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Euro vs US-Dollar: Wird der Major heute den großen Ausbruch schaffen?

Agata Janik

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am

Mehrere Euro-Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar befindet sich im kurzfristigen Zeitfenster in einem Seitwärtstrend – aber welche Folgen wird es haben, dass Trump sich mit dem Coornavirus infiziert hat? Blicken wir auf die Kursentwicklung vor der Trump-Nachricht..

Der Major versuchte auch gestern vergeblich den Ausbruch aus der Seitwärtsrange zu vollziehen. Es gab mehrere Versuche, einen Break Out zu erzielen, doch die Kräfte scheinen Momentan gleichmäßig verteilt zu sein. Am frühen Morgen gestern, als der Widerstand bei 1,1756 gehalten hat, wurden die Bären wieder aktiv. Sie setzten viele Short-Orders am Markt um den Euro zum USD damit unter Druck zu setzen. Der Kurs ist danach auch kurzfristig gefallen. Im Bereich von 1,1725 wurde aber die Abwärtsbewegung beendet. Die Short-Trader mussten aufgeben, da der Kurs nicht mehr genügend Dynamik entwickeln konnte, um diesen Support zu unterschreiten.

Danach haben die Bullen ihre Chance entdeckt und neue Long-Positionen eröffnet. EUR/USD stieg am Vormittag erneut an und testete den Widerstand bei 1,1770. Diese Marke stellte für den Euro jedoch eine zu große Hürde dar. Obwohl die Break-Out Trader mit aller Kraft versucht haben, den Kurs nach oben zu treiben, ist der Angriff misslungen. Die Enttäuschung am Markt war spürbar, der Euro wurde anschließend wieder abverkauft und der Kurs kehrte in seine Seitwärtsrange zurück.

Am Nachmittag, während der amerikanischen Session hat die Dynamik von Stunde zu Stunde abgenommen. Die Händler waren nicht mehr bereit, neue Positionen zu eröffnen. Am späten Abend notierte der Euro zum USD bei ca. 1,1742.Der gestrige Handelstag verlief für EUR/USD unspektakulär. Die Indikatoren haben keine klaren Signale geliefert und viele Händler hielten sich zurück, um kein unnötiges Risiko einzugehen. Die Seitwärtsphasen sind meistens unangenehm und können jeden Trader auf eine echte Geduldsprobe stellen. Es ist also oft sinnvoller, eine Seitwärtsphase abzuwarten und dann den nächsten Ausbruch zu handeln. Der Euro vs USD befindet sich aktuell kurz vor der nächsten wichtigen Entscheidung. Der nächste Ausbruch kann noch heute vor dem Wochenschluss stattfinden. Sie Situation spitzt sich zu. Wer aber heute am Markt aktiv sein möchte, sollte besonders diszipliniert agieren. Die 1,1700 „big figure“ wird über den weiteren Kursverlauf bei EUR/USD entscheiden.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Freitagmorgen, notiert der Euro zum USD knapp über 1,1730. In der asiatischen Session heute Nacht, haben die Bären die Short-Seite erneut angegriffen. Die wichtige Unterstützung bei 1,1730 wurde unterschritten. Darunter lagen viele Stop-Loss Marken, die gezogen wurden. Das hat den Euro weiter geschwächt. Der Major befindet sich momentan an einem sehr wichtigen Punkt. Wenn es den Short-Trader gelingt, den Kurs heute klar unter 1,1700 zu drücken, kann es den übergeordneten Aufwärtstrend in Gefahr bringen. Es kann sich eine erhöhte Dynamik auf der Unterseite entwickeln.

Die erste signifikante Unterstützung beim Euro vs USD befindet sich bei 1,1681. Sollte auch dieser Support gebrochen werden, kann der Kurs weiter bis 1,1664 fallen. Die 1,1681 Marke gilt aktuelle als eine doppelte Unterstützung, denn hier verläuft jetzt auch der wichtige 420er Moving Average. Im Bereich von 1,1664 sollte der Kurs spätestens halten, da es ansonsten für den Euro wirklich düster aussehen kann. Auf der Oberseite hat EUR/USD den ersten wichtigen Widerstand bei 1,1763. Diese Marke wird nicht ganz leicht zu erobern sein. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,1742.

