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Euro vs US-Dollar: Wie viel Potential hat der Major noch?

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Euro Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar hat sich auch am gestrigen Handelstag von seiner starken Seite gezeigt. Der aktuelle Aufwärtstrend wurde erneut bestätigt. Dass der Euro gegen den US-Dollar seit einiger Zeit favorisiert wird, ist keine Neuigkeit, dass er aber in diesem schnellen Tempo die nördlichen Regionen erobert, überrascht sogar die erfahrenen Händler.

capital.com EUR/USD

In den gestrigen Morgenstunden, hat der Kurs kurzfristig versucht, die wichtige Unterstützung bei 1,1755 nach unten zu durchbrechen. Der 120er Moving Average hat dies aber verhindert. Auf diesem Niveau wurde der Euro wieder gesucht und die Bullen haben erneut die Long-Seite angegriffen. Ohne Schwierigkeiten konnte sich der Euro danach gegen den USD durchsetzen. Der Widerstand bei 1,1755 wurde überschritten und die Break-Out Trader sind auch auf den fahrenden Zug aufgesprungen. Der erste Versuch, die 1,18 Marke zu durchbrechen ist zwar gescheitert, doch sobald der Kurs in den Bereich unter 1,1790 fiel, haben die Long-Trader sofort frische Orders am Markt platziert. Das hat dem Euro neue Kraft verliehen und die 1,1800 „big figure“ wurde endgültig überwunden.

Am Nachmittag wurden dann wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA veröffentlicht. Sie sind, wie erwartet, schwach ausgefallen. Das brachte den USD zusätzlich unter Druck. Der Greenback wurde nicht nur gegen den Euro, sondern auch gegen die anderen Majors weiter abgestraft. Der Kurs von EUR/USD erreichte am Ende der europäischen Session schon die Marke von 1,1850. Der Euro gegen den USD scheint momentan unaufhaltsam zu sein. Nur am gestrigen Tag ist der Kurs über 100 Pips angestiegen. Das ist eine Hausnummer, vor allem auf diesem hohen Niveau. Dies hat sicherlich viele Trader gefreut, weil man erneut gute Gewinne in einer kurzen Zeit machen konnte. Für die europäische Wirtschaft kann der starke Euro langsam problematisch werden.

Die USA sitzen tief in der Krise. Das Coronavirus hält das Land fest im Griff und bereitet der Bevölkerung und den Politikern große Sorgen. Donald Trump hat mit seinem letzten Twit erneut für große Aufmerksamkeit gesorgt. Der US-Präsident würde sich wünschen, dass aufgrund der Corona-Krise die Wahlen verschoben werden sollten. Es ist eher unwahrscheinlich, dass sein Vorschlag positiv aufgenommen wird. Das Land ist tief gespalten und der Präsident polarisiert mehr denn je. Die allgemeine Situation belastet den USD schwer. So, wie es aussieht, wird sich in den nächsten Wochen wenig ändern. EUR/USD bleibt stark und die kleinen Korrekturen werden von vielen Händlern und Investoren zum Long-Einstieg genutzt.

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Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Freitagmorgen, notiert der Euro zum USD bei 1,1890. In der asiatischen Session heute Nacht, wurde der Euro weiter favorisiert und der Kurs ist wieder kräftig angestiegen. Kurzfristig wurde sogar die 1,1900 Marke überschritten. Bei 1,1904 wurde der Euro wieder verkauft und der Kurs hat leicht korrigiert. Die Tendenz für den heutigen Tag ist weiter steigend. Man spürt jetzt schon, dass EUR/USD nach oben will. Wer also die Short-Seite wählen möchte, sollte besonders vorsichtig sein. Der Trend ist stark und es ist nicht sehr sinnvoll, sich dagegen zu stellen. Vor dem Wochenende kann es zu größeren Schwankungen kommen, da viele Händler ihre Positionen glattstellen werden. Wenn die 1,1900 Marke bricht, kann es zu einer Stop-Lawine auf der Oberseite kommen. Der nächste signifikante Widerstand befindet sich dann bei 1,1934. Der Daily Pivot Point beim Euro vs US-Dollar liegt heute bei 1,1825. Am Nachmittag werden wieder wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA veröffentlicht, die zu einer erhöhten Volatilität führen können.

Chart zeigt Euro gegen US-Dollar im Kursverlauf

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Marko

    31. Juli 2020 14:18 at 14:18

    Hallo Frau Janik,

    das Tempo musste kommen, bei dem “herrlichsten” Lets-make-America-great-again Präsidenten aller Zeiten ? ;)

    Ein Herr Trump sieht seine Felle davon schwimmen (siehe Corona-Krise in den USA), ich kann nur sagen : richtig so ! :D

    Beim USD/CHF sehe ich erstmal Stopp-Schilder für einen weiteren Anstieg des EUR.

