Folgen Sie uns

Märkte

Ölpreis-Absturz gestoppt – warum das nur eine Pause sein könnte

Avatar

Veröffentlicht

am

Beispielbild einer Ölpumpe

Der tagelange brutale Absturz im Ölpreis konnte gestern gestoppt werden. Was waren die Gründe? War der Markt überverkauft? Gibt es aktuell sozusagen eine technische Pause auf dem weiteren Weg nach unten? Auf jeden Fall rückt die OPEC aktuell mal wieder verstärkt in den Fokus der Beobachter am Ölmarkt. Erst gestern hatten wir gemutmaßt. Fällt der Ölpreis noch weiter, oder erholt er sich nach der Krise rund um den Corona-Virus nicht wieder, könnte sich die OPEC veranlasst sehen aktiv zu werden.

OPEC alarmiert durch Corona-Virus und niedrigen Ölpreis

Und siehe da. Aktuelle Berichte zeigen, dass die OPEC offensichtlich konkret darüber nachdenkt, die bis Ende März laufende zusätzliche Fördermengenkürzung bis Ende Juni zeitlich zu verlängern. Oder sie könnte auch die Kürzungen mengenmäßig ausweiten, was wohl einen weitaus größeren Eindruck am Markt hinterlassen würde. Die Idee dahinter ist klar. Der Ölpreis muss steigen. Der Absturz der jüngsten Tage ist für die Mitgliedsstaaten, deren Staatshaushalte an den Öleinnahmen hängen, inakzeptabel. Doch wie stark muss man die Fördermenge senken, um einen möglichen Nachfragerückgang bei Öl durch das Corona-Virus auszugleichen? Das ist unmöglich zu kalkulieren. Auch ist unmöglich abzuschätzen, mit welcher zusätzlichen Mengenkürzung man den Terminmarkt wirklich beeindrucken kann, so dass der Ölpreis wieder anfängt zu steigen.

Es tut sich was in Libyen

Aktuell tut sich „mal wieder“ was in Libyen. Die dortige Ölproduktion ist jüngst stark rückläufig. Es ist ziemlich einfach. Je größer das Chaos im Bürgerkrieg, desto stärker wird auch die Ölproduktion und vor allem der Abtransport per Schiff erschwert. Diese Nachricht aus Libyen mag dem Ölpreis in den letzten Stunden wohl ein ganz klein wenig dabei geholfen haben nicht weiter zu fallen. Aber wir haben gerade zum Thema Libyen schön öfters unsere Meinung geäußert. Genau wie bei Unruhen im Irak bewegen solche Nachrichten den Ölpreis in der Regel nur für ganz kurze Zeit, und das auch nur minimal. Denn schon kurze Zeit später ändert sich die Lage in diesen Ländern in der Regel wieder.

Die aktuelle Lage beim Ölpreis

Der Absturz im WTI-Ölpreis ist aktuell womöglich (!) nur gebremst worden durch Libyen und die Diskussion um die OPEC. Denn das Kartell ist dafür bekannt keine Schnellschüsse zu veranstalten. Tagelang lief der Risk Off Trade. Ölpreis und Aktienmärkte fielen, während Goldpreis und Schweizer Franken zulegen konnten (die Flucht in die Sicherheit). WTI-Öl fiel seit dem 8. Januar von 65 auf jetzt 53 Dollar (Chartverlauf seit dem 20. Januar). Dort um die 53 Dollar herum pendelt der Markt seit gestern Nachmittag. Nun kommt es darauf an, ob sich das Corona-Virus weiter ausbreitet – wonach es derzeit aussieht (heute erster bestätigter Fall in Deutschland). Weitere Meldungen könnten den Ölpreis erneut durchsacken lassen. Aber wie immer der Hinweis: Wir haben keine Glaskugel. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung! Und zum Schluss noch kurz der Hinweis: Heute Abend um 22:30 Uhr deutscher Zeit stehen wieder die privaten API-Daten für die Öl-Lagerbestände in den USA an, und morgen um 16:30 Uhr folgenden die staatlichen Lagerdaten.

