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Märkte

Öl: Saudis gegen Produktionskürzung

Markus Fugmann

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Saudi-Arabien wird sich wohl nicht auf dem morgigen OPEC-Treffen für eine Kürzung der Fördermenge einsetzen. Das berichtet Reuters.com. Der saudische Ölminister Ali al-Naimi geht davon aus, dass sich der Ölmarkt „von alleine“ stabilisieren dürfte. Bereits gestern war der Ölpreis unter Druck geraten, weil sich wohl auch Russland nicht für Kürzungen einsetzen wird. Laut Igor Sechin, CEO des staatlichen Ölunternehmens Rosneft, werde Russalnd auch dann nicht für einen solchen Schritt plädieren, wenn der Ölpreis auf 60 Dollar fallen sollte. Wohl in Anspielung auf die amerikanische Shale-Industrie („Fracking“) sagte Sechin, dass ein tiefer Ölpreis wohl insbesonderen jenen schade, die hohe Produktionskosten hätten. Damit scheint auch Russland – neben Saudi-Arabien – die amerikanische Shale-Industrie aus dem Markt drängen zu wollen. In den USA hängen viele Jobs an dieser Industrie – der Fall des Ölpreises könnte sich so für die USA als Boomerang erweisen: zahlreiche Beobachter vermuten nämlich, dass eine Absprache zwischen den USA und Saudi-Arabien Auslöser des starken Kursrutsches seit dem Sommer diesen Jahres war. Ziel dieser Absprache sei es gewesen, Russland und den Iran unter Druck zu bringen.

Damit sprechen sich mit dem Iran und Venezuela bislang nur zwei OPEC-Mitglieder klar für Förderkürzungen aus – aus nachvollziehbaren Gründen: beide Länder brauchen einen Ölpreis von ca. 140 Dollar, um ein ausgeglichenes Staatsbudget zu erreichen. Sollte sich die OPEC auf ihrem morgigen Treffen nicht für eine Kürzung entscheiden, könnte der Ölpreis in Richtung 60 Dollar fallen.

Was Sie über das morgige OPEC-Treffen wissen sollten, sehen Sie hier:

US-ÖL

Ein Kommentar

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  1. Avatar

    Wolfgang Koch

    26. November 2014 16:36 at 16:36

    Renaissance des alten Spruchs:Wer anderen eine Grube gräbt,fällt selbst hinein!Wir sind die Guten&Besten hat sich die Shale-Oil&gas-republik wohl gedacht als sie gedanklich zur Weltfördermacht aufgestiegen ist!Und nun,oh shit?die anderen,meist bösen, Förderkonkurrenten,senken auch die Preise für’s Ex-schwarze Gold.Das darf doch nicht wahr sein.Es ist wie beim Klassenstreber:Er muss&soll nicht alle abschreiben lassen,einige auserwählte jedoch schon,um nicht allzu einsam zu sein!

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York: Biden vs Trump – Wall Street in Wartestellung

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Amerikaner warten heute gespannt auf die heute Nacht um 3 Uhr deutscher Zeit stattfindende erste Debatte zwischen Donald Trump und Joe Biden.

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Aktien

Wie lange handeln Sie schon mit Aktien? – Werbung

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Lieber Börsianer,

sind Sie auch einer der zahlreichen Neu-Börsianer, die seit Ausbruch der Corona-Krise mit dem Aktienhandel begonnen haben? Wenn ja, dann beglückwünsche ich Sie zu diesem Entschluss.
Im Wesentlichen haben in diesem Jahr drei Faktoren zur Stärkung der Aktionärskultur beigetragen:

1) Die Niedrigzinsen lassen die Menschen nach Alternativen zum klassischen Sparkonto suchen.
2) Online-Broker machen den Aktienhandel auch mit kleinen Geldbeträgen attraktiv.
3) Während der Corona-bedingten Zwangspause des öffentlichen und oft auch beruflichen Lebens hatten viele Menschen erstmals Zeit, sich mit Ihrer Geldanlage und Altersvorsorge zu beschäftigen.

