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Inflation: Gehören Sie zur Mittelschicht? Vielleicht nicht mehr lange..

„Das Volk versteht das meiste falsch; aber spürt das meiste richtig.“

Mittelschicht Inflation

Der Einkauf im Supermarkt löst gegenwärtig aufgrund der heftigen Inflation Schockwellen aus – bei Teilen der deutschen Mittelschicht schlägt die latente Abstiegsangst gerade um: in akute Abstiegspanik!

Eine seit den Schröder’schen Reformen diffus schwelende Abstiegsangst schlägt gegenwärtig in konkrete Abstiegspanik um. Sie hat weite Teile der Mittelschicht erfasst. Frage: Gehören Sie zur Mittelschicht? Ja? Aber nicht mehr lange.. (frei nach dem blöden Witz vom Kasperle im Altenheim: Kasperl: Seid Ihr alle da? – Senioren: Jaaaa! – Kasperl: Aber nicht mehr lange..?).

Wer zählt eigentlich zur Mittelschicht?

Das Phänomen Abstiegsangst ist altbekannt, erhält aber plötzlich eine vollkommen neue Qualität. Auslöser ist die überschießende Inflation, die finanzmarktwelt.de wiederholt thematisiert hat: Erst stiegen seit September 2021 die Benzin-, Gas- und Strompreise signifikant. Dann folgten ab Januar 2022 die Lebensmittelpreise empfindlich. Schließlich zündete Putins Angriff auf die Ukraine am 24. Februar die zweite Stufe der Inflation.

Noch einmal gefragt: Zählen Sie sich eigentlich zur Mittelschicht? Ja? – Dann sind Sie nicht alleine! Die überwältigende Mehrheit der Deutschen tut das. Das hat historische Gründe, – wir kommen gleich darauf zu sprechen. Dass sogar Friedrich Merz sich der oberen Mittelschicht zurechnete, nahm freilich dem Einkommensmillionär 2020, als er noch eben Deutschlandchef von BlackRock war (bis März des Jahres), niemand ab. Es handelte sich um ein zu durchsichtiges taktisches Manöver. Was nicht bedeutet, dass man dem Mann als Spitzenmanager sein Einkommen nicht gönnt (Sozialneid ist charakterlich abstoßend und fußt auf Selbstwertdefiziten).

„Bemessungsgrundlagen“ der Mittelschicht

Entscheidend bei der Berechnung, wer zur Mittelschicht gehört, ist für gewöhnlich das Medianeinkommen als bedarfsgewichtetes Einkommen (nach Abzug der Steuern pro Haushalt). Der Medianwert ist die exakte Mittelachse aller Einkommen. 50 Prozent der Einkommen liegen unter ihm, 50 Prozent liegen darüber. Das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln (IW) zählt zur Mittelschicht, wem 60 bis 200 Prozent des Medianeinkommens zur Verfügung steht.

Lag das verfügbare Einkommen eines Singlehaushalt 2018 zwischen EURO 1.220 und 3.040, zählte er zur Mittelschicht. Für 2018 ermittelte das IW, dass 49 Prozent oder knapp jeder zweite Haushalt zur Mittelschicht zählte. In dem aktuellen Bericht von Februar 2022 „Die Mittelschicht im Fokus – Abgrenzung, Entwicklung und Mobilität“ nennen die beiden Autoren Judith Niehues und Maximilian Stockhausen weder für Familienhaushalte noch für Singlehaushalte einen aktualisierten Median. 2016 lag der Median bei EURO 1.869,- pro Einwohner. Die Obergrenze lag bei EURO 3.738,- (200%), die Untergrenze bei EURO 1.121,40 (60%).

Das IW hat übrigens einen Prozentrechner auf seiner Website eingerichtet, der altersgenau und nach Personenanzahl gestaffelt es jedem Haushalt erlaubt, zu errechnen, ob er zur Mittel-, Unter- oder Oberschicht zählt.

