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Neue ESMA-Richtlinien: Alles neu bei CFDs?

Über die Auswirkungen der ESMA-Richtlinien auf den deutschen Markt für CFD-Anbieter

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Ein Gastbeitrag von Ivan Gowan, CEO von capital.com

Ab dem 1. August 2018 tritt in den Staaten der Europäischen Union eine strengere Regulierung von CFDs (Contracts for Differences) in Kraft. Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) wendet dazu neue Regeln an, die Trader weitestgehend vor Verlusten schützen sollen. Mit diesen Maßnahmen wird der grassierende Wildwuchs von unseriösen Handelsplattformen eingeschränkt. Dies ist für den Privatanleger durchaus sinnvoll. So wird er vor dem Negativsaldo geschützt und kann nicht mehr Kapital verlieren, als er angelegt hat.

Zudem gewinnt er zusätzliche Sicherheit durch eine individuelle Close-Out-Regelung. Dies bedeutet, dass der Broker alle oder nur einen Teil der Positionen schließen muss, wenn ein bestimmter Anteil des Kapitals verloren gegangen ist. Zudem werden die maximalen Hebel, zu denen gehandelt werden kann, begrenzt. Um unseriöses Geschäftsgebaren zu unterbinden, ist künftig die Bewerbung für die Eröffnung von neuen Konten mit einem finanziellen Anreiz verboten. Außerdem muss Werbung eine Risikowarnung mit einem Hinweis auf die bisherige Trading-Erfolgsquote enthalten.

Dies sind gute Nachrichten für den Trader. Doch wird das nicht ohne Auswirkungen auf den deutschen Markt bleiben. Da es zum gegenwärtigen Zeitpunkt viele CFD-Handelsplattformen gibt, wird sich hier der Markt bereinigen. Kleinere Anbieter, die ihre wohl eher unbekannte Plattform mit allen Mitteln beworben haben, dürften es künftig schwer haben. Einige von ihnen haben nicht ausreichend Kapital und kommen im Bedarfsfall in Liquiditätsengpässe, die das Funktionieren der Plattform und das eingelegte Kapital der Trader ernsthaft bedrohen können. Als Konsequenz wird sich das CFD-Geschäft auf die großen und seriösen Anbieter konzentrieren und diejenigen, die sich an die neuen Regeln der ESMA angepasst haben, sind sicher im Vorteil.

Was bedeutet das für den deutschen Handelsplatz? Diejenigen, die in CFDs investieren wollen, haben zwar auf den ersten Blick weniger Plattformen zur Verfügung. Jedoch kann sich der Trader dann sicher sein, dass er auf solidem Grund handelt. Auch auf das gesamte Engagement werden sich die neuen Regeln auswirken. Zum Beispiel könnte die geringere Hebelwirkung Privatanlegern beim Handel mit CFDs helfen. Der private Trader oder Trading-Interessent wird sich seiner Schritte durch den höheren Kapitalbedarf für den Einstieg bewusster.

Fundierte Kenntnisse und Strategien sind zwar bereits jetzt schon unabdingbar, künftig ist es aber gerade privaten Anlegern augenscheinlicher. Damit wird sich das Gesamtvolumen vermutlich etwas verringern. Allerdings kann man davon ausgehen, dass die Handelsvorgänge mit mehr Augenmaß durchgeführt werden – es wird weniger „gezockt“ als bislang. Die vorgeschriebene „No-negative“-Garantie bietet zusätzlichen Schutz, wenn der Händler einen falschen Deal in einem schnelllebigen Markt tätigt. So werden Trader mit den neuen ESMA-Regelungen langfristig erfolgreicher agieren können.

Auf der Seite der Plattformanbieter trifft man auf Reaktionen, die so unterschiedlich wie Tag und Nacht ausfallen. Während sich viele Anbieter, die die Regeln nicht einhalten können und schließlich den Betrieb einstellen werden, die neuen ESMA-Regulierungen kritisieren, geht Capital.com als erster Broker vollständig mit den neuen Richtlinien konform und setzt sie weit vor ihrem Inkrafttreten um.
Diese neuen Beschränkungen gelten nicht für professionelle Kunden, die solventer und anspruchsvoller sind. Wer mit höherem Hebel handeln will und nachweisen kann, dass er die geforderten Kriterien erfüllt, kann sich an seinen Plattformbetreiber wenden, um diese Kennzeichnung zu veranlassen – sollte sich aber auch der höheren Risiken bewusst sein.