Chart zeigt Verlauf von Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Devisen

Türkische Lira fällt erneut auf Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt immer weiter, heute früh auf ein neues Rekordtief. Die Lage ist dramatisch. Bereits letzte Woche Donnerstag rauschte die türkische Währung auf ein erneutes Rekordtief. US-Dollar vs Türkische Lira stieg von 7,80 auf 7,96. Heute früh springt der Wechselkurs erneut. Für einen US-Dollar muss man aktuell 8,03 Lira aufbringen. Der Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar gegen die Lira in den letzten zwölf Monaten. Die Abwertung läuft immer weiter.

Türkische Lira immer noch enttäuscht nach Zinsentscheid

Erst letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank bei ihrer Zinsentscheidung den Leitzins unverändert belassen, obwohl der Devisenmarkt eine deutliche Zinsanhebung erwartet hatte, um die Lira-Abwertung zu bekämpfen. Aber nein, der Leitzins bleibt bei 10,25 Prozent. Und so fiel die türkische Währung wie gesagt schlagartig auf ein Rekordtief. Und die Abwertung läuft in diesem dramatischen Tempo nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch dem Euro. Für 1 Euro musste man Anfang letzter Woche noch 9,27 türkische Lira aufbringen – jetzt sind es 9,51 Lira.

Weitere Faktoren für Lira-Schwäche

Die Enttäuschung zum Leitzins wirkt heute noch nach. Zudem teilt Präsident Erdogan derzeit verbal aus gegen den französischen Präsidenten, der den Botschafter aus Ankara zurückrief (hier mehr Details dazu). Außerdem könnte der Raketenstreit der Türkei mit den USA erneut wieder aufflammen. Und da wäre noch der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, und nicht zu vergessen der Gas-Streit der Türkei mit Zypern. Alles zusammengenommen ein geopolitischer Mix, der dem Devisenmarkt Angst macht, mal ganz abgesehen von der Coronakrise.

Und was letzte Woche noch dazu kam, waren Berichte über die Analysen einer unabhängigen Expertengruppe in der Türkei. Sie will ermittelt haben, dass die tatsächliche Inflation in der Türkei vier Mal so hoch sein soll wie offiziell angegeben. Aber das muss aktuell nicht zu viel Auswirkung auf die türkische Lira haben, sondern wohl eher der Mix der vorher genannten Faktoren. Aktuell scheint keine Besserung in Sicht zu sein.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

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Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Aktuell: Türkische Lira fällt schnell und kräftig auf Rekordtief – hier der Grund

Claudio Kummerfeld

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt seit einigen Minuten schnell und kräftig in den Keller gegen US-Dollar und Euro. US-Dollar gegen Lira steigt seit 13 Uhr von 7,80 auf aktuell 7,97 – ein neues Rekordtief für die Lira. Und der Euro steigt aktuell gegen die türkische Lira von 9,22 auf 9,43 – das ist ebenfalls ein neues Rekordtief für die türkische Währung.

Grund dafür ist die ganz frische Verkündung der türkischen Zentralbank, dass man den Leitzins unverändert bei 10,25 Prozent belässt. Rückblick: Am 24. September hatte die türkische Zentralbank überraschend den Leitzins um 200 Basispunkte angehoben, von 8,25 Prozent auf 10,25 Prozent. Für heute lagen die Markterwartungen bei einer weiteren Anhebung von 175 Basispunkten auf 12 Prozent. Nötig wäre das, um endlich die ständige Abwertung zu stoppen, der sich die türkische Lira seit geraumer Zeit ausgesetzt sieht.

Und dieser erste Zinsschritt vom 24. September schien nicht auszureichen, um am Devisenmarkt eine Kehrtwende für die Lira einzuläuten. Die jetzige Enttäuschung am Devisenmarkt über die ausgebliebene Zinserhöhung bringt die türkische Lira zu diesem schnellen Absturz (im Chart sehen wir den steigenden US-Dollar gegen die Lira in den letzten 30 Tagen – der letzte Aufwärtsbalken zeigt die ganz aktuelle Bewegung).

Chart zeigt US-Dollar gegen türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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