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Märkte

Ölpreis steigt aktuell – ist das jetzt der Durchbruch?

Claudio Kummerfeld

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am

Öl Pumpe in der Wüste

Der Ölpreis steigt seit heute früh gut an. Ab 7:30 Uhr klettert WTI-Öl von 40,85 Dollar auf aktuell 41,84 Dollar. Und das, wo der Markt erst gestern noch Schwäche zeigte, und kurz unter die wichtige Marke von 40 Dollar sackte. Aktuell tut sich wirklich etwas.

EU-Einigung hilft Ölpreis

Heute früh um 7:30 Uhr drang die endgültige Einigung der 27 EU-Partner an die Öffentlichkeit. Das 750 Milliarden Euro große Rettungspaket sowie der neue EU-Haushalt stehen (führen immer mehr Hilfsgelder zu immer mehr Verschwendung? Hier mehr dazu). Also noch mehr Rettung und Stimulus für die Volkswirtschaften in Europa. Das schürt die Konjunkturhoffnungen. Somit steigen die Aktienmärkte an, und auch der Ölpreis. Denn eine vermeintlich besser laufende Konjunktur bedeutet auch vermeintlich mehr Nachfrage nach Öl.

Ist das der große Durchbruch?

Im folgenden Chart (reicht bis zum 10. Juni zurück) sieht man, dass eine maue Seitwärtsphase der letzten Tage und das letzte Hoch im Ölpreis bei 41,60 Dollar vom 23. Juni jetzt nach oben überschritten wurden. Ist damit der Weg frei für höhere Kurse? Wenn die Konjunktur-Euphorie anhält, dann womöglich ja. Hinzu kommen derzeit immer neue Impfstoff-Hoffnungen im Kampf gegen das Coronavirus, was Aktienmärkten und Öl ebenfalls hilft.

Chart zeigt Verlauf im Ölpreis seit dem 10. Juni

Blick auf Langfristchart

Schauen wir hier auf den längerfristigen Verlauf im WTI-Ölpreis, nämlich seit November 2019. Aktuell erreicht der Markt sein höchstes Niveau seit Anfang März (großer Absturz in die Negativkurse hier nur bis zur Null-Linie dargestellt). Der große Absturz im Ölpreis lief schon seit Januar, wo der Markt noch bei 65 Dollar notierte. Am 20. Februar, wo der große Börsencrash am Aktienmarkt begann, notierte WTI noch bei 54 Dollar. Wo der Aktienmarkt große Fortschritte macht, hat Öl von daher noch einiges aufzuholen. Charttechnisch kann der aktuelle Durchbruch über 41,60 Dollar den Öl-Bullen aber einiges an Hoffnung bereiten. Ob der Markt einen weiteren Aufwärtsschub erhält, erfahren wir heute Abend um 22:30 Uhr mit den privat erhobenen API-Daten für die Öl-Lagerbestände in den USA, und morgen um 16:30 Uhr mit den staatlichen Lagerdaten aus den USA.

Kursverlauf im WTI-Öl seit November 2019

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Indizes

Wall Street vor US-Wahlen: Was machen die Aktienmärkte?

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am

Durch den Anstieg bis über den Widerstand bei 3.494 Punkten (0.76-Retracement) konnte der marktbreiteste Index der Wall Street, der S&P 500, die jüngste Prognose exakt nachvollziehen. Die an den letzten Tagen angelaufene Korrektur verfügt noch nicht über die in Erwartung gestellte Ausdehnung. Hierüber ist indes noch nicht das letzte Wort gesprochen, wenngleich eine Dramatisierung der Ausgangslage nicht zu erwarten ist. Die jüngsten Bewegungen stellen die erste Phase einer größeren Bodenbildungsphase dar. Im Chart habe ich diese Option lediglich angedeutet.

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Ausblick für den S&P 500, den Leitindex S&P 500:

Hervorgerufen durch das mehrfache Überschreiten des 0.76-Retracements (3.494 Punkte) konnte der S&P 500 die erste Unterwelle (i) der übergeordneten Welle (C; nicht dargestellt) ausbilden. Der regelkonforme Abschluss dieser Welle ist noch ausstehend, denn erst durch eine Korrektur (ii), wie diese im Chart dargestellt ist, würde dieser Schritt begangen. Resultierend daraus ist für die sich anschließenden Tage von einem schwächelnden Chartverlauf der Wall Street insgesamt auszugehen. Mit dem Anlauf an das 0.76-Retracement (3.286 Punkte) habe ich im Chart das maximale Ausmaß dieser Korrektur dargestellt.

Der Leitindex der Wall Street, der S&P 500

Aller Voraussicht nach wird sich der Trendverlauf bei Weitem nicht so massiv einstellen. Im Umkehrschluss sollte ein Bruch dieser Supportline vermieden werden, um das beschriebene Szenario nicht in Erklärungsnöte zu versetzen. Das endgültige Aus, für den seit Monaten laufenden Aufwärtstrend, würde indes erste ein eventueller Bruch des 1.62-Retracements (3.178 Punkte) in die Wege leiten.