Natürlich können sich Retail-Trader noch Off-Shore engagieren. Wenn sie aber so vorgehen, genießen sie nicht mehr den in Europa gültigen Schutz und können mitunter auch unseriösen Anbietern zum Opfer fallen. Somit wird es noch wichtiger, den richtigen Broker beziehungsweise Handelsplattform auszuwählen.


Capital.com-Chef Ivan Gowan

11 Kommentare

11 Comments

  1. wibe69

    21. Juni 2018 11:37 at 11:37

    „Natürlich können sich Retail-Trader noch Off-Shore engagieren“

    da gibt es auch noch ein kleines Ländle namens SCHWEIZ, auch dort gelten die ESMA Regeln nicht und man hat auch in der Schweiz eine Einlagensicherung. Also seriöse Anbieter außerhalb der ESMA sind allemal noch vorhanden

    • tarob

      23. Juni 2018 15:24 at 15:24

      Können Sie auch welche empfehlen?

    • Tony

      18. Juli 2018 21:01 at 21:01

      Die richtige abzocke wird sein , das das Neue gesetzt retroaktiv sein wird, z.b. wer offene Positionen in minus hatt und nicht schließen will weil er wartet das sich seine CFD wieder zum normal preis erholen, auch diese alten Positionen werden automatisch geschlossen ! Eine Frechheit, weil wenn man CFD Positionen damals eröffnet hatt, hatt man mit einer Marge von 100% gerechnet und kalkuliert!! Das ist Betrug an den kleinen Investor, mal wieder !

      • Marc

        31. August 2018 16:21 at 16:21

        Hallo Tony,

        das wundert mich, hat denn Dein Broker die alten Positionen geschlossen zum 1.8.?

        Ich habe bei diversen Brokern nur gesehen, dass alte Positionen bis zur Schließung zur alten, niedrigen Margin weitergeführt werden konnten und können.

        Viele Grüße

        Marc von Smart Markets

  2. Gixxer

    21. Juni 2018 22:16 at 22:16

    Ich habe ein CFD-Depot bei Onvista und von denen wurde ich bis jetzt noch nicht über die bevorstehenden Änderungen zum 01.08. informiert.
    Wie sieht es denn bei anderen aus?
    Wurden alle schon informiert oder noch besser, wurden andere Kunden von Onvista schon informiert?

    • Dietmar

      30. Juli 2018 04:52 at 04:52

      ja, mein brocker hat mich schon seid mai 2018 auf die bevorstehenden änderungen vorbereitet. gkfx kann ich und meine traderfreunde nur bestens empfehlen.

  3. Rusty

    22. Juni 2018 17:03 at 17:03

    Der Artikel ist eine absolute Frechheit. Ich war immer sehr überzeugt von der Freiheit auf Finanzmarktwelt. DE.

    Ich bin in einer Diktatur aufgewachsen und kann darauf in Zukunft verzichten. Aber wiedereinmal wird man für die Dummheit der anderen Menschen bestraft und dem eigentlichen Kapitalismus entzogen und seiner freien Entscheidung beraubt.

    Wer schon Capital. Com nutzt hat eh keine Ahnung vom Markt. Kein Mensch hat mir zu bestimmen, wie ich meine Geld verpulvern soll! Jeder hat das Recht und die Möglichkeit im Kapitalismus sich zu bilden und zu informieren. Dies bedarf keiner staatlichen Regelungen. Die helfen bei Dummheit oder Zockerportalen wie Bux, Lotto, Casino auch nicht. Optionen sind undurchsichtig und unreguliert.

    Ja ich kenne einige, die viel Geld verloren haben. Aber alle in Optionen. Und vor allem weil sie dumm waren. Dumm einfach nur Geld reinzuschmeissen. Das werden sie aber weiterhin tun.

    Siehe BUX. Dort gibt es diese Hebel und Co schon von Anfang an. Dennoch stehen fast alle in der Kreide und verlieren. Weil die Plattform auf zocken aufgebaut ist und daraus aus ist. Also hilft eine derartige Beformundung gegen Dummheit eh nicht. Der Banken Lobby und Ihren Produkten schon.

    Ein Hoch auf die Demokratie.

    Tipps für Broker aus der Schweiz >

  4. Dreamtimer

    23. Juni 2018 08:30 at 08:30

    Das Wort „privat“ scheint in der Finanzbranche ja eher negativ besetzt zu sein, irgendwo zwischen unmündig und infantil, auf jeden Fall der Leitung, Aufsicht und der Einschränkung zum Selbstschutz bedürftig.

    Ich werde einmal darauf achten, ob capital.com nicht auch zur prognostizierten Konsolidierungsmasse gehören wird und ob die betroffenen CFD-Buden die ESMA dann immer noch so toll finden, wie sie jetzt alle behaupten. Ich habe ja so gar nichts übrig für diese Art von Schleimerei gegenüber Behörden, aber vielleicht ist das bei denen auch bloß verhaltene Freude darüber, dass ihnen die EU auf ihrem Marsch in den Sozialismus, nicht den Markt komplett abgeklemmt und sie so vorzeitig ins „Private“ entlassen hat. Was macht eigentlich die Transaktionssteuer …?

    Noch eine Frage, die ich mir über die Finanzbranche und die „Fintechs“ stelle: ist „Deregulierung“ da jetzt auch schon ein Schimpfwort, so wie bei der SPD?

  5. USLA

    24. Juni 2018 20:44 at 20:44

    Der Artikel ist wirklich frech, denn da die Marginanforderungen mit der neuen ESMA Regelung viel höher sind, ist ist auch die Kapitalanforderung höher. Mit einem Hebel von 100 – 500 war es bisher möglich mit kleinem Kapital mehrere Positionen zueröffnen und so zu disversifizieren. War bis jetzt mit einer Kontogrösse von EUR 1000,00 problemlos möglich und so mit kleinem Kapialeinsatz das Trading mit einem Echtgeldkonto zu testen bzw. zuerlernen. Ist mit der neuen ESMA Regelung nicht mehr möglich. Ebensowenig ist ein Hege in einer Position nicht mehr möglich z.D. DAX geleichzeitig eine Position long und eine Postion short eizugehen. Die neue ESMA Regelung ist einfach nur Schrott aus diesen Grund bin ich jetzt zu einem Broker in die Schweiz gewechselt, der ist FINMA geregelt alles wie gehabt.

    • tarob

      25. Juni 2018 11:23 at 11:23

      Bin momentan auf der Suche nach einem geeigneten CFD-Broker.
      Meiner (Traiding212) hat mich bereits über ESMA Umsetzung ab dem 01.08. informiert und Professional-Client Bedingungen erfülle ich nicht.
      Können Sie welche in der Schweiz empfehlen bzw. bei welchen haben Sie das Konto eröffnet?

    • RustyAventador

      25. Juni 2018 14:01 at 14:01

      Hallo, welchen Broker in der Schweiz und wie sind die Regeln bei diesem?

      Merci

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Kommentare zum May-Rücktritt: „Schuld ist das Parlament, hohe Arbeitslosigkeit droht, Gefahren für Deutschland begrenzt“

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Die Wirtschaftsforscher vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und der deutsche Bankenverband äußern sich aktuell zum angekündigten Rücktritt von Theresa May. Auszugsweise wollen wir die Aussagen an dieser Stelle abdrucken. Das IW sieht die Schuld für ihren Rücktritt ganz klar beim britischen Parlament, das sich nicht einigen konnte. Als Problem sieht man nun, dass der Brexit wohl in das eine oder andere Extrem ausschlagen werde (harter Brexit oder neuer Volksentscheid). Für die britische Wirtschaft sei das sehr schlecht. Die Arbeitslosigkeit werde womöglich stark zunehmen, und es drohe sogar im Falle eines harten Brexit eine Rezession in UK. Die Risiken für die deutsche Wirtschaft seien aber begrenzt. Man erwarte zwar bis zu 100.000 Job-Verluste in Deutschland, das könne die Volkswirtschaft aber locker auffangen. Hier das IW in Auszügen im Wortlaut:

Theresa May ist gescheitert. Das ist aber nicht ihre Schuld, sondern liegt vielmehr an dem mangelnden Einigungswillen des britischen Parlaments. Weil die Protagonisten weiter in ihren Gräben verschanzt blieben, konnte sie keinen Kompromiss finden. Jetzt werden Randlösungen immer wahrscheinlicher: Am deutlichsten zeichnet sich ein harter No-Deal-Brexit ab. Allerdings ist auch ein neues Brexit-Referendum denkbar, das den Schaden eines ungeregelten Brexits abwenden könnte.

„Die Schäden, die dem UK durch den harten Brexit drohen, nehmen Johnson & Co. in höchst fahrlässiger Weise in Kauf“, sagt IW-Brexitexperte Jürgen Matthes. Er geht davon aus, dass ein No-Deal-Brexit die britische Wirtschaft kurzfristig in eine Rezession stürzen und die Arbeitslosigkeit deutlich erhöhen könnte – so wie auch schon die Bank of England im November 2018 gewarnt hat. Durch einen ungeregelten Austritt wird die Unsicherheit in der Wirtschaft rapide zunehmen, lange Staus an den Grenzen führen zu Versorgungsengpässen. „Längerfristig schaden neue Zölle, andere Handelsbarrieren und eine stark eingeschränkte Zuwanderung aus der EU dem Vereinigten Königreich“, so Matthes. „Das führt dazu, dass viele britische Unternehmen aus den europäischen Wertschöpfungsketten herausgeschnitten werden.“ Die britische Regierung fürchtet im Fall eines No-Deal-Brexit, dass die Wirtschaftsleistung langfristig zum bis zu zehn Prozent geringer ausfällt.

Für die deutsche Wirtschaft würde es im Fall eines No-Deal-Brexit zweifellos auch unruhiger werden, allerdings würden die ökonomischen Schäden deutlich geringer ausfallen als im UK. „Viele Unternehmen haben ihre Notfallpläne längst in der Schublade“, sagt Jürgen Matthes. Zudem sind deutsche Exporteure findig, neue Absatzmärkte zu finden – Horrorszenarien sind also nicht angebracht. Eine Studie des IWH in Halle fürchtet einen Verlust bis zu 100.000 Stellen bei einem harten Brexit. Das ist für die Betroffenen sicherlich problematisch. Doch entspricht diese Zahl nur 0,25 Prozent der insgesamt rund 45 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland. Im vergangenen Jahr ist gleichzeitig die Zahl der Erwerbstätigen um 1,3 Prozent gestiegen – die deutsche Wirtschaft muss sich also nicht zu sehr vor einem harten Brexit fürchten.

Andreas Krautscheid, Hauptgeschäftsführer des deutschen Bankenverbandes im Wortlaut:

„Der Rücktritt von Theresa May ist die Konsequenz aus der Unfähigkeit von britischer Regierung und Parlament eine gemeinsame Position zum Brexit-Vertrag zu finden“. Es sollte sich in London jetzt niemand täuschen: Die 27 EU-Staaten werden zu Recht nicht bereit sein, erneut von vorne anzufangen. Entweder wird das Problem in London gelöst oder Europa geht mit allen Konsequenzen in einen harten Brexit.“

Theresa May
Theresa May. Foto: HM Government – https://www.gov.uk/government/speeches/pm-press-statement-at-european-council-14-december-2018 OGL 3

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Bank of England mit Hinweis: Zwei enorme Risiken im Finanzsystem!

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Die Bank of England hat vor wenigen Minuten auf mehrere Risiken für das Finanzsystem hingewiesen und deutlich gemacht, dass die Banken und die Regulierer (also vor allem in London?) offenbar nicht wirklich auf diese Probleme vorbereitet sind, wenn diese Risiken zu akuten Problemen in Finanzsystem führen sollten. Ausgesprochen hat diese Risiken der für die Regulierung zuständige Direktor Sam Woods in einer Rede (hier der gesamte Redetext auf 12 Seiten).

Erstens wäre da das Risiko, dass Banken in großem Ausmaß Kredite vergeben würden an Unternehmen, die ohnehin schon stark verschuldet seien. Auf globaler Ebene habe die Kreditvergabe in dieser Kategorie im letzten Jahr um 16% zugenommen. Die Kreditvergabe-Standards hätten gleichzeitig stark abgenommen. Im Klartext: Immer mehr Schrottunternehmen bekommen immer mehr Geld hinterher geschmissen. Die Banken müssen halt ihr Geld auf Teufel komm raus irgendwo unterbringen, bei den Null- und Negativzinsen. Zitat Bank of England:

One such area, in which both the Financial Policy Committee and Prudential Regulation Committee have been taking a keen interest, is leveraged lending – in other words lending to highly-indebted ompanies. We have said a lot about this over the last year so I will confine myself to a brief comment only. That comment is that sometimes horizon-scanning does not require binoculars, because the object of study is already at the front gate. I think it would be very odd if we did not pay close attention to a class of lending which grew globally at a rate of 16% last year, and in which there has been a very significant slide in underwriting standards. Further, much of the lending is being funnelled through banks to a variety of end-investors who may or may not understand what they are getting into.

Und als zweites enormes Risiko für das Finanzsystem sieht die Notenbank speziell die Kreditvergabe von Investmentbanken an Unternehmen. Genauer gesagt geht es darum, dass man von den Kreditnehmern als Sicherheiten Aktienbestände akzeptiere. Da ist die Lage natürlich klar. Was, wenn der Aktienmarkt kräftig einbricht? Dann sind die Sicherheiten schnell nichts mehr oder nur noch sehr wenig wert. Und die Bank als Kreditgeber hat ein echtes Problem, wenn die Kreditraten nicht mehr fließen, und gleichzeitig die Sicherheiten wertlos sind. In einem einzigen Deal hätten Banken in London laut Woods im Jahr 2017 mal schlappe 1 Milliarde Pfund verloren. Zitat Bank of England:

This is much easier said than done for another type of corporate lending, largely carried out by investment banks. This type of lending is secured against equity holdings of the borrower, often in a related entity – so-called “margin loans”. The first observation about this is that it will often create wrong-way risk because the value of the collateral may well be linked to the credit-worthiness of the borrower, which can cause problems in times of stress even though collateral haircuts tend to be 30-50%. Largely due to this, we estimate that banks in London lost more than €1b in a single deal in 2017. But the broader observation is that this type of lending is not well captured by today’s capital framework for banks – in part because it tends to sprawl awkwardly across credit, market and operational risk requirements. I don’t ask you simply to accept this statement at face value – our analysis of the capital held against one such recent exposure by a range of banks illustrates it well: even allowing for differentiation in terms across firms, this level of variation simply cannot be right. In this sense, just as the leveraged lending issue is akin to the UK mortgage risking-up issue, these margin loans have an echo of the problems we’ve been tackling on capitalisation of equity-release mortgages – complexity creates a weakness in the system.

Bank of England sieht Risiken im Finanzsystem
Die Bank of England sieht enorme Risiken im Finanzsystem. Hier die Zentrale in London. Foto: Diliff / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

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China: Keine Gespräche zwischen Xi Jinping und Trump geplant

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Chinas Abgesandter in den USA, Cui Tiankai, hat soeben deutlich gemacht, dass ein Treffen zwischen Xi Jinping und Trump nicht vorgesehen sei (ergo: auch nicht auf dem G20-Gipfel Ende Juni!).

Was derzeit mit Huawei passiere, so Cui Tiankai, sei sehr „ungewöhnlich“, die Anschuldigungen der USA gegen Huawei seien ohne jede Begründung..

Die US-Futures leicht tiefer nach diesen Aussagen, aber die Algos scheinen schlicht Trumps Zweckoptimismus zu glauben anstatt die chinesische Seite auch nur wahrzunehmen! So warnt heute der Chefredakteur der „Global Times“ vor derart naivem Optimismus:

Diese Ignoranz geht an der Wall Street so lange gut, bis es nicht mehr gut geht!

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