7,6 % zum Vormonat) und im Baugewerbe (-3,4 %). Aber auch in vielen anderen Wirtschaftszweigen ging die Produktion im Dezember 2023 zurück, wenn auch weniger stark. Positiv auf das Gesamtergebnis wirkte sich hingegen der Produktionszuwachs in der Automobilindustrie (+4,0 %) aus.



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23 Kommentare

  1. Darüber ist ja wohl wirklich niemand wirklich überrascht.
    Mal sehen was passiert, wenn die Gewerbesteuer-Einahmen (Steuereinnahmen der Städte) sinken, aber die Kosten steigen, weil es sich rumgsprochen hat, dass jeder nach Deutschland kommen kann, und nach 3 oder 5 Jahren den deutschen Pass erhält.
    Nicht nur verständlich, dass sich weitere Millionen auf den Weg machen werden, sondern es wäre unverantwortlich, wenn ein Familienvater (aus den bekannten Ländern) sich und seine Familie nicht mit den deutschen Sozialleistungen und Gesundheitswesen beglücken würde, was ja auch ohne Ausbildung als Analphabeten möglich ist.
    Zumal mit Pass dann der zu erwartende Arbeitslohn auch nicht signifikant höher sein wird, als das Bürgergeld und später im Rentenalter die Grundsicherung.
    Es wird interessant werden.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  2. War da nicht was mit einem Industriestrompreis? Will die Regierung nicht Strom für energieintensive Unternehmen subventionieren? Ich glaube ab 2024 war das.

  3. Ich glaube es wird ausgeblendet, dass alle Menschen die vor 2019 (oder auch teilweise vor 2016) in Deutschland eingereist sind und den deutschen Pass erhalten, auch später (einschl. Ehefrau) die Grundsicherung erhalten, wenn sie in den Jahren, bis zum Rentenalter, nicht für eine ausreichende Rente selbst einzahlen konnten.

  4. Da kann eigentlich nur die AfD dran schuld sein, wenn man den Vertretern der Industrieverbände und einigen Topökonomen, insbesondere vom DIW, so zuhört.

    1. Ja Thomas, wahrscheinlich weil die AfD sich für die Atomkraft einsetzt und den unkontrollierten Zuzug in Deutschland abstellen will, und abgelehnte Asylbewerber und Straftäter ohne deutschen Pass ausweisen will.
      Wer die jetzigen Zustände beibehalten möchte, kann das bald an der Wahlurne zum Ausdruck bringen.
      Das ist Demokratie.

      Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  5. Moin, moin,

    was ist an der Meldung, dass die Dt. Industrieproduktion fällt negativ? Es braucht langsam mehr schlechte Nachrichten (=Realitäten), die an der Tür unserer etablierten Politiker klopfen. Sonst wird sich nichts ändern. Druck aus der Wirtschaft sollte doch irgendwann Handlungsdruck in der Politik erzeugen oder?

  6. Hallöle zusammen,

    tja… Energiearmut bedeutet nun mal Wirtschaftsarmut und dies bedeutet am Ende Lebensarmut.

    Der Kern unserer Wirtschaft ist die energieintensive Industrie, mit Chemie und Metall. Wenn wir diese Vorleistungen nicht haben, sondern zukünftig importieren müssen, ist jegliche Wettbewerbsfähigkeit dahin, also wandern die energieintensive Industrien dahin ab, wo Energie günstig und kalkulationssicher gewährleistet werden. Ohne die energieintensiven Vorleistungen haben wir in Deutschland keine Basis für Automobilbau oder Maschinenbau oder überhaupt verarbeitende Industrie, was im wesentlichen die Grundlagen aller Exportleistungen darstellt. Ohne Export … naja, das könnt Ihr Euch selber denken, wo wir da landen.

    Zuerst gehen die energieintensiven Betriebe und später folgen die verarbeitenden Betriebe.

    Oder anders ausgedrückt, wenn es uns nicht gelingt, wieder eine Perspektive zu erlangen, in der verlässliche und günstige Energie bereitgestellt werden kann, werden wir in einigen Jahren keine Energiewende mehr brauchen, da Deutschland dann eh keine Energie mehr braucht. In 4 bis 6 Quartalen wird das Gejammer und die Schuldzuweisungen losgehen, wenn die Steuerbasis anfängt zu wackeln und damit die Haushalte der öffentlichen Hand sich stückchenweise zerbröseln.

