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Krim und Donbass werden unter russischer Kontrolle bleiben Im Ukraine-Konflikt fallen jetzt die Würfel

Auf dem Rücken der Ukraine wird derzeit die Ordnung in Europa justiert

Ukraine Russland USA

In diesen Tagen fallen weitreichende Entscheidungen über die Ukraine, die die zukünftige Ordnung für ganz Europa klar umreißen. Die Türkei rückt näher an Europa und ermöglicht Schwedens Beitritt zur NATO. Die USA werden im Rahmen bi-lateraler Vereinbarungen, unabhängig von der NATO und selbstbestimmt, das militärische Sagen in der Ukraine haben und die Sicherheit seiner Ostgrenze garantieren. Europa rüstet auf und stellt sich auf eine Phase „Frieden durch Abschreckung Light“ ein, und überlässt einmal mehr in Abwesenheit einer eigenen politischen Einigkeit den USA die Führung.

Es scheint, also ob jetzt eine Reihe nationaler Interessen Realität werden. Dabei stellen sich wichtige Fragen. Geraten die Ziele und Träume der Ukraine unter die Räder? Gibt es formulierte deutsche Interessen und wer artikuliert diese? Welche Rolle spielen russische Vorstellungen und inwieweit werden diese berücksichtigt?

Ukraine: Die kollektive Verantwortung

Die Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland werden, auch wenn dies zurzeit undenkbar erscheint, weiter eng sein. Nicht nur die gemeinsame Geschichte, sondern vielmehr die engen familiären Verflechtungen, werden dafür die Basis sein. Die Mehrheit der Ukrainer differenziert auch heute noch sorgfältig zwischen dem russischen Staat und seinen Menschen. Trotz des Bürgerkrieges und der resultierenden militärischen Auseinandersetzung seit 2014 im Osten der Ukraine, leben Ukrainer und Russen häufig friedlich zusammen.

Der territoriale Konflikt im Donbass ist seit 2014 Gegenstand deutscher Außenpolitik. Gemeinsam mit Frankreich und in Abstimmung innerhalb der EU trug Deutschland die Verantwortung für den Friedensprozess zwischen Russland und der Ukraine (Minsker Friedensabkommen). Eine umfassende Aufarbeitung des Scheiterns der deutschen Außenpolitik steht aus und wäre gerade jetzt so wichtig. Die seit 2014 sorgsam ausgearbeiteten und zwischen den Konfliktparteien vereinbarten Regelungen werden sich präjudizierend auf zukünftige Verhandlungen auswirken. Das Gleiche gilt für die deutsche Position zur Besetzung der Krim.

Das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine wurde in zwei Teilen, 2014 und 2016 abgeschlossen und letztendlich 2017, nach Zustimmung der Niederlande, ratifiziert. Möglich war dies nur unter der Bedingung, dass keine Militärhilfe und kein zusätzliches Geld in die Ukraine fließen würde und dass der Vertrag die Ukraine nicht zu einem EU-Beitrittskandidaten machen würde. Jede Analyse und Bewertung der verantwortlichen EU-Institutionen kam seit dieser Zeit zu dem eindeutigen Ergebnis, dass die Ukraine die EU-Beitrittskriterien nicht erfüllt. Das nun also mit großer medialer Beachtung von Politikern und Experten ein EU-Beitritt gefordert wird, reduziert die Beitrittskriterien zu „bist Du Opfer Russlands, bist Du Mitglied in der EU“.

Die unsägliche Diskussion, ob Russland im Zuge der deutschen Wiedervereinigung ein Verzicht der NATO-Osterweiterung versprochen wurde, ist nicht mehr relevant. Wichtig ist jedoch die von den USA und der NATO noch heute akzeptierte „rote Linie“, nach der NATO-Truppen nicht in der Ukraine stationiert werden dürfen. Diese Konzession an russische Sicherheitsinteressen und innenpolitische Notwendigkeiten ist ja genau der Grund für die genannten Sicherheitszusagen der USA.

Nationale Interessen gegen die Ukraine

Zusammenfassend wird also die Ukraine nicht Teil der NATO. Sie wird auch nicht, zumindest in der absehbaren Zukunft, Teil der EU. Die Ukraine wird, wie schon im Minsker Friedensabkommen vereinbart, die Hoheit über den Donbass (oder Teile davon) abgeben müssen. Hier ist mehr Klarheit und Realismus in Deutschland und dem Westen gefordert. Denn die Ursachen des Bürgerkrieges von 2014 sind unverändert. Im Donbass leben mehrheitlich Russen, die sich von der Zentralregierung in Kiew losgesagt haben. Sowohl für die lokale Bevölkerung als auch für die Schutzmacht Russland ist eine Rückgabe an die Ukraine unvorstellbar.

Sollte dies international erzwungen werden, wäre das ein direkter Auslöser zukünftiger kriegerischer Auseinandersetzungen. Da auch die USA kein Interesse an einem permanent lodernden Konflikt haben, allemal unter den zukünftigen Sicherheitsvereinbarungen, wird der Druck auf Kiew steigen, einer Abspaltung dieser Gebiete zuzustimmen. Als weitere Konzession wird man den Status der Krim fortschreiben (also bleibt auch die Krim faktisch unter russischer Kontrolle).

Der Exodus, der lange vor dem Überfall Russland auf die Ukraine begann (Schätzungen gehen von bis zu sechs Millionen Ukrainern aus, die das Land vor 2022 verlassen haben), wird sich wohl weiter fortsetzen. Die jetzt großzügig versprochenen Wirtschaftshilfen werden daher nur unter größten Schwierigkeiten im Land zweckgebunden eingesetzt werden können.

Wie immer in internationalen Konflikten, wird sich nach Beruhigung der militärischen Lage der Pragmatismus wirtschaftlicher Interessen (wieder) durchsetzen. Russische Ressourcen sind und werden weiter von großer Wichtigkeit für Deutschland und die EU sein. Der Binnenmarkt ist und wird für viele westliche Unternehmen attraktiv bleiben. Der Weg dorthin, also der Abbau der Sanktionen, dürfte dann pragmatisch und zügig verlaufen. Schon heute stellen viele EU-Staaten ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen über die Gemeinsamkeit der Sanktionspolitik. Und natürlich brauchen die USA Russland als Puffer zu China. Hinzu kommt: der Zusammenbruch der Staatlichkeit der Atommacht Russland wäre ein globales Horrorszenario, dass um jeden Preis vermieden werden muss.

Es scheint also, als ob die Phase der nationalen Interessen begonnen hat. Auf dem Rücken der Ukraine wird derzeit die Ordnung in Europa justiert. Der Bundeskanzler und insbesondere die verantwortliche Außenministerin schweigen in einem Moment, in dem Führung in Europa mehr denn je gefragt ist.

Michael Pietz ist ein Hamburger Unternehmer, der seit den späten 1980iger Jahren engste wirtschaftliche und persönliche Beziehungen in der Ukraine und Russland pflegt. Er hat 2019 und 2020 in Kiew gelebt. Bis heute diskutiert er regelmäßig mit Unternehmern und Freunden in der Ukraine und gleichermaßen auch Unternehmern und anderen Privatpersonen in Russland. Seine Einschätzungen basieren ausschließlich auf den persönlich gewonnen Eindrücken.



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69 Kommentare

  1. Hoffentlich wird es so kommen! Was hat dieser Krieg gebracht? Nur, wie immer, Leid, Tod und Zerstörung. Nachteile, wohin man schaut. Und jetzt wieder einmal Aufrüstung. Was könnten wir Menschen alles Gutes tun, aber zur Zeit scheint der Virus Hass und Neid wohl heftiger als der Corona Virus zu grassieren, dabei sollte die Welt sich auf das Problem der Klimaerwärmung fokussieren, denn damit hätten alle genug zu tun. Die Rendite unseres Handelns wird sich in der Zukunft zeigen, falls unsere nachfolgenden Generationen noch eine solche haben. Für den Beitrag vielen Dank, ist endlich mal gut durchdacht und sachlich. Medien sind leider auch nicht mehr frei und abhängig von Verkaufszahlen.

