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Finanz-Tsunami: Ernst Wolff im Gespräch über das muntere Treiben im Finanz-Casino

Ernst Wolff ist hier bei FMW schon häufig als Gast-Autor aufgetreten. Nun hat er im Eigenverlag ein neues Buch herausgegeben mit dem Titel „Finanz-Tsunami“, in dem es um das muntere Treiben im Finanz-Casino geht, das durch die Notenbanken auf Hochtouren gehalten wird. Wolff spricht über die historische Entstehung des Finanz-Casinos (vor allem über die Enstehung der Fed und wie der Dollar zur Weltwährung wurde) – und wie es jetzt funktioniert..

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Ernst Wolff ist hier bei FMW schon häufig als Gast-Autor aufgetreten. Nun hat er im Eigenverlag ein neues Buch herausgegeben mit dem Titel „Finanz-Tsunami“, in dem es um das muntere Treiben im Finanz-Casino geht, das durch die Notenbanken auf Hochtouren gehalten wird. Wolff spricht über die historische Entstehung des Finanz-Casinos (vor allem über die Enstehung der Fed und wie der Dollar zur Weltwährung wurde) – und wie es jetzt funktioniert:

https://youtube.com/watch?v=SSBqeOLs_ds


Foto: CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=658954

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Trigo

    31. Januar 2018 12:38 at 12:38

    Sehr guter Beitrag! Sehenswert!

  2. Avatar

    frank

    31. Januar 2018 14:16 at 14:16

    KenFM ist zwar ein sehr linker Kanal mit extrem humanistischer Gutmenschenideologie, aber trotzdem sind die meisten Interviews von Ken Jebsen top. Es gibt kaum bessere Interviews, egal welcher politischen Denkrichtung man angehört.

    Ernst Wolff ist auch interessant, aber er ist halt auch ein Dauerpessimist und Schwarzmaler der seit Jahren den Untergang prophezeit. Ich würde ihn nicht als Verschwörungstheoretiker bezeichnen, aber irgendwie ist er auch bei den Nazis hängen geblieben und behauptet dass die USA die Nazis finanziert hätten. Das stimmt so einfach nicht, auch wenn es einzelne Banken und Finanziers gab.

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      PK

      31. Januar 2018 14:47 at 14:47

      Ken Jebsen ist ein 911 Verschwörungstheoretiker.
      Und, wie du selber sagst, Wolff ist wie eine Schallplatte mit Sprung. Seit 10 Jahren immer das gleiche.
      Ich widerhole micht gerne, wieso gibt es so wenig gute Leute, die beides sein können, Optimist und Pessimist und beides zur rechten Zeit.
      Liegt es vielleicht daran, daß es unter den Zuhörern auch nur die eine oder andere Sorte gibt und sich von solchen Zwittern dann abwechselnd der eine oder andere beleidigt fühlt ?
      Währenddessen fühlt sich der Dauerpessimist beim Lesen von Prognosen von Wolff oder Faber natürlich sehr wohl, weil es einfach dem eigenen Meinungsbild entspricht.

      • Avatar

        frank

        31. Januar 2018 17:41 at 17:41

        Ken Jebesen ist kein Verschwörungtheoretiker! Nur weil er das Tabuthema 9/11 anspricht. Schonmal was von WTC-7 gehört? Das ist ein dummer Pauschalvorwurf um seine Glaubwürdigkeit zu diskreditieren. Ich störe mich eher an der gutmenschlichen Ausrichtung und trotzdem muss ich eingestehen dass er gute Interviews macht und interessante Leute einlädt.

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        Feldmaen

        31. Januar 2018 23:02 at 23:02

        @PK, sehen sie sich bitte bei Zeiten einen Vortrag von Daniele Ganser oder Rainer Mausfeld an. Es gibt keine Verschwörungstheoretiker, alles muss hinterfragt werden dürfen. Kleiner Tipp zur Erweiterung des Horizonts

    • Avatar

      Columbo

      31. Januar 2018 15:05 at 15:05

      Diese Vergleiche mit den großen Erdbeben(The Big One) riechen für mich immer so nach Buchverkaufenwollen. Auch Dirk Müller hatte kürzlich so einen Vergleich gebracht. Kein vernünftiger Mensch plant für die Altersvorsorge einen Lottogewinn ein! Aber mit Erdbeben, Krieg oder sonstige Big One-Ereignisse soll man rechnen? Die Wahrscheinlichkeit ab…sagen wir 50…an Krebs zu erkranken, ist um ein Vielfaches höher, als ein Finanztsunami zu erleben, so traurig das auch ist. Also was solls?

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Bullen, Bären und fliegende Schweine

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die steigenden Corona-Zahlen in den USA werden an der Börse derzeit ignoriert. Die Kurse kennen aktuell nur eine Richtung. Positiv zu werten ist auch, dass vermutlich die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen neue US-Finanzministerin werden sollte.

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Aktienmärkte: Warum einige aktive Fonds 2020 den Markt schlagen

Wolfgang Müller

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Die Aktienmärkte sind Schauplatz eines Kampfes, der von Jahr zu Jahr härter wird: Der Wettstreit zwischen den aktiven Fonds und den preisgünstigen, passiven Indexfonds (ETFs). In diesem Jahr haben einige der aktiv gemanagten Investmentfonds die Nase vorn. Ein Grund dafür ist die auch die ungewöhnliche Konzentration der Anleger allgemein auf marktschwere Titel.