    Deutschland steht vor der Überlebensfrage schlechthin… mit den Problemen, die sich die letzten 40 Jahre angehäuft haben… Energiearmut, Überschuldung, Überalterung, Überrentung, marode Infrastruktur, zu hohe Staatsquote, überbordende Bürokratie, drittklassige Bildung …

    Entweder wir entscheiden uns für eine grün-geprägte dirigistische Planwirtschaft oder wir besinnen uns wieder auf die sozialen Marktwirtschaft. Um die Entscheidung kommen wir nicht herum und auch nicht um die damit verbundenen Konsequenzen, die so langsam aber sicher auch der breiten Masse anfangen zu dämmern.

    Viele Grüße…
    Andi

    1. @Andi, erstklassiger Kommentar, der die Dinge exakt auf den Punkt bringt! Es ist mir ein Rätsel, wie viele Leute diese doch nicht allzu komplizierten Zusammenhänge nicht erkennen!

      1. @markus fugmann,

        einfach, weil es nicht zur befohlenen linie eines spiegel, bild, süddeutsche, tagesschau, etc. gehört,
        und die masse, welche beim idiotentest 2020-2022 schon durchgefallen ist, schlichtweg überfordert.
        wie schon bei der euroeinführung, dem merkelputsch 2015, ukrainekonflikt, grünen energiewende, uvm.

    2. @Andi
      Ein in Teilen sehr fragwürdiger Kommentar, der die Dinge teilweise sehr naiv vereinfacht und pauschalisiert.

      Von welcher Energiearmut fabulieren Sie?
      Haben wir nicht genug Strom oder Gas? Davon wäre mir nichts bekannt. Wir haben sogar soviel installierte Leistung, dass es für den doppelten Bedarf reichen würde. Das hat kaum ein anderes Land zu bieten.

      Vermutlich meinen Sie billige Energie. Russengas. Und das Märchen vom günstigen Atomstrom.
      Also sollen wir zurück in die Abhängigkeit Russlands, so tun, als wäre nichts gewesen und hoffen, dass es noch ein paar Jahre so gut klappt, wie wir es lange Zeit gewohnt waren?
      Klingt für mich naiv und wie ein Tanz auf Messers Schneide.

      Überschuldung: Es gibt kaum eine Industrienation mit geringerer Staatsschuldenquote.
      Überalterung: Die können nun schwerlich der Regierung vorwerfen.
      Energieintensive Vorleistungen: Wo läge das grundsätzliche Problem, wenn z. B. Thyssen den Stahl günstig im (europäischen) Ausland mit hoch subventionierter Billigenergie produziert (was sie nicht tun und auch nicht planen) und dann als Vorleistungsgut an die deutsche Automobil- und Maschinenbauindustrie liefert? Die Nachfrage nach Vorleistungsgütern in diesen Branchen wird wohl kaum sinken, nur weil die nicht mehr in DE produziert werden.
      Wenn die Stahlindustrie im Ausland angeblich viel günstiger und zudem kalkulationssicher produzieren kann, wird sie wohl kaum mehr dafür verlangen, als bei teurer Produktion im Inland (auch bei vergleichbaren Energiepreisen wären die Lohnkosten deutlich höher). Mir fehlt da irgendwie die Logik.

      Importieren wir nicht ohnehin viele Vorleistungsgüter wie Düngemittel und Stickstoffverbindungen, chemische Erzeugnisse, Aluminium in Rohform und Aluminiumlegierungen, Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen sowie Kunststoffe in Primärformen?

      Ich habe erst kürzlich eine Doku über die grüne Transformation bei Duo Plast und Thyssen gesehen.
      Die planen alles andere als Abwanderung. Ganz im Gegenteil betonten und lobten deren oberste Entscheider und Leistungsträger die Energiewende, Recycling und Kreislaufwirtschaft. Stichwort CO2-Zertifikatehandel: „Wir stellen hier 10 Millionen Tonnen an Stahl her, und dafür brauchen wir 20 Millionen Tonnen CO2. Diese kosten uns schon heute jährlich ungefähr 1 Milliarde. Zur Dekadenwende dürften es dann um die 4 Milliarden sein. Mit grünen Produkten erzielen wir hervorragende Gewinne, weil wir unsere Produkte zu höheren Preisen verkaufen können. Und dennoch ist das für unsere Kunden deutlich günstiger als grauer Stahl, für den sie wiederum wesentlich höhere CO2-Abgaben zahlen müssten.“
      So zumindest ein Vorstand von Thyssen.