WTI Ölpreis im Verlauf der letzten 30 Tage

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Märkte

Ölpreis: OPEC-Meeting verschoben, viele Probleme – Fallhöhe riesengroß!

Avatar

Veröffentlicht

am

Beispielbild für eine Öl-Pumpe

Der Ölpreis könnte am morgigen Montag eine sehr turbulente Handelssitzung erleben. Er könnte stark fallen. Erst am Freitag Nachmittag sprachen wir von der großen Wette auf Montag, auf eine Einigung vor allem zwischen Russen und Saudis über eine Fördermengenkürzung bei Öl. Auch die USA sollen wenn möglich an Bord sein – nur wie soll das gehen bei einer privat organisierten Öl-Branche in den USA? Aber gut. Ganz aktuell tut sich was.

Ölpreis könnte Montag extrem heftig schwanken – Meeting verschoben

Das mit Spannung für den morgigen Montag erwartete Online-Meeting zwischen OPEC, Russen und vielen anderen Öl-Produzenten, mit dem Zweck den Ölpreis zu pushen, ist auf Donnerstag den 9. April verschoben worden. Der offizielle Grund ist nicht genannt worden. Es ist gut möglich, dass man erst noch versucht mehr Teilnehmer für die Konferenz zu gewinnen, oder dass die Streitereien im Vorweg zu groß sind, und man erstmal mehr Zeit hinter den Kulissen benötigt. Aktuell brodelt die Gerüchteküche an allen Ecken und Enden. Russen und Saudis (das darf man annehmen) haben die Erwartungshaltung, dass auch die Fracker in den USA bei der Fördermengenkürzung mitmachen. Schließlich haben die Fracker in den letzten Jahren (siehe Grafik weiter unten im Artikel) ihre Fördermenge jahrelang ausgeweitet, vor allem auf Kosten der OPEC. Nur können die Amerikaner nicht mal eben pauschal kürzen, weil die Fracking-Buden ja wie gesagt alle privat organisiert sind, und die US-Regierung ihnen keine Anweisungen erteilen kann (eine große Fracking-Bude ging wegen dem niedrigen Ölpreis gerade erst pleite).

Eine verdammt komplizierte Gemengelage

Was von morgen bis Donnerstag vor dieser Online-Konferenz alles passieren wird – das ist völlig unklar! Klar ist nur, dass die Lage verdammt unklar ist. Als Donald Trump Mitte letzter Woche tweetete, dass Russland und Saudi-Arabien sich einig seien mindestens 10 Millionen Barrels pro Tag zu kürzen, da schien er wohl davon auszugehen, dass diese Kürzungs-Geschichte etwas ist, dass „die da im Ausland“ unter sich ausmachen werden. Aber „die da im Ausland“ erwarten wohl, dass die USA mit an Bord sind. Aber Trump scheint zu glauben, dass die US-Fracker nach einer Mengenkürzung im Ausland einen höheren Ölpreis bekommen, und munter weiter pumpen können.

Jüngst bekannt gewordene Aussagen von Wladimir Putin legen nahe, dass Russland bereit sein könnte bei der Kürzung von insgesamt 10 Millionen Barrels pro Tag mitzumachen, wenn die USA mit an Bord sind! Auch hört man aktuell Aussagen von Wladimir Putin, dass es den Saudis bei ihrem Öl-Krieg vor allem darum gehe die US-Fracker mit dem niedrigen Ölpreis aus dem Geschäft zu drängen. Um dies zu schaffen, benötige man einen Ölpreis von weniger als 40 Dollar. Und das hätten die Saudis geschafft. Aber Russland brauche das nicht, man habe sich selbst niemals so ein Ziel gesetzt. Diese Aussagen von Putin weißt Saudi-Arabien prompt zurück, und das ganz offiziell! Da ist ein richtiger Zank in Gange, möchten wir sagen. Ob das was wird mit einer Einigung zwischen Russen und Saudis?

