Konjunkturdaten

Ändert das etwas an der Fed-Politik? Inflation: US-Verbraucherpreise niedriger – Aktienmärkte mit Rally

Inflation US-Verbraucherpreise November

Die von den Märkten mit Spannung erwarteten Daten zur Inflation in den USA sind da: die soeben veröffentlichten US-Verbraucherpreise (November) sind mit +0,1% zum Vormonat niedriger ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,3%; Vormonat war +0,4%).

Zum Vorjahresmonat stiegen die Preise um +7,1% und damit weniger als erwartet (Prognose war +7,3%; Vormonat war +7,7%).

In der Kernrate (ohne Nahrung und Energie) stiegen die Preise zum Vormonat um +0,2% (Prognose war +0,3%; Vormonat war +0,3%) und zum Vorjahresmonat um +6,0% (Prognose war +6,1%; Vormonat war +6,3%).

Marktreaktion: starker Anstieg der US-Futures, Dollar nach unten, Renditen fallen stark! Hält die Bewegung an? Massive Schwung nach oben, dann Gewinntmitnahmen, da die Zahlen vermutlich so viel nicht ändern werden an der Fed-Politik!



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4 Kommentare

  1. …mit den guten Daten kann die FED weitermachen…

  2. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Tja wieder nichts mit dem „Untergang des Abendlandes“.

    Scherz beiseite: Die Realverzinsung müsste positiv werden, um den Aktienmärkten langfristig gefährlich zu werden .

    Zur Sache:

    Am Anfang des Jahres, als der Abschwung an der Börse begann, war man sich nicht sicher, ob sich nicht beide Kurven, Inflation geht wieder nach unten und Renditen umgekehrt nach oben, irgendwann in der Zukunft , nicht wieder überschneiden würden, zu Gunsten der Renditen.

    Beispielsweise 5 Prozent Rendite für eine „Zehnjährige“ ,aber nur noch 4 Prozent Inflation. Nun aber fallen die Renditen viel schneller, als die Inflation.
    Und das freut Nasdaq und Co.
    Das die Inflation überhaupt sinken kann, liegt am sogenannten Basiseffekt. Das ist ein statistischer Effekt und ein Kniff der Notenbanken, die Inflation geringer erscheinen zu lassen.
    Insgesamt ist aber die Inflation trotzdem um fast 15 Prozentpunkte, im Vergleich zum Jahresende 2020 gestiegen. Das wiederum nennt sich Zineszins- Effekt.
    Somit bleibt die Entwertung des Geldes bestehen und wie schützt man sich davor…., ? Richtig mit Aktien .
    Deren langfristige Rendite beträgt,inclusive Dividenden und Bezugsrechten aus Kapitalerhöhungen, 7,5 Prozent im langfristigen,statistischen Mittel seit 1955.
    Da sind sämtliche Crashs mit drin. Die Inflation liegt im Schnitt nur bei 5 Prozent, soll heißen die Realverzinsung beträgt 2,5 Prozent mit Aktien im Schnitt.
    Damit die Staatsanleihen wieder positive Realzinsen abwerfen, müssten die Leitzinsen, ebenfalls in diesen Bereich steigen. Und zwar langfristig, nicht nur mal kurzfristig,wir jetzt.
    Das sehe ich nicht kommen. Dazu ist die globale Verschuldung zu hoch.
    Das ich die Inflation mit 5 Prozent jährlich betitele, liegt an der Statistik. Jeder der sich damit auskennt, weiß, das die Inflation, im Auftrage der jeweiligen Regierungen, künstlich klein gerechnet wird.
    Die wahre Inflation liegt bei etwa bei 5 Prozent im langfristigen Mittel, jährlich.
    Deshalb kommen nur Aktien und Aktienfonds oder ETFs als langfristige Performance infrage, die vor Inflation schützt.
    Ja früher, zu Schlesingers Zeiten, 8,75 Prozent Leitzins ,bei 5 Prozent Inflation, da konnten sie in Anleihen gehen, da gab’s dort noch Rendite.
    Aber heute nicht mehr.
    Wir hatten Phasen positiver Realzinsen, 2000 und 2007. Das führte auch promt zum Crash.
    Anfang der Neunziger hatten wir auch positive Realzinsen, aber die Fallhöhe war nicht gegeben, andere nennen es Überbewertung.
    Anfang der Neunziger tingelten die Börsen noch bei einem Bruchteil der Jahrtausendwende durch die Gegend.
    Erst im Jahre 2000 war die Suppe angerichtet, hohe Bewertung der Aktienmärkte und positive Realzinsen.
    Das Gleiche 2007. Hier kamen noch die Immobilien hinzu.
    Beides muss zusammenkommen hohe Bewertungen und positive Realzinsen, sonst klappt der Crash nicht. Jedenfalls der nachhaltige Crash,der über mehere Jahre geht.

  3. heut hat es ma wieder richtig geil gepasst.

    Danke Meister Fugi

    😀

  4. Aber Herr Doktor, immer noch nicht geschnallt, wo sind denn die Realrenditen bei Dividenden unter 2% im S&P mit zukünftig fallenden Gewinnen? US – Anleihen rentieren immerhin über 4% mit Kursgewinnschancen bei Rezession.Die Wiederholung ihrer immergleichen Platte ist langweilig.

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