      Also zweifeln Sie den CO2-Zertifikatehandel in Europa grundsätzlich an. Back to the Roots, scheiß aufs Klima. Der Zug ist eh schon abgefahren. Oder sind Sie auch einer von denen, die den anthropogenen Einfluss leugnen? Oder alles auf China, USA und Indien abwälzen?
      Was Infrastruktur, Bürokratie und Bildung angeht, stimme ich Ihnen zu. All diese vielschichtigen Probleme undifferenziert über einen Kamm zu scheren und in einer Pseudo-Kausalkette wie auf einem Rosenkranz aufzureihen und herunterzuleiern, und unterm Strich die Grünen dafür verantwortlich zumachen, ist reiner Populismus und langweilige AfD-Rhetorik.

      1. Ich bin auf jeden Fall bei Ihnen und wähle am 11.02.2024 die Grünen. Besser könnte es überhaupt nicht laufen und unterhaltsam ist es auch noch. Ich bin übrigens schon sehr alt und hatte ein wirklich schönes Leben.

      2. Thyssen könnte bsw Grünen Stahl in Skandinavien produzieren oder meinetwegen in Nordafrika oder in Namibia. Es sind die Politiker, die unbedingt wollen das das hier produziert wird und dafür sind sie bereit die Steuerzahler bezahlen zu lassen, koste es was es will.

      3. @ Herrn Tobsch:

        Es ist korrekt, dass ich versuche die wesentliche Punkte zu aggregieren, um auf den Punkt zu kommen. Machen wir es also kurz:

        – die Probleme der letzten 40 Jahre laste ich nicht der aktuellen Regierung an, jedoch ist diese angetreten, diese zu lösen …. positive und messbare Ergebnisse sehen ich jedoch nicht
        – Energiearmut gibt es in zwei Ausprägungen: absolut zu wenig Energie und zu wenig günstige Energie…. beide Probleme hat Deutschland…. seit Mai 2023 sind wir Nettoimporteur von Strom und wir haben die weltweit höchsten Strompreise… wir sind also doppelt arm

        … übrigens zum Thema Strom… ich bin Leiter Portfoliomanagement Erzeugung in der Energiewirtschaft und verantwortet PV-Wind-Gasstromerzeugung im Mrd.-kWh-Bereich…. und ihre energiewirtschaftlichen Aussagen sind schlicht falsch.

        Die installierte Leistung von Wind und PV ist ohne Zweifel sehr hoch, mittlerweile höher als die Netzparität erlaubt, was dazu führt, das PV-Anlagen oder Windanlagen abgeschaltet werden, damit die übrigen PV- oder Windanlagen einspeisen können. Die EE-Anlagen kannibalisieren sich aufgrund des Ausbaus seit Nov. 2023 selbst. Der Spot-Preis kollabiert jedes mal, wenn ordentlich Sonne scheint oder Wind weht, so dass die Strommarktvergütung unterhalb des anzulegendes Wertes der EEG-Vergütung sinkt. Dadurch muss die Marktprämie der Netzbetreiber aus dem EEG-Umlagekonto zur Vergütung zuschießen, welche einerseits vom Stromkunden als EEG-Umlage auf der Stromrechnung bezahlt wird und andererseits aus Steuermitteln aus dem Haushalt kommt… dieses Jahr vorauss. 12-18 Mrd. Euro Haushaltsmittel. Dadurch, das aber die Risikien der Ausgleichsenergie immer stärker gestiegen sind, wird die Direktvermarktung (Zwang für alle EE-Einspeiser) immer teurer. So teuer, dass die effektive Vergütung für die PV-Freiflächenanlagen mit Baujahr 2020-2023 für dieses Jahr ca. 10% unter EEG- Vergütung rutschen kann und damit ab dem 3.Quartal 2024 die Gefahr besteht, dass die Kapitaldienstfähigkeit nicht mehr gegeben ist….. meine Prognose…. in 3-4 Jahren sind 30% der EE- Anlagen (Wind und PV) ab Baujahr 2019 stark insolvenzgefährdet…. investieren sie ruhig ihr Geld in Wind und PV-Projekte…. ich werde in einigen Jahren einen Riesengewinn mit der Verschrottung dieser Anlagen machen….

        Ich habe schon viel von angeblich so billigen EE-Strom gehört, aber leider noch nie welchen gesehen, obwohl mein Portfolio selbst sehr viel davon herstellt. Die Frage ist ganz einfach: idealtypisch…. PV = 1000 Vbh (Vollbenutzungsstunden) p.a. / Wind ca. 2.000 Vbh p.a. = 3.000 Vbh im Jahr billigen Strom…. okay …. wo kommt der „billige“ Strom die restlichen 5.760 Stunden im Jahr her?
        ( kleiner Spoiler…. H2 und Speicher rechnen sich im großen Maßstab nicht mal ansatzweise….)