Nochmal: Donald Trump scheint zu glauben, dass er zwischen den „nervigen“ Saudis und Russen moderiert hat, damit die nun endlich weniger Öl fördern. Dann steigt der Ölpreis, und das war es dann für ihn? Dass man von ihm und den US-Frackern auch Kürzungen erwartet, das ist vermutlich kein Thema in Washington DC? Man hört aktuell jedenfalls von Donald Trump eher, dass er daran denkt die Öl-Importe aus dem Ausland in die USA zu bezollen, um die heimische Fracking-Industrie zu schützen. Denn würde Öl aus Russland oder der Golfregion durch Zölle viel zu teuer, gäbe es deutlich weniger Angebot auf dem US-Markt, und das WTI-Ölpreis würde steigen. Das würde den US-Frackern helfen, und die heimischen Raffinerien würden ihnen Öl zu höheren Preisen abkaufen. Und genau diese Bezollung hat Trump aktuell angedeutet, um „Energiearbeiter in den USA zu schützen“ usw. 1 Million Barrels pro Tag kamen letztes Jahr aus Saudi-Arabien und Russland in die USA. Es geht hier als durchaus um nennenswerte Größenordnungen.

Ölpreis mit verdammt hoher Fallhöhe ab morgen früh

Der WTI-Ölpreis war Freitag Abend noch bis auf fast 29 Dollar geklettert, von 20 Dollar am Mittwoch! Der Chart am Ende des Artikels zeigt WTI-Öl im Verlauf seit dem 24. März. Die Erwartung einer tollen Einigung für Montag auf 10 Millionen Barrels pro Tag an Kürzung (oder mehr) ist hier schon enthalten. Und jetzt nach der Verschiebung der Konferenz auf Donnerstag, und jeder Menge Unklarheiten, wie wird der Ölpreis ab morgen früh reagieren? Es könne turbulent werden, denn nach fast 9 Dollar Anstieg von Mittwoch bis Freitag ist die Fallhöhe jetzt verdammt hoch!

Ölpreis Kursverlauf seit dem 24. März

weiterlesen

Aktien

Coronakrise: Warum stehen die Aktienmärkte noch so hoch?

Avatar

Veröffentlicht

am

Die Coronakrise errreicht einen Hochpunkt nach dem anderen – und viele reiben sich derzeit verwundert die Augen: Warum stehen die Aktienmärkte so hoch, angesichts der schlechtesten Konjunkturaussichten in den vergangenen 100 Jahren? Gerade mal 20 bis 25 Prozent im Minus und nur leicht im Bärenmarkt. Spinnen die Börsianer – oder sehen Sie etwas anderes, was man aus den gegenwärtigen Daten nicht entnehmen kann? Hierzu ein paar Argumente aus der bullishen Sicht der Märkte.

Coronakrise: Was bringt uns das zweite Halbjahr?

Aus der Sicht der Börsen geht es fast nie um die Gegenwart oder die nahe Zukunft. Aktienmärkte fragen, wie sieht es in einigen Monaten aus? Also haben wir im Spätsommer 2020 noch Millionen von Coronainfizierten in den USA und ein Vielfaches davon an Arbeitslosen im Gefolge der Coronakrise? Das scheint sich in den Kursen derzeit niederzuschlagen.

Viele könnten von einer falschen Grundprämisse ausgehen.:Was nicht beachtet wird beim Vergleich mit früheren Rezessionen, selbst mit der von 1929 ist, dass es noch nie ein Situation gab, in der die Wirtschaft staatlich verordnet in Teilbereichen so auf null heruntergefahren wurde (und auch absehbar wieder hochgefahren wird).

Nicht einmal im Zweiten Weltkrieg wurde in den USA einem Friseur, einem Bäcker, einem Hot-Dog-Verkäufer u.a. die Arbeit untersagt. Das heißt aber auch, dass die kommenden Tage des Lockdowns alles überbieten werden, was es an kurzfristigen (!) Wirtschaftsindizes wie Arbeitslosenanträge, Verbrauchervertrauen etc. je gebeben hat. Klar, vermutlich erleben wird bald,  dass es wegen der Coronakrise in den USA 25 Millionen Arbeitslose geben wird –  in einem Land mit einer Hire-and-Fire-Mentalität. Aber Covid-19 hat ein natürliches Ende. Und dann wird es kurzfristig Anstiegsdaten aus tiefem Niveau geben, wie es sonst nur in Aufbauphasen nach einen Bombenkrieg möglich ist – einen kleinen Vorgeschmack darauf gibt bereits China mit seinen Einkaufsmanagerindizes.