  2. Toller Artikel!
    Und wie fast alle Kriege seit dem 2. Weltkrieg haben wir auch diesen letztendlich wieder den Machtinteressen der USA zu verdanken. Dem Land also, das den einstigen Ureinwohnern auf brutalste und rücksichtsloseste Art ihr Land nahm und dem 100 Millionen Indianer (die Schätzungen gehen weit auseinander) zum Opfer fielen. Und dem Land, das sich anschließend Millionen schwarze Arbeitssklaven aus Afrika einschiffte. Und genau dieses Land will uns immer wieder erklären, wer die Guten und wer die Bösen sind.

    1. Und die Leute glauben es, kann man hier auch recht häufig lesen. Die werden sogar grantig zweifelt man dieses „Gutsein“ an.

      1. Ja, leider ist das so. Und genau dieser Bevölkerungsgruppe, die nie in Geschichtsbücher hineinschaut, obrigkeitshörig und unkritisch alles glaubt, was man ihnen vorsetzt, haben wir den ganzen Irrsinn zu verdanken. Schlimmer als die Bösen selbst sind immer die, die das Böse zulassen.

      2. Bei Ihnen beiden drängt sich schwer der Eindruck auf, dass Sie gerade frisch aus einem Briefing von Medwedew und Lawrow kommen.

        1. Wir können selbst denken, da benötigen wir Ihren Hinweis nicht. Leider können Sie anscheinend nicht anders denken und selber schon gleich gar nicht

    2. Young Global Leader

      Die USA war gut, solange sie in Kriegen siegreich war, den Wohlstand ihrer Bevölkerung mehrte und sich halbwegs glaubwürdig als Modell für die Welt vermarkten konnte. Sie ist schlecht, seit sie Kriege verliert, die Bevölkerung ärmer, fettleibiger und kranker wird und sie niemand mehr nacheifern will.

      Das alles hat nichts mit Sklaven oder Indianern zu tun. Das Gute in der (post-)christlichen Moral, auch und gerade in den USA, in seinen politisch korrekten Varianten, tritt nur deswegen wieder so stark in den Fordergrund, weil das Mandat des Himmels verloren gegangen ist, die natürliche Moral, die gar nicht explizit gemacht werden muss, sondern sich zeigt als Glück, Erfolg und Sieg.

      1. Old Global Warrior

        @Young Global Leader
        Jetzt übertreiben Sie es mal nicht mit pseudophilosophischen Formulierungen bis hin zum Mandat des Himmels, mit inhaltsleerem Geschwätz von natürlicher Moral bis hin zur Fettleibigkeit. Vor etwa vier Stunden waren Sie noch deutlich weniger Philosoph und viel mehr Straßenkämpfer: „Mit leeren Munitionslagern und ein paar Kerlen, die jetzt eine Muschi haben?“
        Wobei ich eingestehen muss, Ihr „Fordergrund“ gefällt mir. Mehrdeutig und ironisch-zynisch, auch wenn es vermutlich nur ein Vertipper oder Rechtschreibfehler war.

        Ihre Moralphilosophie von „Glück, Erfolg und Sieg“ sollten Sie der ukrainischen Bevölkerung predigen. All den Menschen, in deren Wohnhäuser, Cafes und Krankenhäuser täglich ohne jegliche Moral und militärische Notwendigkeit Raketen einschlagen und Kinder, Frauen, Großeltern töten.
        Vielleicht predigen Sie natürliche Moral auch einmal dem Aggressor, der lästige Inhaftierungskosten gegen Fleischwolf und Blutrausch tauscht, der überlebenden Schwerstkriminellem eine zweite Chance einräumt und erneut auf die Gesellschaft loslässt.

        Doch bitte ersparen Sie uns hier Ihre ersten Gehversuche als verwirrend abstrakter und unkonkreter Philosoph, sagen Sie lieber einfach das, was Sie denken. Mit diffusem Pseudointellekt durch Aneinanderreihung akademisch klingender Worte tragen Sie nur zur Verstärkung von „temporären Zweckbündnissen und zu einer natürlichen Unordnung“ bei.

        1. Young Global Leader

          @YRRR, schön, dass es Ihnen gefallen hat.

  3. Diese Gebiete im Osten und Süden der Ukraine, Neurussland, waren in der Geschichte auch niemals einer Ukraine, wenn es so einen Staat überhaupt gegeben hat, zugehörig. Tartaren und Türken beherrschten das Gebiet bis es zum Ende des 18 Jhdt. von den Russen erobert wurde. Erst 1922 gliederte Lenin diese Gebiete an die SSR Ukraine an, damit diese arme Agrarrepublik durch die industriell modernen neurussischen Gebiete wirtschaftlich aufgewertet werden.
    Auch der IWF machte 2015 finanzielle Zusagen davon abhängig, dass die Ukraine die Donbassgebiete wieder zurückerobern kann, eben wegen der Stahl und Kohleindustrie. 80% der Wirtschaftsleistung der Ukraine kam aus diesem Gebiet.
    2021 massierte die Ukraine ca. 110.000 Mann an den Grenzen zum Donbass für eine gewaltsame Eingliederung. Auslöser des jetzigen Krieges.
    Jahrelang gingen Millionen Ukrainer nach Russland zum arbeiten weil dort die Löhne höher waren. Das hörte mit 2014 auf. Zu Sowjetzeiten war es die wirtschaftliche Vorzeigerepublik. Danach sanken Einkommen, Wirtschaftsleistung, Bevölkerung.
    Eine Zusammengehörigkeit zwischen Ukrainern und Russen ist wegen der langen staatlichen Verbundenheit auch vorhanden.
    Die einzigen die vehement dagegen sind, sind die nationalen, die Naziverbände, die Banderisten, die schon in den 1940 ger Jahren grausame Volkstötungen aus nationalem Rassenhass machten. Um Munition zu sparen wurden die Einwohner in Lemberg, in den Dörfern in Wohlhynien mit Äxten, Hämmern, Knüppel und Messer erschlagen. Vorher noch vergewaltigt und gefoltert.
    All das wird jetzt vom Westen geleugnet, obwohl noch 2019 die SZ, ZEIT, der Spiegel von den Nazis in der Ukraine gesprochen hat und die auch so verortet hat. Nazis sind Menschen die sich als Herrenrasse betrachten, ihren Rasse höher wie die andere (Slawen) ansehen, die sich zu unterwerfen haben,, die weniger Rechte haben.

    1. schöne fakenews, die ostukraine gehörte von 1918 bis 1921 zum ukrainischen staat, diese „agrarrepublik“ wurde durch die industralisierung ausgebeutet, millionen ließen die ruSSen verhungern…110000 mann? das wäre fast die gesamte armee gewesen, die da eh schon stationiert ist…. eine lange staatliche verbundenheit gab es nicht, die ukraine ist seit dem februar 2022 von russland auf dauer getrennt, familiäre bände wurden seitens der russen aufgelöst.

    2. @orronorma: Mal wieder Maerchenstunde angesagt?
      Mal so geschichtlich gesehen: Eigentich muesste Russland zur Ukraine gehoeren bzw. beide Laender zu Schweden.
      Aber das wissen Sie ja sicherlich, nicht wahr?

      1. Märchenonkel aus dem ottoVersum

        @Horst Schlemmer
        Bei @ottonorma ist nicht nur Märchenstunde angesagt, der gute Mann offenbart uns ein komplettes paralleles Märchenuniversum seit Anbeginn der Zeit. Natürlich wohl belegt und voll fundiert auf Basis des Ottonorma-Geschichtslexikons, herausgegeben und finanziert von der Rechts-Rand-Cooperation (nicht zu verwechseln mit der amerikanischen RAND Corporation) mit freundlicher Unterstützung von EIKE, der Internet Research Agency und der Mediengruppe Patriot.

        Vielleicht bedenken und würdigen wir alle nicht genügend, was theoretische Physiker längst für möglich halten:
        Was, wenn es parallele Universen tatsächlich gibt?
        Was, wenn sich zwei oder mehr davon genau hier in der FMW-Kommentarspalte überschneiden?
        Wenn Risse im Raum-Zeit-Kontinuum in andalusischen Mittelgebirgen auftreten?
        Wenn bei uns Hitze herrscht, im ottoVersum sich tatsächlich aber die nächste Kaltzeit ankündigt?
        Wenn nur bei uns die Russen ukrainische Kinder zu Zehntausenden deportieren und umerziehen, Frauen vergewaltigen, Männer foltern, die Zivilbevölkerung bombardieren, sich einen Dreck um Völkerrecht scheren?
        Wenn im ottoVersum ukrainische Nazis genau das seit Jahren tun, einen Staat ausrufen und Grenzen beanspruchen, die es dort nie gegeben hat?