        Und das Sie Thyssen als Beispiel anbringen, zeugt nicht gerade von energiewirtschaftlichen Verständnis:
        Thyssen profitiert vom energiesteuerlichen Spitzenausgleich, teilweise öffentlichen Finanzbürgschaften und ist Empfänger etlicher EU-Beihilfen. Im Sommer 23 hat Thyssen 2 Mrd. Subventionen vom deutschen Steuergeldern für die Umstellung auf grünen Stahl bekommen…. in ihrer Welt wahrscheinlich ein marktwirtschaftliches Paradebeispiel….

        und ja…. wenn die Menschen anfangen zu hungern und frieren, ist das Klima mir ziemlich egal oder stellen Sie das Klima etwa über der Leben der Menschen?

        Das Klima verändern wir entweder alle gemeinsam als Menschheit oder gar nicht, aber wenn Deutschland sich wirtschaftlich selbst tötet, interessiert das das Klima nicht. Nur weltweit wirksame Standards und ein weltweiter Zertifikatehandel lösen das Problem im Ansatz.

        1. @Andi, wieder großartig – dürfte ich Sie per email kommentieren?

          1. @Andi, mail an Sie ist raus..

          2. @Andi: anbei ihre Falschaussagen und Halbwahrheiten:

            1. „positive und messbare Ergebnisse sehen ich jedoch nicht“ scheinbar haben sie es in den Griff bekommen:
            https://finanzmarktwelt.de/strompreis-kohlepreis-gaspreis-drei-gruende-fuer-dax-rally-271230/

            2. „wir haben die weltweit höchsten Strompreise“ das ist einfach nicht richtig! Und wenn man mal die Subventionen (Taschenspielertricks) der Länder wie z.B. in Frankreich mit einrechnet, stimmt die Aussage noch weniger.
            https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Strompreis

            3. „absolut zu wenig Energie und zu wenig günstige Energie…. beide Probleme hat Deutschland“ wieder nicht richtig!
            https://www.smard.de/page/home/wiki-article/446/2362
            „Da in Deutschland die gesamte installierte Erzeugungsleistung den maximalen Verbrauch deutlich übersteigt, ist die Stromversorgung jederzeit gesichert.“
            https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/Versorgungssicherheit/Versorgungsunterbrechungen/Auswertung_Strom/start.html
            „Polen blieb der Strom je Verbraucher durchschnittlich mehr als 100 Minuten im Jahr weg.“ das x fache von D.

            4. „was dazu führt, das PV-Anlagen oder Windanlagen abgeschaltet werden“ Halbwahrheit. Andere Kraftwerkstypen wie Kohle fahren sie nicht mal eben führ eine 1h hoch oder herunter, da bezahlen sie lieber negative Strompreise oder akzeptieren nicht deckende Preise.

            5. „in 3-4 Jahren sind 30% der EE- Anlagen (Wind und PV) ab Baujahr 2019 stark insolvenzgefährdet“ Halbwahrheit, den von zu geringen Börsenstrompreisen, sind auch alle anderen Kraftwerkstypen betroffen und müssen schließen und somit wird sich der Markt regulieren, die teuersten machen zu erst zu und das sind m.M. nach die die zur Erzeugung noch Produkte wie Kohle einkaufen müssen.

            6. „Speicher rechnen sich im großen Maßstab nicht mal ansatzweise“ genau und weil alle nicht rechnen können, bauen sie alle wie wild.
            https://www.rwe.com/presse/rwe-generation/2024-02-07-rwe-startet-bau-fuer-batteriespeicher-grossprojekt-in-den-niederlanden/
            https://teslamag.de/news/rekord-auftrag-tesla-megapacks-1kommaa6-gigawattstunden-australien-62834

            7. „wenn die Menschen anfangen zu hungern und frieren, ist das Klima mir ziemlich egal“ also erstens werden sie schwitzen und nicht frieren ;-) und zweitens hängen Ernteausfälle wie in Spanien direkt mit Wassermangel und Klima zusammen

            8. tbc

            Grundsätzlich will ich ihre Ansichten ja gar nicht korrigieren oder bestreiten, aber die Argumente müssen schon fundiert sein und der Wahrheit entsprechen, ansonsten wird es einfach nur Mist.

            @Fugmann: Es ist m.M.n. jornalistisch Schade das sie Andi einfach so zustimmen.

