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Lufthansa: Drei Gründe für den Kurseinbruch – langfristig ein Gewinner?

Die Aktie der Lufthansa steht momentan nicht gut da. Das hat drei Gründe. Der erste ist so einfach, dass man ihn fast übersehen könnte. Was überproportional stark ansteigt, muss irgendwann auch mal einen…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Aktie der Lufthansa steht momentan nicht gut da. Das hat drei Gründe. Der erste ist so einfach, dass man ihn fast übersehen könnte. Was überproportional stark ansteigt, muss irgendwann auch mal einen Teil seiner Gewinne abgeben. Durchatmen oder Verschnaufpause nennt man das wohl. Denn wie man es im Chart gut sehen kann: Die Lufthansa-Aktie hatte 2017 gut 150% zugelegt. Seit ihrem Hoch im Januar 2018 ging es 20% in den Keller. Heute alleine sind es -7%.

Lufthansa immer noch mit Air Berlin-Folgekosten

Und da wären wir schon beim zweiten Grund für den aktuellen Kursrutsch. Wir wir heute früh in unserem Artikel schon aufzeigten, belastet die aktuelle Expansion der Tochter Eurowings deutlich die Geschäftszahlen. Neue Flugzeuge, neues Personal, die Struktur muss wachsen – das kostet erstmal, bevor man damit Geld verdienen kann – aus der Veröffentlichung der Lufthansa kann man auch herauslesen, dass Eurowings den Gesamtkonzern auch in naher Zukunft weiter belasten könnte.

Alitalia

Und das ist nicht alles. Die italienische Alitalia ist pleite, und lebt nur noch dank der Notkredite des italienischen Staates, die schon einmal aufgestockt werden mussten von 600 auf 900 Millionen Euro. Die EU-Kommission verschärft den Druck auf Rom den Laden an eine andere Airline zu verscherbeln – denn den Brüsseler „Experten“ ist fast ein Jahr nach Beginn der Notkredit-Vergabe aufgefallen, dass es sich hierbei doch glatt um eine staatliche „Beihilfe“ handeln könnte… (was sollte es denn sonst sein?).

Es wird schon lange spekuliert, dass die Lufthansa der Bieter mit dem besten Kaufkonzept für Alitalia ist, und die Gerüchte nehmen immer mehr zu, dass Rom die Lufthanseaten als Bieter favorisiert. Wir meinen: Das wird eine harte Nuss. Die Alitalia war in die Insolvenz gerutscht, weil sich die Mitarbeiter einem Sanierungskonzept der bisherigen Eigentümer verweigerten. Das kann eine harte „Sanierungsnuss“ für Lufthansa werden. Es könnte sein, dass auch hier erstmal weiteres Geld für Restrukturierungen ausgegeben werden muss, wenn die Lufthansa in Italien denn zum Zug kommt!

Langfristig ein Gewinner?

Was lernen wir alle daraus? Kurzfristig könnte die Lufthansa erstmal belastet sein. Langfristig könnte sie aber, wenn sie denn die obigen Baustellen in den Griff bekommt, eine deutlich größere Volumenmenge im Konzern haben – bei einer straffen Führung und Kostenkontrolle kann das langfristig was werden, wenn man nur groß genug ist. Aber bei Fluggesellschaften gibt es so viele Unbekannte (Ölpreis, Streiks etc) – wir wollen an dieser Stelle daher auch nur über Möglichkeiten für die Aktie sprechen, und nicht über Gewissheiten!

Lufthansa Aktie seit 2009
Der Verlauf der Lufthansa-Aktie seit dem Jahr 2009.

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Wie lange handeln Sie schon mit Aktien? – Werbung

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Lieber Börsianer,

sind Sie auch einer der zahlreichen Neu-Börsianer, die seit Ausbruch der Corona-Krise mit dem Aktienhandel begonnen haben? Wenn ja, dann beglückwünsche ich Sie zu diesem Entschluss.
Im Wesentlichen haben in diesem Jahr drei Faktoren zur Stärkung der Aktionärskultur beigetragen:

1) Die Niedrigzinsen lassen die Menschen nach Alternativen zum klassischen Sparkonto suchen.
2) Online-Broker machen den Aktienhandel auch mit kleinen Geldbeträgen attraktiv.
3) Während der Corona-bedingten Zwangspause des öffentlichen und oft auch beruflichen Lebens hatten viele Menschen erstmals Zeit, sich mit Ihrer Geldanlage und Altersvorsorge zu beschäftigen.

Die Millenials entdecken die Börse

In den vergangenen Monaten habe ich bemerkt, dass vor allem junge Menschen die Börse für sich entdecken. Menschen, die um die Jahrtausendwende geboren wurden, zeigen ein großes Interesse an Geldanlagethemen. Das freut mich umso mehr, gelten die Deutschen doch oftmals als Aktienmuffel. Die Rendite der Anlageportfolios hinkte den Menschen in Aktienländern wie den USA deshalb oft deutlich hinterher. Das könnte sich jetzt mit einer neuen Generation von Aktionären ändern.

Doch es ist auch Vorsicht geboten. Viele Neu-Börsianer lassen sich vom Versprechen auf den schnellen Gewinn verführen. Manche vergessen, dass Sie mit echtem Geld agieren und lassen sich von den spielerisch gestalteten Apps der Online-Broker blenden.

Manchmal scheint es tatsächlich sehr einfach zu sein, an der Börse Geld zu verdienen. Doch vergessen Sie niemals: Die Flut hebt alle Boote. In Zeiten steigender Kurse, wie nach dem Corona-Crash am Anfang des Jahres, konnten Sie kaufen was…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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