Folgen Sie uns

Devisen

Euro vs US-Dollar: Wird der Major die 1,18 Marke brechen?

Agata Janik

Veröffentlicht

am

Viele verschiedene Euro-Geldscheine

Der Kurs vom Euro zum US-Dollar hat in der gestrigen Handelssitzung erneut versucht, die 1,1800 Marke zu durchbrechen. Der übergeordnete Aufwärtstrend ist weiterhin in Takt, doch der Euro tut sich immer noch schwer, diese wichtige psychologische Marke endgültig zu erobern.

In den Morgenstunden haben die Bären zuerst versucht, den Euro gegen den Dollar unter Druck zu setzen. Der Widerstand bei 1,1765 hat vorerst gehalten und danach leitete EUR/USD eine leichte Korrektur ein. Der Kurs ist kurzfristig gefallen und erreichte im Tagestief die Unterstützung bei 1,1717. Hier konnte die Gegenreaktion gestoppt werden. Die Short-Trader waren gezwungen, ihre Positionen glattzustellen um die Gewinne abzusichern. Danach wurde der Euro wieder gesucht, die Bullen haben neue Long-Orders am Markt platziert und der Euro konnte schnell an Stärke gewinnen. Der Kurs ist ohne große Unterbrechungen nach oben geklettert und notierte am frühen Nachmittag schon über 1,1770. Das letzte High bei 1,1765 wurde durchbrochen und die Break-Out Trader haben auch ihre Chance gesucht.

Im Bereich von 1,1785 kam es zu einem kleinen Kampf, der Kurs bewegte sich seitwärts und testete zum ersten Mal den Widerstand bei 1,1800. Kurzfristig ist es sogar den Bullen gelungen, diese Marke zu überschreiten und man hat den Preis von 1,1805 gesehen (Tageshoch). Um diesen Widerstand jedoch nachhaltig zu brechen, hätte der Euro mehr Kraft benötigt. Die Anschlussorders haben gefehlt, die Händler wollten auf dem hohen Level kein Risiko mehr eingehen und haben ihre Long-Positionen geschlossen. Der Euro hat dadurch seine Dynamik verloren und der Preis rutschte wieder unter die 1,1800 Marke. Im späten Handel bewegte sich EUR/USD nur wenig, konnte aber die 1,1765 Marke verteidigen.

Insgesamt war es ein spannender Handelstag am Devisenmarkt. Es gab gute Möglichkeiten nicht nur mit dem EUR/USD, sondern auch mit den anderen Majors Gewinne zu erzielen. Die Bewegungen waren stabil und relativ leicht zu erkennen. Die technische Analyse hat gut funktioniert. Am späten Nachmittag wurden die Schwankungen zwar kleiner, weil die Händler vor der Pressekonferenz der Fed keine neuen Positionen eröffnen wollten, doch davor haben die Indikatoren zuverlässige Signale generiert.

Einladung zum LIVE Webinar am 04.08.2020
Das Thema lautet: „Forex-Handelssignale mit AUTOMATISCHER Umsetzung“.
In dieser Sendung werde ich Ihnen das automatische Trading der Zukunft vorstellen und die verschiedenen Handelsstrategien erklären. Ich zeige Ihnen auch, wie Sie diese KOSTENLOS nutzen und am Forex Markt hohe Profite erzielen können. Die vorgestellten Handelsstrategien haben in den letzten 12 Monaten > +30 % Rendite erwirtschaftet. Mehr Info sowie Anmeldung hier: www.forex-sun.com

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Donnerstagmorgen, notiert der Euro zum US-Dollar bei ca. 1,1773. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, bewegte sich der Major leicht in die südliche Richtung. Es gab keine großen Bewegungen, es handelte sich mehr um die Gewinnmitnahmen von gestern.
Heute kann es bei EUR/USD wieder spannend werden. Der Kampf um die 1,1800 wird vermutlich weitergehen. Wenn es den Bullen gelingt, den Euro erneut nach oben zu treiben, kann es zu einem größeren Ausbruch auf der Oberseite kommen. Kurzfristig muss man jedoch auch mit einer Gegenreaktion auf der Unterseite rechnen, denn viele Trader werden ab 1,1780 ihre Long-Positionen schließen.

