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Headlines des FOMC-Statements

Die wichtigsten Aussagen der amerikanischen Notenbank in Schlagzeilen

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

– FOMC stimmt mit 10 zu 0 für Zinsbeschluss (keine Zinsänderung, damit hat George nicht mehr dagegen gestimmt))

– kein Hinweis auf Juli als Termin für Zinsanhebung

– erwarten 2 Zinsanhebungen in 2016

– Arbeitsmarkt hat sich etwas abgeschwächt, INnflation unter Zielwert

– graduelle Zinsanhebungen angemessen

– Fed-Ratsmitglieder projizieren flacheren Zinspfad 2017 und 2018

– Sechs Ratsmitglieder sehen 2016 nur eine Zinserhöhung

– Arbeitslosenquote gesunken, aber Jobwachstum gedämpft

– einige Ratsmitglieder sehen etwas geringeres Wachstum 2016 und 2017

– Investitionen wachsen nur verhalten

– Konsumausgaben haben sich gefestigt

Fazit von FMW: die Betonung der Abschwächung am Arbeitsmarkt und der Hinweis auf den flacheren Zinspfad sind sehr dovish, die Fed hat Angst vor der eigenen Courage. Daher Dollar-Schwäche, die Aktienmärkte wissen noch nicht so recht, wohin sie sollen. Die Fed Fund Futures preisen bereits eine deutlich geringere Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung für die nächsten Fed-Sitzungen ein!

Hier der Vergleich zum letzten Statement der Fed:

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Hier das Statement im Wortlaut:

Information received since the Federal Open Market Committee met in April indicates that the pace of improvement in the labor market has slowed while growth in economic activity appears to have picked up. Although the unemployment rate has declined, job gains have diminished. Growth in household spending has strengthened. Since the beginning of the year, the housing sector has continued to improve and the drag from net exports appears to have lessened, but business fixed investment has been soft. Inflation has continued to run below the Committee’s 2 percent longer-run objective, partly reflecting earlier declines in energy prices and in prices of non-energy imports. Market-based measures of inflation compensation declined; most survey-based measures of longer-term inflation expectations are little changed, on balance, in recent months.

Consistent with its statutory mandate, the Committee seeks to foster maximum employment and price stability. The Committee currently expects that, with gradual adjustments in the stance of monetary policy, economic activity will expand at a moderate pace and labor market indicators will strengthen. Inflation is expected to remain low in the near term, in part because of earlier declines in energy prices, but to rise to 2 percent over the medium term as the transitory effects of past declines in energy and import prices dissipate and the labor market strengthens further. The Committee continues to closely monitor inflation indicators and global economic and financial developments.

Against this backdrop, the Committee decided to maintain the target range for the federal funds rate at 1/4 to 1/2 percent. The stance of monetary policy remains accommodative, thereby supporting further improvement in labor market conditions and a return to 2 percent inflation.

In determining the timing and size of future adjustments to the target range for the federal funds rate, the Committee will assess realized and expected economic conditions relative to its objectives of maximum employment and 2 percent inflation. This assessment will take into account a wide range of information, including measures of labor market conditions, indicators of inflation pressures and inflation expectations, and readings on financial and international developments. In light of the current shortfall of inflation from 2 percent, the Committee will carefully monitor actual and expected progress toward its inflation goal. The Committee expects that economic conditions will evolve in a manner that will warrant only gradual increases in the federal funds rate; the federal funds rate is likely to remain, for some time, below levels that are expected to prevail in the longer run. However, the actual path of the federal funds rate will depend on the economic outlook as informed by incoming data.

The Committee is maintaining its existing policy of reinvesting principal payments from its holdings of agency debt and agency mortgage-backed securities in agency mortgage-backed securities and of rolling over maturing Treasury securities at auction, and it anticipates doing so until normalization of the level of the federal funds rate is well under way. This policy, by keeping the Committee’s holdings of longer-term securities at sizable levels, should help maintain accommodative financial conditions.

Voting for the FOMC monetary policy action were: Janet L. Yellen, Chair; William C. Dudley, Vice Chairman; Lael Brainard; James Bullard; Stanley Fischer; Esther L. George; Loretta J. Mester; Jerome H. Powell; Eric Rosengren; and Daniel K. Tarullo.