Fazit:

Die momentane Verfassung präsentiert sich vielleicht etwas schlechter, als es gerechtfertigt wäre. Ein erneutes Signal ist noch nicht in Sichtweite..

Dow Jones, der älteste Index der Wall Street:

Der dienstälteste Aktienindex der Wall Street, ja sogar der Welt konnte mit der Performance, welche sich an den zurückliegenden beiden Wochen eingestellt hat, die jüngste Prognose hinreichend genau nachvollziehen. Dadurch bestärkt, habe ich das bisherige Szenario unverändert belassen und lediglich der aktuellen Entwicklung Rechnung tragend, Anpassungen vorgenommen. Dennoch sollte der Index mit Argusaugen betrachtet werden, denn die aktuelle Konstellation deutet nicht darauf hin, dass eine neue weittragende Rallye unmittelbar bevorsteht. Die Charts zeigen das.

Ausblick für den Dow Jones:

Der Schlusskurs des Dow Jones über 28.547 Punkte (0.76-Retracement) verleiht dem aktuellen Geschehen einen positiven Ausblick, sodass die Titulierung mit Welle (1) durchaus zu rechtfertigen ist. Die aktuell laufende Korrektur dient demzufolge der Ausbildung der ultimativen Welle (2). Mit dem 0.76-Retracement (27.089 Punkte) liegt die maximale Grenzlinie für Welle (2) in überbrückbarer Entfernung, wenngleich eine „2“ diese Linie nur relativ selten anläuft. Die Performance der folgenden Tage wird sich daher im Zeichen der Korrektur darstellen.

Der Dow Jones, der älteste Index der Wall Street

Eine stärkere Ausbildung der Korrektur, hin zu einer regelverletzenden Bewegung, ist dennoch nicht zu erwarten. Nach Abschluss von Welle (2) wird sich der Dow Jones wie auch die anderen Indizes der Wall Street wieder emporschrauben können und aller Voraussicht nach zu einem neuen Allzeithoch führen. Der Startschuss für diese Rally fällt mit einem erneuten Überschreiten der 0.76-Linie (28.547 Punkte) und kann eine hohe Dynamik zur Folge haben. Größere Gefahren würde sich erst unterhalb der 0.76-Linie (27.089 Pkt.) einstellen.

Fazit:

Die aktuelle Verfassung lässt auf eine Fortsetzung des seit März laufenden Aufwärtstrends der Wall Street schließen. Dennoch bleiben Unsicherheiten, welche auch eine seitliche Performance begünstigen..

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Devisen

Aktuell: Pfund sieht kein Brexit-Problem, US-Dollar und Goldpreis in Bewegung

Claudio Kummerfeld

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am

Die aktuelle Lage bei Goldpreis, US-Dollar sowie im britischen Pfund sind Thema in diesem Artikel. Der Devisenmarkt reagiert tief entspannt auf die Ereignisse rund um den Brexit. Die Verhandlungen zwischen EU und UK sollen diese Woche weitergehen, aber die letzte Brexit-Deadline zur Klärung von Problem rückt unaufhaltsam näher. Und dann hört man heute, dass die britische Regierung an 200.000 Unternehmen Briefe verschickt, wonach diese Vorbereitungen für einen harten Brexit treffen sollten. Und zack, das britische Pfund rauscht ab in den Keller?

Nein, das Pfund steigt sogar leicht! Gibt es nicht? Doch, heute geschieht es genau so. Am Freitag hatten wir noch vor der großen Ungewissheit und dem Risiko gewarnt, übers Wochenende im Pfund engagiert zu sein. Die Trader sagen mit dem Kursverlauf heute: Leute, ganz entspannt, es wird noch einen Deal geben. Was für ein Optimismus! Pfund gegen US-Dollar hat seit Freitag Abend gut 80 Pips zugelegt auf aktuell 1,3018. Euro gegen Pfund hat verloren von 0,9066 auf aktuell 0,9048.

US-Dollar und Goldpreis spielen ihr Spiel

Der US-Dollar verliert schon seit heute früh. Die steigende Hoffnung auf eine Einigung für einen neuen Billionen-Stimulus in den USA schürt natürlich Hoffnung für eine bessere globale Konjunktur. Damit ist der „große sichere Hafen“ namens US-Dollar als Fluchtwährung weniger gefragt. So verliert der Dollar-Index (Währungskorb) seit heute früh von 93,75 auf aktuell 93,23 Indexpunkte.

Tja, und der Goldpreis? Die ständigen seit Tagen anhaltenden Versuche, deutlich über 1.900 Dollar zu laufen, scheiterten immer wieder. Erst heute Vormittag berichteten wir. Ein schwacher US-Dollar bedeutet in der Regel einen stärkeren Goldpreis. Und so kletterte er heute auch von 1.900 auf 1.918 Dollar in der Spitze um 14 Uhr. Aber bis jetzt kommt der Goldpreis wieder zurück auf 1.909 Dollar. Mal wieder scheint der Anlauf nach oben zu scheitern. Im Chart sehen wir seit Freitag früh den US-Dollar-Index in blau gegen den Goldpreis in rot-grün.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf gegen US-Dollar

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Indizes

Rüdiger Born: Aktuelle Lage bei Indizes und Silber

Rüdiger Born

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