        Spätestens seit Einsteins relativem Scheitern der Relativitätstheorie und Stephen W. Hawkings Integrationsversuchen physikalischer Theorien sollten wir in Erwägung ziehen, dass nichts unmöglich ist, bevor wir es besser wissen. Dass also alles möglich ist und wir nichts wirklich wissen.
        Eine schreckliche Erkenntnis für Jünger, die nach Kontinuität, Beständigkeit und einfachen Lösungen lechzen.
        Ein Paradies für Gurus, Börsianer, Volkswirte und andere Auguren, die nach Einpreisung der Zukunft und freier Interpretation der Gegenwart streben.

        Auf meinem Planeten wird es immer heißer, wird Russland immer aggressiver, rüstet China immer weiter auf, je mehr der Westen gezwungen ist, seine Ressourcen gegen Russland einzusetzen.
        Ein paar sehr fehlgeleitete und verirrte Menschen scheinen jedoch nur zwei elementare Grundsatzthemen zu beschäftigen: Was ist mit dem Satan zwischen Atlantik und Pazifik, und wer teert und federt endlich die Grünen im Herzen Europas.

        Demokratien verkraften auch Demokratiefeinde, Universen auch Spinner aus parallen Welten.
        Noch sollten wir sie also nicht allzu ernst nehmen, jedoch jederzeit aufmerksam beobachten.

    3. @ottonormas
      oder zu Polen
      oder zu Litauen
      oder zu Österreich
      oder zu Ungarn
      ihre Geschichtsklittung ist wirklich unglaublich.
      aber wer es nur bis Peter Scholl-latour und RT schafft, hat natürlich auch keine Ahnung von Geschichte (obwohl: wovon haben Sie eigentlich Ahnung?)

  4. im Donbass leben nicht mehrheitlich Russen, sondern russischsprachige Menschen sie wie auch in anderen Teilen… diese wollen mehr Autonomierechte, aber nicht zu Russland…

    1. Russland wollte sie vorher auch nicht. Nicht mal eine Staatsanerkennung wollte Russland geben.
      Warum wurde MInsk 2 nicht umgesetzt ? somit hätte es keinen Krieg gegeben.
      Selenskij hatte vor der Wahl versprochen das Donbass Problem zu lösen, die Auseinandersetzung zu beenden. Mit 72% wurde er gewählt. Nach einem halben Jahr sank die Zustimmung auf 30% weil er seine Versprechen nicht eingehalten hatte. Sogar die SZ berichtete damals kritisch darüber.
      Aber es sollte Krieg geben.Zu nichts anderem ist eine Aufrüstung gut, die seit 2015 in der Ukraine statt fand. Darum Abschluss Minsk 2, völkerrechtlich verbindlich !, zwischen Deutschland Frankreich und Ukraine um Russland zu täuschen. Hat geklappt. Russland war nicht Vertragspartner.

  5. Respekt für diesen mutigen Artikel.

    Keine schwarz-weiß Malerei und einseitige Schuldzuweisungen sondern ein Versuch, pragmatisch nach vorne zu blicken und friedliche Perspektiven ohne Maximalforderungen aufzuzeigen. Kernstück einer friedlichen Lösung müsste sicherlich eine militärisch neutrale Ukraine sein – ähnlich der Schweiz oder Österreich.

  6. Young Global Leader

    Realismus setzt ein, aber früher oder später werden die Ukrainer Antworten auf die Frage haben wollen, warum sie als Kanonenfutter für einen Proxy-Krieg zwischen der NATO und Russland herhalten mussten.

    „Hinzu kommt: der Zusammenbruch der Staatlichkeit der Atommacht Russland wäre ein globales Horrorszenario, dass um jeden Preis vermieden werden muss.“

    Ach, gar. Sollte Russland nicht nach den Wünschen von US-Neocons und einigen EU-MEPs balkanisiert werden? Das lief unter dem woken Zauberwort der ‚Dekolonisierung‘. Ich hatte schon eine Landkarte gesehen, wie aus einem Fantasy Roman, die zeigte, wie Russland nach den Vostellungen dieser Leute einmal aussehen soll. Ohne Säuberung wichtiger Institutionen von diesen weltfremden Spinnern, wird es mit dem Westen weiter bergab gehen.

    Noch etwas: womit will die USA eigentlich die Sicherheit anderer Staaten garantieren? Mit leeren Munitionslagern und ein paar Kerlen, die jetzt eine Muschi haben?

    Was die US-Diplomatie derzeit ausspielen kann ist die Furcht davor, dass Russland und China zu stark werden, der eine militärisch – Erdogan bekommt schon die Muffen – und der andere ökonomisch. Sie kehren Wohl oder Übel zu einer Gleichgewichtspolitik der Großmächte zurück, zu temporären Zweckbündnissen und zu einer natürlichen Unordnung der internationalen Beziehungen.

    1. Die USA haben keine leeren Munitionslager, das können sie vergessen. Europa, vor allem Deutschland hat leere Munitionslager. Irgendwo habe ich gelesen, die Munition würde gerade zwei oder drei Tage reichen. Ein US-General hat gesagt, wenn die Verteidigungsfähigkeit der USA gefährdet wäre, würde er nicht einmal eine Schraube in die Ukraine schicken.

      1. Young Global Leader

        „Die USA haben keine leeren Munitionslager, das können sie vergessen“

        Sie können sich da gerne an Joe Biden oder an John Kirby abarbeiten.

  7. Der Artikel ist ein fiktive Beschreibung eines gewünschten, festen Zustands. Dass ist eine Modellwirklichkeit oder ein Wunschtraum, jedenfalls kaum eine plausible Perspektive. Abgesehen davon, dass es in der Geschichte nur Veränderung und kaum stationäre Zustände gibt und jeder seine eigene Kristallkugel besitzt, scheitern solche Aussichten oft an wichtigen Details. Kriege ändern keine Entwicklungen, sie beschleunigen sie nur. Wenn die ukrainische Bevölkerung gern dem unterstellten amerikanischen Einfluss entfliehen wollte, hätten sie nur Willkommensfähnchen schwenken müssen. Wenn sie mehrheitlich aus dem Land hätten fliehen wollen hätten sie schon lange die Gelegenheit dazu. Beides scheint nicht der Fall zu sein.

    Historisch dauern Prozesse viel länger als wir das begreifen wollen und können. Alles ist ruhig, während sich die Dynamik unter der Oberfläche langsam weiter fortpflanzt. Die Frage ist nicht, ob der Donbass an Russland abgetreten wird (Was hat eine zerstörte Region davon?). Die Frage ist, ob Russland in der derzeitigen Form nicht abtritt. Schließlich ist Putins Regime nur eine Zwischenentwicklung in einem längeren Zerfall. Die vordergründige Stabilität ist ein bedrohliches Zeichen dazu.

  8. Die Russensypathie in diesen „Kommentaren“ ist schon sehr auffällig. Putins Marktschreier am Werk?

    1. @El Mukolo
      Es sind exakt dieselben Marktschreier, die Covid als harmloses Grippchen einstuften, anthropogenen Klimawandel verleugnen, CO2 als Segen für Natur und Welternährung feiern, Methan lieber gar nicht thematisieren, Atomkraft als „sauber“ bezeichnen, weil sie verhältnismäßig CO2-frei ist.
      Die von Heizverbot und klimaschädlichen Elektroautos schwadronieren, während sie mit 20 Jahre alten Dieselkarren qualmend und stinkend durch die Landschaft tuckern.
      Die Gebäudedämmung als giftigen Sondermüll erachten, denen vor Holzbau graust, die einfach nur Beton und Gas und Öl und überhaupt die gute alte Welt vor 2019 wieder haben wollen.
      Die Freiheit durch Geld und Frieden durch Handel, bloß kein Wandel auf ihren Aufklebern und Fahnen stehen haben.
      Die maximal energieintensive Industrien aus Vor- und Weltkriegszeiten mit hohem Wohlstand, Innovation und deutscher Ingenieurskunst verwechseln.
      Die den wahren Feind längst auserkoren haben, den Zerstörer von Freiheit, Demokratie und Wohlstand.

      Kurz und gut: Ja, Putins Marktschreier und libertäre Trittbrettfahrer sind am Werk, um nicht nur Deutschland, sondern den ganzen Planeten an die Wand zu fahren, während sie völlig geschichtsvergessen und die Gegenwart ignorierend von Pragmatismus und Technologieoffenheit für die Zukunft fabulieren.