Beispiel Deutschland

Wir haben bereits in dieser Woche R-0 erreicht (Feststellung Robert-Koch-Institut): das heißt, ein Infizierter steckt nur noch einen Menschen an. Vor drei Wochen lag dieser Wert bei 3-7 und damit noch deutlich höher. Bereits in wenigen Tagen/Wochen wird sehr wahrscheinlich die Zahl der „active cases“ sinken und dann die ersten Maßnahmen der Integration ins Arbeitsleben erfolgen. Die Epidemiologen dürfen nur nicht zu früh Entwarnung geben, sonst würde durch Leichtsinn der ganze Effekt zunichte gemacht werden und sich der Schaden der Coronakrise noch  potenzieren. Nach dem 20. April wird es in Deutschland ziemlich wahrscheinlich mit einer leichten Exitstrategie losgehen.

Coronakrise: Wird die Arbeitslosigkeit Bestand haben?

Die US-Börsen sehen nicht mehr auf den Mai, in dem die schlechtesten Arbeitslosenzahlen seit 1930 kommen werden, sondern sie blicken vermutlich auf den Sommer und später. Deshalb fallen sie auch zur Zeit nicht so stark, trotz der schlechtesten Arbeitslosenzahlen, die man sich ausmalen kann. Man erwartet bereits das Schlimmste und wenn Goldman Sachs von 25 Millionen im Mai spricht, so ist das weitgehend schon eskomptiert. Sonst müssten die Börsen schon weit über 50 Prozent ihres Wertes verloren haben. Das ist ein Grund, warum die Aktienmärkte derzeit nicht in die Tiefen fallen, die dem aktuellen Wirtschaftseinbruch durch die Coronakrise entsprächen. Der Zukunftsaspekt der Börse und als zweiter Grund das 10 Billionen-Dollar-Rettungspaket weltweit, was den Konsum vor einem totalen Kollaps bewahrt.

Was einige Investoren immer noch unterschätzen, ist die absolute Hemmungslosigkeit, Schmerzfreiheit oder Radikalität der US-Regierung, um den US-Konsum zu retten. Wenn das 4 Billionen-Dollarpaket für die Coronakrise nicht ausreicht, wird man eben noch weitere Billionen hinterherschieben: es ist ein Wahljahr und Donald Trump wird ohne Rücksicht auf Verluste alle fiskalpolitischen Mittel einsetzen.

Dass er damit die Verschuldung der USA in gefährlichste Dimensionen anheben wird, das kümmert ihn bisher noch wenig. Schließlich hat er wohl den stärksten Glauben Aller in die Einzigartigkeit der US-Wirtschaft und deren Leitwährung. Spricht er nicht schon dauernd davon, wie gestärkt Amerika aus der Coronakrise hervorgehen wird? Noch glauben ihm die Weltmärkte: der Dollar ist nach wie vor die Leitwährung und die Federal Reserve kann als eine der wenigen Notenbanken in unvorstellbarem Ausmaß Geld drucken. Dass das nicht ewig gut gehen kann und auch in einem Desaster enden könnte (muss?) – das steht auf einem anderen Blatt. Bisher sind die USA eine der wenigen Länder, die noch niemals einen Staatsbankrott erleben mussten. Deutschland hingegen schon derer sieben, in den letzten 200 Jahren. God bless America..

Noch ein Wort zu China: Warum sind dort im Januar/Februar wegen der Coronakrise die Aktienmärkte nicht in die Tiefe gestürzt, als eine Schlüsselindustrie, die Automobilbranche, mit 92 und 80 Prozent Rückgang die schlechtest denkbaren Daten geliefert hat? Weil man erwartet hat, dass sich die Wirtschaft ab April/Mai von der Coronakrise wieder erholen wird. Was gerade auch geschieht.