Wer zur Mittelschicht zählt, ist strittig

Wer zur Mittelschicht zählt und wer nicht, bleibt strittig insofern, als die in Rede stehenden Prozentgrenzen nach oben oder unten verschiebbar sind. Wenn der aktuelle Armut- und Reichtumsbericht der Bundesregierung zu anderen Ergebnissen kommt als etwa das IW, dann liegt das in der Natur der Sache. Das Medianeinkommen als Richtschnur berücksichtigt überdies keine Kapitalanlagen oder Immobilien. Es weiß nichts von guten oder weniger guten Wohngegenden, auch nicht vom sozialen Gefüge dort oder den obwaltenden sozio-kulturellen Hintergründen.

Die Medianberechnung der Mittelschicht ist mithin der Versuch, ein qualitatives Phänomen quantitativ zu messen. Es ist eine legitime, aber behutsam zu gebrauchende volkswirtschaftliche Krücke. Doch schon abseits dieser grundsätzlichen Kritik gilt bereits heute: Die Mittelschicht stellt mit 49 Prozent (siehe oben) nicht länger die Bevölkerungsmehrheit! Der OECD Durchschnitt liegt bei 62 Prozent. Würde man die Eigenheimquote als Grundlage nehmen, schnitte Deutschland noch deutlich schlechter ab. Es ist damit zu rechnen, dass zukünftig die Mittelschicht nicht nur in Deutschland weiter unter Druck gerät: als Folge der tektonischen politischen und wirtschaftlichen Verschiebungen, die wir gerade durchleben. Die Nullzinspolitik der EZB, die große Geldschwemme im EURO-Raum und als dessen Folge die überschießende Inflation spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Inflation: Einkauf beim Discounter lassen Haare zu Berge stehen

Der Autor musste dieser Tage bei einem großen deutschen Discounter einkaufen. Auf der Liste stand Speiseöl. Im Regal gab es reichlich davon. Es kostete EURO 4,99! Ein aufmerksamer Verkäufer steckte ihm, dass es noch einen kleinen Restposten zum alten Preis gäbe: EURO 0,79. Der Preis von Sonnenblumenöl hat sich auf dem westfälischen Land mehr als versechsfacht, genau: 631,65%. Der Kollege in Hamburg bemerkte beiläufig, bei ihm koste der Liter Speiseöl auch schon einmal EURO 5,99!

Der Einkauf im Supermarkt löst gegenwärtig aufgrnd der Inflation Schockwellen aus. Englands Notenbankchef Andrew Bailey warnte am 17. Mai eindringlich, dass die steigenden Lebensmittelpreise „apokalyptische Konsequenzen für die Ärmsten der Gesellschaft“ hätten. (siehe Markus Fugmanns Marktgeflüster vom 17. Mai „EZB in Panik – Druck durch Inflation und Fed zu groß!). Das gilt gerade für Deutschlands Mittelschicht. Denn Deutschlands Mittelschicht ist das Rückgrat des demokratischen Gemeinwesens. Sie hat sich Anfang des 21. Jahrhunderts in eine untere, mittlere und obere Mittelschicht aufgespalten. Auch das IW berücksichtigt diese Schichtung längst (zitierter Bericht Seite 38).

Gestalt der Schichtung entscheidend

Geschichte ist Geschichtetes. Und das ist jede Gesellschaft auch. Für die Stabilität eines Gemeinwesens ist entscheidend, welche Form die Schichtung besitzt. Im Mittelalter gab es die Lehnspyramide, an der immerhin stimmt, dass oben sehr wenige standen und unten sehr viele. Weniger die französische als vielmehr die industrielle Revolution brachte Anfang des 19. Jahrhunderts diese alte Ordnung gründlich durcheinander. Reichtum und Zugang zu geistigen Ressourcen bestimmten darüber, welcher sozialen Klasse man fortan angehörte. Bis zur großen Inflation 1923 hatte die gesellschaftliche Schichtung – stark vereinfacht – die Form einer Cola Flasche: Breite Basis in Gestalt des sogenannten Proletariats (Arbeiterschaft). Oberhalb der Taille eine breite Mittelschicht, das sogenannte Bürgertum (was immer das war). Und darüber schließlich ein enger Flaschenhals aus alten Eliten und Industriemagnaten.