      1. Sehr beeindruckend

        Da haben Sie jetzt aber alles rausgeholt … Bravo!

      2. Ja, der wahre Feind ist der Mensch selber !!

    2. Wer sich vorher nie für Politik interessiert hat, dem hilft das Gehirnwaschen des
      ÖRR auch nichts mehr …

  9. „Da auch die USA kein Interesse an einem permanent lodernden Konflikt haben,“ Doch haben sie, denn
    sie befeuern mit ihren permanenten Kriegführen ihre Wirtschaft vor allem im Rüstungs- und Energiebereich.

    Die grossen Finanzdienstverwalter BlackRock, VanGuard, StateStreet, Fidelity u.a. steuern in Wirklichkeit mit den grossen Big Tech Microsoft, Apple, Google, Meta, Tesla, Nvidia, u.a. die USA, siehe Corona, nicht mehr die Marionettenpräsidenten und schon gar nicht der senile Biden.

    Die USA spalten seit 2014 (Maidan) mit den von ihnen unterstützter Ukraine Russland von Europa ab. Das war das erste Ziel, dann sämtliche Energielieferungen kappen, das war mit Nordstream 1+2 das zweite Ziel. Dadurch verdienen die Amis 10 x mehr, als die Russen verlangen.

    Das dritte Ziel ist die Deindustrieliasierung Europas, aber vor allem Deutschlands ihrem ärgsten wirtschaftlichen Konkurrenten, dabei hilft die vom Wef ausgebildeten korrupten deutschen Regierungspolitiker, vor allem die der Grünen.

    Nur so können die USA Imperialmacht bleiben.

    1. Die Ukraine wird bereits unter den Großen aufgeteilt. Balckrock hatte schon letztes Jahr von Selenskij den Auftrag erhalten nach Kriegsende den Wiederaufbau zu übernehmen. Die Schwarzerde der Ukraine, deren größter Wert im Lnade, wurde bereits ab 2020 verkauft. Zuvor war es verboten.
      Der Staat ist pleite. Er kann nicht mal die Löhne seiner Angestellten bezahlen. Ausländische Finanzdienstleister haben jetzt das Sagen. Und wer das Sagen hat bestimmt was die Ukraine in Zukunft machen soll, wie sie sich verhalten soll. Eine zukünftige Speerspitze gegen Russland.
      Das alte System Abhängigkeiten zu schaffen, welches die USA beherrschen. Die USA verschenken kein Geld.
      Die Ukraine hat somit ihre Souveränität verloren.

  10. Dann müssen nur noch die USA ihre strategischen Ziele in Europa aufgeben: Russland wirtschaftlich und als militärische Großmacht schwächen (Russland ruinieren(Baerbock). Westeuropa in politischer, wirtschaftlicher und militärischer Abhängigkeit von den USA halten (US-Vassallenstatus für EU/Europa erhalten). Verhinderung guter Beziehungen zwischen Russland und Westeuropa/Deutschland. Wirtschaftskrieg zwischen dem Westen und Russland. Verhinderung einer „eurasischen Großmacht“ (Europa mit Russland).
    Hier müsste Europa/Deutschland eigene Interessen formulieren und souverän werden. Ansonsten werden wir sehr bald von den USA verheizt, wie das jetzt mit den Ukrainern geschieht. Die Sprengung von Nord Stream zeigt, dass die USA in diesem Krieg zu allem bereit sind. Nach den Streubomben ist der Einsatz von Atombomben daher auch nur noch eine Frage der Zeit. Dieser Krieg ist noch lange nicht zu Ende.

  11. Das Beste, Vernünftigste, Zusammenhängendste in wenigen Zeilen, das ich bisher über diese unsagbare Tragödie, über Doppelmoral (ohne sie hier direkt angesprochen zu erleben) je lesen konnte. Gäbe es eine Zusammenlegung von Wirtschafts- und Außenministerium, Michael Tietz sollte ihm als Minister vorstehen. Danke für diesen Beitrag.

  12. @Jasmin Strietzel: Das Ignorieren der Gegenwart oder die Beschreibung derselben in schwarz/weiß liegen sich sicher sehr nah, sie fallen a.m.Sicht sogar zusammen. Da stellt sich die Frage ob sich Klimaaktivisten und Klimaleugner überhaupt unterscheiden. Nein, das tun sie nicht, sie verbrauchen sogar die gleichen Ressourcen. Libertär sind beide nur im Hinblick auf die eigene Meinung. Um den Planeten gegen die Wand zu fahren, muß man erst mal welche errichten.

  13. Zum Artikel: D’Accord für diese wirklich gelungene Satire. Aber solange man sich außer Waffenreichweite befindet, kann man ja sicher derartigen Unfug verbreiten, vor Allem, wenn denn auch nicht die Drohung mit jahrzehntelangem Sibirien-Urlaub im Gulag vor Augen haben muß.

  14. Sehen wir das einmal so: Das Rüstungsunternehmen Rheinmetall verlegt Teile seiner Produktion weg von Deutschland und in die — ja, richtig gehört: – in die Ukraine! Wie wäre es darum nun mit ein wenig Grusel und Horror? Mit der Frage, wen oder was die welthegemoniale Menschenfresserin MedUSA ganz oben auf ihrer Speisekarte hat, wenn nicht Germanistan und die EU. Und Rußland natürlich. In dieser Reihenfolge.

    Rheinmetall darf als gut informiert gelten mit Blick auf nachrichtendienstliche Intelligence. Offensichtlich geht die Unternehmensführung von einem baldigen Ende des wichtigsten europäischen Industriestandortes aus wohl wegen Auflösung von dessen öffentlicher Ordnung (Chaos, Versorgungsausfälle, Plünderungen, Bürgerkrieg, dauerhafte Zerstörung von maßgeblichen Infrastrukturen). Frankreich ist nur Zeichen an der Wand, mediales Menetekel, MedUSAs erstes Appetithäppchen wird Germanistan sein.

    Wieso dann aber ausgerechnet in der Ukraine produzieren? Weil diese ein Teil werden soll eines zwischen Ostsee und Schwarzem Meer gelegenen und von Geostrategen als Intermare bezeichneten wohlgerüsteten Sperriegels zwischen Rußland und Resteuropa. Das Intermare soll allen Handel und Wandel zwischen Rußland und Resteuropa unterbinden.

    Ist einfach: Mit Deutschland fällt die EU, mit der EU fällt Rußland, ist welthegemoniales Hexen-Einmaleins: Ohne Resteuropa als Abnehmer für den russischen Hauptexportartikel Öl und Gas muß die Russische Föderation einpacken bzw. bleibt den dortigen Oligarchen dann nur noch Auswanderung. It never rains im Sunshine-state Kalifornien, wo es zudem immer schön warm ist. Und weil die russischen Eliten sicherlich klug sind, werden sie Rheinmetall NICHT BOMBARDIEREN. Rußland spielt mit.

    Auch der Rest ergibt sich logisch. Als nächstes kommt die Türkei an MedUSAs Reihe, danach die anderen muslimischen Länder, von denen etliche jetzt bereits hungern (Maghreb, Pakistan). Letzteres tun auch große Teile des Südostpazifiks (z.B. Philippinen). Aber es bleiben genügend viele Produktionsstandorte übrig, zuvorderst China und Indien. Diese werden zu Schutzmächten des Propagandazaubers namens BRICS und Multipolarität, sie werden eine sich auflösende russische Föderation sowie ein World Wildlife Fund’s own Africa and South America zu ihren Satrapien machen und industriell entwickelte Teile Südostasiens zu ihren Satelliten. Übrigens geht Japan den Weg Europas. Australien und Nordamerika bleiben die wahren und wirklichen Welthegemone auf Basis absoluter militärtechnologischer Überlegenheit. Drohen reicht, China und Indien sind klug genug, sich zu begnügen mit der Rolle des Subhegemons, wenn auch mit nach außen hin lautem anti-westlichen Protestgeschrei und Säbelrasseln. Ist für die Show, aber nur nach außen hin. Nach innen hin haben die zwei Subhegemone ihre Einwohnerschaften heute bereits fest im digitatorischen Griff. Siehe zudem die schwarze Magie von Reis (= Kollektivismus) und Kartoffeln (= Individualismus).😁

    Nein-nein, so schnell geht die Welt nicht unter, sie wird nur gerade digitatorisch transformiert zu einer schönen neuen — Klausi-Mausi bzw. das WEF bzw. der digital-finanzielle Komplex lassen grüßen.

