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Gold/Silber

Goldpreis steigt weiter – Andre Stagge liefert Gründe

Claudio Kummerfeld

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am

Ein Barren Gold

Der Goldpreis steigt immer weiter an. Derzeit nährt die Hausse wohl die Hausse. Anleger die jüngst zögerten, weil Gold nicht weiter anstieg, sind nun diese Woche wohl dabei einzusteigen, aus Angst noch mehr der Hausse zu verpassen. Ein ähnlicher Effekt wie am Aktienmarkt in den letzten Wochen, so darf man es vermuten. Ende letzter Woche noch bei 1.810 Dollar, ging es im Goldpreis in dieser Woche in mehreren Schüben bergauf bis auf sage und schreibe 1.876 Dollar heute Nacht (aktuell 1.870 Dollar).

Goldpreis steigt aktuell weiter

Gestern berichteten wir bereits über die jüngsten Gründe für sprungartige Anstiege im Goldpreis. Vor allem zu nennen war bei einem Sprung gestern früh die offenkundige Nachfrage am asiatischen Markt. Und vor allem sah man einen schubweise immer weiter fallenden US-Dollar. Was für alles positiv ist, das gegen den US-Dollar gehandelt wird, so auch Gold.

Andre Stagge nennt Gründe für die Hausse

Aktuell äußert sich auch der Experte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) zum immer weiter steigenden Goldpreis. Sehen Sie dazu das folgende interessante Video. Auch Stagge nennt den fallenden US-Dollar als einen der wichtigsten Gründe. Auch erwähnt er, dass jüngst verstärkt Finanzinvestoren Gold kaufen, die vorher hier nicht so aktiv investiert waren. Was wir gestern auch erwähnten, war der aktuelle Preisanstieg bei Silber, was den Goldpreis mit hochgezogen hat. Andre Stagge erwähnt hierzu, dass ein großer Player am Silbermarkt massive Käufe bekannt gab. Und als wichtigen Grund für den aktuellen Goldrausch sieht Andre Stagge die Angst vor Inflation. Übrigens sieht er den Goldpreis bald sein Allzeithoch (1.921 Dollar im Jahr 2011) erreichen.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf der letzten zwölf Monate
Goldpreis in US-Dollar im Verlauf der letzten zwölf Monate. Den Absturz im März hat der Markt schon lange hinter sich gelassen, und konnte seitdem kräftig weiter ansteigen.

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Finanznews

Aktienmärkte, Gold – alles fällt! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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am

Heute fallen die Aktienmärkte – vor allem der lange so widerstandsfähige Dax mit einem rabenschwarzen Tag – aber auch der vermeintlich sichere Hafen Gold kommt stark unter Druck (Silber fällt sogar fast -10%). Für den Abverkauf gibt es vorwiegend zwei Gründe: erstens die Sorge um neue lockdowns in Europa, und zweitens wird ein Stimulus-Deal in den uSA zwischen US-Republikanern und US-Demokraten nach dem Tod der Verfassungsrichterin Ginsburg deutlich unwahrscheinlicher, weil die Trump-Administration noch vor der US-Wahl einen eigenen Kandidaten installieren will. Damit bestätugt sich bislang ein Schema für die Aktienmärkte: die Woche nach dem September-Verfall ist historisch unter den schwächsten Handelswochen des gesamten Jahres..

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Gold/Silber

Silber: Korrektur geht weiter – das sind noch keine Kaufkurse

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am

Für Silber hatte ich vor acht Wochen den maximalen Anstieg bis ca. 21 USD (1.00 Retracement) in Aussicht gestellt. Über diesen Zielbereich ist das Edelmetall mit einem Hoch von ca. 30 USD deutlich hinausgeschossen. Dieser Aspekt ist der Auslöser für die relativ deutliche Umstellung der Wellenzählung, wie die Charts es zeigen. Mit dieser Performance erfüllt Silber meine Langzeitprognose, lediglich der Zeitfenster hierfür ist noch nicht passend. Seit einigen Wochen bildet sich eine schwache Korrektur aus, deren Verlauf bislang unkritisch ist.

Ausblick für Silber:

Die seit August laufende Korrektur bildet Welle (iv) der fünfteiligen Impulswelle (i-ii-iii-iv-v) aus. Wie für eine „4“ eher üblich als selten, bedient sich Welle (iv) eines Triangles (a-b-c-d-e) zur Ausbildung der internen Struktur. Solange Silber zwischen den beiden 0.24 und 1.38 Retracements (25.24/30.21 USD) pendelt, besteht keine größere Gefahr – allerdings auch keine Chance auf eine Auflösung der apathischen Phase. Im Chart ist daher den Verlauf von Welle (iv) bis tief in den Herbst hinein dargestellt.

Silber dürfte seine Korrektur noch fortsetzen

Nach Abschluss von Welle (iv) wird die sich anschließende (v; nicht dargestellt) Silber noch einmal steigen lassen. Da es sich bei Welle (v) um die abschließende Phase der Impulswelle handelt, ist deren Potenzial relativ eng begrenzt. Dazu werde ich in einer späteren, in der nächsten Ausgabe, näher eingehen. An den kommenden Tagen sollten leicht nachgebenden Notierungen ausgegangen werden. Dabei kann ein Bewegungstief unterhalb des 0.24 Retracements (25.24 USD) möglich werden. Lediglich ein Schlusskurs unterhalb sollte vermieden werden.

Fazit:

Die Korrektur wird sich noch einige Wochen behaupten, sodass ein Engagement zum momentanen Zeitpunkt bei Silber nicht zu empfehlen ist. Das bisherige Kaufsignal hat Freude bereitet und bleibt auch weiterhin bestehen..

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Gold/Silber

Goldpreis vor Ausbruch nach oben? Achtung, Blick auf US-Dollar

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis dümpelt seit Freitag auch heute bei 1.954 Dollar vor sich hin. Steht der Anstieg nach oben kurz bevor? Möglich ist das allemal. Bereits am Freitag stellten wir die Frage in den Raum, ob der Goldpreis ansteigen könnte, weil der US-Dollar schon gut gefallen war. Gold stieg aber nicht an.

Charttechnik im US-Dollar entscheidend für Goldpreis?

Ganz aktuell sieht man, dass der US-Dollar in Form des Dollar-Index (Währungskorb) an einem Unterstützungsniveau um die 92,80 Indexpunkten hängt. Der Chart zeigt den Verlauf des Dollar-Index der letzten zehn Tage. Sechs Mal in den letzten zehn Tagen ist der US-Dollar nach unten gelaufen, an dieser Marke abgeprallt und wieder angestiegen. Derzeit hängt er genau auf diesem Niveau. Fällt er diesmal darunter, wäre vereinfacht gesagt Platz nach unten, was den Goldpreis kräftig nach oben pushen könnte.

Dies ist ein Wenn-dann-Szenario, also mit reichlich Unsicherheit behaftet. Aber es ist möglich. Bei der schwachen Dollar-Entwicklung seit letztem Donnerstag hat der Goldpreis auf den Weg nach oben auf jeden Fall nicht so performt wie man es erwarten würde. Also, Gold-Bullen sollten sich gerade jetzt die Dollar-Entwicklung genau anschauen. Für einen Anstieg im Goldpreis ist Potenzial vorhanden.

Fallender US-Dollar kann Goldpreis deutlich bewegen

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