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Estably Vermögensverwaltung: Cleveres Zusammenspiel von KI und menschlichem Know-how

Aus der Finanzwelt sind Algorithmen und Künstliche Intelligenzen nicht mehr wegzudenken. Im Bruchteil von Sekunden analysieren sie Millionen von Daten und erstellen Prognosen, ob es günstig ist, in die Aktie eines bestimmten Unternehmens zu investieren oder nicht. Was im ersten Moment bequem erscheint, kann jedoch auch Nachteile haben, denn noch steckt die KI in den Kinderschuhen. Das heißt, sie kann sich auch irren und danebenliegen. Daher ist es gut, wenn man dem Roboter nicht sämtliche Entscheidungen überlässt, sondern die von ihm aufbereiteten Daten selbst analysiert und interpretiert. Die Estably Vermögensverwaltung perfektioniert daher das Zusammenspiel von KI und menschlichem Know-how – und ist mit diesem Ansatz sehr erfolgreich. Wie das funktioniert, erklärt der Geschäftsführer Markus Prodinger in den kommenden Absätzen.


Bild: Markus Prodinger Bildquelle: Estably Vermögensverwaltung AG

Künstliche Intelligenz als Wegweiser

Tatsächlich bietet die KI die Möglichkeit, sich anhand ehemaliger Verhaltensmuster diverser Aktien, ein Bild zu machen, wie sich eine Aktie entwickeln kann. Hier werden Zahlen, Daten und Fakten des Unternehmens miteinberechnet und Prognosen erstellt. Die emotionalen Werte kann die Künstliche Intelligenz so aber selbstverständlich nicht miteinberechnen, was dazu führt, dass kurzfristige Schwankungen nicht erkannt werden und zu Kollateralschäden führen könnten, ließe man eine Künstliche Intelligenz allein über die Veränderungen einer Anlage bestimmen.

So gut sich die KIs auch entwickeln mögen, so sehr sind sie noch immer vom Menschen abhängig, was dazu führt, dass KI im Finanzsektor immer Hand in Hand mit der Expertise einer Fachkraft verknüpft sein sollte. So sieht es auch etwa Markus Prodinger, Geschäftsführer bei der Estably Vermögensverwaltung, der ebenso bereits Künstliche Intelligenz in seinem Unternehmen einsetzt.

„Technologie hat dort ihr Zuhause, wo der Mensch ist. Das ist schon richtig. Dennoch sehen wir es als wichtig, die Maschinen dort einzusetzen, wo sie einen essenziellen Mehrwert bieten können: Bei der Depot-Eröffnung, als auch im Vertragsabschluss z.B.“ Hier zählt Estably auf die Unterstützung von künstlicher Intelligenz, die es dem Unternehmen ermöglicht, Anlegern eine rasche Depoteröffnung innerhalb von 20 Minuten möglich zu machen. Über eine App lässt sich am Smartphone der tagesaktuelle Kurs einsehen und die Kontrolle über die Finanzen beibehalten. „Wenn es aber um die Investitionen geht, so vertrauen wir noch immer auf unsere Portfoliomanager“, bestätigt Prodinger.

Der Mensch mag zwar nicht – entgegen der Maschine – auf einzelne Themen gänzlich abgerichtet sein, dennoch ist es gerade das umfangreichere Wissen auf emotionaler Ebene, welche den Menschen sowohl nach vorne, als auch nach hinten bringen kann. Wer seine Emotionen im Griff hat, der kann als Portfoliomanager – mithilfe eines fundierten Wissens – positive Entwicklungen für Anleger in die Wege leiten. Bei Estably handelt es sich hierbei um die Tochtergesellschaft der Früh & Partner Vermögensverwaltung AG, welche bereits seit 2012 fest im Finanzsektor verankert ist.

Als erster digitaler Vermögensverwalter in Liechtenstein setzt Estably auf die Strategie des Value-Investing und bietet Investitionen bereits ab 35.000 Euro an. „Wir suchen händisch nach Unternehmen, derer Geschäftsmodell wir unter die Lupe nehmen, um somit Wettbewerbsvorteile zu erkennen. Im Anschluss werden dann auch die Mitbewerber analysiert, um ein umfangreiches Bild vom Unternehmen zu bekommen. Erst, wenn alle Parameter auf „Grün“ sind, werden unsere Kunden informiert“, beschreibt Prodinger und erklärt die Grundlagen hinter dem Value-Investing. „Das ist definitiv etwas, wozu die Künstliche Intelligenz in der heutigen Zeit noch nicht in der Lage wäre“, sagt er.

Estably: Value Investing als Geschäftsmodell

Bei der Auswahl der Unternehmen, in die Estably für ihre Kundschaft investiert, gehen die Portfoliomanager akribisch vor.Markus Prodinger erklärt: „Wir suchen ständig nach hervorragenden Unternehmen, die unterbewertet sind und Potenzial auf Wachstum versprechen. Dabei gehen wir davon aus, dass die anderen Börsenteilnehmer dies auch so sehen, was auf lange Sicht zu einem stetig steigenden Aktienkurs führt.“

Die Auswahlkriterien, nach denen Estably die Unternehmen selektiert, sind streng: Ein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell muss dabei genauso gegeben sein, wie nachhaltige Wettbewerbsvorteile sowie ein kompetentes Management, das bestenfalls schon Krisenzeiten sehr gut gemeistert hat. Nur, wenn ein Unternehmen auf allen Ebenen überzeugen kann, hat es Chancen, in das Portfolio von Estably aufgenommen zu werden.

Dass das aktive Portfoliomanagement besser abschneidet, als die Investition in passiv gemanagte Fonds, wo eine KI die Aktien auswählt, lässt sich Estably regelmäßig auf Vergleichsportalen bestätigen.

Aktien statt ETFs, Investition statt Panik


Bild: Dashboard auf Laptop und Smartphone Bildquelle: Estably Vermögensverwaltung AG

Während bei anderen Vermögensverwaltern der Fokus auf ETFs ausgelegt ist, setzt Estably gänzlich auf Anleihen und Aktien. Im schönen Fürstentum Liechtenstein besteht Estably als einziger digitaler Vermögensverwalter und genießt daher das Vertrauen der Liechtensteiner Bevölkerung.

Während die Pandemie die Nachrichten und die ganze Welt in Atem hielt, verfiel Markus Prodinger mit seinem Team definitiv nicht in Panik. „Wir fanden es wichtig, die Situation gewohnt analytisch zu hinterfragen und sich die Situationen an der Börse genauer anzusehen. Wenn der Kurs fällt, gibt es das ein oder andere Schnäppchen, das sich womöglich lohnen kann. Das ist der Markt, der sich über kurz oder lang selbst reguliert. Die Pandemie-Zeit mag vielleicht an der Börse einzigartig sein, entgegen der Künstlichen Intelligenz sind wir Menschen aber dazu in der Lage, die Risiken und Wahrscheinlichkeiten besser zu analysieren und daher die richtigen Entscheidungen zu treffen.“

Tatsächlich gehören vor allem jene zu den großen Gewinnern der Krise, die im März 2020 die Chance nutzten, in unterschiedliche Unternehmen zu investieren. Fluggesellschaften, Schiffshersteller und andere Unternehmen waren zwar zeitweise auf Durstrecken unterwegs, erholten sich aber mittlerweile fast gänzlich von der Krise. Den Profit dürfen sich daher all jene einstecken, welche früh über die Möglichkeiten dieser Krise Bescheid wussten. Fest steht: Die künstliche Intelligenz allein hätte 2020 nicht zu den Gewinnern gezählt.

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