    Die moderne Form von Herrschaft sei eine von Sklaven über Sklaven, meinte einer, den alle nichtdiagnostizierten Wahnsinnigen immer gern als wahnsinnig ansehen möchten, Nietzsche. Ist immer dasselbe, eindeutiger Fall von Projektion des eigenen Defekts auf einen Wohlgeratenen. Jedenfalls: Nach Kapitalismus kommt Imperialismus kommt globale digitatorische Plan- und Zwangswirtschaft — so die historische Reihenfolge der modernen Formen von Herrschaft. Und klar, wie das ausgehen wird. Beim Scheitan, es wird scheitern! Mensch, Natur und Welt, von Gott geschaffen, kennen vom Göttlichen her gesetzte Grenzen. Hinter welchen Dekadenz beginnt, der Dschungel, Degeneration hin zum Tier. Wäre unsere nicht die erste Weltzivilisation, die aufgrund solcher Grenzüberschreitung kollabiert ist — siehe Heinrich Kusch und Gattin.

    1. Wie waere es mit der naheliegendsten Loesung: Da gibt es einen Staat, der die Ukraine angreift und die Panzer werden gerade in der Ukraine gebraucht, weil da so ein anderer Staat auch Panzer schickt und sich damit eine ganze Menge an buerokratischen Problemen umgehen lassen?
      Ach, we hiess der Nachbar noch?
      Nicht doch Russland….

  15. Es ändert sich eigentlich gar nichts in der internationalen Politik, seit Jahrhunderten nicht.

    „Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.“ Niccolò Machiavelli (* 03.05.1469, † 22.06.1527)

    „In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.“ — Egon Bahr am 3. Dezember 2013 im Gespräch mit Schülern im Rahmen der „Willy-Brandt-Lesewoche“ im Friedrich-Ebert-Haus Heidelberg

    1. Young Global Leader

      @Lothar, das ist nur eine Sicht der Dinge, wie sie u.a. auch von John Mersheimer vertreten wird

      https://www.jstor.org/stable/j.ctv5cgb1w

      der sie etwas mehr elaboriert als Egon Bahr. Das ist aber nicht die Mainstream-Position im Westen, seit dem „Ende der Geschichte“.

      Mersheimer geht in dem Buch sehr ausführlich auf die ideologischen Fundierungen des „liberalen Imperiums“ ein, aber ich glaube, dass er die Sonderstellung der USA nicht ausreichend würdigt, die darin besteht, dass sie ein Imperium betreibt, dass die USA als Nationalstaat nicht braucht. Man kann es auch so formulieren, die USA betreibt, v.a. mit der NATO, ein „empire as a service“, d.h. es ist ein Produkt und eine Dienstleistung und das ganze liberal-humanitaristische Gedöns, ist einfach eine Konsensformel für die erfolgreiche Vermarktung. Entscheidend ist, dass dieses Imperium von den Klientenstaaten während des Kalten Krieges gebraucht wurde, d.h. es gab einen echten Bedarf. Die historischen Konfklikte auf die mit diesem Angebot reagiert wurde, gingen ihm voraus. Die Teilung Europas war keine zynische Produktstrategie für ein Imperium als Dienstleistung, wie sie v.a. die Neocons nach dem Ende der Sowjetunion ausarbeiteten.

      Für Donald Trump ist das Ganze bekanntlich nicht viel mehr als ein „bad deal“ aber was noch wichtiger ist für die „America First“ Bewegung und zum Kern der Sache führt: die Transformation eines Nationalstaats in einen Global Player ist kein neutraler Vorgang, der ohne Rückwirkung auf den Geist, die Kultur, die Wirtschaft und die Politik eines Landes bleibt. Anders als in Europa, wo nationale von transnationalen Institutionen, wie denen der EU, deutlich getrennt sind, fallen in den USA, aber auch in GB, Nationalstaat und Global Player zusammen. Um diese schizoide Gemengelage aufzulösen, werden Differenzformeln benötigt. Ich denke da z.B. an den „deep state“ oder auch den „Blob“ von Washington.

    2. @Lothar
      Und das Nötigen haben die Angelsachsen perfektioniert. Und unsere Politik und deren Helfer, die Medien, wollen dem Bürger dann den sooo offensichtlichen Aggressor präsentieren. Zur Verstärkung wird dann die Brandmarkung andauert wiederholt, ebenso wie die Klimahysterie geschürt wird.
      Man sieht das an den einseitig operierenden Protagonisten in diesem Forum, deren Texte nur diffamierend sind und propagandistisch.
      „Balance of Power“ ist die Maxime Englands und dann Großbritanniens über Jahrhunderte. hinweg und jetzt auch noch gewesen. Seit Ende des 14 Jhdt. gilt die. Daraus erwuchs auch die Russophobie in GB die seit ca. 1830 auszumachen ist. Russland als Riesenreich im riesigen eurasischen Kontinent empfanden die Briten als Bedrohung. GB war Seemacht und keine Landmacht. Der russ. Landmacht hätten sie nichts entgegen stellen können. Also : Bedrohung. Deswegen auch der damalige Einmarsch 1839 in Afghanistan um den Russen zuvorzukommen, zur Sicherung der Vormachtstellung. Dieses Abenteuer endete aber für die Briten nach Jahrzehnten im Desaster. Die Heartlandtheorie von Mackinder von 1904 hat immer noch Bestand, auch wenn der Hegemon nicht mehr United Kingdom heißt sondern USA. Trennung von Deutschland und Russland. Schaffung des Intermare. Das wird natürlich von unseren politischen Kindermärchenerzählern hier bestritten. Sie verwenden die Strategie des lächerlich machens.

      1. @ottonorma: Da spricht der richtige vom Diffamieren….
        Der Meister von Falschaussagen, Luegen und andere beschimpfen.
        Immer schoen an die eigene Nase fassen, nicht wahr?
        Herr Dr. Rudolph

        1. Dr. Randolph hat weder gelogen noch diffamiert, das tun nur Sie – ständig.
          Und im Beschimpfen sind Sie ebenfalls in der Spitze.

          1. @ottonorma, „Dr. Randolph hat weder gelogen noch diffamiert“.
            Aber nur, weil sich Dr. Randolph schon im zweiten Versuch verplappert und sich als ottonorma geoutet hat 😂

            Sie haben damals geschrieben: „Ich habe für mich promoviert für niemanden sonst.“
            Das halte ich für die erste potenzielle Lüge, weil es unvorstellbar ist, dass Sie promoviert haben. Dafür müsste man der Sprache, Mathematik und Physik mächtig sein, zumindest in den Grundlagen. Oder gibt es bei EIKE Doktortitel im Fernstudium oder gegen eine Spende? Dr. (EIKE schwurb.) Otto Norma oder etwas in der Richtung.
            Doch belehren Sie mich eines Besseren und posten Sie Ihre Promotionsurkunde.
            Kleiner Tipp:
            https://urkunden-shop24.de/Hochwertige-Doktorurkunde-mit-Ihren-Wunschtitel/UK-430M.14
            https://berufsdiplom.com/doktortitel-kaufen-2/doktortitel-bamberg-kaufen/

            Weiter haben Sie geschrieben: „Weiterhin bin ich neu hier… In Ihre jetzige Auseinandersetzung mit Teilnehmern, im speziellen Fall mit ottonorma, werde ich mich nicht einmischen…“ Das sind zwei Lügen auf engstem Raum 😉

          2. ALso, @ottonorma behauptet, dass @Dr. Ruodolph nicht gelogen habe, obwohl ottonorma daruber luegt, dass er nicht Dr. Rudolph sei. Ein Luegner behauptet also, dass ein Luegner ncht luegt, was schon von daher interessant ist, dass ich Ottonorma vorgeworfen habe, zu luegen.
            Dialektisch gesehen, finde ich das jetzt langsam etwas anstrengend.

            Aoch Ottonorma/Dr. Rudolph, lassen Sie es einfach.
            Und ja, Sie haben hier oft genug diffamiert (mich z.B.), gelogen und Falschaussagen noch und noecher.
            Soll ich wieder die Liste rausholen?
            Stichwort: „Fram“?

