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Euro vs US-Dollar: Warum der Euro weit über 1,18 steigen kann

Euro Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar konnte sich in der gestrigen Sitzung gut erholen. Es war keine große Überraschung, dass der Euro erneut an Stärke gewinnen wird: Die Unsicherheiten und das Chaos, welches sich in Amerika auf vielen Ebenen aktuell zeigt, belasten den Greenback. Nicht nur das Coronavirus hält die USA fest im Griff, auch die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen spalten das Land, wie schon lange nicht mehr. Die Krawalle, die Waldbrände und die Wirtschaftskrise sind nur ein paar Beispiele, die die schwierige Lage der USA widerspiegeln. Der USD verliert nicht nur gegen den Euro, sondern auch gegen die anderen Majors weiter an Wert. Obwohl die Pandemie auch die restlichen Teilen der Erde wieder heimsucht, scheinen die USA mit am meisten betroffen zu sein. Der Euro dagegen hält sich stabil, auch wenn wir innerhalb der EU ebenfalls vor enormen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen stehen. Das Vertrauen der Investoren in den Euro scheint noch vorhanden zu sein.

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In der gestrigen Handelssitzung konnte der Euro zum USD seinen Rebound weiter ausbauen. Schon im europäischen Handel wurde der Euro klar favorisiert. Als die Bullen in den Morgenstunden den signifikanten Widerstand bei 1,1735 erobert haben, hat die Dynamik auf der Oberseite sofort zugenommen. Viele Händler haben genau auf diesen Impuls gewartet. Über 1,1735 lagen auch zahlreiche Stop-Loss Orders, die durch den Break-Out ausgelöst wurden. Danach ist der Euro vs USD konstant angestiegen. Gegen Mittag notierte das Währungspaar schon bei 1,1765. Auf diesem Niveau befand sich ein starker Widerstand, der den Kurs kurzfristig zu einer Pause gezwungen hat. Es war aber nur eine kleine Gegenreaktion, die jedoch noch die unentschlossenen Trader dazu motiviert hat, neue Kauforders am Markt zu platzieren.

Am Nachmittag ist EUR/USD weiter in die nördliche Richtung marschiert. Die langen grünen Kerzen haben die Kauflust der Trader deutlich ausgedrückt. Die 1,1800 „big figure“ konnte gestern zwar noch nicht erreicht werden, es hat aber nicht mehr viel gefehlt. EUR/USD erreichte im Tageshoch nämlich die Marke von 1,1796. Hier hat der Mut die Bullen ein wenig verlassen und viele haben sich für die Gewinnmitnahmen entschieden. Das hat den Euro kurzfristig unter Druck gesetzt und der Major erfuhr anschließend eine leichte Korrektur. Im Bereich von 1,1770 war die Gegenreaktion auf der Unterseite aber schon zu Ende. Im späten Handel notierte EUR/USD erneut über 1,1780.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Dienstagmorgen, notiert der Euro zum USD bei ca. 1,1791. In der asiatischen Session heute Nacht wurde der Euro leicht favorisiert. Der erste Angriff auf die 1,1800 Marke ist zwar gescheitert, aber die Bullen werden mit Sicherheit nicht so schnell aufgeben. Wenn es den Long-Trader gelingt, die 1,18 „big figure“ zu brechen, kann der Euro frisches Aufwärtspotential entwickeln. Der übergeordnete Aufwärtstrend wäre damit bestätigt. Das würde auch die Break-Out Trader wieder ins Spiel bringen. Der nächste signifikante Widerstand bei EUR/USD befindet sich bei 1,1837. Sollte auch diese Hürde überwunden werden, wäre der Weg bis 1,1875 frei. Auf der Unterseite hat der Kurs die erste wichtige Unterstützung bei 1,1735 und dann bei 1,1702. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,1763. Summa summarum: Der Euro ist stark und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass wir demnächst Kurs weit über 1,1800 sehen werden.

Chart zeigt Verlauf im Wechselkurs von Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.



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