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Aktien

Kurstreiber Short-Eindeckungen

Markus Fugmann

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am

Von MarketScanner

Nach der Analyse der Aktienindices mit Status 10.10.2014 (http://finanzmarktwelt.de/5547-5547/) ging es in den folgenden 2 Wochen, zurückhaltend ausgedrückt, sehr lebhaft an den internationalen Aktienmärkten zu. Die den Markt beeinflussenden Kräfte (also diejenigen, die einen freien Markt seit geraumer Zeit verhindern) haben nach Bruch wichtiger Unterstützungen / Trendlinien ganze Arbeit geleistet – man beachte in den folgenden Wochen-Charts die Höhe der positiven Bar der letzten Woche bei NASDAQ, Russell 2000, S&P 500, IBB und DAXK, in dem jeweils mit einem Rechteck hervorgehobenen Bereich.
Mit Ausnahme des Russell 2000 ist aktuell die Rückeroberung verletzter Trends gelungen und im Falle des IBB führte die irrational exuberance sogar zu einem deutlichen neuen Allzeithoch.

Nasdaq Vola

Dollar-Index

S&P

Nasdaq Biotech

Dax-Vola

Dieses Allzeithoch veranlasste mich, beim wöchentlichen Check der wichtigen Indices und Aktien, auf neue Hochs zu achten.
Oh Wunder, ganze Sektoren und darin oft bis zu 5 der Schwergewichte legten neue ATHs hin. Als Beispiel seien angeführt und mit Charts hinterlegt der Sektor Personal and Household Goods anhand des Stoxx America 600 Personal and Household Goods Index Q01U – berechnet seit August 2010 – mit den folgenden Komponenten mit All Time High:

Procter and Gamble [PG],
Altria [MO],
NIKE [NKE],
Clorox [CLX] und
Church & Dwight Company [CHD].

Weitere Indices ohne Charts mit Schwergewichten mit All Time High sind u.a. der Stoxx America 600 Retail Index Q013 – berechnet seit August 2010 – mit den folgenden Komponenten mit All Time High:

Home Depot [HD]
CVS Caremark [CVS]
Costco Wholesale [COST]
Lowe’s Companies [LOW] und
McKesson [MCK]

sowie der Stoxx America 600 Utilities Index Q09I – berechnet seit August 2010 – mit den folgenden Komponenten mit All Time High:

American Electric Power [AEP]
Edison International [EIX]
Northeast Utilities [NU] und
DTE Energy Holding [DTE]

Den Vogel schießt aber wieder einmal der iShares Nasdaq Biotechnology ETF IBB ab mit neuen ATHs bei 5 seiner 10 Komponenten und deren prozentualer Veränderung vom Oktobertief zum neuen All Time High in einer guten Woche:

CELGENE [CELG] 103,31 / 83,16 23,23 %
AMGEN [AMGN] 148,14 / 127,67 16,03 %
Gilead Sciences Inc. [GILD] 111,47 / 91,73 21,52 %
Regeneron Pharmaceuticals Inc. [REGN] 404,60 / 320,06 26,41 %
Biogen Idec Inc. [BIIB] kein neues ATH
Vertex Pharmaceuticals Inc [VRTX] kein neues ATH
Alexion Pharmaceuticals Inc. [ALXN] 190,85 / 155,01 23,12 %
Illumina Inc. [ILMN] 190,86 / 145,12 31,52 %
Mylan Inc. [MYL] kein neues ATH
Biomarin Pharmaceutical Inc. [BMRN] kein neues ATH

— im Folgenden zwei weitere Biotechnologie Firmen mit neuem ATH, nicht Bestandteil des ETF —
IDEXX LABS Inc. [IDXX] 140,42 / 115,12 21,98 %
Regulus Therapeutics [RGLS] 18,07 / 6,23 190,05 %

Natürlich fehlt auch Apple [AAPL] nicht im Reigen der neuen ATH Aktien.
Was sind nun aber die möglichen Triebfedern für diese immensen Kursbewegungen? Die Anstiege bei den Biotechwerten verliefen ohne dramatische Volumen-Anstiege, teilweise waren die Umsätze auch tiefer als in der Vorwoche. Gab es statt normaler Käufer auf dem schon sehr hohen Niveau vielleicht einen massiven Short-Squeeze? Werfen wir hierzu einen Blick auf das Short Interest Ratio (http://www.investopedia.com/terms/s/shortinterestratio.asp) bei den angesprochenen Werten.

