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Krieg – Zeitenwende für unser Geld? Boom und Bust – Live-Link (mit Stefan Riße und Benjamin Mudlack)

„Bringt der Krieg die Zeitenwende für unser Geld?“

Darüber sprechen heute Markus Fugmann und Co-Moderator Stefan Riße, Kapitalmarktstratege beim Vermögensverwalter Acatis AG.

Zu Gast heute: Benjamin Mudlack – Unternehmer und Autor „Geld.Zeitenwende“

Ein tiefer Blick in die Geschichte von Wirtschaft und Geld – warum kommt es immer wieder zu Krisen, dann aber wieder zu Euphorie, dann wieder zu Krisen? Finanzgeschichte anhand von zahlreichen Bildern erklärt – hier der Live-Link (heute ab 19Uhr):

Hier geht es dem Buch von Benjamin Mudlack: https://ef-magazin.de/accounts/book-order/?product_id=83

Hier geht es zu ausgewählten Grafiken aus dem Buch: https://drive.google.com/drive/folders/1EShqLjRhfsppOhqZ58r3uTOre-ibxhO0



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8 Kommentare

  1. Stefan Riße zu Gold: Spekulation, kein Investment!
    Wäre was für @Helmut😁.

    1. @Columbo, notfalls kann unser Andalusier sein Gold bei Putin gegen Rubel tauschen und die dann für seine Kinder und Enkel horten. Dafür gibt’s dann auch für Generationen lecker Gas und Öl aus Russland 🤣

  2. Schade, daß Herr Mudlack als höflicher Mann Mühe hatte, zu Wort zu kommen. Es wäre gut gewesen, wenn der wesentliche Denkfehler noch hätte aufgeklärt werden können, daß die Deflation, die eine gleichbleibende Geldmenge bei wachsender Wirtschaft hervorruft, im Gegensatz zu deflationären Schocks, positiv zu bewerten ist. Dadurch werden die Produkte billiger und kommen als „Friedensdividende“ den Verbrauchern zugute.
    Wenn die Brötchen – erwartungsgemäß – im nächsten Monat einen Pfennig billiger sein werden, wird man sich freuen und trotzdem heute schon welche kaufen. Und wenn das iPhone X jetzt im Preis sinkt, weil das Nachfolgemodell schon auf dem Markt ist, freuen sich die Leute, die den alten Preis nicht zahlen konnten, ohne aber die wohlhabenden Fans davon abzuhalten, sich das neueste Modell zu kaufen.
    Wächst die Geldmenge aber parallel zur Wirtschaftsleistung, wird dieser volkswirtschaftliche Mehrwert von der Notenbank abgeschöpft. Er kommt dann nicht mehr den Verbrauchern bzw. der Allgemeinheit zugute und die Vermögensschere geht auseinander.

  3. Wettbewerb um das beste Geld. Sehr gut.
    Manchmal hat man die falsche Aktie. MIST.
    UND VERDAMMT JETZT HAT MAN DAS FALSCHE TAUSCHMITTEL, ä Geld?
    Diesen Ansatz bitte ausführlich Erklären.
    Also Wissens, so für uns OTTOnorm…oder wollen Sie mit einem Geld Experiment, wieder die Leute verar………….

  4. Also so wie Herr Mudlack sehen es momentan die Spekulanten, die Gier steigt. Aber was hier überhaupt nicht mehr gesehen wird sind die Inflation, die steigenden Energiekosten, die ausfallenden Konsumenten in Russland, der Ukraine und auch in Europa beginnen die Menschen bei den Ausgaben zu sparen. Der Krieg steht jetzt im Fokus und alles Andere wird verdrängt. Bin schon auf die Quartalsberichte des Q1 neugierig ob da nicht mancher Ausblick eingetrübt wird. :)

  5. MMT ist ein Instrument des Sozialismus. Der Sozialismus führte und führt in die Diktatur.

    Wie kann man nach allen geschichtlichen Erfahrungen der Meinung sein, dass diesmal alles anders ist und es nur noch gute Menschen auf der Welt gibt die dann Geld gerecht verteilen? Geld wird niemals durch staatliche Institutionen (Leistungs-)Gerecht verteilt werden.

    Das ist leider utopisch, auch wenn Herr Riße in dem Punkt Stur bleibt ;-)

    Es ist natürlich in Ordnung wenn man an das Gute in jedem Menschen glaubt und das macht Herrn Riße auch nicht unsympatisch, aber so wie Herr Riße die Welt in dem Punkt einschätzt ist sie meines Erachtens leider nicht und sie wird auch nicht so werden.

    1. P.S. auch nicht staatliche Geldverteilungsräte wären nicht besser.

      Falls man so einen Gelverteilungsrat jemals einführen sollte……ich hätte Zeit und Lust das Geld „Gerecht“ in die richtigen Taschen (z.B. meine) zu verteilen ;-)

  6. Nicht Warren Buffet

    Herr Risse bezieht sich auf W. Buffet & ermahnt Herrn Mudlack, selbst zu argumentieren. Dabei verkennt er, dass WB Zugang zu unfassbar viel Geld & research hat und aus diesem Grund selbstverständlich anders am Markt agiert. Vor allem das „Argument“ und die alte Leier der Außerirdischen führt ins Niemandsland. Vielleicht kann er den Nullwert des Goldes, dessen rein spekulativen Charakter & die Tatsache, dass die Notenbanken Tonnen an Gold kaufen auch ohne das Wort Außerirdische erklären? Wer vertraut so jemandem sein Geld an?

    Im Weiteren Verlauf erschöpft sich die Argumentation von Herrn Risse leider des Öfteren (nicht immer; man kann ja anderer Auffassung sein) in A. Laschets „Isso-Argumentation“:

    Wieso soll bspw. Nickel rein Spekulativ sein? Die zockenden Banken, die Nickel einen spekulativen Charakter verleihen, sind doch gerade das Problem am aktuellen Finanzmarkt. Nassim Taleb sagte dazu: Lieber dumm und antifragil, als schlau und fragil. Da kann man bei einer sich verzockenden Bank auch mal den Handel mit Nickel aussetzen, um die Bank vor dem Umkippen zu bewahren.

    Gerade von einem Vermögensverwalter hätte ich mehr Fachwissen erwartet. Dies gilt umso mehr, zumal ESG für ihn ein wichtiger Baustein sein sollte (ob gut oder schlecht, hier egal).

    Insoweit ist Nickel nämlich für die neuen EV-Batterien unverzichtbar geworden. Während alte Batterien eine Nickel-Mangan-Cobalt-Ratio von 1-1-1 hatten, weisen heutige Batterien ein 8-1-1-Verhältnis auf, was Nickel offensichtlich bevorzugt. Bis 2030 sollen etwa 50% der EVs diese Nickel-favorisierten Batterien enthalten. Wo ist also der Spekulative Charakter im Gesamtbild ESG und ohne marktmanipulierende Banken? Ist es also spekulativ, in die Forschung neuer Batterien zu investieren? Herr Risse investiert lieber in überteuerte Unternehmen, die mit gedrucktem Geld gefüttert werden. Ist ja auch einfach, wenn man die scheinbar unbegrenzte Kreditlinie unserer Kinder zugrunde legt.

    Herr Mudlack war bemüht, objektiviert an der Diskussion teilzunehmen, was ich positiv empfand. Leider wurde er des Öfteren von Herrn Risse mit dem leidigen Narrativ „stocks always go up“ unterbrochen und die Qualität der Diskussion wieder eine Etage tiefer gezogen.

    Danke für das gute Format!

    NWB

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