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Der Ölpreis dürfte deutlich fallen! Energiekrise: Brent-Ölpreis – warum ist Tanken und Heizöl so teuer?

Ölpreis deutet auf Rezession

Tanken Brent Ölpreis Heizöl Energiekrise

Zwei Themen stehen derzeit besonders im Vordergrund: die Energiekrise und die (auch dadurch bedingte) Inflation – aber der Ölpreis der Sorte Brent handelt deutlich tiefer als zum Zeitpunkt der Invasion Russlands in die Ukraine, und dennoch ist Tanken und auch Heizöl unvermindert teuer! Daher sind bei genauerem Hinsehen auf den Ölpreis die hohen Preise an den Tankstellen alles andere als gerechtfertigt, auch wenn hier der Wechselkurs Euro-Dollar sicher eine Rolle spielt (neben der Steuer).

Brent-Ölpreis deutlich tiefer, aber Tanken und Heizöl extrem teuer – warum?

Das gilt im Übrigen auch für Heizöl, das trotz deutlich gefallenem Ölpreis nach wie vor extrem teuer ist. Da stellt sich die Frage, ob das entweder politisch gewollt ist gemäß grüner Agenda, dass fossile Energie eben teuer sein muß, damit die Nachfrage der Konsumenten deutlich sinkt – oder hier werden gigantische Gewinne durch ein Kartell erwirtschaftet! Die Energiekrise mit explodierenden Preisen ist also ein Stück weit auch hausgemacht.

Aber zurück zum Ölpreis der Sorte Brent: die seit Anfang 2020 währende, äußerst dynamische Rallye im Brent, scheint vorerst ad acta gelegt. Mehr noch vermittelt der Chart ein deutlich angeschlagenes Bild und damit eine wohl längere Schwächephase des schwarzen Goldes.  Das deutet auf ein kommende schwache Nachfrage, mithin also auf eine Rezession in Europa. Die heutigen Zahlen zum ifo Index weisen schon ganz klar in diese Richtung.

Charttechnischer Ausblick für Brent-Öl:

Mit dem Ausbrechen aus dem längerfristigen Trendkanal konnte Brent die große Welle (1) regelkonform abschließen. Damit steht die Ausbildung von Welle (B) auf der Agenda. Wie es im Chart angedeutet ist, bildet sich eine „B“ häufig in Gestalt einer komplexen Korrektur (abc-x-abc) aus. Auch für das momentane Geschehen erwarte ich diese Konstellation.

Brent Ölpreis Energiekrise Rezession

Mit der Unterstützung bei 79,36 USD steht das nächste anzulaufende Kursniveau in greifbarer Entfernung. Ein nachhaltiges Unterschreiten dieser sehr wichtigen Supportlinie öffnet sofort den Raum bis zur 1,62-Linie bei 67,89 Dollar beim Brent Ölpreis. Eine vorzeitige Auflösung des Korrekturszenarios ist zeitnah nicht zu erwarten und würde sich ohnehin erst durch einen Sprung über den 1,38-Widerstand (110,49 Dollar) manifestieren. Diese Option ist allerdings nicht allzu wahrscheinlich.

Wir können uns also auf einen fallenden Ölpreis einstellen – ob das auch beim Tanken und beim Heizöl sichtbar werden wird, ist eine andere Frage. Aber die Voraussetzung, dass die Energiekrise zumindfest durch einen fallenden Ölpreis (Brent) eine gewisse Linderung erfährt, ist ziemlich gut..

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2 Kommentare

  1. Die Öl-Allianz OPEC+ beschloß diesbezüglich ja kürzlich zurückliegend, daß sie, wenn erforderlich, bereit sei, sich jederzeit erneut zu treffen, um die Marktentwicklung zu erörtern.

  2. Wir haben noch eine Heizung mit Heizöl. Interessant, dass warum die Preise momentan so stark steigen. Ich hoffe, dass sich dies bald wieder reguliert.

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