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Märkte

Ölpreis-Lachnummer: Runter wegen Angst, Angst weg, Kurs rauf

Claudio Kummerfeld

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am

Was für eine Lachnummer. Gestern berichteten wir über den am Freitag gestarteten Einbruch im Ölpreis. Negative Industriedaten vor allem aus Deutschland brachten letztlich auch den WTI-Ölpreis zum Fallen, runter von über 60 auf 58,14 Dollar gestern. Die Angst vor einer Rezession ging um, und da braucht man natürlich weniger Öl. Da war es mehr als nachvollziehbar, dass der Ölpreis wie auch die Aktienindizes einbricht. Aber was schrieben wir gestern auch noch zu dem Preisabsturz? Zitat:

„War dies mal wieder nur eine Eintagsfliege, und morgen oder übermorgen setzt der Ölpreis seinen Aufwärtstrend fort?“

Ohne uns selbst zu sehr loben zu wollen. Aber wie man heute schon sieht, ist die Rezessionsangst bei Analysten, Kommentatoren und Tradern ganz schnell wieder verflogen. Jetzt glaubt man auf einmal wieder, dass die OPEC-Kürzungen, die vermutlich weiter sinkenden Lagerbestände, und auch die Probleme in Venezuela insgesamt schwerer wiegen als die Angst vor einer Rezession.

Der schnelle Dreh im Ölpreis

Tja, so schnell geht das. Von gestern 15:30 Uhr deutscher Zeit bei 58,14 Dollar ist der WTI-Ölpreis bis jetzt schön schnell und klar angestiegen, und notiert aktuell bei 60,22 Dollar. Was für ein verrückter Markt! Wie sagen wir immer so schön: Der Ölmarkt ist und bleibt unberechenbar!

Heute Abend 21:30 Uhr deutscher Zeit meldet das private Institut API seine Lagerdaten für das US-Rohöl, Man erwartet ein Minus von 2,4 Millionen Barrels im Wochenvergleich, was die dritte Woche in Folge einen Rückgang darstellen wäre. Morgen dann um 15:30 Uhr folgen die offiziellen staatlichen Daten.

Mit diesem aktuellen Anstieg konnte das Chartbild gerade eben noch im Sinne der Bullen gerettet werden. Der Weg nach oben bleibt weiterhin offen. Aber wir wiederholen uns! Der Ölmarkt bleibt unberechenbar!

Der WTI-Ölpreis seit 14. März
Der WTI-Ölpreis seit 14. März.

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Aktien

Aktuell: CureVac-Aktie mit 190 Prozent Plus am ersten Handelstag!

Claudio Kummerfeld

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CureVac forscht im Kampf gegen das Coronavirus

Das Unternehmen CureVac aus dem beschaulichen Tübingen hat heute für 213 Millionen Dollar Aktien verkauft, und legt heute auch seinen Börsengang an der Nasdaq in New York hin. Das Unternehmen forscht mit Hochdruck nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Vor wenigen Minuten gab es den ersten Börsenkurs. Nach dem IPO-Preis von 16 Dollar liegt der Aktienkurs jetzt schon mit 190 Prozent im Plus. Starke Schwankungen um die 46 Dollar sieht man derzeit. Der Höchstkurs lag vorhin schon bei 48,88 Dollar, der Erstkurs bei 44 Dollar. Was für ein Hype!

Frage: Wollen Sie liebe Anleger auf den Erfolg spekulieren, und hier einsteigen? Wer wirklich ein erfolgreiches Corona-Medikament auf den Markt bringt? Wer weiß das schon zum jetzigen Zeitpunkt? Ist es CureVac, könnte die Aktie natürlich durch die Decke gehen. Es ist eine reine Spekulation. Von den 213 Millionen Dollar IPO-Erlös bei Curevac gehen 150 Millionen Dollar in die Entwicklung des Corona-Impfstoffs. Mit weiteren 50 Millionen Dollar soll die kurzfristige Produktionskapazität ausgebaut werden.

SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp ist Haupteigner und soll es auch bleiben. Nach der Börsengang soll sein Unternehmen Dievini knapp 50 Prozent der Anteile halten. Die deutsche Staatsbank KfW hält knapp 17 Prozent, der Pharmakonzern GlaxoSmithKline knapp acht Prozent. Wird die Aktie der Renner an der Börse? Heute am ersten Tag ist sie es jedenfalls!

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – negative Nachrichten

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich LIVE im folgenden Video vor dem Handelsstart in New York. Heute gibt es verschiedene negative Nachrichten, welche die Stimmung zum Handelsauftakt eintrüben.

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Indizes

Rüdiger Born: Zweiter Abrutscher im Dax?

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Folgt im Dax demnächst ein zweiter Abrutscher? Schauen wir im folgenden Video ganz genau auf den Chart. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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