Stunde Null

Nach 1945 waren die meisten Deutschen Habenichtse (was den Verfasser und Namensträger dieses Namens stets belustigt). Mindestens 12 Millionen Menschen wurden aus ihrer Heimat vertrieben beziehungsweise deportiert. Diese Menschen hatten gar nichts. Hinzu kamen Millionen, die in Trümmerstädten lebten und mehr oder weniger stark ausgebombt waren. Die gesellschaftliche Schichtung Deutschlands glich 1945 einem plattgefahrenen Stahlhelm. Ungleichmäßig ragten niedrige scharfkantige Spitzen aus der platten Masse: Das waren die wenigen Glücklichen, die das Schicksal verschont hatte. Zum Beispiel, weil sie auf dem flachen Land lebten.

DDR und BRD

Ab 1949 siegte in der DDR die klassenlose Gesellschaft, mit dem Erfolg, dass alle gleich wenig besaßen: Der plattgefahrene Stahlhelm rostete gewissermaßen vor sich hin. Dagegen glich die gesellschaftliche Schichtung in der BRD dank des Wirtschaftswunders alsbald einem Überraschungsei: An den Enden verjüngt sich die Silhouette: unten die abgewickelte Arbeiterschaft nebst zahlreichen Gastarbeitern; oben eine neue reiche Funktionselite. Der breite Bauch in der Mitte verkörpert die Mittelschicht. Der Unterschied zwischen dem Sohn eines leitenden Staatsanwalts, eines Geschäftsführers oder eine Hausmeisters war lange Zeit allenfalls marginal, wenn überhaupt. Das ist der Grund, warum sich bis heute fast alle Deutschen zur Mittelschicht zählen.

Hoch und niedrig kommen zurück – die arm sind im Geiste sind schon da

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts spreizt sich die gesellschaftliche Differenzierung zunehmend. Hoch und niedrig kommen zurück, seit dem Kaiserreich war das fremd. Die Vornehmen werden später dazu kommen. Die arm sind im Geiste sind schon da. Das alte Proletariat hat sich praktisch verflüchtigt, denn die klassische Arbeiterschaft ist weg. Heute existiert ein Prekariat, das ein riesiges Sammelbecken geworden ist: Verzweifelte Alleinerziehende. Alleinstehende, die einen Schicksalsschlag nicht verwinden konnten. Und dann viele, sehr viele Menschen mit Migrationshintergrund, die sich nicht integrieren wollen oder können und für deren Integration sich im übrigen auch keiner interessiert. Darüber spricht man in dieser Gesellschaft nicht, allenfalls hinter vorgehaltener Hand.

Inflation? Mittelschicht spürt Fallflation richtig voraus

Mohamed A. El-Erian, Großbritanniens maßgeblicher Ökonom und seit 2020 Präsident des Queens‘ College in Cambridge, diskutierte bereits 2018 öffentlich Maßnahmen zur Rettung der Mittelschicht. Die politische Funktionselite hierzulande indessen scheint sich für die tektonischen Verwerfungen, welche die Gesellschaft gerade erfasst, zu großen Teilen nicht weiter zu interessieren. Vielleicht, weil sie dieselben nicht betrifft. Sie sieht sich vielleicht längst auf dem Absprung in die untere Oberschicht.

Die mittlere und untere Mittelschicht hingegen hat Angst, unter die Räder zu geraten. Es geht um Lebensstandard. Es geht um die Zukunftsvorsorge der Kinder von all denen, die noch Kinder haben. Es tut sich eine Schere auf. Das obere Messer verkörpern die wegen der Inflation stagnierenden Reallöhne und die Nullzinsen auf Sparguthaben. Das untere Messer verkörpern die steigenden Lebensmittel- und Energiepreise sowie die – je nach Region – explodierenden Immobilienpreise. Die Einkommens-, Nullzins- und Inflationsschere schneidet vor allem Angehörige der jungen Mittelschicht zwischen 20 und 38 Jahren. Und zwar stärker als Angehörige der Unterschicht, die nichts zu verlieren haben, oder der Oberschicht, die von alldem nichts merken werden. „Fallflation“ nennt man die toxische Mischung aus schrumpfender Wirtschaft bei gleichzeitig hoher Inflation. Teile der Mittelschicht spüren diese kommende Fallflation voraus.