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Michael

    15. Juni 2016 20:48 at 20:48

    Bisher (20.33 Uhr) sehe ich noch keine Dollarschwäche oder irgendein Einpreisen. Bestenfalls wurden die irrationalen Bewegungen von gestern und heute ansatzweise korrigiert.
    Seit 3 Jahren labert man von der Zinswende, preist sie ein, überbewertet den Dollar.
    Seit 3 Jahren gibt es aber keine Zinswende, die US-Daten gehen in Richtung Stagflation, die Rezession droht.
    Nun freut man sich hingegen über gestiegene Energiepreise (was an sich schon pervers für Hersteller und Verbraucher sein sollte).
    Das Attentat in USA ist gut für den Dollar.
    Das Attentat in Frankreich ist gut für den Dollar.
    Der Brexit ist gut für den Dollar.
    Krisen in der Ukraine und im mittleren bis fernen Osten sind gut für den Dollar.
    Die Griechen gibt es ja auch noch, gut für den Dollar….
    Die Flüchtlingsproblematik, perfekt für den Dollar.
    Krisen und Pleiten in mittelamerikanischen Staaten mit USD-Währung sind gut für den Dollar.
    Eine ausgewachsene Krise in USA ist gut für den Dollar.
    Steigende Ölpreise sorgen für einen steigenden Dollar.
    Fallende Ölpreise sorgen für fallende Nicht-Dollar-Währungen.

    Dollar, Dollar, Dolly Dollar.

    • Avatar

      Lars

      15. Juni 2016 21:19 at 21:19

      Damit wurde alles gesagt, das Ganze erreicht langsam die Grenze zum Lächerlichen.
      Wenn dann in 10 oder 11 Tagen das Ergebnis des Referendums aus Großbritannien kommt, nämlich KEIN Brexit, wird das sicher auch gut für den Dollar sein.
      Ebenso, wie ein Brexit…

      • Avatar

        Michael

        15. Juni 2016 21:56 at 21:56

        Nicht zu vergessen, dass Herr Draghi jetzt die Schulden von amerikanischen Unternehmen aufkauft. Gelddruckmaschine anschmeißen und alles tun, was dem EURO schaden könnte.

  2. Avatar

    Lars

    16. Juni 2016 00:17 at 00:17

    Jetzt haben wir auch noch Kraulen am Sack und Popeln am Arsch als bestimmendes Thema in den Medien. Das lenkt ab davon, dass Frau Yellen und ihre Schergen am liebsten genau dasselbe machen würden.
    Zuzugeben, dass es schlecht aussieht, dass Stresssituationen vorherrschen, dass Übersprungshandlungen dominieren. Dass man verzweifelt ist ob der katastrophalen US-Daten.
    Jeder Griff von Jogi ist gut für den Dollar ;))

    • Avatar

      Michael

      16. Juni 2016 01:01 at 01:01

      ;) :)) Doch zurück zum Thema:
      Brexit überschattet alles, soweit wird es zwar nicht kommen, aber die Märkte handeln ja bekanntlich mehr oder minder mögliche Zukunftsszenarien. Und je unmöglicher, desto mehr… ;))
      Ich glaube, dass es heuer noch analog 2015 eine Zinserhöhung geben könnte, im Dezember mit 0,25%. Weil Goldman & Konsorten Druck ausüben, nicht mehr, nicht weniger. Interessiert ja auch nicht weiter, aber dennoch ist die derzeitige Dollarstärke wegen des fehlenden Fundaments und der Daten der letzten zwei Jahre auf skurrile Weise amüsant.

  3. Avatar

    Michael

    16. Juni 2016 01:05 at 01:05

    Brexit überschattet alles, soweit wird es zwar nicht kommen, aber die Märkte handeln ja bekanntlich mehr oder minder mögliche Zukunftsszenarien. Und je unmöglicher, desto mehr… ;))
    Ich glaube, dass es heuer noch analog 2015 eine Zinserhöhung geben könnte, im Dezember mit 0,25%. Weil Goldman & Konsorten Druck ausüben, nicht mehr, nicht weniger. Interessiert ja auch nicht weiter, aber dennoch ist die derzeitige Dollarstärke wegen des fehlenden Fundaments und der Daten der letzten zwei Jahre auf skurrile Weise amüsant.

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

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Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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