        2. @Andi
          „…. positive und messbare Ergebnisse sehen ich jedoch nicht
          Bis neue Gesetze und Maßnahmen diskutiert, beschlossen und verabschiedet sind, vergeht einige Zeit. Bis sie dann wirken, vergeht noch viel mehr Zeit. Was in 40 Jahren vernichtet oder dick verkrustet hinterlassen wurde, kann nicht alles in 2 Jahren komplett auf den Kopf gestellt und erneuert werden.

          „…. seit Mai 2023 sind wir Nettoimporteur von Strom und wir haben die weltweit höchsten Strompreise… wir sind also doppelt arm“
          Dass die deutschen Energieversorger von Frühjahr bis Herbst mehr Strom importieren als exportieren, hat nichts mit Energiearmut bzw. -mangel zu tun. Das ist alles eine Frage der Preise. Wie würden Sie ansonsten bei einem strukturellen Energiemangel erklären wollen, das jedes Jahr von November bis Februar/März – in der Zeit des höchsten Stromverbrauchs – auch noch Exportüberschüsse generiert werden?

          Dass wir die weltweit höchsten Strompreise haben, ist einfach nur die Unwahrheit. Diese Aussage trifft noch nicht einmal ansatzweise auf Europa zu. Als „Leiter Portfoliomanagement Erzeugung in der Energiewirtschaft“ sollten Sie das eigentlich wissen.

          „Die Frage ist ganz einfach: idealtypisch…. PV = 1000 Vbh (Vollbenutzungsstunden) p.a. / Wind ca. 2.000 Vbh p.a. = 3.000 Vbh im Jahr billigen Strom…. okay …. wo kommt der „billige“ Strom die restlichen 5.760 Stunden im Jahr her?“
          Das ist nicht nur idealtypisch, sondern völlig real. Auf Basis dieser Volllaststunden werden Projekte und Investition geplant, und sie treffen auch sehr genau zu:
          Beispiel für 2023 (installierte Nennleistung / Erzeugung / Vbh p.a.):
          Wind onshore: 61,0 / 116,3 / 1.907)
          Wind offshore: 8,5 / 23,5 / 2.765)

          Wie Sie wissen, sind Vbh etwas völlig anderes, als die Anzahl der Stunden, in denen Erneuerbare tatsächlich Strom erzeugen.
          Hypothetisch: Würden die Offshore-WKA z. B. 24/7/365 konstant mit knapp 32% ihrer Nennleistung laufen und das ganze Jahr Tag und Nacht eine gleichbleibende Menge Strom produzieren, wäre die Anzahl der Vbh dennoch bei 2.765 (um beim Beispiel 2023 zu bleiben).
          Umgekehrt, würden alle derzeit installierten Onshore-Anlagen 24/7/365 mit ihrer optimalen Nennleistung laufen, würde das für die Gesamtlast Deutschlands im Jahr 2023 ausreichen.

          Diese beiden Beispiele sollen einfach nur aufzeigen, dass Ihre Frage nach „restlichen 5.760 Stunden im Jahr“ wenig sinnvoll, dafür aber umso mehr suggestiv formuliert ist.
          Warum betrachten Sie nicht einfach den Anteil von EE an der Last? An diesem Faktor ist ohne Wenn und Aber erkennbar, dass im Jahr 2023 57% des Strombedarfs auch tatsächlich durch EE abgedeckt wurden – nicht nur rechnerisch.

          Die korrekte Frage müsste also lauten: „Wo kommt der „billige“ Strom die restlichen 3.767 Stunden im Jahr her?“ Ein Unterschied von etwa 2.000 Stunden.
          Die Frage lässt sich beantworten: Durch Ausbau der EE-Leistung.

          „Der Spot-Preis kollabiert jedes mal, wenn ordentlich Sonne scheint oder Wind weht, so dass die Strommarktvergütung unterhalb des anzulegendes Wertes der EEG-Vergütung sinkt. Dadurch muss die Marktprämie der Netzbetreiber aus dem EEG-Umlagekonto zur Vergütung zuschießen, welche einerseits vom Stromkunden als EEG-Umlage auf der Stromrechnung bezahlt wird und andererseits aus Steuermitteln aus dem Haushalt kommt.“
          1. Die EEG-Umlage wurde abgeschafft.
          2. Die Marktprämie wird seit dem EEG 2017 wettbewerblich über Ausschreibungen bestimmt und am Ende jeden Monats als Durchschnittswert berechnet. Einzelne Ausreißerstunden oder -tage werden dadurch geglättet und müssen selbstverständlich NICHT über das EEG-Konto ausgeglichen werden.
          3. Anlagen, die vor dem Inkrafttreten des EEG 2017 am 1. Januar 2017 in Betrieb genommen wurden, genießen Bestandsschutz und werden weiterhin in Höhe der bislang erhaltenen EEG-Vergütung gefördert.