Frei nach Kurt Tucholsky: „Das Volk versteht das meiste falsch; aber spürt das meiste richtig.“

 



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12 Kommentare

  1. Vielleicht ist es ja möglich den Kaufkraftverlust von Löhnen und Gehältern durch die Inflation zumindest auszugleichen.
    Dann wären Lohn- und Gehaltserhöhung von Brutto etwa 15 %, notwendig, damit etwa 10 % dabei herauskommen.
    Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass z. B. Betriebsrenten, Direktvetsicherungen, Pensionskassen, Riester und Co., auch nur annähernd einen Inflationsausgleich finanzieren können, selbst wenn sie wollten.
    Die Allianz wird zur Auszahlung kommende Lebensversicherungen sicherlich auch nicht in diesem Jahr um über 10 % erhöhen, weil der Auszahlungsbetrag mindestens diese 10 % an Kaufkraft verloren hat.
    Die Menschen, die später ihre Auszahlungen erhalten, merken es eben später.
    Nominell werden sich noch viele Menschen dem Mittelstand zumindest so lange zugehörig fühlen, bis sie (besonders in einigen Jahren) nachgerechnet haben, was die Inflation ihnen gelassen hat.
    Jeder hatte für sich seine eigene Strategie, wie z. B. die private Vorsorgen fürs Alter gestaltet werden kann.
    Es wird sich schon jetzt bei einigen Sparern zeigen, ob die Strategie richtig war, aber spätestens in einigen Jahren werden alle Sparer es erfahren.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  2. Sehr gute Analyse, unterhaltsam geschrieben. Nur neu ist daran nichts.

    Eine ältere Generation, die in dem Jahrzehnt direkt nach dem Krieg geboren worden war, kannte keine breite und unverschuldete Not. Später kamen die dazu, die durch vorhandenen Wohlstand und Erbe von vielen Beschwernissen frei waren und die, die sich einen alternativen Lebensweg gesucht hatten, für den weniger materielle Mittel erforderlich waren. Diese drei Gruppen zusammen haben wirtschaftliches Problembewußtsein in Germany erfolgreich über 40 Jahre erstickt. Allerdings hat man auch nur wenige von diesen Leuten an den Stellen gesehen, an denen um den erfolgreichen Fortgang unserer Wirtschaft gerungen wurde. Daher kann man es niemand vorwerfen. Es steckt eben jeder erstmal nur in den eigenen Schuhen.

    Und die werden nun langsam unbequem.

  3. Der Traum von der finanziellen Freiheit mit vierzig, erhofft durch breites ETF-Sparen und bei der jüngeren Generation bis vor kurzem groß in Mode, ist wohl endgültig geplatzt.
    Arbeiten bis >70, sonst wird‘s nichts mit der Altersversorgung. Ein Seniorenheim werden sich ohnehin nur mehr wenige leisten können.

  4. Ich finde den Kommentar sehr gut, das man das eigentlich schon alles weiß, stört mich nicht. Man bekommt noch Mal einen guten Überblick und demzufolge kann man sich als Mittelschicht-Mensch schon mal auf seinen Abstieg freuen. Aber mit der Einstellung zu „unseren“ Migranten liegt der Autor ein klein wenig daneben, das klappt doch besser, als allgemein gedacht. Dank vieler Betriebe und umtriebigen Berufsschulen, haben wir schon beachtlich viele, neue und gut ausgebildete Handwerker mehr.

  5. Seit etwa 40 Jahren findet, aus sehr verschiedenen Gründen, in den früh industrialisierten Staaten eine Refeudalisierung statt. Das gilt sowohl in finanzieller wie in struktureller Hinsicht. Verdeckt würde das eine ganze Weile durch Kapitalverzehr und die strukturell bedingte Abschöpfung eines Teils der starken Produktivgewinne Asiens in den letzten Jahrzehnten.
    Beides geht nun zu Ende und führt zu einer Südamerikanisierung des gesamten Westens. Mit wirklichen Verwerfungen ist dabei nicht zu rechnen. Wie bereits in den USA zu sehen geht sich das entstehende Lumpenproletariat maximal gegenseitig an die Gurgel. Die neue Aristokratie hat dagegen auf absehbare Zeit nichts zu befürchten.