Aktienmärkte: Das Dauerduell aktiv gegen passiv

Was hatte sich der in diesem Jahr verstorbene Gründer des passiven Investierens, John Bogle, anfangs für Feinde gemacht, zumeist wurde er milde belächelt! Mitte der Siebziger war Mittelmaß als Ziel eines Investments absolut verpönt, alle wollten noch die Aktienmärkte schlagen.

Doch Bogle hatte seine Mitarbeiter beauftragt, alle im S&P 500 enthaltenen Aktien entsprechend ihrer Gewichtung zu kaufen und damit den bekannten Börsenindex einfach nachzubilden.

Damit schuf Bogle den ersten Indexfonds (Vanguard 500), mit einem aus heutiger Sicht mickrigen Volumen von 11,3 Millionen Dollar.

Doch von Jahr zu Jahr steigt die Anlagesumme in die passiven Anlagevehikel, vor gut zehn Jahren wurde die Billionen-Grenze überschritten, mittlerweile ist die von BlackRock, Vanguard, State Street dominierte Branche bei weit über sechs Billionen Dollar angelangt.

Natürlich lässt es sich auf Dauer nicht verheimlichen, dass es kaum einem aktiven Anlagevehikel jenseits der 10-Jahresfrist gelingt, den Index und damit auch den entsprechenden Exchange Traded Fund zu schlagen. Am allerwenigsten den Leitindex der Aktienmärkte, den S&P 500 als Benchmark – insgesamt liegt die Underperformance bei über 90 Prozent in den großen Märkten.

Ich habe es vor kurzem in einem Artikel dargelegt, welche Folgen es hat, wenn man in einem Jahrzehnt auch nur die zehn besten Handelstage der Aktienmärkte versäumt.

2020 und die extreme Outperformance von Growth

Blicken wir nun auf den heimischen Markt, wo die Entwicklung natürlich einmal mehr den amerikanischen Vorbildern folgt. Hier gibt auch BlackRock den Ton an mit seinen iShares, gefolgt von Lyxor und den XTrackers von DWS, einer Tochter der Deutschen Bank. Gefolgt von UBS, Amundi, Invesco und Deka Investments und damit sind auch die deutschen Sparkassen im Geschäft.

Wie eine Auswertung des Fondsverbands BVI zeigt, haben in den Privatanleger-Depots es einige der alten Namen aus der aktiven Branche geschafft, ihre Vergleichsindizes zu schlagen. Produkte der DWS, der Deka oder der Allianz Group und aus dem Kreise derer, die schon über ein Jahrzehnt am Markt sind. Und dies gilt auch schon für ein paar Jahre, obwohl für diese Produkte die teuren Konditionen mit dem Ausgabeaufschlag und der jährlichen Jahresgebühr von deutlich über ein Prozent p.a. gelten. Wie ist diese Performance zu erklären?

Es waren zum Teil die internen Vorschriften, die den aktiven Fondsmanagern geholfen haben – und nicht die besondere Aktienauswahl.

Man hatte innerhalb der Aktienmärkte auf Aktien gesetzt, die eine hohe Marktkapitalisierung aufwiesen, so genannte Blue Chips – und was lief in den letzten Jahren besonders gut?

Klar, der Tech-Bereich mit Titeln wie Amazon, Apple oder Microsoft, Aktien, die in den Fonds zum Teil noch stärker gewichtet waren, als zum Beispiel im S&P 500 oder im MSCI World. Aber bereits seit Anfang September ist so etwas wie eine Branchenrotation feststellbar, verstärkt durch das Ergebnis des Wahlausgangs in den USA sowie den letzten Ereignissen im Zusammenhang mit der Impfstoffentwicklung.

Anders ausgedrückt: Was passiert, wenn die Big Player wieder auf ein „normales“ Wachstumstempo zurückfallen, um nur eine milde Kursentwicklung zu prognostizieren?

Fazit

Aus den letzen Überlegungen wird deutlich, wie schwierig es in Zukunft bleiben wird, mit spezieller Aktien-Einzelauswahl die Aktienmärkte zu schlagen. Wird es zu einer bleibenden Branchenrotation von Growth zu Value kommen, oder hält sich das Wachstum der Big Seven, oder auch der FAANG-Aktien noch eine Weile?

Man braucht sich nur den explosiven Anstieg einiger Corona-Aktienopfer seit der Impfstoffmeldung von BioNTech/Pfizer zu betrachten. Wie stark wird es noch zu großen Umschichtungen in den großen Depots, insbesondere zum Jahreswechsel kommen? Der 9. November könnte bedeutsamer gewesen sein, als bisher angenommen. Der Anstieg des Nasdaq 100 von seinem Tief vom 6. März 2009 bis zu seinem Hoch am 2. September 2020 mit sagenhaften 1154 Prozent sollte irgendwann korrigiert werden, Kurse (speziell von Indizes) wachsen nie in den Himmel. Der Dax brachte es in diesem Zeitraum auf bescheidene 354 Prozent.

Die Aktienmärkte und die aktiv verwalteten Fonds

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