Europa

Inflation: Verbraucherpreise Oktober +10,4% – Lebensmittel +20%

Brennender Euro-Schein als Symbol für Inflation

Die Inflation in Deutschland stieg im September auf glatt 10 Prozent. Vor wenigen Augenblicken hat das Statistische Bundesamt nun die Daten für Oktober veröffentlicht: Die Verbraucherpreise steigen im Jahresvergleich um 10,4 Prozent, bei Erwartungen von 10,1 Prozent. Die Preise für Lebensmittel steigen sogar um 20,3% nach 18,7% im September.

Statistikdaten der deutschen Verbraucherpreise

Hier die Anmerkung der Statistiker:
Seit Beginn des Krieges in der Ukraine sind insbesondere die Preise für Energie merklich angestiegen und beeinflussen die Inflationsrate erheblich. Im Oktober 2022 waren die Energiepreise 43,0 % höher als im Vorjahresmonat. Auch die Preise für Nahrungsmittel stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat mit +20,3 % überdurchschnittlich. Deutliche Preisanstiege auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen wirken sich dabei preiserhöhend aus. Hinzu kommen die preistreibenden Effekte weiterhin unterbrochener Lieferketten infolge der Corona-Pandemie. Preisdämpfend dürfte sich im Oktober die Mehrwertsteuersenkung für Erdgaslieferungen und Fernwärme von 19 % auf 7 % auf die Inflationsrate ausgewirkt haben. Detaillierte Informationen veröffentlicht das Statistische Bundesamt mit den endgültigen Ergebnissen am 11. November 2022.



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2 Kommentare

  1. Vorläufige Jahresinflation (HVPI) in Italien im Oktober 22: 12,8%!!!
    Und Gold fällt und fällt und fällt…🥴

  2. Die Inflation in Spanien sinkt im Oktober auf 7,3 % – Nachrichten.es

    https://nachrichten.es/die-inflation-in-spanien-sinkt-im-oktober-auf-73/

    Ja, Gold „fällt“ immer.
    Seit 2000 um die etwa Versechsfachung.
    Wenn der Kurswert vom DAX sich vedoppeln würde, dann hätte er sich in der selben Zeit nur weniger als vervierfacht.
    Gold wird im Moment gegen Dollar getauscht, weil die Zinsen bei den Repo-Krediten auf das etwa 12 fache explodiert sind. Bei den Banken brennt im Moment die Hütte, denn sie benötigen Dollar.
    Aber das Gold ist ja nicht im Meer versenkt worden, sondern nach Asien gegangen. Es ist also immer noch auf der Welt irgendwo eingelagert, wo es gerne besitzt wird.
    Über den Daumen würde ich sagen, dass Gold die einzige Anlageklasse ist, die dem Anleger in Europa (auf 12 Monaten) noch keine Verluste eingebracht hat.
    Aber, wir werden alle Federn lassen müssen. Wenn die Krise sich richtig entfaltet, wird Gold auf geschätzt 1560 Euro absacken, bevor es dann wieder steigt. Bei einer Vervierfachung gegenüber dem DAX (seit 2000) würde Gold auf 1.400 Euro fallen. Schrecklich(!?)
    Wenn die selben Kursgewinne bei Gold, wie beim DAX seit 2000 vorliegen würden, dann stände Gold heute unter 560 Euro die Unze.
    Aber jedenfalls steuerfrei.
    Also, ganz entspannt zurücklegen und sehen, wie tief das Tal wird.
    Es wird tief.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

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