US-Aktien

Der Median des Short Interest Ratio liegt für den Dow Jones Industrial Average bei 2,59, für den NASDAQ 100 bei 2,49 – bei Werten über 3,5 sollten Short-Eindeckungen schon einen erheblichen Beitrag am gesamten Volumen während des Anstiegs der letzten Woche gehabt haben.
Bei Regulus Therapeutics war es hingegen unter extremem Umsatzanstieg ein sehr positives Forschungsergebnis für die Hepatitis C Behandlung.

STX

Procter&Gamble

altria

nke

Clorox

Chruch & Dwight Company

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    olli

    27. Oktober 2014 10:54 at 10:54

    Mein Gott – so viel „komplisprech“ um letztendlich vage Vermutungen herzuleiten.
    Diese Mischung aus „Raketentechnik und Kaffeesatz“ ist mir zu spannend. Schlichte Pendingorders tun es auch.
    Sollte ein verifiziertes Livekonto mit nachvollziehbaren Ergebnissen existieren – Asche auf mein unwissendes Haupt.
    Beste Grüße & viel Spaß beim Trading

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – „Ob gut oder schlecht – Sell the News!“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Auch wenn es wie bei Microsoft gute Zahlen gab – der Markt ist derzeit negativ eingestellt.

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Aktien

Boeing-Quartalszahlen: Desaster, aber der Verlust ist kleiner als erwartet

Claudio Kummerfeld

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am

Die Boeing-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Boeing ist als Industrieunternehmen mit seiner gigantischen Zuliefererkette derart wichtig für die US-Volkswirtschaft, dass man mit starken Absatzrückgängen sogar das US-BIP in spürbare Bewegung bringen kann. Aber nun zu den wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 14,14 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,98/erwartet für heute 14,5). Laut Boeing sinken die Umsätze bei den zivilen Maschinen wegen der 737-Probleme, was teilweise durch höhere Umsätze in der Militärsparte ausgeglichen werde. Der Ergebnis liegt bei -1,39Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,45/erwartet für heute -2,32).

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Gegenüber Airbus ist Boeing doppelt hart getroffen. Nicht nur Corona trifft die Geschäfte des Flugzeugbauers, sondern immer noch das 737 Max-Desaster mit den zwei Abstürzen.

Der operative Cash Flow liegt bei -4,8 Milliarden Dollar.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +1,0 Prozent – wohl weil der Verlust nicht so schlimm ausfiel wie erwartet.

Boeing betont, dass man noch in den Büchern noch Aufträge habe für 4.300 kommerzielle Flugzeuge im Volumen von 393 Milliarden Dollar.

Boeing soll Ende 2021 noch 130.000 Mitarbeiter haben, wo es Anfang 2020 noch 160.000 waren.

CEO-Statement:

“The global pandemic continued to add pressure to our business this quarter, and we’re aligning to this new reality by closely managing our liquidity and transforming our enterprise to be sharper, more resilient and more sustainable for the long term,” said Boeing President and Chief Executive Officer Dave Calhoun. “Our diverse portfolio, including our government services, defense and space programs, continues to provide some stability for us as we adapt and rebuild for the other side of the pandemic. We remain focused on the health and safety of our employees and their communities. I’m proud of the dedication and commitment our teams have demonstrated as they continued to deliver for our customers in this challenging environment. Despite the near-term headwinds, we remain confident in our long term future and are focused on sustaining critical investments in our business and the meaningful actions we are taking to strengthen our safety culture, improve transparency and rebuild trust.”

