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Gold/Silber

Gold – Tag der Entscheidung

Markus Fugmann

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am

Ein Gastbeitrag von Ralf Ernst

Heute wird es von den ADP-Daten und den Äußerungen von Janet Yellen abhängen, wie der Goldpreis sich mittelfristig weiterentwickelt. Vor 6 Handelstagen testete Gold mit einem Fake-Ausbruch nach oben zum letzten Mal den oberen Trendkanal der letzten Bewegung seit August, bzw. eine schräge Trendlinie, die ihn davor eindämmte – vor der sehr stark gewichteten FED-Äußerung zum Zinsentscheid.

Als wenn es auf die Zinsen überhaupt ankommen würde – Gold erreichte sein Top 1980 bei fast 20 % Zinsen, aber hoher Inflation, und somit niedrigen Realzinsen. Wenn die FED wahrscheinlich im Dezember oder im Jahr 2016 die Zinsen homöopathisch (mehr geht nicht) erhöhen sollte, tut sie das, weil die Inflation über die Zielmarke von 2 % ansteigt – höhere Inflation und nicht der Zins beeinflusst den Goldpreis, geht es nach historischen Daten der jüngeren Vergangenheit, deutlich stärker. Der Goldpreisanstieg von 2001 bis 2007 fand in einem Umfeld steigender Zinsen statt.

Aber es kommt nicht darauf an, wie es wirklich ist, sondern darauf, was die Masse glaubt, wovon es abhängt, auch wenn das, woran die Masse glaubt, falsch sein sollte.

Daher könnten die heutigen ADP-Daten und die FED-Äußerungen sich negativ auf den Goldpreis auswirken, und die charttechnische Formation seit August, deren untere Begrenzung gestern getestet wurde, als Bärenflagge entlarven, mit einem Absturzrisiko von ca. weiteren 70 US$ auf ca. 1050 US $ oder tiefer. Interpretiert der Markt die heutigen Daten als die Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung im Dezember wieder herabsenkend, besteht andererseits ein Aufschlagpotential von ca. 40 US $ bis in den Bereich 1140 bis 1150 US $.

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Gold/Silber

Goldpreis vor Ausbruch nach oben? Achtung, Blick auf US-Dollar

Claudio Kummerfeld

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am

Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis dümpelt seit Freitag auch heute bei 1.954 Dollar vor sich hin. Steht der Anstieg nach oben kurz bevor? Möglich ist das allemal. Bereits am Freitag stellten wir die Frage in den Raum, ob der Goldpreis ansteigen könnte, weil der US-Dollar schon gut gefallen war. Gold stieg aber nicht an.

Charttechnik im US-Dollar entscheidend für Goldpreis?

Ganz aktuell sieht man, dass der US-Dollar in Form des Dollar-Index (Währungskorb) an einem Unterstützungsniveau um die 92,80 Indexpunkten hängt. Der Chart zeigt den Verlauf des Dollar-Index der letzten zehn Tage. Sechs Mal in den letzten zehn Tagen ist der US-Dollar nach unten gelaufen, an dieser Marke abgeprallt und wieder angestiegen. Derzeit hängt er genau auf diesem Niveau. Fällt er diesmal darunter, wäre vereinfacht gesagt Platz nach unten, was den Goldpreis kräftig nach oben pushen könnte.

Dies ist ein Wenn-dann-Szenario, also mit reichlich Unsicherheit behaftet. Aber es ist möglich. Bei der schwachen Dollar-Entwicklung seit letztem Donnerstag hat der Goldpreis auf den Weg nach oben auf jeden Fall nicht so performt wie man es erwarten würde. Also, Gold-Bullen sollten sich gerade jetzt die Dollar-Entwicklung genau anschauen. Für einen Anstieg im Goldpreis ist Potenzial vorhanden.

Fallender US-Dollar kann Goldpreis deutlich bewegen

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Gold/Silber

Rüdiger Born: Positionieren kurz vor dem Wochenende? Und wohin mit Gold?

Rüdiger Born

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Soll man so kurz vor dem Wochenende noch neue Positionen aufbauen? Dazu will ich mich im folgenden Video äußern in Sachen Indizes, Gold und Silber. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

„Kaffeesatzleserei“, „Hokuspokus“, „alles Zufall“… viele Akteure an den Finanzmärkten haben eine völlig falsche Vorstellung von der Charttechnik und verzweifeln, sollte es gute technische Argumente für beide Richtungen geben. Das Problem: es wird nicht unterschieden zwischen Analysten, die eine Meinung vertreten und Händlern, die den Markt handeln. Wie ein Händler zu sinnvollen Entscheidungen kommt, zeigt der folgende Beitrag am Beispiel des Gold-Charts.

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Gold/Silber

Gold, Silber, Aktienmarkt, Dollar: Was die Aussagen der Fed bedeuten

Redaktion

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Von

Am gestrigen Donnerstag gab es einige eher unerwartete Bewegungen auf dem Aktienmarkt, da die Federal Reserve versprach, die niedrigen Zinssätze in den kommenden Jahren beizubehalten: Infolgedessen stürzten sowohl Gold als auch Silber ab, während der Dollar stieg aufgrund des optimistischen Ausblicks der Fed auf eine weitere wirtschaftliche Erholung.

Insbesondere Gold kam unter Druck, die Preise fielen um etwa 1% – und das obwohl die US-Notenbank praktisch eine Nullzins-Garantie bis ins Jahr 2023 gegeben hatte. Einer der Gründe für den Fall des gelben Edelmetalls scheint die nach wie vor hohe Long-Positionierung in Gold zu sein, wie die COT-Daten zeigen.

Aber auch die Aktienmärkte gaben nach, der Dow Jones verlor mehr als 250 Punkte nach, andere Indizes wie der S&P 500, vor allem aber der Nasdaq 100 waren in ähnlicher Weise betroffen.

David Jones, chief market strategist bei capital.com, analysiert die Ausgangslage für den US-Dollar (anhand des Dollar-Index), für den Goldpreis, für Silber – aber auch für die US-Aktienmärkte. Er geht davon aus, dass die übergeordneten Trends in diesen Märkten weiter intakt sind – und definiert in diesem Video Einstiegsmarken für Käufe:

 

Gold kam nach der Sitzung der Fed unter Druck

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