  6. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    „Geld drucken, im ungedecktem Papiergeldsystem ,führt immer zu Inflation “ Roland Leuschel im Herbst 2008 ,als die FED ihr Erstes von insgesamt 6 QE s beschließt.

    Bilanzsumme der FED damals bei 850 heute fast 9 000 Milliarden US-DOLLAR.

    Unter dem Stichwort “ Notenbanken Bilanzen “ können Sie selbst die unglaubliche Geschichte der QE s seit dem Jahr 2008 nachlesen.
    Insgesamt pumpten die weltweit führenden Notenbanken über 35 Billionen US-DOLLAR in die Märkte. Dazu kommen neue 75 Billionen US-DOLLAR der Privatwirtschaft, als neue Kredite der Banken.
    Somit trifft Geld auf nochmehr Geld und das erzeugt Inflation.
    Zuerst erfasste die Inflation nur die Aktienmärkte, dann die Immobilienmärkte und zum Schluss die Realwirtschaft!

  7. @ Columbo, hat auch schon optimistischer getönt. Die Liebhaber des MSCI World ( mit viel Amischrott) haben seit dem Hoch auch schon 20% eingebüsst, während der vielbelächelte „Andalusier mit Integrationshintergrund“ beim Gold in Euro 10% dazugewonnen hat.
    Es ist auffalllend, dass ganz grosse Koriphäen von der Kehrtwende der Fed auf dem falschen Fuss erwischt wurden.So reden heute z.B.
    Bernecker und auch Jens Erhardt ganz anders als vor drei Monaten.Kaufen und die Baisse durchstehen funktioniert bei gehebelten Luftkursen nicht.Mit einer Verzögerung von einigen Monaten erzählen sie jetzt was der „SCHNELLE FUGI“ schon immer sagte.
    Auch einige Permabullen und Crash Propheten- Kritiker sind sehr ruhig geworden, sind sie vielleicht am Lecken ihrer Wunden?

  8. Ho, ho Lumpenproletariat.
    Welch Wort.
    Wenn Sie sich an die Gurgel gehen, möcht Ich Sie bekehren.
    Zu Stoikern, zu Seneca, das fressen muss erst anders werden.
    Die Hüften zu fett, sinnigerweise macht das überwiegend die Zuckeraufnahme, zu viel Umwandelung in Hüftringe.
    Das Fressen muss ein anderes werden, das Hirn wird’s danken.

  9. Die Mittelschicht der Weimarer Republik wählte von der Weltwirtschaftskrise, also von 1928 an, massenhaft die NSDAP. Deren Ergebnis 1932: Über 43 %.
    Wiederholt sich Geschichte ?

  10. Es mag ja sein, dass Gold ein Krisenmetall ist.
    Darauf hindeuten würde, dass der Euro sich schon seit seinem Bestehen in einer Krise befindet, denn er hat gegenüber von Gold aktuell etwa 84% seine Wertes verloren.
    Ich denke, die letzten 16 % schafft er auch noch.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  11. Hans-Werner Sinn: „Sorgt selber für euch. Glaubt nicht daran, dass der Staat das schafft“ Der Staat wird heillos überfordert sein mit den sozialpolitischen Aufgaben.“

    Doch aus vielerlei Gründen seien für die Deutschen die „guten Zeiten“ vorbei, so Sinn. Und er fügte hinzu:
    „Nicht nur für die nächsten 15 Jahre, sondern für eine längere Periode. Das liegt zum einen daran, dass die Grünen uns die billige Energie ohnehin abstellen wollen. Zum anderen liegt es daran, dass die demografischen Probleme überhandnehmen. Das wissen wir eigentlich schon seit Anfang der 80er Jahre. Wir haben nun mal die Baby-Boomer, die heute 56- bis 60-Jährigen, die bald in Rente gehen wollen.

    Also was kann man tun das nicht die Inflation zuschlägt sondern auch nicht der Bürokrat als Vertreter der Politik ?

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