            Bitte, nehmen Sie sich mal ein paar Geschichtsbuecher, z.B. Geschichte der Ukraine, Sino-Russische-Beziehungen, Oder Physikbuecher (Warum speichern Molekuele keine Waerme? Warum verbrennt Plutonium nicht in einem AKW? Die Nordpolarexpeditionen….)
            Davon haetten alle was: Sie wuerden was lernen, wir haetten mal ein paar Tage vor Ihnen und anschliessend wuerden Sie weniger Nonsens erzaehlen.
            Deal?

          3. Ach leftutti
            lässt es Ihnen keine Ruhe ? Ich hatte doch geschrieben , das es keine so gute Idee war und ich habe deswegen auch gleich am nächsten Tag die Auflösung gebracht. Sie haben es sofort gecheckt !! alle Achtung ! Es war keine gute Idee, denn ich hätte mit zwei Namen mehr Zeit für Sie aufwenden müssen, und da dachte ich mir im Nachhinein, eigentlich Quatsch. Diese Aufmerksamkeit ist der Typ doch gar nicht wert. Richtig, ist er auch nicht.
            Und Schlemmer lügt weiter über mich was ich geleugnet hätte und verbreitet absoluten Unsinn. Der Typ ist so zienmlich gar nichts wert im Forum. Ich geh doch nicht Satz für Satz darauf ein. Der lügt doch beim nächsten Mal weiter und erfindet einfach Sachen, ich würde nach Russland ziehen, oder BILD Zeitung lesen.

            Aber immerhin habt Ihr Beide mit dem Dr. Randolph doch jetzt einThema. Die Journaille macht das ebenso. Wenn Sie jemanden niederhalten wollen tischen sie immer wieder ein altes Statement auf welches ins rechte Spekrum weisen soll.

          4. @leftutti – off-topic (d.h. hat nichts mit Dr. Otto Gandolf zu tun…🤣) – Wollte dich auf diesen interessanten Artikel aufmerksam machen – eine tolle Idee zur CO2- und Einsamkeits-Reduzierung:

            https://www.n-tv.de/24252045

          5. @Lausi, den Artikel kannte ich schon, trotzdem natürlich vielen Dank, dass du dabei gleich an mich gedacht hast 😊

            Auch wenn die Argumentation einen sehr fragwürdigen Rechenfehler enthält, bin ich seit spätestens Corona absoluter Verfechter davon, vorhandenen Raum viel effizienter zu nutzen. Also etwa massenweise leerstehende Bürogebäude wegen Homeoffice zu Wohnungen umzubauen usw.
            Von Beton und konventionellem Hausbau war ich noch nie überzeugt, dafür verbringe ich zu viel Zeit in Skandinavien. Wenn Neubau, dann viel mehr mit Holz, auch vorhandene Gebäude mit Holzbau aufzustocken finde ich gut.

            Ich bin natürlich kein Verfechter von und Anwalt für Alleinstehende, wie du vielleicht glauben magst. Ganz im Gegenteil. Aber diese Menschen gibt es nun einmal, sehr viele Ehen werden geschieden, viele ältere Ehepartner sterben. Und solche Menschen sollten nicht benachteiligt werden, wenn sie denselben CO2-Fußabdruck haben wie jeder einzelne von zwei Lebenspartnern.

            Der Rechenfehler besteht übrigens darin, dass die 5 Millionen Wohnungen auch im allerschlimmsten Fall von ausschließlich Singles Platz für 5 Millionen Menschen schaffen müssten. Da die Bevölkerung trotz 2,3 Millionen Ukrainern, von denen praktisch keiner alleine ein große Wohnung bewohnt, nur um 2 Millionen gestiegen ist, müssten also mindestens 3, realistisch betrachtet eher 4 Millionen an Leerstand existieren.
            Anscheinend ist jedoch das Gegenteil der Fall:
            https://de.statista.com/statistik/daten/studie/74463/umfrage/wohnungsleerstand-in-deutschland-seit-2001/

  16. Die CIA wirkte an der verfassungswidrigen Amtsenthebung von Staatspräsident Viktor Janukowitsch mit. Die Regionen Krim, Lugansk und Donezk baten Moskau daraufhin um militärischen Beistand, weswegen ich diesbezüglich die Kremlpolitik unterstütze und das russische Öl-Embargo und den russischen Ölpreis-Deckel ablehne. Dies gilt jedoch nicht für die Regionen Cherson und Saporoschje, weswegen ich die Sanktionen gegen die russische Ölförderung/Rosneft/Technologie für die Ölförderung unterstütze. Ja zu russischem Erdöl im Rahmen eines Energiemixes. Die Ukraine sollte wie unter Staatspräsident Janukowitsch sowohl in Richtung Westen, als auch in Richtung Russland orientiert sein, und in diesem Zusammenhang als Kornkammer funktionieren.

    1. @Holger Voss: Ne Ueberdosis Verschwoeurngstherien und Fake News zum Mittag gehabt?
      Nun, der gute Janukowitsch hat es vorgezogen, Heim ins Putin Schoss zurueckzukehren. Also musste wohl oder uebel ne neue Regierung eingesetzt werden.
      Und was die Regionen Krim, Luhansk und Donezk betrifft: Das waren Marionetten-Regierungen von Moskau, was auch ziemlich unbestritten ist.

    2. Der Putsch 2014 war schon länger von Seiten der USA vorbereitet, seit 2007. Dort wurden Ukrainer in Verwaltung und Strategie und Häuserkampf ausgebildet. Dmitri Jarosch, Chef und Gründer des „Rechten Sektor“ war als Stay Behind Kämpfer in Tschetschenien gegen Russland tätig. Die Ukraine sandte schon in der Koaltion der „Willigen“ 4.500 Mann an der Seite der USA nach Irak. Sammelte Kampferfahrung. Die Rolle von Victoria Nuland, NEOcon muss man nicht mehr näher erwähnen. Sie wühlt weiterhin gegen Russland.
      Die radikalen Elemente auf dem Maidan bekamen pro Tag 50 Dollar, die Gruppenführer 150. (Tja und welcher link sagt das ??? das sind Aussagen interviewter Kämpfer, bzw. Beteiligter., jedenfalls konnte man dies noch vor ein paar Jahren erfahren)
      Was haben unterstützte Sanktionen mit den Gebieten Cherson und Saporoschije zu tun ?

    3. Die G20-Finanzminister konnten sich aktuell in der Republik Indien nicht auf eine gemeinsame Abschlußerklärung in Sachen Ukraine verständigen, weil sich die Regierung in Neu-Delhi unter Premierminister Narenda Modi von den G7-Staaten dankenswerterweise nicht über den Tisch ziehen lässt.

    4. Auch im Rahmen eines aktuellen EU-Lateinamerika-Gipfels konnte man sich nicht auf eine entsprechende Erklärung in Sachen Ukraine verständigen. Jedwede Behauptungen also, Russland sei zur Zeit als Rohstoffmacht international vollkommen isoliert, entbehren jeder Grundlage.

  17. Älteres Semester

    Der Autor scheint wohl gute Geschäfte mit den Russen im Dombas gemacht zu haben so eindeutig wie er russische Propaganda übernimmt! Die Mehrheit der Bevölkerung dort ist russisch, aha deswegen musste wohl auch Moskau seine Geheimdienstleute kommen lassen damit diese einen Aufstand auslösen, waren wohl nicht genug Russen im Dombas die das selbst wollten…..

  18. sehr guter Kommentar

  19. In der Ukraine leben Ukrainer und Russen friedlich zusammen. Da kennt sich ja jemand toll aus. Tatsächlich sind es ukrainisch und russisch sprechende Ukrainer. Ein absolut wichtiger Unterschied, den der Autor nicht kennt oder unterschlägt. Dementsprechend ist wohl auch sein ganzes Geschreibsel zu bewerten. Ich wünsche Russland den Zerfall damit die Leute dort endlich wieder normal in den Köpfen werden.

    1. @ MHB

      Sie scheinen aber ein viel größer Experte zu sein.

      “ Tatsächlich sind es ukrainisch und russisch sprechende Ukrainer.“

      Zutreffender ist wohl, dass es ethnische Russen sind, die einen ukrainischen Pass bekamen nach dem Zerfall der Sowjetunion.