Das ist nämlich auch für die USA der springende Punkt: Man kann doch nicht erwarten, dass die Masse der Friseure, Bäcker, Souvenirhändler (um nur ein paar einfache Beispiele zu nennen) auch in drei oder sechs Monaten noch arbeitslos sein werden. Von einem langsamen Wiedereinstieg im Flug- und Touristikgeschäft gar nicht zu reden. Die Touristikbranche steht für acht Prozent des weltweiten BIPs. Menschen werden wieder den Friseur (und viele Dienstleister, vom Masseur bis zum Fitnessstudio) brauchen.

Bitte klicken Sie hier um Teil 2 des Artikels zu lesen
weiterlesen

Gold/Silber

Goldpreis: Kommt im April der Durchbruch über 1700 Dollar?

Avatar

Veröffentlicht

am

Von

Wird der Goldpreis im April nach oben ausbrechen und die symbolisch wichtige Marke von 1700 Dollar überwinden?
Die Coronavirus-Pandemie und der derzeitige wirtschaftliche Stillstand haben den amerikanischen Arbeitsmarkt schwer getroffen und im April 2020 weitere Gewinne für Gold ausgelöst. Ein historischer Höchststand in den USA von 6,6 Millionen wöchentlichen Arbeitslosenanträgen ließ den Goldpreis an nur einem Tag um 2% steigen. Dieser erschütternde Anstieg der Arbeitslosenquote erwies sich als höher als ursprünglich erwartet. Und es ist wahrscheinlich, dass die Quote in sehr naher Zukunft über 10% liegen wird –  und das wird sich höchstwahrscheinlich auf den Goldpreis auswirken.

Traditionell wurde Gold in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit immer als sicherer Hafen angesehen. Und nun sind wir wieder erstmals nach der Finanzkrise wieder in einer Situation großer Unsicherheit –  daher wird der Aufwärtstrend beim Goldpreis höchstwahrscheinlich noch einige Zeit anhalten. Der Goldpreis hat am Freitag die Marke von $1.626 pro Unze überschritten, und einige Analysten sehen den Bereich von $1.640 als wichtigen Widerstand an, dessen Bruch weitere Aufwärtsdynamik auslösen dürfte..

Sollte sich die wirtschaftliche Situation jedoch weiter verschlechtern, könnte Gold sehr wohl auf viel höhere Niveaus steigen. Tatsächlich könnte der Goldpreis über die Marke von 1.700 Dollatr steigen. Und auf der Grundlage der aktuellen charttechnischen Ausgangslage wird dies wahrscheinlich die Hauptwiderstandszone sein, bevor die Preise dann in den Bereich historischer Höchststände emporschnellen werden.

Goldpreis: Zwischen hoher physischer Nachfrage und felationärem Schock

Wichtig: die Nachfrage nach physischem Gold ist enorm hoch – so können etwa Banken in New York kein physisches Gold mehr liefern, sodass der Preis für physisches Gold stärker steigt als das über Derivate gehandelte „Papiergold“.

Derzeit erleben wir eine Art „Credut Crunch“: Kredite werden nicht bedient, Mieten nicht bezahlt – es ist ein deflationärer Schock, die sich wie kippende Dominosteine durch das Wirtschaftssystem walzt. Nach diesem deflationationären Schock aber kommt der Umschlagspunkt, an dem „Cash Trash“ wird, wie der Hedgefondsmanager Ray Dalio im Januar verkündet hatte. Und das dürfte dann den Goldpreis in neue Dimensionen katapultieren – als ultimativer Schutz vor Inflation.

David Jones, chief market startegist bei capial.com, analsysiert die charttechnische Lage für den Goldpreis – und geht davon aus, dass schon im April die wichtige Marke von 1700 Dollar überwunden werden sollte:

Der Goldpreis in der Phase eine deflationären Schocks

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage