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Kryptowährungen: Bitcoin scheitert bei $20,000, Ethereum und Ripple konsolidieren

Ethereum konsolidiert zurzeit. Es ist aber kurzfristig mit einem weiteren Kursanstieg zu rechnen. Die Nachfrage bleibt stark, und die Kryptowährung konnte sich noch vor der…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Bitcoin versuchte am Wochenende die psychologisch wichtige Marke von $20,000 zu erreichen. Der Widerstand erwies sich aber als zu stark.

Die US-Terminbörse CME startete gestern Abend den Handel ihrer Bitcoin-Futures. Dort erreichte der Preis der Kryptowährung ein Hoch von $20,600. Die Korrektur lies aber nicht lange auf sich warten, und der Preis der Terminkontrakte bewegt sich nun in der Nähe des Spot-Preis.

Insgesamt hatten die Futures nur einen geringen Effekt auf die Kryptowährung. Das Handelsvolumen an der CBOE bleibt niedrig, und es bleibt abzuwarten wie hoch das Interesse an den CME-Kontrakten sein wird. Der Markt ist aber noch jung, und braucht Zeit um sich zu entwickeln. Die Einführung der Terminkontrakte dürfte sich langfristig als positive Entwicklung erweisen.

Aus technischer Sicht bleibt der kurzfristige Ausblick für Bitcoin positiv. Der Widerstand bei $20,000 dürfte noch vor Jahresenden durchbrochen werden.

Ethereum konsolidiert zurzeit. Es ist aber kurzfristig mit einem weiteren Kursanstieg zu rechnen. Die Nachfrage bleibt stark, und die Kryptowährung konnte sich noch vor der Unterstützung bei $600 fangen. Ein Sprung über die Marke von $720 dürfte auch relativ schnell zu einer Rally bis zu $800 führen.

Mehr zu Kryptowährungen unter https://finanzmarktwelt.de/kryptowaehrungen/

Ripple gönnt sich nach der rapiden Rally eine Verschnaufpause. Händler sollte die Unterstützung im Bereich zwischen $0.60 und $0.6150 im Auge behalten.

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    18. Dezember 2017 09:57 at 09:57

    Bitcoin&Co werden verschwinden. Die neuen Kryptos heißen dann Austro-German-Italo-und US-Coin. Dazu noch Euro-Coin. Damit ist dann das Bargeld endgültig weg, aber das stört niemanden mehr. Geld stinkt noch weniger, als vorher.

    • Avatar

      Trigo

      18. Dezember 2017 11:36 at 11:36

      Dann knipst man nur den Strom aus und schon ist man mittellos… schöne neue Welt.

      • Avatar

        Columbo

        18. Dezember 2017 13:46 at 13:46

        @Trigo, mit dem Stromargument gegen den Bitcoin kommt man nicht weit. Wenn der Strom weg ist, sind alle mittellos, man findet ja nicht einmal mehr das Gold im Garten.

  2. Avatar

    Trigo

    18. Dezember 2017 14:52 at 14:52

    Ich wusste gar nicht das sie ein Bitcoin- Jünger sind. Der Bitcoin ist mir egal …. aber nicht das Bargeld.

    • Avatar

      Columbo

      18. Dezember 2017 15:27 at 15:27

      Ich bin Jünger von gar nichts! Ich versuche nur „dahinter“ zu blicken und das tue ich leidenschaftlich gerne.

  3. Avatar

    Sandra

    18. Dezember 2017 23:01 at 23:01

    Ich finde Ether noch viel spannender als Bitcoin, weil es seine eigene Plattform hat.

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Bitcoin: ein gigantisches Ponzi-Schema? Und was ist mit Gold?

Markus Fugmann

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Ist Bitcoin – im Gegensatz zu Gold – eine Art Ponzi-Schema? Das hatte der ehemalige Hedgefonds-Manager Jesse Felder in einem Artikel postuliert: Bitcoin sei ein reines Spekulationsobjekt, eine Blase, von der vor allem jene profitierten, die früh eingestiegen seien. Es habe – anders als Gold – keinen inneren Wert und sei auch kein wirkliches Zahlungsmittel:

„Ponzi schemes can work out great for early adopters. But that doesn’t make bitcoin, in any shape or form, a good investment or even a store of value, especially for those late to the game.“

Weil es als Zahlungsmittel praktisch komplett unbedeutend sei, habe Bitcoin eben im Gegensatz zum Fiat-Geld keinerlei Funktion als Währung:

„Because bitcoin provides neither “safety of principal” nor “an adequate return” it therefore can only be considered speculative. Furthermore, because bitcoin is not used as a medium of exchange nor provides any store of value, I can’t view it as a currency alternative either.“

Bitcoin – alle Fragen bleiben offen

Die durch den Kursanstieg immer euphorischeren Fans der Kryptowährung reagierte naturgemäß erbost – „Bitcoiners are crying foul“, wie es in einem Erwiderungs-Artikel hieß. So stimme der Vorwurf von Felder nicht, wonach Bitcoins durch forks wie Bitcoin Cash oder Bitcoin Gold doch vermehrbar sei:

„Bitcoin believers rely entirely on the idea that bitcoin is limited in supply making it far more attractive than fiat currencies that are being printed like mad by central bankers around the world. However, bitcoin has already hard forked several times, multiplying the number and type of bitcoins in circulation“.

Fakt ist: Das stimmt natürlich, allerdings sind diese Forks eben doch eine Art von Inflation durch die Schaffung stets neuer Kryptowährungen. Bitcoins gibt es nur in begrenzter Menge, aber es gibt potentiell unendlich viele Kryptowährungen.

Fakt ist jedoch ist auch, dass Bitcoin als Zahlungsmittel derzeit praktisch (noch?) keine Rolle spielt. Mithin steht die Frage, ob es sich hier wirklich um eine Währung handeln kann, noch aus. Das sagt Robert Vitye in einem Interview mit Florian Homm – bei Gold sei das dagegen seit vielen Tausend Jahren der Fall, es habe sich als Wertspeicher durchgesetzt. Gleichwohl seien dezentrale Geld-Systeme grundsätzlich gut, aber die „Feuertaufe“ bei Bitcoin stehe eben noch aus, sagt – aus unserer Sicht zurecht – Robert Vitye:

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Ist Bitcoin - im Gegensatz zu Gold - ein Ponzi-Schema?

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Inflation im Anflug? Ideen zu Bitcoin und Gold

Claudio Kummerfeld

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Darüber spricht im folgenden Video Manuel Koch mit Andre Stagge. Besprochen wird auch der Smart Money Flow Index, in dem Andre Stagge wichtige Signale für den Markt erkennt (mehr Details dazu hier). Er sieht auch eine aufkommende Inflation anhand stark steigender Lohnkosten in den USA. Die Auswirkungen auf die Märkte sind auch Thema im Video.

Auch besprochen werden von Manuel Koch zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bitcoin sei ein Kauf per Market Buy-Order. Gold sei ebenfalls ein Kauf, aber mit einer Stop-Buy-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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