      „Dem Separatismus innerhalb der Ostukraine gehen historische Ereignisse voraus. Noch in Zeiten der Sowjetunion wanderten zahlreiche Russen in die Ostukraine (Donbass) ein, um dort im Zuge der Industrialisierung Arbeit zu finden.“

      https://www.handelsblatt.com/politik/international/ukraine-krieg-wer-sind-die-separatisten-in-der-ostukraine-/28101638.html

      Ihre Aussage, dass die Separatisten einfach nur russisch sprechende Ukrainer sind entspricht somit nicht ganz der Wahrheit, da sie die Ethnie der Bevölkerung und geschichtliche Gegebenheiten einfach mal unbeachtet lässt.

      Dementsprechend ist wohl auch Ihr ganzes Geschreibsel zu bewerten.

      Wenn Sie schon Kritik äußern, sollten sie ihre Behauptungen zumindest ansatzweise versuchen zu belegen.

      1. @Inspektor: Dann sind es Ukrainer mit Migrationshintergrund. Die Rechte und Pflichten dieser Bürger sollte sich in etwa an den nach Westeuropa eingewanderten Personen aus aller Welt spiegeln lassen. Letzteren gewährt man ja auch kein Kriegs- oder Separationsrecht zu.

        1. @ AE_Conrady

          Genau. Man kann diese Personen auch als Ukrainer mit Migrationshintergrund bezeichnen.

          Es ging bei der Klarstellung nicht darum, ob diese das Recht besitzen sich gegen den ukrainischen Staat zu stellen und sich von diesem zu separieren.

          Dennoch kann man nicht einfach behaupten, dass diese Personen einfach nur russisch sprechende Ukrainer sind. Das greift zu kurz.

          Dann nämlich könnte man zu dem Schluss kommen, dass die ukrainische Armee einfach den Donbass zurückerobern könnte und dann dort als Befreier gefeiert wird.

          Wahrscheinlich ist aber das es dann zu einem dauerhaften Guerillakrieg dieser Separatisten kommen wird (unter russischer Einflussnahme).
          Damit wäre der Konflikt nicht gelöst.

          Dann machen wir den gleichen Fehler wie die Russen in der Westukraine. Die wurden auch nicht als Befreier gefeiert und es hätte im Falle der Besetzung einen Guerillakrieg gegeben.

          Das Recht ist übrigens ein dehnbarer Begriff. Die Frage ist nicht immer wer Recht hat, sondern wer Recht bekommt und von wem er das Recht bekommt.

          Und den Russen scheint unsere Rechtsauffassung mittlerweile egal zu sein.

          Wie sagte Frau Baerbock nochmal…. Wir befinden uns im Krieg mit Russland….

          Und wir können uns nicht sicher sein, ob die den Einsatz von Atomwaffen so verachten, wie wir das tun.
          Nachher werden wir schlauer sein nur ist es dann zu spät.

      2. Sie sollten mein Post nochmal lesen. Insbesondere wenn Sie sich Inspektor nennen. Da steht in der Ukraine und nicht im Donbass oder die Separatisten. Aber auch wenn man nur den Donbass hernimmt, gibt es dort ohne russische Nachhilfe keine Mehrheit für Ablösung oder Wechsel zu Moskau. Moskau hat mit der Anerkennung jetzt nur mal vorübergehende Fakten geschaffen, ähnlich wie damals auf der Krim. Ein belastbares Referendum gab es nirgends, warum wohl und nach der Anerkennung ist auch bis auf weiteres keins mehr möglich. Dass Separatisten für die Abspaltung sind, no na net, aber bei weitem nicht alle im Donbass oder auf der Krim sind Separatisten oder wollen überhaupt weg. Diese unzulässige Gleichsetzung spricht nicht für den Autor und auch nicht für Sie.
        Ethnische Russen oder Ukrainer gibt es nicht. Wie es generell im eigentlichen Sinn keine slawische Ethnie gibt. Slawen definieren sich vor allem über ihre Sprache(n). Fast jeder Ukrainer spricht beide Sprachen. Folgerichtig kann es auch nur zugewanderte Russen geben, die zu Ukrainern werden. Das war auch der Denkfehler Putins, in der Ukraine mit einem Hurra empfangen zu werden, weil dort eh so viele Russisch sprechen und daher Russen sein oder sich zumindest Russland zugehörig fühlen müssen.
        Das Geschichtliche funktioniert da nicht wirklich, dieser u.a. Ihrer Denke zufolge, warum macht es eigentlich Deutschland nicht wie Russland (Ukraine, Transnistrien, Kasachstan, …) oder Israel und siedelt einfach mal 20 Mio Deutsche in Polen an und ein paar Jährchen später erklären wir Polen Deutschland zugehörig, weil dort dann so viele Deutsch sprechen? Na und dann erst Österreich, Schweiz und Liechtenstein, sprechen doch auch fast alle Deutsch dort…
        Dementsprechend ist wohl Ihr ganzes Geschreibsel zu bewerten… :-))

        1. Putin, bzw. Russland wollte Sicherheiten für das Land Russland. Keine Natozugehörigkeit der Ukraine und Rückzug der Nato von den Grenzen Russlands. Das war die Verhandlungsbasis. Russland hatte damals Donezk und Lugansk gar nicht anerkannt und auch nicht vorgehabt. Russlandd wollte NUR Sicherheit, und die wurde ihm verweigert wie der offen gelegte diplomatische Verkehr schon Ende 2021 zeigte. Als die USA keine Antwort gaben war es klar die wollen zum Krieg provozieren. Diese Gebiete wollten nur mehr Autonomie und ihre eigene Sprache sprechen dürfen und lehren. Darum ging es seit 2014. Alles andere wie „Heimholung ins Reich“ ist nachträglich angedichtet und verfängt leicht beim Bürger, weil so einfach aus deutscher Geschichte her nachvollziehbar.
          Jetzt natürlich nach dem der Krieg angefangen hat ist es auch für Russland ein Thema. Aber der Westen bzw. USA wollten Krieg.
          Oder wie war das mit Österreich „Heim ins Reich“ ?? Südtirol allerdings wurde Italien übergeben für die Gefolgschaft Mussolinis.

          1. @Ottonorma: Russland hat in den NATO-Russland-Akten vertraglich eingesehen, dass es kenerlei Anrechte hat, in die Entschedung eines souvaenen Staates einzugreifen.Die NATO breitet sich nicht aus, sondern souveraene Staaten wollen Mitglieder werden (warum nur? wer bedroht sie?) Zudem stand seit 2018 die NATO-Mitgliedschaft nicht mehr auf der Agenda.
            Der einzige, der einen Krieg provozierte, war Russland. Priguschin – der Intimus Putins – hat dies vor einigen Wochen ja offfen zugegeben. 2022 hat die Ukraine und die NATO keinerlei Truppen an den Grenzen zu Russland massiert – was man vielleicht machen sollte, wenn man einen Krieg anfangen will. Dagegen hat Russland seine Praesenz massiv ausgebaut. Seit spaetestens Oktober 2021 wuesste die US-Regierung, dass Russland einen Krieg gegen die Ukraine plant. Die Biden-Admisistration hat den Russen durch den CIA-Direktor praezise Dokumente in mehreren Treffen vorgelegt und sie eindringlich vor einem Krieg gewarnt. Ebens hat die Biden-Admnistration diese Plaene China und den NATO-Partnern offnebart.
            Und hoeren Sie auf, dass 2014 die Gebiete mehr Autonomie haben wollten. Was haben die denn unter Russland? Weniger. Weniger Autonomie, weniger Freiheit.Im Uebrigen sind sie ganz offiziell Teil von Russland – also genau das Gegenteil von autonom. Ganz im Gegenteil. Russland hat tausende von Kindern aus den besetzen Gebieten deportiert – was im ueberigen ein Kriegsverbrechen darstellt.
            Hoeren Sie endlich auf, hier Ihre uneertraegliche Russenpropaganda zu verbreiten!

        2. „Da steht in der Ukraine und nicht im Donbass oder die Separatisten.“

          Der Donbass ist Völkerrechtlich teil der Ukraine.
          Die Annektierung durch Russland wird bei uns zumindest nicht anerkannt oder wie ist das gemeint?

          https://de.wikipedia.org/wiki/Ostukraine

          Festzustellen bleibt damit, dass in der Ukraine bzw. dem Donbass natürlich sowohl Russen (mit ukrainischem Pass, die sich selber aber als Russen definieren) als auch Ukrainer leben.

          „Dass Separatisten für die Abspaltung sind, no na net, aber bei weitem nicht alle im Donbass oder auf der Krim sind Separatisten oder wollen überhaupt weg.“

          Das ist für einen Guerilliakrieg auch nicht notwendig. Und wie viele Pro Russland oder Ukraine sind, wissen weder Sie noch ich. Fakt ist, das es Separatisten gibt.

          „Da kennt sich ja jemand toll aus. Tatsächlich sind es ukrainisch und russisch sprechende Ukrainer. Ein absolut wichtiger Unterschied, den der Autor nicht kennt oder unterschlägt.“

          „Ethnische Russen oder Ukrainer gibt es nicht.“

          Gewagte und unbelegte Behauptung zudem Falsch:

          https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1284989/umfrage/ethnische-selbstidentifikation-von-ukrainern/

          https://osteuropa.lpb-bw.de/ukraine-gesellschaft

          „Folgerichtig kann es auch nur zugewanderte Russen geben, die zu Ukrainern werden.“

          Hier widersprechen Sie sich jetzt. Erst behaupten Sie, dass es keine ethnische Russen gibt, dann sprechen Sie von zugewanderten Russen.

          Ihr versuch das mit einer Analogie zu deutschsprachigen Gebieten zu bringen ist albern und ein wenig schäbig und soll wohl von ihrem Geschreibsel ablenken.

          Vielleicht sollten Sie Ihre Weisheiten einfach für sich behalten. Ihre versuche den Müll den Sie schreiben zu rechtfertigen, macht es nur noch schlimmer.

    2. Young Global Leader

      „In der Ukraine leben Ukrainer und Russen friedlich zusammen.“

      Ja, so wie Serben und Kroaten friedlich in Yugoslawien zusammenleben.

      1. Nein stimmt nicht die Ironie. Russen und Ukrainer haben seit der Gründung der Sowjetunion friedlich zusammengelebt, auch danach.Bis 2014.
        Serbien und Kroatien hatten schon Blustfeindschaft im 2. WK, als die Kroaten die Serben mordeten. Zuvor brodelte es auch schon. 1914 wurde der öster. Thronfolger ermordet. Tito hatte eine schwere Regentschaft die Ethnien friedlich zu halten und 2, 3 Jahre vor seinem Tod zweifelte die SZ in einem langen Artikel inwieweit dieser Friede nach dem Tode Titos hält.
        So einen Zweifel gab es 1991 nach dem Ende der Sowjetunion in der Ukraine nicht.
        Die SZ behielt leider Recht. Die alte Feindschaft brach auf und entlud sich mit all ihren Erinnerungen.

  20. War hunderttausend Tote vorher nicht auch schon einmal so eine Lösung angedacht worden?
    Aber selbst Waffenstillstand war für viele Kommentatoren hier undeckbar, weil Russland besiegt werden kann, und auch besiegt wird.
    Erst werde die Wirtschaft ruiniert,
    dann das Militär besiegt(!?)
    Ruiniert wird aber nur die deutsche Wirtschaft.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Spinner, Propagandisten, militärische Nullen, sind das die das hier gesagt haben.

  21. Es handelt sich bei der versuchten Zerschlagung der Ukraine durch Putins Regime weder um einen Bürgerkrieg noch um einen irgendwie völkerrechtswidrigen Krieg. Es handelt sich schlicht um Terrorismus auf staatlicher Ebene. Putin ist deshalb auch kein Kriegsverbrecher im rechtlichen Sinne, der Ukraine wurde nie der Krieg erklärt, Putin ist ein Terrorführer. Und ja, Russland wir in Folge seines Wahnsinns zerfallen. Das verhindern wir nur wenn wir ihm die Ukraine komplett in den Rachen werfen. Und nein, die russischsprachigen ukrainischen Staatsbürger wollen nicht in ihrer Mehrheit Russen zweiter Klasse in einem diktatorischen Mafiastaat werden.

  22. Sankttionen sind für Russland ein Konjunkturprogramm, während die Sanktionierer auf ihren Produkten sitzenbleiben, und auch auf die billige Energie des Sanktionierten verzichten müssen.

    ntv mobil: „Die Sanktionen sind gescheitert“

    https://www.n-tv.de/24269752

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Hallo Helmut
      Ja so langsam merken es auch unsere regierungsfreundlichen Nachrichtenplatformen was reell sich abspielt. Das ständige verschleiern, verharmlosen und lügen glauben immer weniger. Wer interessiert im Netzt gelesen hat weiß dies schon seit gut 9 Monaten wie Russland mit den Sanktionen umgeht. Russland hat Erfahrung mit Sanktionen und sich die ganzen Jahre schon darauf eingestellt. z.B. hatten sie vor 2014 keine eigene Käseproduktion und hatten sämtlichen Käse aus dem Westen eingeführt. Dann, während der Sanktionen, bauten sie eine eigene Käseproduktion auf, mit Hilfe eines deutschen Geschäftsmannes. Und jetzt ist ein Netz über das ganze Riesengebiet aufgebaut. So geschieht das in allen Bereichen. Russland koppelt sich von Westimporten ab. Stellt selber her oder wird aus China und anderen Staaten beliefert.
      Der Westen hat sich selber seiner Geschäfte beraubt, vor allem die EU – auf Druck der USA. Angeblich wiegt die Moral höher.
      Und in Deutschland mehren sich die Stimmen von Unternehmen die eine Rezession und Deindustrialisierung sehen. Natürlich sehen das unsere tollen Qualitätsmedien nicht. Die sind meist noch stramm auf Regierungskurs. Aber auch sie wird die Strafe treffen, wenn überall gespart wird und werden muss. Die Subventionen werden aufhören.

      1. @Otti und Helmi
        Sie sind also der Meinung, all die verhassten „Qualitätsmedien“ beginnen zu begreifen, nur weil ein vereinzelter österreichischer Ökonom in einem Interview seine Meinung kundtut? Sie leben tatsächlich in einer aus Propaganda und Narrativen zusammengezimmerten Parallelwelt.

        Und was sind denn die entscheidenden Kernaussagen? Dass die Rüstungsindustrie wegen der vielen von der Ukraine geschrotteten oder erbeuteten Waffen und die Bekleidungsindustrie wegen der vielen durchlöcherten Uniformen profitiert. Das ist in einem Krieg eher weniger verwunderlich und gilt ebenso für die Gegenseite. Der Staat als einziger Auftraggeber der boomenden Industrie, wie nachhaltig ist das denn?

        Nicht zu vergessen der Inlandstourismus, in erster Linie in die neuen „Staatsgebiete“ zwischen Front und Grenze 😂
        Allerdings erst, nachdem 100.000e vorwiegend junge männliche Touristen auf unbestimmte Zeit ihren Urlaub in die angrenzenden Ex-Sowjetrepubliken angetreten haben, wo sie höchst willkommen sind:
        https://www.buzzfeed.de/news/russland-teilmobilmachung-fluechtlinge-kasachstan-diskriminierung-wohnungssuche-91815399.html

        Der österreichische Ökonom differenziert durchaus, was wirtschaftliche Probleme, Sanktionen und Bevölkerungsschichten betrifft. Und was nutzt ein vergleichsweise guter versprochener Sold, wenn er nicht bezahlt wird?
        Aber wie so oft, lesen Sie Propagandisten nur die Überschrift und verbreiten diese unverdaut, wie eine Kreml-Kuh mit Diarrhoe.

    2. Young Global Leader

      @Helmut, lesen sie mal, wie die eigentlich Betroffenen darüber schreiben:

      https://www.marktundmittelstand.de/zukunftsmaerkte/das-russische-wachstum-liegt-ueber-dem-deutschen

      Ja, so haben wir uns das jetzt nicht gedacht, dass es beim Machthaber Putin besser laufen würde. Eigentlich sollte doch …

      Sie irren sich, wenn Sie glauben, das alles würde nur am Psychoknacks der „grünen Sekte“ hängen. Das zieht sich quer durch die politischen Lager und man kann sich fragen, ob man überhaupt intervenieren sollte, wenn die Bereitschaft in den Tod zu gehen, so groß ist. Was fällt, das soll man auch noch stoßen, wie Nietzsche sagte.

  23. Genau, @Helmut, deswegen waechst die russische Wirtschaft auch wie ne Rakete und hat die US-Wirtschaft schon laengst ueberholt /s

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