Grafik zeigt Detaildaten zu den aktuellen Quartalszahlen von Boeing

Hauptwerk nahe Seattle - Boeing-Quartalszahlen veröffentlicht
Das Boeing-Hauptwerk nördlich von Seattle. Foto: Jeremy Elson CC BY-SA 3.0

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So sichern Sie in unruhigen Marktphasen Ihr Depot ab – Werbung

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Lieber Börsianer,

es ist wieder soweit. Deutschland fährt erneut runter und geht in einen moderaten Lockdown. Voraussichtlich noch im Verlauf des Tages werden Bund und Länder entsprechende Maßnahmen beschließen. In der Diskussion sind unter anderem: Verbot von Verwandtenbesuchen, Aufenthalt in der Öffentlichkeit mit maximal einer Person eines anderen Haushaltes, die Gastronomie soll wieder komplett heruntergefahren werden, touristische Übernachtungen im Inland sollen jetzt auch ausbleiben.

Zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass die Maßnahmen bis weit in die Adventszeit aufrecht erhalten werden sollen. Die Politik konzentriert sich offenbar auf das Weihnachtsfest. Am Weihnachtsbaum sollen wir also wieder Verwandte treffen dürfen und dabei möglicherweise auch wieder ein Restaurant besuchen dürfen. Es überrascht also nicht, dass der DAX bereits seit Tagen butterweich ist. Zuletzt sackte der deutsche Leitindex mit großer Dynamik unter die Marke von 12.000 Punkten ab. Noch hält sich der US-Markt wacker und hat noch kein Verkaufssignal generiert.

Es gibt folglich zwei Optionen. Die optimistische Variante: Der US-Markt wird die europäischen Börsen stützen, sodass die Korrektur bei DAX und Co. rasch auslaufen wird. Die pessimistische Variante: Die US-Märkte kippen nächstens „hinterher“ und leiten damit eine globale Korrekturphase ein.

Vor diesem Hintergrund fragen sich jetzt natürlich viele Investoren, wie kann ich mein Depot einmal absichern, wie kann ich meine schönen Gewinne der vergangenen Monate und Jahre kurzfristig festmachen.

Es gibt hier zwei anerkannte Methoden: So können Sie nun die Aktienpositionen Ihres Depots einfach vollständig oder weitgehend abverkaufen. Diese Lösung ist einfach, hat aber in der Praxis ihre Tücken. Zunächst kann diese Maßnahme vor allem bei etwas größeren Depots durchaus zeitaufwändig sein. Außerdem produzieren Sie dadurch für Ihr Depot eine gewisse Spesenbelastung, die sich am Ende, wenn Sie die Titel wieder zurückkaufen, quasi verdoppelt.

Außerdem dürfen wir getrost davon ausgehen, dass uns der Wiedereinstieg in der Praxis kaum optimal gelingen wird. Denn wenn dann die Börse plötzlich dreht, sind wir eben erst einmal nicht dabei. Und oftmals sind die Kursgewinne der ersten Erholungsphase, die auf eine Korrektur folgen, besonders großzügig. So zeigen alle Studien, dass man mit einem Totalverkauf langfristig Rendite verliert, selbst wenn Aus- und Wiedereinstieg halbwegs gut bewerkstelligt werden.

Machen Sie keine halben Sachen, sondern sichern Sie proaktiv ab

Sinnvoller ist in unruhigen Marktphasen die sog. aktive Absicherung. Bei diesem Verfahren halten Sie im Wesentlichen an Ihren bestehenden Aktienpositionen fest, stellen allerdings vorübergehend sog. Shorts oder Puts gegen diese Aktienpositionen.

Wie funktioniert die proaktive Absicherung in der Praxis? Die Deutsche Börse berechnet nicht nur den DAX, sondern auch den sog. Short-DAX. Dieser Index verhält sich exakt spiegelverkehrt oder invers zum „echten“ DAX. Zu Deutsch: Wenn der DAX an einem Tag um 1 % fällt, dann steigt der Short-DAX exakt um 1 %. Wenn Sie also DAX-Aktien im…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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