Die Millenials entdecken die Börse

In den vergangenen Monaten habe ich bemerkt, dass vor allem junge Menschen die Börse für sich entdecken. Menschen, die um die Jahrtausendwende geboren wurden, zeigen ein großes Interesse an Geldanlagethemen. Das freut mich umso mehr, gelten die Deutschen doch oftmals als Aktienmuffel. Die Rendite der Anlageportfolios hinkte den Menschen in Aktienländern wie den USA deshalb oft deutlich hinterher. Das könnte sich jetzt mit einer neuen Generation von Aktionären ändern.

Doch es ist auch Vorsicht geboten. Viele Neu-Börsianer lassen sich vom Versprechen auf den schnellen Gewinn verführen. Manche vergessen, dass Sie mit echtem Geld agieren und lassen sich von den spielerisch gestalteten Apps der Online-Broker blenden.

Manchmal scheint es tatsächlich sehr einfach zu sein, an der Börse Geld zu verdienen. Doch vergessen Sie niemals: Die Flut hebt alle Boote. In Zeiten steigender Kurse, wie nach dem Corona-Crash am Anfang des Jahres, konnten Sie kaufen was…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Gold/Silber

Goldpreis steigt – aber Vorsicht Gold-Bullen, heute Nacht wird es spannend

Claudio Kummerfeld

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Ein Barren Gold

Der Goldpreis steigt etwas an nach dem kräftigen Absturz in der letzten Woche. Verlor das Edelmetall mehr als 100 Dollar und fiel im Tief bis auf 1.848 Dollar bis gestern früh, so hat sich Gold bis heute wieder etwas erholt auf aktuell 1.884 Dollar. Dies liegt wie so oft in den letzten Wochen am US-Dollar. Die negative Korrelation zwischen US-Dollar und Goldpreis zeigt sich einmal mehr. Der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere Hauptwährungen) verliert seit Freitag von 94,78 im Hoch auf aktuell 94,15 Indexpunkte. Dies stärkt derzeit den Goldpreis, aber auch nur ein wenig. Um wieder Richtung 2.000 Dollar-Marke schielen zu können, ist noch ein guter Weg zu gehen.

Ereignisse in den USA halten den Goldpreis unter Hochdruck

Der Goldpreis wird gerade am heutigen Dienstag möglicherweise noch einigen Schwankungen ausgesetzt sein. Da wären zunächst die Reden von drei verschiedenen Fed-Bankern, die nach deutscher Zeit Nachmittags und Abends stattfinden. Ihre Aussagen können den US-Dollar und somit auch den Goldpreis beeinflussen.

Aber mit Abstand das wichtigste Ereignis heute ist das erste Rede-Duell zwischen Donald Trump und seinem Kontrahenten um die Wahl zum US-Präsidenten Joe Biden. Nach deutscher Zeit findet die Debatte morgen früh um 3 Uhr statt. Also können wir morgen früh zum Handelsstart erblicken, welche Auswirkungen diese Debatte auf Aktienmärkte, US-Dollar und Goldpreis haben wird. Bei solchen Ereignissen gilt stets: Sie können gravierende Auswirkungen auf die Kurse haben, oder auch gar keine.

Und dann gibt es da noch das nächste Corona-Hilfspaket der Demokraten in Höhe von 2,2 Billionen Dollar, welches gerade vorgelegt wird. Es gehe um neue Mittel, die erforderlich seien um eine Katastrophe in vielen Bereichen von öffentlichem Leben und Privatwirtschaft (unsere Kurzformulierung) abzuwenden. Die Demokraten teilten gestern aber nicht mit, wann über diesen neuen Rettungspaketvorschlag abgestimmt wird. Es ist also völlig unklar, was in dieser Hinsicht passieren wird. Jetzt aktuell scheint der Fokus auf der Trump-Biden-Debatte zu liegen!

Im Chart sehen wir den Verlauf im Goldpreis seit dem 21. August. Noch ist es nur eine kleine Erholung in diesem größeren Bild. Der US-Dollar müsste noch stärker zurückkommen, wenn Gold klettern soll. Also, Obacht was heute Nacht bei der Trump-Biden-Debatte herauskommt!

Chart zeigt Kursverlauf im Goldpreis seit dem 21. August

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