    Und beim USD-Dollar-Index hatte ich schon vor Wochen angesprochen, dass der Index sehr, sehr angeschlagen ist, dies hat sich nun bewahrheitet.

    Schaun mer mal…

    Viele Grüße

    Marko

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Devisen

Dax im Anstiegsmodus – dafür gibt es drei aktuelle Gründe

Claudio Kummerfeld

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Der Dax ist heute gut gelaunt. Von Freitag Abend aus gesehen bei Niveaus um die 12.250 Punkten auf CFD-Basis ging es heute früh rauf auf 12.400 Punkte, und seitdem in zwei Schüben weiter auf aktuell 12.567 Punkte. Dafür gibt es drei Gründe

capital.com EUR/USD

China

Heute früh wurde für China der Caixin-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe für Juli veröffentlicht. Mit 52,8 Indexpunkten kam er besser rein als im Juni (51,2) und auch besser als erwartet (51,3). Die Inlandsnachfrage sei nach der Coronavirus-Krise weiter angestiegen, obwohl die Exportaufträge und die Beschäftigung eher schwach geblieben seien.

Einkaufsmanager Deutschland

Heute früh um 9:55 Uhr gab es Einkaufsmanager-Daten für Juli zum Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland. Mit 51 Indexpunkten lag man ebenfalls höher als im Vormonat (45,2) und höher als erwartet (50). Auch das ist positiv für den Dax.

Fallender Euro hilft dem Dax

Und ein schwacher Euro ist tendenziell immer gut für den Dax. Der Index mit stark exportlastig. Und je günstiger der Euro, desto günstiger können ausländische Kunden bei deutschen Produzenten einkaufen. Seit Freitag früh ist der Dollar-Index deutlich am Ansteigen, und der Euro deutlich am Fallen (hier die aktuelle Euro-Analyse von Agata Janik). EURUSD fällt seit Freitag von über 1,19 auf aktuell 1,1726. Ist dies nur eine technische Reaktion nach den starken Anstiegen des Euro in den letzten Wochen? Für den Moment jedenfalls hilft auch die Euro-Schwäche dem deutschen Leitindex nach oben. Beachten sollte man heute im Trading noch die ISM-Daten aus den USA, die um 16 Uhr veröffentlicht werden! Im Chart sehen wir seit Donnerstag Abend den Dax auf CFD-Basis (rot-grün) und den Euro vs US-Dollar in blau.

Chart zeigt Kursverlauf von Dax gegen Euro

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Devisen

Euro vs US-Dollar: Warum der Euro bald wieder steigen kann

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Ein 20 Euro Geldschein

In der letzten Woche verlief der Handel beim Euro zum US-Dollar ganz spannend. Es gab viel Volatilität im Markt und somit viele gute Trading-Möglichkeiten. Der übergeordnete Aufwärtstrend beim Euro vs USD ist stabil. Der Kurs ist erneut kräftig angestiegen und erreichte kurzfristig sogar die Marke von 1,1900. Dieser Widerstand hat sich jedoch bis jetzt als zu stark erwiesen und konnte nicht nachhaltig überschritten werden. Es ist aber nur eine Momentaufnahme, langfristig gesehen hat der Major definitiv noch mehr Aufwärtspotential. Wenn sich der Aufwärtstrend weiter so positiv, wie bis jetzt entwickelt, werden wir schon bald beim Euro zum USD die 1,2000 Marke sehen.

capital.com EUR/USD

Am Freitag erfuhr EUR/USD eine leichte Korrektur. Mit dieser Gegenreaktion hat man schon seit Tagen gerechnet. Es ist häufig zu beobachten, dass solche Bewegung kurz vor dem Wochenabschluss stattfinden, wenn viele Trader ihre Positionen glattstellen. Es war also keine große Überraschung, dass der Euro vs USD am Freitag leicht gefallen ist. Wer kurzfristig orientiert ist, konnte vor der Short-Bewegung gut profitieren. Nachdem der Widerstand bei 1,1907 (Wochenhoch) gehalten hat, war es deutlich zu spüren, dass der Euro keine Kraft mehr hatte, einen erneuten Angriff auf der Long-Seite zu starten. Das Risiko war den Händlern einfach zu groß auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Niemand will ins Wochenende mit Verlusten gehen. Also lieber die Gewinne mitnehmen und das Kapital freihalten.

Die Bären haben schnell gemerkt, dass die Nachfrage nach dem Euro gesunken war und haben sofort frische Short-Orders am Markt platziert. Das hat die Abwärtsbewegung noch beschleunigt. Als die wichtige Unterstützung bei 1,1881 unterschritten wurde, sind auch die Break-Out Trader auf den fahrenden Zug aufgesprungen. Der Euro wurde gegen den USD abgewertet und der Kurs notierte am frühen Nachmittag bei 1,1835. Kurzfristig wurde die Abwärtsbewegung durch den 120er Moving Average gestoppt, der bei ca. 1,1801 verlief. Es war eine doppelte Unterstützung, die Bären haben hier ihre Short-Positionen mit einem schönen Gewinn geschlossen. Das hat den Euro vs USD kurzfristig entlastet, dann kam aber die zweite Short-Welle, mit der nicht viele Trader gerechnet haben. Diesmal hat sich im Markt genügend Dynamik entwickelt, um die Marke von 1,1800 nach unten zu durchbrechen. Der Kurs ist anschließend noch bis 1,1760 gefallen. Im späten Handel notierte der Major bei ca. 1,1795. Der Euro zum USD hat also zum Wochenschluss eine gesunde Korrektur erfahren, die schon längst fällig war.

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Der Tagesausblick für den Euro zum US-Dollar

Aktuell, am Montagmorgen, notiert der Euro zum US-Dollar bei 1,1772. In der asiatischen Session heute Nacht hat der Kurs zwar noch leicht nachgegeben, aber die Korrektur scheint demnächst abgeschlossen zu sein. Die Indikatoren im kurzfristigen Zeitfenster werden den Extrembereich vermutlich bald verlassen und frische Long-Signale generieren. Der nächste wichtige Widerstand befindet sich bei 1,1805. Sollte es den Bullen gelingen, diese Marke zu erobern, wird sich weitere Dynamik auf der Oberseite entwickeln. Der Kurs wird dann den Bereich von 1,1845 ansteuern. Auf diesem Niveau sollte man jedoch die Gewinne mitnehmen oder den Stop-Loss nachziehen und die Lage neu analysieren. Jetzt kann man noch nicht sagen, wie sich die Indikatoren zu dem Zeitpunkt verhalten werden. Auf der Unterseite befindet sich die erste wichtige Unterstützung bei 1,1742. Hier sollte der Kurs aber halten, da sich ansonsten das charttechnische Bild negativ verändern könnte. Der Daily Pivot Point beim Euro zum US-Dollar liegt heute bei 1,1813.

Chart zeigt Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Anleihen

Goldpreis kurz vor 2.000 Dollar? Plötzlicher Rückfall – was ist das los?

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

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Der Goldpreis hatte bis vor wenigen Minuten noch den Drang Richtung 2.000 Dollar zu schielen. Das Rekordhoch von 1.921 Dollar wurde am Montag deutlich überschritten mit einem Hoch bei 1.981 Dollar. Am Mittwoch dann erneut das Hoch bei 1.981 Dollar. Dann kam der Markt wieder etwas zurück. Und heute früh machte der Goldpreis ein neues Allzeithoch bei 1.982 Dollar. Wie gesagt, bis vorhin wirkte es noch so, dass Gold mit einem Kursniveau von 1.975 Dollar nur darauf lauerte, weiter nach oben Richtung 2.000 Dollar zu laufen.

capital.com EUR/USD

Goldpreis fällt plötzlich

Aber dann, vor wenigen Minuten, da rutschte der Goldpreis plötzlich runter auf jetzt 1.961 Dollar. Was ist da los? Markus Fugmann hatte gestern ein sehr interessantes Video veröffentlicht (hier anschauen) über die kursbewegenden Faktoren bei Gold. Und heute sehen wir, dass der US-Dollar, der tage- und wochenlang brutal gecrasht war, sich etwas erholt. Der Dollar-Index steigt seit heute früh von 92,52 auf jetzt 93,06 Indexpunkte. In den letzten Minuten ging es im US-Dollar noch etwas schneller nach oben, was gegen den Goldpreis drückt.

Anleihe-Rendite steigt ein ganz klein wenig

Und was Markus Fugmann auch erwähnte: Die fallenden Renditen für Staatsanleihen halfen dem Goldpreis zuletzt auch beim Steigen. Auch heute sind die Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen gefallen. Aber dann vorhin zeigte sich auch dort eine kleine Wende nach oben. Mag es auch nur eine technische Reaktion nach den starken Verlusten in den letzten Tagen und Wochen sein. Seit 15 Uhr steigt die Rendite von 0,53 auf 0,55 Prozent parallel zum steigenden US-Dollar. Bei steigenden Renditen für andere Geldanlagen wird das zinslose Gold natürlich weniger attraktiv für Anleger!

Beide Faktoren haben den Goldpreis offenkundig vorhin zum Rutschen gebracht. Der folgende Chart zeigt den Kursverlauf von Gold (rot-grün) gegen den Dollar-Index (blau) seit Montag. Die Korrelation im Verlauf dieser Woche ist klar zu erkennen. Ob der Drang Richtung 2.000 Dollar bald weitergeht? Finden Sie beim Klick an dieser Stelle hochinteressante Aussagen vom Rohstoff-Experten Eugen Weinberg zur grundsätzlichen Hausse im Goldpreis und im Silberpreis, und zur weiteren Aussicht.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf gegen US-Dollar

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