          Für neuere Anlagen musste seit einigen Jahren praktisch nie eine Marktprämie ausbezahlt werden, da die Börsenpreise bzw. der Monatsmarktwert über dem Wert der Einspeisevergütung lagen.
          Auf ältere Bestandsanlagen mit sehr hoher garantierter EEG-Vergütung trifft Ihre Aussage zu. Diese erreichen allerdings zusehends öfter das Ende des Förderzeitraums und fallen dann heraus.

          Ich denke nicht, dass in DE jemand hungern und frieren muss.
          Ironie: Außerdem, je mehr sich die Erde erwärmt, desto unwahrscheinlicher wird dieses frostige Schwarzmaler-Szenario 😉

        3. @Andi
          Eine interessante These, die Sie hier postulieren. Und zudem sehr aufschlussreich hinsichtlich Ihrer fachlich-technischen Detailtreue im Bereich „Erzeugung in der Energiewirtschaft“:
          “Die EE-Anlagen kannibalisieren sich aufgrund des Ausbaus seit Nov. 2023 selbst. Der Spot-Preis kollabiert jedes mal, wenn ordentlich Sonne scheint.“
          Die Sonnenscheindauer von November 2023 bis einschließlich Januar 2024 lag kumuliert bei 145 Stunden. Das sind 48 Stunden pro Monat – eine eher überschaubare Menge, würde ich einmal zu behaupten wagen.

          Der Spotpreis seit November „kollabierte“ – sofern man diesen Begriff verwenden möchte – bestenfalls, wie jedes Jahr, über die Weihnachtsfeiertage bis in die erste Januarwoche, wenn nachfragebedingt sehr wenig Strom benötigt wird. Dazu sporadisch stundenweise in den Nachtstunden zwischen 2:00 und 5:00 Uhr, wenn zusätzlich die Last bekanntermaßen nochmals mindestens 30% geringer ist.
          In diesen Zeitfenstern (sowohl jahreszeitlich als auch nach Tageszeit) dürfte allerdings die Solarausbeute naturgemäß eher gering und gut prognostizierbar und die Risiken der Ausgleichsenergie überschaubar sein 😉

          Tagsüber in den Sommermonaten hingegen bewegen sich die Börsenpreise bis dato beständig mit wenigen kurzfristigen Ausnahmen auf durchaus rentablem Niveau. Ob dies auch für 2024 zutrifft oder Ihre düsteren Prognosen sich bewahrheiten, bleibt abzuwarten.

          Sie schreiben weiterhin, “dass die Strommarktvergütung unterhalb des anzulegendes Wertes der EEG-Vergütung sinkt. Dadurch muss die Marktprämie der Netzbetreiber aus dem EEG-Umlagekonto zur Vergütung zuschießen.“
          Es gilt also folgende Formel:
          Marktprämie = Anzulegender Wert – durchschnittlicher Strombörsenpreis (Marktwert)
          Nun bin ich natürlich nicht wie Sie im Portfoliomanagement tätig. Doch ist es meines Wissens nach so, dass der Marktwert nach durchschnittlichen monatlichen Marktpreisen und nicht nach kurzfristigen viertelstündlichen oder stündlichen Spotpreisen berechnet wird.
          Bitte berichtigen Sie mich gerne, wenn ich dahingehend falsch liege.

          Zuschläge in den Auktionen für den anzulegende Wert wiederum bewegen sich – grob gesagt und je nach Energieträger – für Anlagen mit Baujahr 2020 – 2023 zwischen 5 und 7 Cent/kWh. Diese gelten dann für 20 Jahre.
          Die Marktwerte liegen seit spätestens Juni 2021 deutlich und beständig über diesen Zahlen.
          Also musste seither nichts an Marktprämie “für die PV-Freiflächenanlagen mit Baujahr 2020-2023 zugeschossen“ werden, weder aus dem EEG-Umlagekonto, noch aus Steuermitteln aus dem Haushalt.

          https://www.next-kraftwerke.de/wissen/anzulegender-wert#wie-hoch-ist-der-anzulegende-wert-pro-energietrger
          https://www.next-kraftwerke.de/wissen/direktvermarktung#optionale-direktvermarktung-von-bestandsanlagen
          https://www.netztransparenz.de/de-de/Erneuerbare-Energien-und-Umlagen/EEG/Transparenzanforderungen/Marktprämie/Marktwertübersicht

          Da Sie nach eigenem Bekunden gerne sprachlich „aggregieren“, um inhaltlich oder sonstwie auf den Punkt zu kommen, gehen natürlich viele wichtige Details verloren, die zum Erkenntnisgewinn beitragen könnten. Daher würde ich gerne einige Punkte nochmals aufgreifen und einer genaueren Betrachtung unterziehen.
          “Die Risiken der Ausgleichsenergie“ basieren prinzipiell auf falschen Prognosen zur Energieerzeugung für den Folgetag.
          Wird zuviel erzeugt, weil die Wetterbedingungen besser als die kalkulierte Vorhersage sind, ist das bei Null Grenzkosten erst einmal überhaupt kein Problem, weil sich die Anlagen abregeln bzw. gut steuern lassen.
          Wird zu wenig Energie erzeugt, sind Kosten für Ausgleichsenergie tatsächlich nicht zu vermeiden.
          Analoges gilt auch auf Verbraucherseite – etwa in der energieintensiven Industrie – die ihren prognostizierten Verbrauch ebenfalls möglichst genau treffen muss und bei Fehleinschätzung ansonsten ebenso für Ausgleichsenergie zur Verantwortung gezogen wird.

          Aus technischer Sicht führt dieser rein monetäre Marktmechanismus aus einer Parallelwelt wie so viele seiner fossilen Reste aus der Steinzeit zu teilweise komplett unsinnigen und überflüssigen Ausgleichsmechanismen und Geldflüssen.
          Denn innerhalb einer Regelzone können sich Regelenergiebedarfe zwischen den zahlreichen Bilanzkreisen komplett ausgleichen und für einen perfekten Regelzonensaldo sorgen, während sich die Geldflüsse für die einzelnen Marktteilnehmer ins Perverse aufschaukeln, weil der Eine etwas mehr und der Andere regional etwas weniger Energie erzeugt oder verbraucht, als viertelstündlich für den Folgetag prognostiziert.

          Das Gros der Anlagenbetreiber managed diesen Glaskugel-Irrsinn nicht selbst, sondern schließt Verträge mit Direktvermarktern (wie Ihnen?) ab, die dann wiederum für die Prognosen und die Risiken der Ausgleichsenergien verantwortlich sind.

          Wir befinden uns mitten in einem Transformationsprozess. Und Transformation bedeutet Übergang von etwas Altem zu etwas völlig Neuem.
          So etwas findet nicht einfach statt, weil ein paar Mächtige im Deep State oder linksgrün versiffte Ideologen ihre persönlichen Interessen durchsetzen wollen, sondern weil gewichtige substanzielle globale Probleme und externe Entwicklungen Druck ausüben. Je mehr zugleich, desto höher der Druck. Drei davon sind der Klimawandel, die energetische Abhängigkeit eines ganzen Kontinents von erpresserischen und äußerst fragwürdigen Diktatoren aus Russland oder der arabischen Erdöl-Wüstenwelt und die wirtschaftliche Verwobenheit mit der letzen großen Bastion kommunistischer Planwirtschaft in China.

          Natürlich kostet Transformation im Übergangsprozess erst einmal Geld, fördert und befeuert aber ebenso neue Technologien und Märkte.
          Dem Einen geht es zu schnell, der Anderen zu langsam, ein paar völlig reaktionäre und konservative Zurückgebliebene sehen gar keinen Handlungsbedarf, indem sie alle übergeordneten externen Faktoren komplett leugnen.
          Transformation im Verhalten bedeutet jedenfalls längst nicht mehr behäbig langsame Evolution über viele Generationen, da die menschliche Spezies in Gegensatz zu einem hoch funktionalen kollektiven Ameisenhaufen einen individuellen Denkapparat entwickelt hat, der zur Selbstreflexion und zum Bewusstsein für eigenes Handeln fähig ist. Zumindest sollte das für die meisten Mitbürger gelten – so meine Hoffnung.

          Wenn Sie allerdings Keulen wie „Hungern und Frieren“ auspacken, um Klimaprobleme zu relativieren, wird jeder Leser mit etwas eigenen Denkfähigkeiten selber wissen, wie solche Argumente einzuordnen sind.

  7. Meine Güte @ Jonas ,ja alles klar ,den Fossilen keine Kohle mehr rüberschieben und unabhängig werden ,ja alles klar ,super Idee. Wenn das für den gleichen oder geringeren Preis zu haben (Subventionsfrei) ist ,alles klar ,da wird man ihnen die Bude einrennen. LEIDER ,LEIDER GEHT DAS ABER NOCH NICHT !!!!
    Warum ,ganz einfach ,hören sie bei Thyssen zu ,weil die ANDEREN dann CO2 Abgabe haben und sie selber nicht !! Ohne diesen CO2 Doorkeeper Preistrick geht das sowieso garnicht.
    Jeden Tag lese ich hier über diese Kommentare drüber und denke immer ,och schöne Texte können sie ja.
    Ich bin dann immer versucht etwas zu schreiben ,aber ich möchte nicht immer das Gleiche schreiben.
    Das Zauberwort heißt IN GAAAANZZ GROSSn UND GANZ FETT

    ————— QUANTITÄT———-

    Mangel,Mangel,zu wenig,
    — Rohstoffe—
    — Prozesseffizienz—
    — Kosten /Nutzen–
    — Lebensdauer—
    — Machbarkeit—-
    — Wettbewerbsfähigkeit —
    Habeck sagte irgenwo ,er versuche “ die Quadratur des Kreises,ob es gelingt wisse er aber noch nicht“

    Diese Aussage spricht BÄNDE !! Ja genau “ Quadratur des Kreises“

    Genau genommen ist das die „QUANTITÄT DES EE-KREISES“

    Das alles geschrieben mit Solarstrom aus LiFEPO4 Akkus.

    Wenn der Preis ohne CO2 Zertifikate nicht unter den fossilen Preis kommt und zwar an der Stelle ,an dem der Verbraucher die Energie in irgendwas umwandelt inklusive aller nur erdenklichen Mehrkosten vs. Fossil
    Kabel,Netzstbil, KW Laufzeit, ohne Subventionen, erst dann gehts. Bis dahin werden sämtliche Fossilen ausgebuddelt und verbrannt. Ende der Diskussion . Forschung ist der Ansatz.

    DIE GRUNDKONZEPT IST NOCH GAR NICHT DA.

  8. Das kommt davon, wenn sich die Bundeskanzler Olaf Scholz-Bundesregierung/Koalition nicht zur energiepolitischen Agenda der Öl-Allianz OPEC+/Energiemix bestehend aus ca. 28% fossilem Erdöl, fossilem Erdgas, Wasserstoff, Wasserkraft, Sonnenenergie, Atomenergie, Kohleindustrie, Windenergie und Biomasse bekennt.

    1. @holger ,ja das größte Problem in Deutschland ist die verdammte Tagesschau um 20.15 gefüttert mit unmathematischen , mit Wunschdenken durchtränktem Programm . Die Leute kommen von der Schicht sind platt, weil die den ganzen Kostendruck haben ,Brutto/Netto ,genug eigene Probleme und sehen das dann. Die haben wie oben beschrieben ,schon zu Coronazeiten, keine oder nur die irreführenden Informationen.Fällen daraufhin falsche Entscheidungen.Das geht bis tief in Parteien ,was dabei raus kommt sehen wir überall und jeden Tag. Es ist halt sträflich mit den Leuten so umzugehen. Denn am Ende bleibt es bei der „Quadratur des Kreises“ . Die EE ,selbst wenn das Ziel zu 100 % erreicht ist ,muss nach ca 25 Jahren erneuert werden ,dann geht das alles wieder von vorne los. Solarpanels halten eben nicht ewig. Quantität / Zeit aber ich will hier ja jetzt
      nicht noch einen tödlichen Nenner reinbringen. Ich möchte ja keinen überfordern. Zusätzlich funzt das alles auch
      nicht linear ,sonder ,ach du Schreck ,auch noch auf einer Exponentialfunktion.
      Da ist bei „DEN MEISTEN “ sowieso dann Achterbahn . Eventuell noch ne Z Achse fürn Preis ,dann haben wir ein schönes 3 D Brainkennfeld im Kopf.
      MannoMann.
      Die Politiker fummeln an Sachverhalten rum ,die höchst wissenschaftlich schon sehr komplex sind .
      Hier haben wir schon mal besprochen ,ob das Problem aus der energieintensiven Branche ,über die Leiferkette nicht escaped auf andere Bereich . Und was sehen wir jetzt ? Ich hör jetzt hier auf ,ich habe zu wenig Zeit,für so eine ……………………….

      1. An FMW-Nutzer klempner: Die Beurteilung der Tagesschau überlasse ich der Rundfunkkommission der Länder.

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