Der Bereich von 1,1735 kann heute eine große Rolle spielen. Sollte diese Unterstützung nämlich brechen, kann es zu einer Enttäuschung im Markt kommen. Das würde die Korrektur beim Euro vs USD beschleunigen. Die nächste wichtige Unterstützung befindet sich dann bei 1,1701. Hier sollte der Kurs eine Pause einlegen, denn ansonsten würde der übergeordnete Aufwärtstrend in Gefahr geraten. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,1766. Am Nachmittag werden wieder die wichtigen Arbeitsmarktdaten aus den USA veröffentlicht. Diese News können ebenfalls zu einer erhöhten Volatilität am Devisenmarkt führen.

Chart zeigt Verlauf von Euro vs US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Devisen

Türkische Lira fällt erneut auf Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt immer weiter, heute früh auf ein neues Rekordtief. Die Lage ist dramatisch. Bereits letzte Woche Donnerstag rauschte die türkische Währung auf ein erneutes Rekordtief. US-Dollar vs Türkische Lira stieg von 7,80 auf 7,96. Heute früh springt der Wechselkurs erneut. Für einen US-Dollar muss man aktuell 8,03 Lira aufbringen. Der Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar gegen die Lira in den letzten zwölf Monaten. Die Abwertung läuft immer weiter.

Türkische Lira immer noch enttäuscht nach Zinsentscheid

Erst letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank bei ihrer Zinsentscheidung den Leitzins unverändert belassen, obwohl der Devisenmarkt eine deutliche Zinsanhebung erwartet hatte, um die Lira-Abwertung zu bekämpfen. Aber nein, der Leitzins bleibt bei 10,25 Prozent. Und so fiel die türkische Währung wie gesagt schlagartig auf ein Rekordtief. Und die Abwertung läuft in diesem dramatischen Tempo nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch dem Euro. Für 1 Euro musste man Anfang letzter Woche noch 9,27 türkische Lira aufbringen – jetzt sind es 9,51 Lira.

Weitere Faktoren für Lira-Schwäche

Die Enttäuschung zum Leitzins wirkt heute noch nach. Zudem teilt Präsident Erdogan derzeit verbal aus gegen den französischen Präsidenten, der den Botschafter aus Ankara zurückrief (hier mehr Details dazu). Außerdem könnte der Raketenstreit der Türkei mit den USA erneut wieder aufflammen. Und da wäre noch der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, und nicht zu vergessen der Gas-Streit der Türkei mit Zypern. Alles zusammengenommen ein geopolitischer Mix, der dem Devisenmarkt Angst macht, mal ganz abgesehen von der Coronakrise.

Und was letzte Woche noch dazu kam, waren Berichte über die Analysen einer unabhängigen Expertengruppe in der Türkei. Sie will ermittelt haben, dass die tatsächliche Inflation in der Türkei vier Mal so hoch sein soll wie offiziell angegeben. Aber das muss aktuell nicht zu viel Auswirkung auf die türkische Lira haben, sondern wohl eher der Mix der vorher genannten Faktoren. Aktuell scheint keine Besserung in Sicht zu sein.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

weiterlesen

Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

weiterlesen

Devisen

Aktuell: Türkische Lira fällt schnell und kräftig auf Rekordtief – hier der Grund

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt seit einigen Minuten schnell und kräftig in den Keller gegen US-Dollar und Euro. US-Dollar gegen Lira steigt seit 13 Uhr von 7,80 auf aktuell 7,97 – ein neues Rekordtief für die Lira. Und der Euro steigt aktuell gegen die türkische Lira von 9,22 auf 9,43 – das ist ebenfalls ein neues Rekordtief für die türkische Währung.

Grund dafür ist die ganz frische Verkündung der türkischen Zentralbank, dass man den Leitzins unverändert bei 10,25 Prozent belässt. Rückblick: Am 24. September hatte die türkische Zentralbank überraschend den Leitzins um 200 Basispunkte angehoben, von 8,25 Prozent auf 10,25 Prozent. Für heute lagen die Markterwartungen bei einer weiteren Anhebung von 175 Basispunkten auf 12 Prozent. Nötig wäre das, um endlich die ständige Abwertung zu stoppen, der sich die türkische Lira seit geraumer Zeit ausgesetzt sieht.

Und dieser erste Zinsschritt vom 24. September schien nicht auszureichen, um am Devisenmarkt eine Kehrtwende für die Lira einzuläuten. Die jetzige Enttäuschung am Devisenmarkt über die ausgebliebene Zinserhöhung bringt die türkische Lira zu diesem schnellen Absturz (im Chart sehen wir den steigenden US-Dollar gegen die Lira in den letzten 30 Tagen – der letzte Aufwärtsbalken zeigt die ganz aktuelle Bewegung).

Chart zeigt US-Dollar gegen türkische Lira in den letzten 30 Tagen

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen